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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Lose im Nachverkauf

Katalog Bibliotheca Scholastica » zur Buchabteilung
Bibliotheca Scholastica Auktion 113, Mi., 17. Apr., 15.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Gesner, Conrad
Lexicon Graecolatinum novissime

Los 1135

Gesner, Conrad. Lexicon Graecolatinum novissime ab innumeris mendis recognitum, & insigni accessione auctum. 464 nn. Bl. Mit kolorierter Holzschnitt-Titelbordüre von Hans Hermann nach Hans Holbein d. J., zahlreichen Holzschnitt-Initialen und Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 34,5 x 22 cm. Schweinsleder d. Z. über Holzdeckeln (etwas fleckig und berieben, Rückenbezug mit sehr kleinem Brandloch) mit 8 Messingbeschlägen und 2 intakten Messingschließen. Basel, Hieronymus Curio, August 1545.

VD 16 G 1751. Adams G 457. STC 358. Wellisch A 1.4. Haebler II, 15, 20 und 19, 5. – Vierte Ausgabe, die zweite bei Curio, von Gessners erstmals 1537 erschienenem Erstlingswerk, die erste mit Nennung seines Namens. "For this edition, on the title page of which he was named for the first time as the editor, Gessner had to repeat much of his original work since the first manuscript had disappeared ... He dedicated the work to his benefactor Diego Hurtado de Mendoza, the imperial ambassador to Venice, in whose library he had studied the sources for this edition of the dictionary" (Wellisch). – Titel etwas fingerfleckig, verso an mehreren Stellen hinterlegt, die Titelbordüre wohl etwas später koloriert. Insgesamt etwas gebräunt und leicht fleckig, Blatt eee6 im unteren Rand lädiert, das Schlussblatt mit der Druckermarke fleckig und mit etwas größerem hinterlegtem Randeinriss, einige Blatt mittig mit etwas größerem Braunfleck. Ganz vereinzelte Annotationen, vorderes Innengelenk verstärkt. Breitrandiges Exemplar in einem zeitgenössischem Einband mit auf das Jahr 1544 datierter Tugend- und Mittelrolle (Portraitmedaillons und Blattwerk). Die Beschläge möglicherweise etwas späteren Datums.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Gonet, Jean-Baptiste
Clypeus Theologiae Thomisticae

Los 1136

Gonet, Jean-Baptiste. Clypeus Theologiae Thomisticae. Editio sexta ab authore recognita ... accedit etiam tomus sextus, continens manuale Thomistarum. 5 Bände. Mit 5 wiederholten Holzschnitt-Titelvignetten. Titel in Schwarz und Rot. 34,5 x 21,5 cm. Moderne Lederbände mit Blindfileten auf den Deckeln und goldgeprägtem RSchild. Leiden, Anissonios und Jean Posuel, 1681.

Leidener Foliodruck des zuerst 1659 bis 1669 in Bordeaux in 16 Bänden erschienenen Hauptwerks des französischen Dominikanerpaters Jean-Baptiste Gonet (um 1616-1681). Gonet gilt neben Johannes a Sancto Thoma (1589-1644) als der bedeutendste Vertreter des Thomismus im 17. Jahrhundert. – Etwas gebräunt und stockfleckig, Titel mehrfach gestempelt. Band VI mit Braunfleck in der unteren rechten Ecke. Sonst wohlerhalten. Zweispaltiger Druck.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)


Gregor I., Papst
Moralia in Job

Los 1139

Gregor I., Papst. Moralia in Job. 328 (statt 329) Bl. 2 Sp. 56-58 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 28,7 x 18,2 cm. Format: 35 x 25,5 cm. Mit 36 8-12zeiligen Fleuroné-Initialen in Rot, Blau und Grün, sehr zahlreichen Lombarden und Kapitalstrichelung in Rot und Blau. Moderner Lederband. (Köln, Konrad Winters, um 1476; nicht nach 11.VI.1478).

