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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Dreiser, Theodore
Brief 1919

Los 2341

Dreiser, Theodore, amerikan. Schriftsteller des literar. Naturalismus (1871-1945). Eigh. Brief m. U. "Theodore Dreiser". 11/2 S. auf 2 Bl. Kl. 4to. New York 26.III.1919.

An eine Dame wegen eines Aufführungsvertrages. "... The Coburn Contract runs until June 1-1919, when, on the payment of $ 500 additional, they can obtain an extension of three months, during which time the play must be produced or the contract lapses. I have the feeling that they will not pay the $ 500. In that case the book will be prohibited ... and I shall be privileged to dispart of the dramatic rights as I wag ...". - Mit kleinen Nadel-Einstichen und großem Erledigungsstempel.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 290)



Ebner-Eschenbach, Marie von
2 Briefe

Los 2342

Ebner-Eschenbach, Marie von, Schriftstellerin (1830-1916). 1 eigh. und 1 diktierter Brief m. U. "Marie Ebner" bzw. "Marie von Ebner-Eschenbach". Zus. 6 S. 4to. Schloss Zdisslawitz (Mähren) 4.VIII.1907 bzw. Wien 14.I.1916.

Der erste (eigenhändige) Brief an eine befreundete Gräfin, der sie ausführlich Dank für Geschenke und Trost in Familienstreitigkeiten ausspricht. "... Ich stehe noch tief in Ihrer Schuld u. wieder geben Sie mir neuen grund zu danken! Das kristallklare Wasser aus der Kastalischen Quelle, die türkische Uhr, sind mir rührende Beweise Ihre gütigen Gedenkens. Sie liegt, es steht, in seinem schlanken Fläschchen, vor mir auf dem Schreibtisch u. der Anblick erquickt mich auf das Wohlthuendste ... Sie leiden - ich kann es mir wohl denken - unter der Fehlerhaftigkeit anderer. Es ist das wohl eine Wiederholung schon einmal erfahrener Schmerzen ... Schmerzen ist vielleicht ein zu schwer wiegendes Wort. 'Ich habe jetzt das Peinliche kennengelernt' sagte mir Minna Wickenburg als sie in einem traurigen Familienkonflikt stand. Was ist da zu tun? Am besten, scheint mir, die ganze Pein auskosten, bis aufs letzte Tröpfchen u. dann - fort mit dem geleerten Becher! Sie sind der Bitterniß nicht aus dem Weg gegangen, haben sie erfahren durch u. durch, jetzt dürfen, nein! jetzt sollen Sie sagen: vorbei! Sie haben ja den herrlichsten Trost den es gibt, das Bewußtsein: Ich bin ohne Schuld ...". - Der zweite Brief an einen Redakteur. "... ich habe gleich nach der Ankunft der Korrektur bei Herrn Hofrat [Carl] Glossy, Herausgeber der 'Oesterreichischen Rundschau' angefragt, ob er etwas einzuwenden hätte gegen das Erscheinen des 'Harzer' in den Monatsheften. Die Antwort lautete: 'Nicht das Geringste' ... Die Korrektur, die tadellos ist, folgt hiemit zurück ...".

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)



Eich, Günter
Brief 1969 + Umschlag

Los 2343

Eich, Günter, Schriftsteller (1907-1972). Eigh. Brief m. U. "Günter Eich". 1 S. (Kugelschreiber) und eigh. Umschlag. Gr. 8vo. (Bayerisch Gmain) 13.XI.1969.

