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Autographen Auktion 114, Mi., 16. Okt., 14.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Jaques-Dalcroze, Émile
Briefkarte 1906

Los 2894

Jaques-Dalcroze, Émile, Schweizer Komponist und Musikpädagoge, Gründer von Schulen für Rhythmische Gymnastik in Hellerau und Genf (1865-1950). Eigh. Briefkarte m. U. "Jaques-Dalcroze". 12/3 S. Quer-8vo. (Genf) 25.VI.1906

An ein "Fräulein", vielleicht eine Tänzerin. "... Mein Verleger Sandoz (Neuchâtel) schreibt mir er hätte von Ihnen gar keinen Brief erhalten. - Ich habe ihm Ihren Brief vom 19/6/ geschickt damit er Ihnen direkt antwortet. - Es thut mir leid dass Sie so viel Schwierigkeiten wegen meines Werkes haben. Ich hoffe dass sich alles arrangiren wird ...". - Bei Sandoz erschien 1906 aus der Reihe "Methode Jaques-Dalcroze" der Teilband "Studium des Notenplanes". Die rhythmische Gymnastik nach Jaques-Dalcroze wurde weltweit erfolgreich und ist noch heute anerkannt. - Mit gedrucktem Briefkopf "Conservatoire de Musique de Genève. Le Directeur".

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Zuschlag
€ 60 (US$ 66)


Jungmann, Albert
Brief 1872 an den Verleger Litolff

Los 2895

Jungmann, Albert, Komponist, Musikpädagoge und Verleger, Lehrer an der Accademia di S. Cecilia in Rom, später Geschäftsführer im Wiener Musikverlag C. A. Spina (1824-1892). Eigh. Brief m. U. "Albert Jungmann". 21/2 S. Gr. 8vo. (Wien) 11.IV.1872.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig. Dankt für dessen Brief und "die Rolle mit den 4 ersten Heften der 'musik. Welt' ... Was die Comp. 'In der Schmiede' anbelangt, welche zur Aufnahme in das Maiheft bestimmt ist, so möchte ich Ihnen den wohlgemeinten Rath ertheilen, dieselbe recht bald darauf einzeln heraus zu geben, weil ich mir gerade von dieser ... eine größere Verbreitung verspreche ...". Beschreibt dann sechs neue Kompositionen samt ihren Preisen, die er dem Brief beigefügt hatte. Hier vom Verleger am Rand mit Blaustift jeweils der Vermerk: "Bezahlt".

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Kleiber, Erich
Brief 1917

Los 2896

Kleiber, Erich, Dirigent, als Nachfolger von Leo Blech Generalmusikdirekor der Berliner Staatsoper, leitete u. a. die Uraufführung von Bergs "Wozzeck", emigrierte 1935 nach Buenos Aires (1890-1956). Eigh. Brief m. U. "Erich Kleiber". 1 S. 4to. Ostseebad Kellenhusen 15.VII.1917.

Aus dem Urlaub als junger Darmstädter Kapellmeister an den (nicht genannten) Generalmusikdirektor Felix von Weingartner, der ihm einen Vorschlag bezügl. eines Konzertprogramms unterbreitet hatte. "... Ich habe gleich an Herrn Diedrich nach Darmstadt geschrieben, daß wir Ihrem Vorschlag gemäß statt der 'Aufforderung zum Tanz' Ihren 'Dame Kobold'-Walzer auf das Programm des Walzer-Konzerts setzen werden und nun wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die Freundlichkeit hätten, uns das Material hierzu für diesen Abend vom Verlag aus leihweise zu verschaffen ...". - Weingartner hatte den Walzer 1916 komponiert. - Mit ausgerissener Lochung; etwas geknittert. - So früh sehr selten.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 100 (US$ 110)