Hain-Copinger 7927. GW 11431. Goff G-429. Proctor 1177. Pellechet 5377. Bodleian G-219. Borm 1191. Hartig 288. Madsen 1792. Nentwig 183. Ohly-Sack 1289. Sack 1629. Voulliéme 483. Walsh 396. Wilhelmi 263. Zedler 316. BMC I, 246 . BSB-Ink G-317. IDL 2096. ISTC ig00429000. – Dritter Druck und erste Kölner Ausgabe seines 35 Bücher umfassenden Kommentars zum Buch Hiob, interpretiert nach dem Prinzip des dreifachen Schriftsinns. Zugleich wohl einer der frühesten Kölner Druck aus der Offizin Konrad Winters von Homberg, dessen Tätigkeit für die Jahre 1476 bis 1482 nachgewiesen ist. Winters lernte sein Handwerk bei Ulrich Zell, dem ersten in Köln niedergelassenen Drucker, der seine Ausbildung wiederum bei Peter Schöffer in Mainz absolvierte. Zells Ausgabe von Johannes Chrysostomos Schrift Super psalmo quinquagesimo aus dem Jahr 1466 gilt als das erste in Köln gedruckte Buch, bis zum Jahr 1500 sollten noch rund 1280 weitere Drucke folgen. Die drucktechnische Nähe zwischen Zell und Winters spiegelt sich in der auffallenden Ähnlichkeit der von beiden verwendeten Lettern, der sogenannten Gersontype, von der Winters nach seiner Lehrzeit wohl einen Satz durch Kauf oder Schenkung von Zell erhielt. Später ließ Winters einige Lettern neu gießen, wodurch es zu minimalen Abweichungen kommt. Ein Glücksfall für die analytische Druckforschung, da sich ihre manchmal - so wie hier - unfirmierten Druckwerke ansonsten kaum voneinander unterscheiden lassen. – Es fehlt das erste Blatt der Lage o. Die ersten ca. 30 Blatt mit (abnehmendem) Feuchtigkeitsfleck mit schwachen Sporflecken im unteren Rand, die stärker betroffenen ersten fünf Blatt dort hinterlegt, das Papier dort etwas fragil und teils mit Randeinriss. Blatt dvii mit Riss im weißen Seitenrand, Blatt ki und ii mit Randnotizen (etwas beschnitten), einige Blatt gleichmäßig etwas gebräunt. Am Schluss etwas fleckig und leicht wurmstichig. Bis auf den Feuchtigkeitsschaden zu Beginn von sehr schöner Erhaltung und mit über 30 dekorativen, mit Federwerk weit auslaufenden Fleuronéinitialen reich geschmückt.

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 5.130)


Nachverkaufspreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Gregor I., Papst
Opera omnia

Los 1140

Gregor I., Papst. Opera omnia. 2 Bände. 54 Bl., 1470 Sp.; 1626 Sp. Mit 4 Holzschnitt-Druckermarken. 37 x 24,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rücken weiss übermalt, etwas berieben und leicht bestoßen) über Holzdeckeln mit hs. RTitel und 4 (1 defekte) Messingschließen. Basel, Froben und Episcopius, 1564.

Adams G 1171. Graesse III, 150. – Seltene zweite bei Froben in Basel erschienene Werkausgabe des bedeutenden Papstes, dessen Kirchenpolitik die Christianisierung der Angelsachsen begründete und die Bindung des Frankenreiches an den Papst festigte. – Titel mit Besitzvermerk des Jesuitenkollegs in Neuburg an der Donau. Der erste Band anfangs und gegen Ende, der zweite durchgehend mit Feuchtigkeitsspuren, die letzten drei Blätter und die hinteren Innendeckel beider Bände mit kleinen Wurmspuren. – Dabei: Derselbe. Opera omnia. Band I (von 2). 54 Bl., 1470 Sp. Mit 2 Holzschnittdruckermarken. 37,5 x 25,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rücken mit Montierungsresten eines Schildchens, etwas berieben, leicht fleckig) über Holzdeckeln mit 4 Schließbeschlägen (ohne die beiden Schließen), Schnitttitel. Basel, Froben und Episcopius, 1551. - VD16 G 3124. Adams G 1170. - Erste bei Froben erschienene Ausgabe. - Titel mit zwei hs. Besitzvermerken, leicht fingefleckig, kleine Wurmspur im rechten Seitenrand, sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 455)


Gregorius I., Papst
Opera omnia

Los 1141

Gregorius I., Papst. Opera omnia. Ad manuscriptos codices Romanos, Gallicanos, Anglicanos emendata, aucta, & illustrata notis. Studio & labore monachorum ordinis Sancti Benedicti, e congregatione Sancti Mauri. Bände I-III (von 4). Mit 3 gestochenen Titelvignetten und wenigen gestochenen Textvignetten. 41 x 26 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (teils stark berieben und beschabt, Band I mit Nagerspuren, Gelenke teils geschwächt). Paris, C. Rigaud, 1705.

