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Katalog Bibliotheca Scholastica » zur Buchabteilung
Bibliotheca Scholastica Auktion 113, Mi., 17. Apr., 15.00 Uhr


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Kapitel Bibliotheca Scholastica (Lose 1001 - 1285) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Patrick, Simon
A Commentary upon the Historical Books of the O...

Los 1221

Patrick, Simon. A Commentary upon the Historical Books of the Old Testament. The third edition [und:] The Books of Job, Psalms, Proverbs, Ecclesiastes abd the Song of Solomon. 3 Bände. 5 Bl., 888 S.; 731 S., 14 Bl., 5 Bl., 540 S. Mit gestochenem Portraitfrontispiz und einigen gestochenen Kopfvignetten. 34,5 x 22 cm. Kalbsleder d. Z. (etwas berieben und teils bekratzt, Gelenke teils angeplatzt, etwas bestoßen) mit 2 goldgeprägten RSchildern. London, u. a. John Darby, Arthur Bettesworth, 1727.

Dritte Ausgabe. "1679 saw Patrick publish his commentary on the book of Job, the first of his famous Old Testament commentaries, a major and lasting corpus of scholarship that he would continue to produce for the rest of his life" (Oxford Dictionary of National Library). – Portrait mit Knickspur und hs. Besitzvermerk. Etwas gebräunt, stellenweise leicht angeschmutzt und gewellt.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 319)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 159)


Petrarca, Francesco
Annotatio nonnullorum librorum (Opera latina, T...

Los 1225

Petrarca, Francesco. (Opera latina, Teil II). Annotatio nonnullorum librorum seu epistolarum Francisci Petrarche. Vita Petrarche edita per Hieronymum Squarzaficum Alexandrinum. 188 nn. Bl. 30 x 21 cm. Moderner marmorierter HLederband mit goldgeprägtem RTitel. Venedig, Simone de Luere für Andreas Torresanus de Asula, 17.VI.1501.

     EDIT 16 CNCE 31762. Adams P 773. STC 502. – Zweiter Band der zweiten lateinischen Ausgabe der Schriften Petrarcas, der neben seinen Briefen auch den Erstdruck der Biographie Petrarcas durch Girolamo Squarciafico enthält. Noch rund 50 Jahre später wurde die Lebensbeschreibung unrevidiert in die Basler Petrarca-Ausgaben von Henricus Petri übernommen, wodurch sie zu einer der meistgelesenen Biographien des Dichters wurde und noch im 19. Jahrhundert für kontroverse Diskussionen sorgte. Die Lagen 16 und 17 sind doppelt gezählt und die Lage 20 wurde übersprungen, das Exemplar ist so vollständig (vgl. Adams). – Titel und Schlusblatt fleckig und mit kleineren Randläsuren, zwei Blatt der ersten Lage aus der Bindung gelöst, das erste Textblatt mit dem Beginn der Vita mit einigen Annotationen, die Lagen 6 und 7 mit Wurmspur im Textspiegel (geringer Buchstabenverlust), Blatt 16vi mit unschönem Ausriss im Seitenrand (kein Textverlust) sowie doppeltem Blatteinriss ebenda, das Folgeblatt 17i mit Einriss und kleiner Fehlstelle im Bug (minimaler Textverlust). Wenige Blatt zu Beginn mit kleinem Wasserrand, sonst nur vereinzelte geringe Flecken. Zweispaltiger Druck.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.699)


Nachverkaufspreis
€ 3.500   (US$ 3.989)


Petrus Lombardus
Sententiarum Textus per capitula

Los 1228

Petrus Lombardus. Petri Lombardi Parrhysiensis ecclesie quondam antistitis: viri divinarum rerum eruditissimi: Sententiarum Textus per capitula ... recenter distinctus. 6 Bl., 213 S., 27 Bl. Mit Holszschnitt-Druckermarke auf dem Titel und breiter vierteiliger Holzschnitt-Bordüre von Urs Graf auf dem Titel, Titel in Rot und Schwarzdruck. 31 x 20,4 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (mit kleiner Fehlstellen auf dem VDeckel, Rückenstück am Kapital abgerissen, stärker beschabt und bestoßen sowie mit Flecken und Kratzspuren, insgesamt aber fest und sehr gut im Bund) über schweren Eichenholzdeckeln mit vier Schließbeschlägen (ohne die Schließbügel) und hs. Titel auf dem VDeckel. Basel, (Adam Petri von Langendorff für Ludwig Hornken), 20. I. 1516.