Köhler, Louis
Brief 1871 an Theodor Litolff

Los 2897

"ich hänge so sehr an Braunschweig"
Köhler, Louis, Pianist, Dirigent, Komponist, bedeutender Klavierpädagoge, auch Musikkritiker der Königsberger Hartungschen Zeitung (1820-1886). Eigh. Brief m. U. "Louis Köhler". 4 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Königsberg (Ostpr.) 5.IV.1871.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig. Bestätigt den Empfang des Honorars für seine Edition des "Wohltemperierten Klaviers". "... und ich freue mich, daß die Correctur desselben von H. Winkler besorgt werden soll: diese Musik muß man praktisch durchgemacht haben, um den Satz durchschauen zu können. - Was die Volksmelodien anbetrifft, so habe ich damit begonnen, stehe aber plötzlich vor den Stücken mit zwei Händen fest, noch nicht wissend, wie ich das einrichte; doch muß es jedenfalls zu Stande kommen. - Meine Klavierlehre habe ich seitdem von Zeit zu Zeit immer wieder vorgenommen; ich habe noch eine ziemliche Partie zu revidiren, von Jemand lesen zu lassen u. wieder zu revidiren (meine stete Methode). Sodann habe ich noch eine kleine Ergänzung zu machen u. die Sache wäre so weit fertig. Wenn grade diese, mein stärkstes Klavier-Unterrichtswerk, in meiner Vaterstadt erschiene, sollte michs freuen [Köhler stammte aus Braunschweig]. Was die Forderung anbetrifft, so würde ich selbige, um für mich wie für den Verleger festen Boden zu schaffen, nach bereits erschienenen ähnlichen Arbeiten berechnen, und zwar nach meiner Harmonielehre, die doch ein geringeres Publikum hat u. in zweiter Auflage erschien. Hiernach würde ich für 1300 Auflage 10 Thlr. pro Druckbogen fordern u. jede folgende Auflage auf 1400 stellen, das Format in Art der Männerchöre neuerer Zeit u. der Partituren ... Ich füge noch hinzu, daß Stücke, Etuden, ja ausgeführte Uebungen in Noten nicht darin sind, doch aber viele Notenbeispiele etc. im Verhältniß zum Texte ungefähr wie in einer Harmonielehre, die Choralsätze etc. nicht mitgerechnet ... Ein persönliches Zusammenkommen wäre mir mit Ihnen natürlich sehr angenehm ... Ich habe in Braunschweig Anverwandte, eine hochbetagte Mutter, die ich seit 20 Jahren nicht sah. Ich versäume nicht nur viel bei längerer Abwesenheit, sondern ich kann auch nicht gut fort, da ich von meiner Musikschule, die ich allein besorge, gefesselt bin; außerdem aber ist mir, der ich ohnehin an Schlafmangel leide, die Reise körperlich eine Strapaze, der Weg von hier nach Berlin aber geradezu fürchterlich ... Ich bin nicht gern in Königsberg, habe aber allerlei lockende Anerbietungen von andern Städten und Ländern ausgeschlagen, weil ich hier so sehr in der Praxis stecke u. einen Umzug mit Frau u. 4 Kindern für Leichtsinn halte. Aber ich hänge so sehr an Braunschweig, daß ich nicht denken kann, ich lasse die Reise dahin noch lange ...". - Köhlers "Praktischer Lehrgang des Klavierspiels" erschien tatsächlich bei Litolff. Weitere Klavierschulen von Köhler wurden bis weit ins 20. Jahrhundert von anderen Verlagen übernommen. - Faltenrisse.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 154)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Krenek, Ernst
Brief mit Musikzitat

Los 2898

Krenek, Ernst, österr.-amerik. Komponist (1900-1991). Eigh. Brief m. U. "Ernst Krenek" und Musikzitat. 1 S. (Kugelschreiber). Gr. 8vo. O. O. 13.X.1954.

Selbstständiger zweiter Teil eines wohl ursprünglich 2 Bl. umfassenden Schreibens. Das oben mit "2)" bezeichnete Blatt beginnt: "Hier ist der Anfang von 'Pallas': Adagio ...". Es folgen 7 Takte Notenzitat. Dann beginnt der Brief: "Lieber Freund, haben Sie nochmals vielen innigen Dank für alles, was Sie in dieser Sache und sonst getan haben. Wir bleiben in Verbindung. Halten Sie die Daumen für die weitere Entwicklung! ...". Nennt dann seine beiden nächsten Adressen. - Kreneks Oper "Pallas Athene weint" wurde im Oktober 1955 zur Wiedereröffnung der Hamburger Staatsoper uraufgeführt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Zuschlag
€ 180 (US$ 198)