Graesse III, 150. - Wetzer/Welte V, 1091. – Werkausgabe des bedeutenden Papstes Gregorius Magnus. "Nachdem eine Menge anderer Ausgaben ... erschienen waren, wurde von den Maurinern zu Paris 1705 die augezeichnetste in vier Folianten zu Tage gefördert" (Wetzer/Welte). – Band I und II im Seitenrand mit Mäusefraß (kein Textverlust). Oftmals im Seitenrand mit Wurmspuren und mit nachgedunkelten Feuchtigkeitslflecken.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)


Gregor XIII., Papst
Corpus iuris canonici emendatum et notis

Los 1143

Gregor XIII., Papst. Corpus iuris canonici emendatum et notis. Hrsg. von Giovanni Paolo Lancellotti. 26 Bl., 454 S., 1 w. Bl. Mit gestochener Druckermarke auf dem Titel. 38,5 x 26 cm. Kalbsleder d. 18. Jahrhunderts (Rücken vollständig restauriert, etwas stärker berieben und beschabt, fleckig, bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel und RVergoldung. Paris, o. Dr., 1618.

Umfassendes Werk zur Kirchengeschichte von Papst Gregor XIII. (1502-1585), der vor allem wegen der auf ihn zurückgehenden Kalenderreform bekannt ist. Mit der Bulle "Inter gravissimas" erließ er 1582 den bis heute gültigen Gregorianischen Kalender. – Leicht gebräunt. Mit gestochenem Exlibris von Alexander Hume-Campbell, Earl of Marchmont (1675-1740). – Nachgebunden: I) Papst Gregor IX. Decretales, cum privilegio Gregorii XIII. 7 Bl., S. 454-727. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Ebenda 1618. - II) Papst Bonifatius VIII. Liber sextus decretalism, cum privilegio Gregorii XIII. 3 Bl., S. 732-885. Mit blattgroßem Textholzschnitt. Ebenda 1618. - Am Schluss leicht wurmspurig. - III) Giovanni Paolo Lancellotti. Institutiones iuris canonici. 72 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Ebenda 1618. - Zu Beginn leicht wurmspurig.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)


Gregorius Nazianzenus
Cognomento theologi, opera

Los 1146

Gregorius Nazianzenus. Theologi, opera. 3 Teile in 1 Band. 19 Bl., 356 S., 20 (l. w.) Bl.; 4 Bl., 158 S., 5 (l. w.) Bl.; 744 S., 23 Bl. Mit gestochener Titelvignette. Titel in Schwarz und Rot. 34,5 x 22 cm. Leder d. Z. (am oberen Kapital mit kleinen Fehlstellen, Gelenke geschwächt, etwas berieben und beschabt) mit hs. RSchild. Antwerpen, Jan van Keerberghen, 1612.

Graesse III, 146. – Erste Antwerpener Ausgabe mit dem umfangreichen zweispaltigen Kommentar des wenig bekannten byzantinischen Gelehrten Elias Cretensis. Der Kommentar "ist sowohl für die Textkritik der Reden des hl. Gregor, als zur Beleuchtung der mittelalterlichen Gracität von Bedeutung; sein Verfasser zeigt große Vertrautheit mit den griechischen Classikern und Vätern und gewährt manchen Einblick in die Literaturgeschichte der griechischen Kaiserzeit" (Wetzer-Welte 4, Sp. 373 f.). – Titel des ersten Teils mit kleiner Quetschfalte und wie die folgenden Blätter mit kleiner Wurmspur im rechten Seitenrand. Das letzte weiße Blatt des ersten Teils mit großem Einriss. Stellenweise etwas knitterfaltig und braunfleckig. Vorderer Vorsatz mit Ausrissen und starken Quetschfalten. Mit gestochenem Wappen-Exlibris John Marques of Tueeddale, Earl of Gifford und Viscount Walden etc. Zu Beginn mit den meist fehlenden zwei Blätter umfassenden Episteln. Vorne und hinten ein ca. 3 cm breiter Makulaturstreifen aus Pergament mit spätmittelalterlichem Textfragment wohl einer Urkunde um 1500 in einer sorgfältigen braun-schwarzen Gotica Bastarda.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)


Grotius, Hugo
Opera omnia theologica

Los 1148

Grotius, Hugo. Opera omnia theologica. 3 Teile in 4 Bänden. Mit gestochenem ganzseitigem Portrait. 38 x 23,5 cm. Pergament d. Z. (leicht angeschmutzt, Gelenke angeplatzt, leicht berieben) mit modernem goldgeprägten RSchild. Amsterdam, Erben J. Blaeu, 1679.