VD16 P 1873. Adams P 898. STC 688. Panzer VI, 198. Hollstein XI, 288. Hieronymus II, 131 unmd 142. – Zweite Ausgabe der Sentenzen im 16. Jahrhundert. Das Hauptwerk aus der Feder des scholastischen Theologen Petrus Lombardus (1095-1160), der in Paris die Kathedralschule von Notre Dame leitete und als Bischof von Paris wirkte. Der aus der Lombardei stammende Petrus wurde als "Magister sententiarum" gerühmt, da er zahlreiche Lehrsätze und Lebensweisheiten formulierte, die er zur Stärkung des Glaubens schriftlich niederlegte. An der vorliegenden Ausgabe arbeiteten die humanistischen Herausgeber, Kommentatoren und Beiträger wie Romanus Aegidius, Daniel Meyer, Henricus de Frimaria, Henricus de Gorrichem und Andreas Cratander. Die erste von Ludwig Hornken finanzierte und von Adam Petri gedruckte Ausgabe war 1513 erschienen. Die klare, linig geschnittene Titeleinfassung des Basler Goldschmieds, Kupferstechers, Zeichner und Holzschneiders Urs Graf dem Älteren (1485-1528) illustriert mit ihren zahlreichen, der römischen Antike entlehnten Motiven eindrucksvoll den Geist des Basler Humanismus. – Es fehlt ein Blatt (a1). Titelblatt gebräunt und mit kleinen Randläsuren, unwesentliche winzige Wurmlöchlein, kaum irgend fleckig, insgesamt ausgezeichnetes Exemplar des herrlichen Druckes, der als späte Postinkunabel noch ganz der Ästhetik der Wiegendruckzeit verhaftet ist.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 570)


Plinius Caecilius Secundus, Gaius
Epistolarum libri X

Los 1233

Plinius Caecilius Secundus, Gaius. Epistolarum libri X unà cum eiusdem Panegyrica oratione Traiano Imperatori Aug. dicta: quae omnia ... Ioannis Mariae Catanaei commentarijs ... explicata sunt. Eiusdem de viris in re militari et administranda rebublica illustribus liber, Conradi Lycosthenis enarrationibus illustratus. 6 Bl., 494 S., 2 Bl., S. 495-628, 10 Bl. Mit 2 (wiederholten) Holzschnitt-Druckermarken und zahlreichen Holzschnitt-Initialen. 33 x 22 cm. Späterer Lederband (Ecken bestoßen, Rücken im 19. Jahrhundert fachmännisch erneuert) mit RSchild. Basel, Hieronymus Froben d. Ä. und Nikolaus Episcopius d. Ä., 1552.

VD16 P 3489. Adams P 1545. Schweiger I, 805. – Baseler Druck der berühmten Cataneus-Ausgabe der Epistolae, die zuerst 1506 bei Alexander Minutianus in Mailand erschien. Die für zahlreiche spätere Editionen grundlegende Aldinenausgabe gelang erst 1508 in den Druck. Enthält im Anhang auch sein Liber illustrium virorum. Mit der Veröffentlichung der insgesamt 369 Briefe an Freunde und Bekannte sowie bedeutende Zeitgenossen begründete Plinius das literarische Genre der Briefeditionen, sie bilden eine herausragende historische Quelle für das späte 1. und beginnende 2. Jahrhundert. – Titel etwas stärker fleckig, gestempelt und mit mehreren Einträgen. Insgesamt etwas stockfleckig, anfangs und am Schluss auch mit schmalem Wasserrand, das Schlussblatt mit der Druckermarke verso ebenfalls etwas stärker fleckig.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)


Plinius Secundus, Gaius
Historiae mundi libri XXXVII

Los 1235

Plinius Secundus, Gaius. Historiae mundi libri XXXVII. Opus omni quidem commendatione maius ... Novissime vero laboriosis observationibus conquisita ... Iacobii Dalecampii. Accessere denique annotationes viri cuiusdam (Sigismundi Gelenii). 18 Bl., 904 S., 73 Bl., 1 w. Bl., 24 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken. 37,5 x 24,5 cm. Flexibler honiggelber Pergamentband d. Z. (etwas fleckig, oberes Kapital alt restauriert, mit hs. RTitel). Frankfurt, Johannes Feyerabend, 1599.