An Martin Ruch. "... von meinen Hörspielen sind mir die wichtigsten Blick auf Venedig. - Man bittet zu läuten. Mit dieser Meinung dürfte ich ziemlich allein stehen. Das bekannteste meiner Hörspiele ist Träume. Über einige andere kann Sie vielleicht der anliegende Aufsatz von Günter Bien orientieren. Ich wäre aber sehr dankbar, wenn Sie mir dieses Manuskript zurückschickten, es ist mein einziges Exemplar ...". - Mit dem eigenhändigen Kuvert, das noch einmal Eichs Namen und Adresse enthält. - Der genannte Günther Bien hatte sich in diesem Jahr für das Fach Philosophie in Bochum habilitiert.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)



Eliot, Thomas Stearns
Brief 1958

Los 2344

Eliot, Thomas Stearns, engl. Schriftsteller, Nobelpreisträger (1888-1965). Masch. Brief m. U. "T. S. Eliot". 1 S. Mit Briefkopf "Faber and Faber Ltd Publishers" und frankertem Umschlag. 4to. London 22.X.1958.


An Karin Henn in Braunschweig, die eine Aufführung von Eliots 1935 uraufgeführem Drama "Murder in the Cathedral" gesehen hatte, das in Deutschland unter dem Titel "Mord im Dom" gespielt wurde. "... I have your letter of the 18th October and must say that I think you write English very well indeed. In your letter you put the question which I intended to leave for every member of the audience to answer for himself or herself. Personally I am of the opinion that Archbishop Beckett was a real martyr, because I believe that he had overcome the temptation of wishing to become a martyr ...". - Das berühmte Versdrama behandelt die letzten Tage des Erzbischofs von Canterbury, Thomas Becket, der bis zu seiner Ermordung durch Beauftragte König Heinrichs II. im Dom von Canterbury vier Versuchungen zu widerstehen hat.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)



Falkenstein, Constantin Carl
Brief 1829 + Beigabe

Los 2345

Falkenstein, Constantin Carl, sächsischer Hofrat, Oberbibliothekar an der Königlichen Bibliothek in Dresden (1801-1855, starb in geistiger Umnachtung). Eigh. Brief m. U. "Falkenstein". In franz. Sprache. 21/4 S. Doppelblatt mit Adresse. Dresden 13.II.1829.

An [Jean] Duchesne, Leiter der Kupferstich-Abteilung in der Pariser Nationalbibliothek, der ihm die ersten Folgen der "Isographie des Hommes Célèbres" zugeschickt hatte, des großen Faksimile-Werkes von Handschriften berühmter Personen (fast nur Franzosen), das 1828-1830 bei Alexandre Mesnier in Paris erschien. Duchesne war einer der vier Herausgeber. Falkenstein rühmt das Werk, bittet um Komplettierung seines Fragments und nutzt den Brief zugleich als Empfehlungsschreiben für den Buchhändler Brockhaus, der Paris besucht. "... Je possède dans ce moment seize cahiers; oserois-je Vous prier, Monsieur, de bien vouloir me faire parvenir avec une occasion sure les cahiers qui ont parus depuis désirant de completer mon exemplaire. C'est Monsieur Brockhaus, propriétaire de la plus grande imprimerie de Leipzig, et libraire très-distingué, que j'ai l'honneur de Vous présenter par cette lettre. - Je juge de l'amitié que Vous avez pour moi par les complaisances que je reçois de votre part, et je me sens encouragé par-là à Vous demander plus librement de nouveaux témoignages de Votre affection, en Vous suppliant de bien vouloir les transporter à mon ami pendant son séjour à Paris ... MM. Ebers et Frenzel me chargent de les rappeler à Votre souvenir." - Kleiner Tintenfleck; sonst gut erhalten. - Beiliegend ein weiterer Brief Falkensteins an einen Herrn: "Innigst dankbar für Ihr so freundliches Anerbieten lege ich hiermit den beifolgenden Brief zu gütiger Besorgung in Ihre Hände ..." (13.VII.1842).

Schätzpreis
€ 150   (US$ 174)



Field, Eugene
Buch-Manuskript + Beilagen

Los 2346

[*] Field, Eugene, früh verstorbener amerikan. Dichter und Schriftsteller, schrieb berühmte Kinderlieder (1850-1895). Eigh. Manuskript mit U. "Eugene Field" auf dem Titel. 1 nn., 9 num., 1 nn. Bll. Mit Titel- und 10 Textvignetten von J. E. Selanders in Federzeichnung. 8vo. Lose in roter Maroquin-Kassette mit goldgeprägtem Rückentitel. Ohne Ort, 1886.

