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Autographen Auktion 112, Do., 18. Okt., 16.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Chesterfield, Philip D. S. Earl of
Albumblatt in deutscher Sprache

Los 2331

[*] Chesterfield, Philip D. Stanhope, 4. Earl of, brit. Staatsmann und Schriftsteller (1694-1773). Eigh. Albumblatt mit U. "PhDS Graff Chesterfield".
In deutscher Sprache. 1 S. Quer-8vo. O. O. u. J.

"Hipsche Mädgen guter Wein | Das ist unser Leben | Und den Leben wünsche ich ihnen, Hans Graff von ganzen Herzen [...]" - Laut einem älteren Bleistifteintrag aus dem Stammbuch Lepell. - Chesterfield wurde als Schriftsteller durch die "Letters to his son" weltbekannt. Er schrieb auch Briefe in deutscher Sprache (an Grevenkop u. a.). - Minimal braunfleckig.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 522)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 348)


Cocteau, Jean
Brief 1962

Los 2332

Cocteau, Jean, französ. Schriftsteller, Regisseur und Graphiker (1889-1963). Eigh. Brief m. U. „Jean Cocteau" und eigh. Filzstift- und Federzeichnung. 1 S. Mit Umschlag. Gr. 8vo. Paris 19.III.1962.

An den Schauspieler und Regisseur Michael Münzer in München. Über eine Aufführung der Erlanger Studentenbühne. "... Je suis parti bien triste de laisser cette salle vide derrière moi et ces artistes qui etudient de raisons autres que la publicité. alors que le succès énorme d'Erlangen devait leur faire comprendre que la pièce et le concours n'entrat pas la ligne de compte ...". - Herumgeschrieben um ein diagonal über das Blatt gezeichnetes Gesicht. - Dabei: Derselbe. Große Federzeichnung mit Widmung an Michael Münzer (München, 1962?), die durch unvernünftiges Aufhängen im Rahmen unter Glas stark ausgeblichen ist (ca. 37 x 30 cm).

Schätzpreis
€ 450   (US$ 522)


Zuschlag
€ 700 (US$ 812)



Cocteau, Jean
Brief April 1962

Los 2333

- Eigh. Brief m. U. "Jean Cocteau" und einer Federzeichnung. 1 S. Mit eigh. Umschlag. 4to. (Paris) 1.IV.1962.

An den Schauspieler und Regisseur Michael Münzer in München. "... Je ne croyais pas à cet espèce de miracle et je ne le mets que sur le compte de votre courage à tous et du feu qui flambe en Wanda. Elle propage le feu autour d'elle et c'est ce qui effraye un peu ses camarades. Dites lui et dites leur ma gratitude. Toi c'est ton charme qui opère et qui agace les âmes ne le possédant pas ...". - Die kleine Federzeichnung am Briefkopf zeigt einen Fisch im Wasser.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)


Zuschlag
€ 200 (US$ 231)


Cocteau, Jean
Porträtfoto mit Widmung

Los 2334

- Porträtfoto mit eigh. Widmung u. U. auf der Bildseite. 24 x 18 cm. München 1962.

"1946/1962. à Michael de tout coeur Jean Cocteau. München 1962." Die Aufnahme des Pariser Ateliers Harcourt aus dem Jahre 1946 (wie von Cocteau angedeutet) zeigt den Künstler in Halbfigur, sitzend, mit Schal um den Hals, in die Kamera schauend. - An den Ecken kleine Löcher von ehemaliger Reisszwecken-Befestigung.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)


Zuschlag
€ 350 (US$ 406)


Cocteau, Jean
Porträtfoto mit Widmung

Los 2335

- Porträtfoto mit eigh. Widmung u. U. "Jean Cocteau" sowie Federzeichnung am Rand. 18 x 23 cm. München 1962.

"à Michael son ami Jean Cocteau * 1962, München". Am Rand Cocteaus charakteristische Zeichnung eines Jünglingskopfes. - Die Aufnahme zeigt den Dichter mit jungen Darstellern der Erlanger Studentenbühne. - Unbedeutende Knickspuren.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)


Zuschlag
€ 280 (US$ 324)



Hausmann, Raoul
Signiertes Gedicht Okt. 1958

Los 2336

Dada. - Hausmann, Raoul, Künstler und Schriftsteller, gehörte der Berliner Dada-Bewegung an, emigrierte 1933 (1886-1971). Eigh. Gedicht m. U. "Raoul Hausmann". 2/3 S. Gr. 4to. Limoges 7.X.1958.