Reinmar, Hans
Großes Rollenfoto 1928

Los 2899

- Reinmar, Hans, österr. Bariton, bedeutender Sänger-Darsteller, vor allem in Verdi-, Wagner- und R-Strauss-Partien (1895-1961). Auf Karton montierte Rollen-Photographie mit eigh. Widmung auf dem Untersatz-Karton. 33,6 x 27 cm (Bildgröße 23 x 15,5 cm). O. O. "Pfingsten" 1928.

"Meiner lieben Frau Cracauer von Ihrem 'Jonny' - Hans Reinmar". - Die großformatige, lebendige Aufnahme des Ateliers Dührkoop (auch vom Photographen signiert) zeigt den Künstler dunkel geschminkt in einer Szene als "Jonny" in Kreneks Jazz-Oper "Jonny spielt auf". - Seltenes Rollenporträt. - Beiliegend ein Jugendbildnis des Künstlers: eine auf Atelier-Karton gewalzte Porträt-Photographie (15 x 10 cm) mit dem Prägestempel von Arthur Burgess, Folkestone. Die Aufnahme zeigt den jugendlichen Sänger in einem reich geschnitzten Lehnstuhl sitzend, ein illustriertes Heft in der Hand.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Zuschlag
€ 280 (US$ 308)


Kücken, Friedrich Wilhelm
Brief 1872 an Litolff

Los 2900

Kücken, Friedrich Wilhelm, Komponist und Dirigent, Hofkapellmeister in Stuttgart (1810-1882). Eigh. Brief m. U. "F Kücken". 1 S. Quer-gr. 8vo. Schwerin 29.VIII.1872.

An den Musikverleger Theodor Litolff in Braunschweig. "... Ich bitte nach der beifolgenden Partitur das Quartett ... 'Fahr wohl mein letzter Stern' stechen zu lassen, u. auch den Titel ... zu ändern. In dem großen Concerte des 'Sängerbundes Arminius' in Wien, wird das Quartett zur Ausführung kommen ...".

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Küstner, Karl Theodor von
Brief 1824

Los 2901

Küstner, Karl Theodor von, Stadttheaterdirektor in Leipzig und Hoftheater-Intendant in Darmstadt, München und Berlin (1784-1864). Brief mit U. 11/2 S. 4to. Leipzig 20.VI.1827.

An die Direktion des Stadttheaters in Magdeburg wegen eines abschlägig beschiedenen Urlaubsgesuches der Schauspielerin Demoiselle Jahn, die nach Magdeburg reisen wollte. - Küstner führte zunächst (1817-28) auf eigene Rechnung die Leitung des Leipziger Stadttheaters, das unter seiner Leitung zu einer der bedeutenden deutschen Bühnen wurde (vgl. seinen "Rückblick auf das Leipziger Stadttheater", Leipzig 1830). - Aus der Sammlung Rötger mit dessen Beschriftung am Kopf.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Zuschlag
€ 100 (US$ 110)


Lacôme d'Estalenx, Paul Jean Jacques
13 eigenh. Briefe m. U. 24 S. auf 9 Doppel- und...

Los 2902

Lacôme d'Estalenx, Paul Jean Jacques, franz. Operettenkomponist aus der Gascogne, Freund Chabriers (1838-1920). 13 eigh. Briefe m. U. Zus. 24 S. auf 9 Doppel- und 4 Einzelblättern verschiedener 8vo-Formate. Teils o. O. und o. J., meist aber Paris und Le Houga (Gers) 3.V.1874 bis 29.IV.1879.