VD 16 P 3551. Adams P 1584. – Frankfurter Druck der Edition durch den französischen Arzt und Botaniker Jacques Joseph Daléchamps (1513-1588), der ab 1552 in Lyon wirkte und als einer der bedeutendsten Botaniker der Renaissance gilt. Seine illustrierte Historia generalis plantarum bildete eines der grundlegenden Pflanzenbücher seiner Zeit, neben Plinius übersetzte er auch Galen und Seneca. Die hier abgedruckten und auch in anderen Ausgaben Verwendung findenden Kommentare des böhmischen Gelehrten Sigismund Gelen (1497-1554) erschienen zuerst 1539 in der Pliniusausgabe von Froben in Basel, wo Gelen seit 1523 als Lektor tätig war und in engem Kontakt mit Erasmus von Rotterdam stand. Das Druckersignet von Sigmund Feyerabend ist in zahlreichen Varianten bekannt, beherrschendes Motiv fast aller Signete ist die geflügelte Fama, die Symbolgestalt des Gerüchts, die zumeist mit trompetenartigen Blasinstrumenten dargestellt wird (vgl. Grimm S. 131ff.). – Titel im Bug alt verstärkt sowie leicht knickspurig, im unteren Rand mit unauffälligem Besitzeintrag. einige Lagen zu Beginn mit Wurmspur im unteren Bug,Vorsätze alt erneuert. Mal mehr, mal weniger gebräunt bzw. braunfleckig, stellenweise mit kleinen Wasserrändern

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 398)


Prosper Tiro von Aquitanien
Opera omnia

Los 1237

Prosper Tiro von Aquitanien. Opera omnia ad manuscriptos codices, nec non ad editiones antiquiores & castigatiores (sic) emendata, nunc primum secundum ordinem temporum disposita. 17 Bl., 952 Sp., 15 Bl., 416 Sp., 8 Bl. Mit Holzschittvignette auf dem Titel und am Schluss. 37,5 x 24 cm. Blindgeprägter Pergamentband d. Z. über Holzdeckeln (etwas fleckig und berieben, Deckel mit leichten Kratzspuren) mit 2 intakten, im Stil der Zeit erneuerten Messingschließen. Paris, Guillaume Desprez und Jean Desessartz, 1711.

Graesse V, 463. – Erster Druck der von den beiden Benediktinermönchen Jean Lebrun de Marette und D. Mangeant herausgegebenen und kommentierten Ausgabe der Schriften des spätantiken Heiligen Prosper Tiro von Aquitanien (um 390-nach 455), laut Bähr die beste und vollständigste Ausgabe (Christlich-römische Theologie, S. 372: "Hauptausgabe"). Zwei Nachdrucke erschienen 1744 und 1782. – Leicht fleckig, stellenweise etwas gebräunt. Schöner zweispaltiger Druck in einem Exemplar aus der Bibliothek der Wiener Augustiner-Eremiten, mit entsprechendem Besitzeintrag auf dem Titel (datiert: 1723), im intakten Klostereinband.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)


Rainerius de Pisis
Pantheologia. Augsburg, Günther Zainer, 1474

Los 1240

Rainerius de Pisis. Pantheologia. Mit Praefatio von Jacobus Florentinus. 2 Bände. 507 (statt 509; ohne die beiden w. Bl.); 483 (statt 484, ohne das e. w.) Bl. 2 Spalten. 59-60 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 28 x 18,2cm. Format: 41 x 29 cm. Mit zahlreichen 8-12-zeiligen Maiblumen-Initialen und Kapitalspatien. Hellbraunes Kalbsleder d. Z. (Leder brüchig mit größeren Fehlstellen, Rücken erneuert und Blöcke neu aufgebunden, Rücken- und Deckelleder aufkaschiert, stärker beschabt und berieben sowie mit Kratzern, fachmännisch restauriert) über schweren Holzdeckeln mit reicher Rautenblindprägung und Stempelzier, kleinem Deckelschild und größeren hs. Rückenschildern des 19. Jahrhunderts sowie mit jeweils 2 neueren Schließen und zus. 20 ebenfalls neueren Messing-Tellerbuckeln. Augsburg, Günther Zainer, 1474.