Erste Gesamtausgabe der Werke des holländischen Juristen und Diplomaten Hugo Grotius (1583-1645). Bei Grotius sind Rechtstheorie und Theologie so eng miteinander verwoben, dass die eine nicht ohne die andere verstanden werden kann. Als Schrifterklärer überträgt er die historisch-kritische Methode der humanistischen Philologie auf die Bibelinterpretation. – Leicht gebräunt. Exlibris.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 455)


Henschenius, Godefridus
Acta sanctorum maji

Los 1150

Henschenius, Godefridus und, Daniel Papebroch. Acta sanctorum maji. Bände I-III (von 6). 4 Bl., LXXXIV, 879 S.; XLIV, 971 S.; 4 Bl., XCII, 859 S. Mit 3 Kupfertiteln (in Pag.), 3 gestochenen Titelvignetten und mit zusammen 9 Textkupfern und 16 Kupfertafeln. 36,5 x 24,5 cm. Blindgeprägtes Leder d. Z. (Rücken erneuert, ohne die Schließen und Schließbeschläge). Venedig, S. Coleti und J. Albrizzi, 1737-1738.

De Backer-Sommervogel IV, 282. Hoefer XXIV, 231. Vgl. De Backer-Sommervogel VI, 179. – Erste Ausgabe. Der Jesuit Heribert Rosweyde (1569-1629) sammelte, um seinen eigenen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, für das großangelegte hagiographische Projekt umfangreiches Material. 1607 veröffentlichte er erstmals einen Plan für das Gesamtwerk. Die Bearbeitung setzte nach seinem Tod Johann Bolland (1596-1665) in enger Zusammenarbeit mit Henschenius (1601-1681) und Papebroek (1628-1714) unter dem Titel "Acta Sanctorum" fort. – Kupfertitel des ersten Bandes etwas knitterfaltig und mit minimalen Wurmspuren, sonst sauber und wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)


Herrgott, Marquard
Genealogia diplomatica Augustae gentis Habsburg...

Los 1151

Herrgott, Marquard. Genealogia diplomatica Augustae gentis Habsburgicae. 3 Teile in 1 Band. 12 Bl., LXXII, 337 S., 17 Bl.; 16 Bl., 411 S.; 16 Bl., S. 414-851, 44 Bl. Mit 3 gestochenen Frontispizen, 3 gestochenen Titel-Vignetten sowie 18 gestochenen Schlussvignetten, 18 Schlussvignetten, 18 gestochenen Initialen, 5 Textkupfern, 17 (von 24; 9 doppelblattgroßen) Kupfertafeln und 1 mehrfach gefalteten grenzkolorierter Kupferstichkarte. 42,5 x 27 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (leicht berieben) über Holzdeckeln mit späterem goldgeprägtem RSchild und 2 (davon 1 defekt) Messingschließen. Wien, Ex typogr. Leopoldi Joannis Kaliwoda, 1737.

Graesse III, 260. Coreth, Österr. Geschichtsschreibung 44f. Thieme-Becker XXX, 183. – Einzige Ausgabe dieses historischen Monuments zur Geschichte des habsburgischen Kaiserhauses, zugleich eine wissenschaftliche Leistung von hohem Wert. "Die Eigenart dieses Werkes ist, dass es in der Anlage die direkte Nachfolge reich bebildeter, barocker Ehrenwerke verrät, aber mit der Sammlung nun auch bewusste Auswahl, nach den neuesten Prinzipien geschulte Kritik und Auseinandersetzung mit Quellen und Autoren verbindet" (Coreth). Marquard Herrgott (urspr. Johann Jacob), ein Mönch der Abtei St. Blasien, wirkte seit 1728 für die Breisgauischen Stände als ständiger Vertreter am Wiener Hof. Das vorliegende Werk verdankt seine Entstehung der Förderung durch Kaiser Karl VI., der ihm durch seine Ernennung zum kaiserlichen Rat und Historiographen gebührende Anerkennung verschaffte. Verzeichnet sind 954 Urkunden vom Jahre 744 bis 1471, die im Original teilweise nicht mehr existieren (vgl. ADB XII, S. 212-214). – Es fehlen 7 Kupfertafeln. Mal mehr, mal weniger feuchtrandig, sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.052)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.367)



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