"Keine Ahnung - / lang über das Denken habend gedacht / hab' ich nicht gelacht - / nicht geweint - 's hat mich nicht / weiter gebracht / ich habe nicht mehr gemacht / als gegreint - / und gesagt: Dada! ...". - Hausmann bemühte sich nach 1945 mit mäßigem Erfolg, die Dada-Bewegung mit ihm als ihrem Repräsentanten am Leben zu erhalten oder wieder zu erwecken.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)


Zuschlag
€ 190 (US$ 220)


Hausmann, Raoul
Gedichtmanuskript Dezember 1958

Los 2337

- Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Raoul Hausmann" und kleiner Zeichnung. 1 S. (Kugelschreiber). Gr. 4to. Limoges 26.XII.1958.

"die Würmer / die zum Morgenrot / mich assen / als ihr Mittagbrot / waren am Abend / lange tot ...". Mit einigen weiteren Eintragungen auf dem Blatt: "an alle Mitarbeiter von Panderma ... Scheicheländer ... caca / gaga / A - A". - In den "Éditions Panderma" unter der Leitung von Carl Laszlo in Basel erschienen Original-Graphiken zeitgenössischer Künstler. - Gelocht.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 290)


Zuschlag
€ 280 (US$ 324)



Hausmann, Raoul
Brief 1958

Los 2338

- Eigh. Brief m. U. "Hausmann". 3/4 S. (Kugelschreiber). (Wohl Limoges, Oktober 1958).

An den Schweizer Kunstsammler und -händler, Verleger, Psychoanalytiker und Autor Carl Laszlo in Basel. Teilt seine neue Adresse in Limoges mit, bedauert, nicht in die Schweiz kommen zu können, und kündigt an: "... Ich werde wahrscheinlich Gedichte in Hortulus veröffentlichen. Ich habe Herrn Hilty angezeigt, dass Sie ihm ein Expl. des Traité senden werden (natürlich gratis!) das wird Sie hoffentlich nicht stören! ich habe bis jetzt 3 (drei) Expl. davon verkauft! Was macht Ihre Lune en rodage? Unglücksmann, wievielen Zoll hätten Sie zahlen müssen, wenn ich Ihnen 220 Blatt Graphik gesandt hätte! ...". - Die von Laszlo herausgegebene Sammlung moderner und zeitgenössischer Original-Graphiken "La lune en rodage" erschien in drei Folgen ab 1960. "Hortulus" war eine von Hans Rudolf Hilty herausgegebene "Zeitschrift für neue Dichtung". Mit dem "Traité" ist Hausmanns 1957 in Basel erschienene Schrift "Traité de questions sans solutions importantes" gemeint. - Auf dünnem Papier; gelocht; kleine Einrisse.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)


Zuschlag
€ 140 (US$ 162)


Dichter und Schriftsteller
Konvolut Autographen

Los 2339

Dichter und Schriftsteller. 11 Autographen. 1916-1959.

Meist eigh. Briefe oder Karten m. U. - Vorhanden: Hermann Burte (Lörrach 1929 an Professor Flesche). - Franz Theodor Csokor (Wien 1916 an Heinrich Glücksmann über Annahme und Besetzung seines Stückes "Die Sünde wider den Geist"). - Martin Greif (6 eigh. Postkarten an den Studenten Bernhard Stern, München 1887-1888). - Hugo Hartung (Verfasser der großen Erfolge "Ich denke oft an Piroschka" und "Wir Wunderkinder"; sign. Foto mit rückseit. Brief sowie masch. Brief mit Beilagen, 1959). - Walter von Molo (Murnau 1958, munterer ausführlicher Dankesbrief für Geburtstagsgrüße). - Die Postkarten von Martin Greif z. T. fleckig oder unfrisch.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 139)



Doderer, Heimito von
Brief Juli 1958

Los 2340

[*] Doderer, Heimito von, österr. Dichter (1896-1966). Eigh. Brief mit Namenszug "Doderer" im Text. 1/2 S., auf gelblichem Papier in mehreren Farben geschrieben. Gr. 4to. O. O. 2.VII.1958.

In Blau und Rot an die Schauspielerin Tilla Durieux (1880-1971). Bedankt sich für ihre Briefe vom 1. und 17. Juni 1958, "mit Ihrer klaren und festen Schrift, die wahrlich ein würdiges Instrument ist für Ihren hohen und liebenswerten Verstand! Aber es ist Zeit, dass mit der Münchener Reprise der 'Stühle' jetzt Ihre Sommer-Saison zu Ende geht und Sie im Waldeck'schen Pyrmont Ihre Kur gebrauchen und Ruhe genießen. Ihr alter Doderer wird ganz glücklich sein bei der Vorstellung, dass Sie dann und wann einmal den Blick aus den so besonderen und unvergleichlichen Augen in eines seiner Bücher senken ...". Bestellt "einen herzlichen Gruß an Hans Schweikart!" - Eugène Ionescos Theaterstück "Die Stühle" in der Regie von Hans Schweikart und mit Tilla Durieux in einer Hauptrolle hatte am 11. April 1958 an den Münchner Kammerspielen Premiere gehabt.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 406)


Zuschlag
€ 250 (US$ 290)



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