Hain 13016. GW 36921. Goff R-6. Proctor 1543. Bodleian R-002. Collijn 1298. Hubay 1743. Sack 3007. Schlechter-Ries 1541. Sheehan R-3. BMC II, 321. BSB-Ink R-2. CIH 2895. IBP 4659. IDL 3864. IGI 8268. ISTC ir00006000. – Zweite Ausgabe der dem Rainer von Pisa (1100-1160) zugeschriebenen "Pantheologia", der ältesten theologischen Enzyklopädie überhaupt. Es handelt sich um eine umfangreiche Kompilation des gesamten theologischen Wissens der Zeit in lexikalischer Form. So enthält der erste Band die Buchstaben A-M und er zweite L-Z, jeweils mit den prächtigen, charakteristischen Maiblumen-Initialen ausgestattet. Das monumentale Werk war erstmalig von Johann Sensenschmidt und Heinrich Kefer in Nürnberg am 8. IV. 1473 im Druck vollendet worden (GW 36929).
"The oldest theological encyclopedia ... represents the practical inheritance of scholasticism. It brings together the main themes of theology, drawing most heavily on Alexander von Hales, Bonaventura and, of course, Thomas Aquinas. The thoroughness of the 'Pantheologia' is demonstrated in the number of little known authors and texts it cites" (BPH 164). – Es fehlen drei der vier weißen Blätter (Band I, Blätter 37 und 38, Band II Blatt 1). Der erste Band ist leicht feuchfleckig, wassserrandig und zu Anfang etwas fleckig, das erste Blatt mit kleiner Randhinterlegung, die Blätter 4-5 angeschmutzt, das erste und letzte Blatt in beiden Bänden ist leicht wurmstichig (Band I jedoch kaum betroffen). Sonst im Block jeweils sehr frisch und außergewöhnlich sauber, gedruckt auf ausgezeichnet festem und besonders starken Büttenpapier, hier in bemerkenswerter Breitrandigkeit von originalen Beschnitt der Zeit.

Die hübschen Einbände entstammen einer süddeutschen Werkstatt, sie wurden in den großen, durch vierfache, gestaffelte Fileten begrenzte Rauten mit verschiedenen Stempeln verziert, die Ilse Schunke dem Franziskanerkloster in Amberg in der Oberpfalz zuweisen kann, darunter ein Blattornament (Schunke 98), ein Hund (54), eine Palmette (33) und eine Rosette (145a). "Es muss offen bleiben, ob es sich hier um die Klosterwerkstatt oder um den Auftraggeber - die Klosterbibliothek - handelt" (EDBD w002312).
Innendeckel beider Bände mit Besitzvermerken des Theologen Conrad Schwäger aus Tirschenreuth in der Oberpfalz: "S. Theologiae D. Conradus Schwägerius Thürsenreutinus 1567". Das Exemplar ging danach in die Bibliothek des Augustinereremitenordens in Ramsau (mit entsprechendem Besitzvermerk in Band I) und von da nach München, wo es als Dublette dann ausgeschieden und dem Handel übergeben wurde. Mit gestochenem Exlibris "Ad Bibliothecam conventus Monacensis Ord:Erem: S.P.Aug" und Vermerk im 2. Band, datiert 1606 sowie der Bayerischen Staatsbibliothek, einst mit der Signatur "Inc. Typ. Nr. 740"). Beide Bände mit dem Vermerk "Duplum". Blindstempel der Bibliothek Detlev Maus.

Schätzpreis
€ 14.000   (US$ 15.959)


Nachverkaufspreis
€ 8.000   (US$ 9.120)


Scherer, Georg
Postill oder Außlegung

Los 1242

Scherer, Georg. Postill oder Außlegung der Fest- und Feyrtäglichen Evangelien durch das gantze Jar. Sambt außführlicher Erklärung der Historien vom Leyden und Sterben Christi. 10 Bl., 669 S. Mit figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und 16 großen sowie 43 kleinen Textholzschnitten von Virgil Solis. 33 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (stärker berieben und leicht fleckig, mit 2 Klebeschildern auf dem Rücken) über Holzdeckeln mit 2 intakten Messingschließen. München, N. Heinrich, 1610.

