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Sammlung Thur Auktion 111, Mi., 18. Apr., 13.00 Uhr


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Kapitel Deutsche Literatur in Erstausgaben 1750-1840 (Lose 1601 - 1992) » Kapitelwahl

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Los 2070 Kind, Friedrich
Brief an August Apel
Verkauft
2070) » größer

Kind, Friedrich, der Librettist von Webers "Freischütz", Dramatiker, Lyriker und Taschenbuch-Herausgeber, Mitglied des Dresdener Liederkreises (1768-1843). Eigh. Brief m. U. "J F Kind" sowie Adresse und Lacksiegel. 3 S. 4to. Dresden 21.III.1807.

An seinen "lieben Freund" August Apel (1771-1816), den er während seiner Ausbildung an der Thomasschule in Leipzig kennengelernt hatte. Kind und Apel (Verfasser der Erzählung "Der Freischütz") waren zunächst als Juristen tätig. Auch hier geht es um einen Rechtsstreit: "... Don Carlos sagt einmal: Ich habe sehr viel Unglück mit meinen Müttern; Alii legunt: Ich habe viel malheur gehabt mit meinen Mamas! ich möchte sagen: Ich habe sehr viel Unglük mit meinen Freunden! Kurz und gut - um auf die Sache zu kommen - ich kann für Dich bei einem h. Appellationsgericht nichts gewinnen; die von mir eingewandte Leuterung ist als theils unzuläßig, theils unerheblich rejicirt worden, und der Walthersche Bevollmächtigte, als Appellant, wird wahrscheinlich nun des ehesten die Remission auswirken ...". Es folgen längere juristische Ausführungen, die mit dem Seufzer enden: "Kann man bei jetzigen Zeiten wißen, wo und ob unser Client noch im Lande der Lebendigen ist? Ich habe Dich heute leider mit lauter Juridicio torquiren müssen, deren Du Dich doch eigentlich glücklicherweise entschlagen hast ...". - Kind legte 1814 sein Mandat nieder und widmete sich nur noch der Schriftstellerei. In der Zeit arbeitete er Apels "Freischütz" als Textbuch für Webers gleichnamige Oper um.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 295)


Zuschlag
€ 180
(US$ 212)
(GBP 158)
(CHF 214)


Los 2070 Kind, Friedrich
Brief an August Apel
Verkauft

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