"The Symbol and the Saint. A Christmas Tale by Eugene Field. Illustrated by J. L. Selanders. 1886". Reizvolles Set, bestehend aus dem eigenhändigen Manuskript Eugene Fields samt der hübschen Originalillustrationen von J.
E. Selanders, in einer geschmackvollen Maroquin-Kassette im Stil der Chicagoer Monastery Hill Bindery. Das Manuskript eines der bekanntesten Weihnachtslieder von Eugene Field diente als Druckvorlage für die
lithographische Erstausgabe, von der zwei bibliophil gebundene und mit eigenh. Widmungen, Briefen und Exlibris des Autors versehene Erstausgaben beiliegen: (I) A Christmas Tale by Eugene Field. Illustrated by J. L. Selanders.
1886. Handschriftlicher Text von Field und Illustrationen von Selanders in Lithographie. 11 Blatt, mit einer roten Schleife gebunden. In grüner OLwd.-Kassette. Dazu ein eigenh. Brief von Eugene Field an General Nelson A. Miles,
Chicago, 27. X. 1895: "This is so excellent a portrait of you that I want to preverve it among other tresures. You can it much more valuable by putting your autograph signature upon it; will you kindly do so and have your secretary mail it back to me? ...". - (2) A Christmas Tale by Eugene Field. Illustrated by J. L. Selanders. 1886. Handschriftlicher Text von Field und Illustrationen von Selanders in Lithographie. 11 Blatt. Ockerfarbiges Halbmaroquin der Zeit mit Rückenvergoldung. Titel mit eigenh. Widmung des Autors "With the compliments of Eugene Field", am Schluss von demselben zusätzlich signiert, Vorsatz mit Fields Exlibris. - (3) Quartblatt mit 2 eigenh. Zeilen Fields: "The Symbol and the Saint. | Christmas, 1886." - Das Manuskript etwas knittrig, Vorsatzblatt der gebundenen Erstausgabe (2) lose, sonst sehr gut erhalten, in dekorativen Einbänden.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 696)


Field, Eugene
Prächtig gebundenes Gedichtmanuskript "Little B...

Los 2347

[*] Monastery Hill Bindery
- Eigh. Gedichtmanuskript mit U. "Eugene Field". 2 Seiten. Doppelblatt. 4to. Montiert in königsblauer Maroquinmappe mit reicher Deckel- und Innenkantenvergoldung, goldgeprägtem Deckeltitel, farbigen Deckelintarsien und blauem Moiréseidenvorsatz, in königsblauem Maroquin-Schuber. Goldgeprägtes Signet der "Monastery Hill Bindery" auf Schuber und Vorderdeckel. Chicago, 17. I. 1892.

"Little Boy Blue" (24 Zeilen). Hübsches Ensemble, mit besonderer Provenienz: Fields berühmtes Gedicht von seiner Hand in blauer und roter Tinte mit kalligraphischen Verzierungen niedergeschrieben: "... The little toy dog is covered with dust, | But sturdy and stanch he stands; | And the little toy soldier is red with rust | And his musket molds in his hands: | Time was when the little toy dog was new | And the soldier was passing fair, | And that was the time when our Little Boy Blue | Kissed them and put them there ...". - Das Manuskript ist in eine dekorative Maroquinmappe aus der Chicagoer Monastery Hill Bindery eingebunden, zusammen mit einem gedruckten Doppelblatt "In Memoriam Eugene Field", einem weiteren Gedicht mit drei Notenzeilen von anderer Hand und dem Vermerk von Eugene Fields Sohn: "This original manuscript of 'Little Boy Blue' was presented by my father, Eugene Field, to my mother. This manuscript was her personal copy ... Eugene Field II. Oct 20 - 1925".