VD 17 12:633387Q. Vgl. Graesse VI, 299. De Backer-Sommervogel VIl, 763-764. ADB XXXI, 103. – Dritte Ausgabe der erstmals 1606 ebenfalls in München erschienenen Postille. "... die Werke Scherers, der neben Petrus Canisius (1521-97) als bedeutendster Jesuit Österreichs bezeichnet wurde (J. Wodka), (stellen) einen Höhepunkt in der Entwicklung der gegenreformatorischen Predigtliteratur dar und finden als Beispiele gesellschaftspolitisch motivierter Polemik auch in der Geschichte der Publizistik Beachtung" (NDB XXII, 689f.).
Werke – Titel mit hs. Besitzvermerk. Stellenweise etwas feuchtrandig, braun- und fingerfleckig, sehr selten mit hs. Anmerkungen im Rand.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)


Schmid, Erasmus
Opus sacrum posthumum in quo continentur versio...

Los 1243

Schmidt, Erasmus. Opus sacrum posthumum in quo continentur versio Novi Testamenti Nova, ad Graecam veritatem emendata, et notae ac animadversiones in idem 5 Bl., 1512 S., 18 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit Kupfertiel, gestochenem Portrait und 2 Kupfertafeln. 35 x 20,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, vorderes Gelenk angeplatzt; ohne die Schließbänder) mit blindgeprägter Arabeske als Mittelstück. Nürnberg, Michael Endter, 1658.

Vgl. Graesse VI/1, 308. – Erster, posthum erschienener Druck seines umfassenden und neu aus den griechischen Quellen erstellten Kommentars zum Neuen Testament. Der bedeutende Wittenberger Gräzist Erasmus Schmidt (1570-1637) gilt als einer der letzten deutschen Hellenisten, die die griechische Sprache und Literatur noch nach dem Vorbild Melanchthons lehrten. Sein Hauptwerk bildet die kommentierte Ausgabe der Gedichte und Fragmente Pindars, die 1616 in Wittenberg erschien. Das schöne Medaillonportrait zeigt Schmidt im Gelehrtenhabitus am Schreibpult beim Verfassen seines Bibelkommentars, das Postament mit einer Zusammenstellung der "Scripta Auctoris" in Form einer kleinen Büchersammlung, die neben seinen philologischen Arbeiten zu den antiken Klassikern auch seine mathematisch-astronomischen Schriften zeigt. – Titel gestempelt, Vortitel mit Einriss im oberen Bug. Etwas stockfleckig, insgesamt wohlerhalten. Innenspiegel mit Bibliotheksschild ("Vereenigde Doopsgezinde Gemeente te Amsterdam").

Schätzpreis
€ 250   (US$ 285)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 205)


Simon de Cassia
Beati et venerabilis

Los 1245

Simon de Cassia. Beati et venerabilis. Sacri ordinis eremitarum Aurelij Augustini, eximij et preclarissimi quondam professoris, de religione christiana. 14 nn., 469 (2 Bl. faksimiliert) num., 1 nn. Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit breiter Holzschnitt-Titelbordüre. 30 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rückdeckel mit fehlender oberer Ecke, etwas stärker berieben, leicht wurmstichig, ohne die beiden Schließen). (Basel, Adam Petri), 1517.

VD16 S 6529. Adams C 857. Hieronymus II, 176. – "Vorliegend der zweite Druck, nach der Strassburger Inkunabel; folgend Köln 1533 und 1540 ... Das fünfzehnbändige Hauptwerk ... des seligen Simone Fidati von Cascia im Umbrien ... entstanden 1338-47: im Spätmittelalter in zahlreichen Handschriften verbreitet" (Hieronymus). Mit Beiträgen von Andreas Cratander, Stephan Sutor, Benedictus Chelidonius. – Blätter 466 und 467 durch recht gute Faksimiles ersetzt. Titel mit hs. Anmerkung. Leich braunfleckig, mit Resten eines Griffregisters, selten gering wurmspurig. Ohne die fliegenden Vorsätze. Vorderer Innenspiegel mit zahlreichen Anmerkungen.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)



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