Alle an einen Librettisten über die Operette "La Vierge du Soleil", mit Vorschlägen für zusätzliche Couplets und Textänderungen, welchen Theaterdirektoren das Stück angeboten werden soll, wer das Manuskript bereits gesehen hat etc. Lacôme nennt die Verleger Heugel und Litolff, erwähnt außerdem Jacques Offenbach. - Der Brief vom 3. Mai 1874 liest sich: "Dès le début de nos relations, j'ai cru devoir vous prévenir que j'avais sur le Chantier, deux ouvrages avec M. Gal-let, un acte pour l'op. com. et 3 autres Bouffes. Je me suis exile au Houga pour terminer ces deux ouvrages, dont le placement prochain est à peu près certain, et au parachèvement desquels les préoccupations de la vie quotidienne sur le pave de Paris, nuisaient quelque peu. Vers la fin du Mai, je compte rentrer débarrasser de ce souci, et tout dispose à mener à prompte fin notre Vierge du Soleil à laquelle je tiens beaucoup, et dont j'ai la meilleure opinion. Ceci étant une vraie lettre d'affaires, nous fixerons si vous voulez le mois de 7bre ou le commencement d'8bre pour que cette partition soit terminé ... ". - Ein weiterer Brief datiert am 13. August 1875: "Je vous annonce de même coup que j'ai fait un petit tour de force, et que je vais demain terminer la dernière page du 3e acte de la Vierge (partition d'orchestre) voilà donc notre ouvrage absolument terminé, et prêt à envoyer à la copie demain si l’on veut ...". - Ferner in einem undatierten Brief: "La Vierge du Soleil est faite et même écrite. Je suis enchante de pouvoir vous donner cette bonne nouvelle ... Je vous demandais si vous ne pensiez pas que des Couplets bouffes pour Gugman au Ier acte feraient bien? Ils pourraient rouler sur ses conquêtes. Une parodie des Mille e Tre de Don Juan ... ". - Lacôme, Ritter der Ehrenlegion, war seinerzeit als Operettenkomponist sehr erfolgreich und gilt als glänzender Orchester-Komponist. - Beiliegen 9 Autographen verschiedener, meist französischer Komponisten: 1) Marius Casadesus (1892-1981). Eigh. Brief m. U. und 1 Albumblatt mit Notenzitat. - 2) Gustave Charpentier (1860-1956). Eigh. Brief m. U. und 1 Visitenkarte. - 3) Louis Ganne (1862-1923). Eigh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. - 4) Benjamin Godard (1849-1895). 3 eigh. Briefe m. U. (einer davon stark fleckig). - 5) Igor Markevitch (1912-1983). Eigh. Albumblatt mit Unterschrift.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Levi, Hermann
Brief 1890

Los 2903

Levi, Hermann, bedeutender Dirigent, von Wagner und Brahms hoch geschätzt, Hofkapellmeister in Karlsruhe und München (dort Generalmusikdirektor), leitete die Uraufführung des "Parsifal" in Bayreuth (1839-1900). Eigh. Brief m. U. "Hermann Levi". 13/4 S. Doppelblatt. 8vo. München 15.IV.1890.

An einen Major, der Levi um Prüfung eines "Schützlings" gebeten hatte. "... Über Ihren Schützling kann ich nur Gutes berichten. Er hat eine gute Stimme und scheint mir auch in Beziehung auf Vortrag, Auffassung etc. recht begabt. Herr [Eugen] Gura meinte, daß man ihm unbedingt zureden könne, sich der Bühne zu widmen; ich selbst bin durch schlimme Erfahrungen belehrt, etwas vorsichtiger in dieser Beziehung geworden, und würde, wenn ich zu entscheiden hätte, den jungen Mann vorläufig einen andern Beruf ergreifen lassen, so zwar, daß der definitive Entschluß, zur Bühne zu gehen, erst in 2 Jahren zu fassen wäre. Jetzt schon Alles auf diese eine Karte zu setzen, scheint mir verfrüht. Ich würde vorschlagen, den jungen Mann nach Ablauf seines Freiwilligenjahres hierherzuschicken und ihn zu dem Berufe vorzubereiten, den er ergriffen haben würde, wenn er keine Stimme hätte. Nebenbei könnte er bei einem tüchtigen Lehrer Gesang-Unterricht nehmen, ich würde diese Studien beaufsichtigen, und könnte dann ... entscheiden, ob Stimme und Befähigung wirklich ausreichen ...". - Am zweiten (leeren) Blatt Papierrest von ehemaliger Montage.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Zuschlag
€ 460 (US$ 506)



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