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.392)


Field, Eugene
Prächtig gebundenes Gedichtmanuskript "The Sing...

Los 2348

[*] Monastery Hill Bindery
- Eigh. Gedichtmanuskript mit kleiner aquarellierter floraler Vignette und U. "Eugene Field". 2 Seiten. Doppelblatt. 4to. Montiert in königsblauer Maroquinmappe mit reicher Deckel- und Innenkantenvergoldung, farbigen Deckelintarsien, goldgeprägtem Deckeltitel und blauem Moiréseidenvorsatz, in dunkelblauem Maroquinschuber. Das Signet der "Monastery Hill Bindery" auf dem Schuber und dem Vorderdeckel. Chicago 17.I.1892.


"The Singing in God's Acre" (30 Zeilen). Fein ausgeführte Niederschrift von Fields berühmtem Gedicht mit Ornamenten, farbigen Initialen und floraler Vignette: "... Out yonder in the moonlight, wherein God's Acre lies | Yo angels walking to and fro, singing their lullabies; | Their radiant wings are folded and their eyes are bended low, | As they sing among the beds whereon the flowers delights to grow ...". - In einer dekorativen Maroquinmappe der Chicagoer Monastery Hill Bindery, beigebunden ist eine handschriftliche fünfseitige Vertonung des Gedichts mit dem Vermerk: "My dear Mr Field: This is Dr. Benj. Blodgetts autograph original copy of his music to your lyric. Written October 1891 W. M. Stryker". - Besonders schönes Exemplar; ein Unikat.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.044)



Fischer, Johann Georg
Signiertes Gedichtmanuskript

Los 2349

Fischer, Johann Georg, schwäbischer Dichter und Schulmann, Ehrenbürger von Marbach am Neckar (1816-1897). Eigh. Manuskript mit 2 Gedichten u. U. "J. G. Fischer". 1 S. Gr. 8vo. O. O. u. J.

"Aus eignem Holz" (2 Strophen zu je 4 Zeilen) und "Den Kommenden" (ebenfalls 2 Strophen zu je 4 Zeilen). Das erste Gedicht beginnt: "Überschwengliches Lob verlange nicht, / Freunde findest du gnug, die dich versteh'n ...". - Das zweite lautet: "Komm an mein Herz, du Herzenskind, / In meinem Arm gedeihe, / Daß ich - ein Mensch vergeht geschwind, / Dir all mein Leben weihe ...". - Rückseitig kleine Montage-Spuren.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 139)


Fontane, Theodor
Gedicht-Manuskript 1863

Los 2350

Fontane, Theodor, Schriftsteller (1819-1898). Eigh. Gedicht-Manuskript mit Widmung u. U. "Th. Fontane". 1 S. Gr. 8vo. Berlin 24.XII.1863.

Fünf Zeilen: "'Behüte, / Wieder dieselbe Blüthe!, / Wieder dasselbe Blatt!'/ Freilich. Aber ich komme dahinter, / Schuld ist eigentlich der Winter, / der nur den einen Gedanken hat." - Darunter: "Mit den herzlichsten Wünschen für Ihr und der Ihren Wohl, gnädigste Frau ...". - Am oberen Rand ein Empfänger-Vermerk, daß Fontane das Gedicht "an Frau Elfriede mit einer Camelie" gesandt habe. Diese "gnädigste Frau", die hier Fontanes Weihnachtsgruß empfängt, war die Gemahlin von Tuiscon Beutner (1816-1882), der von 1853-1872 Chefredakteur der "Neuen Preußischen (Kreuz-) Zeitung" war - also von 1860 bis 1870 Fontanes wichtigster Arbeitgeber. Der Dichter hatte Elfriede Beutner offenbar vor nicht langer Zeit schon einmal einen solchen Blumengruß gesandt. - Dekorative Gedichthandschrift.

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.552)



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