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Katalog Bibliotheca Scholastica » zur Buchabteilung
Bibliotheca Scholastica Auktion 113, Mi., 17. Apr., 15.00 Uhr


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Kapitel Bibliotheca Scholastica, philosophica et patristica Theophili Unterbergensis (Lose 1001 - 1285) » Kapitelwahl

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Los 1175 Johannes de Sancto Geminiano
De exemplis et similitudinibus rerum. Deventer,...
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Johannes de Sancto Geminiano. De exemplis et similitudinibus rerum. 510 (statt 524) nn. Bl. (davon 1 w.). 2 Spalten. 45 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 20,5 x 13,1 cm. Format: 28,5 x 20,6 cm. Mit 9-zeiliger blauer Initiale "O" mit reichem roten Federwerk, zahlreichen weiteren 3-6-zeiligen Initialen, Alinea-Zeichen in Rot und Blau und durchgehender Rubrikation. Reich blindgeprägtes Leder d. Z. (krakeliert-brüchig, Lederbezüge zum Bund hin und der Rücken vollständig abgerissen, mit Fehlstellen und Läsuren, Bindung offen) über massiven, abgefasten Holzdeckeln mit 10 geschmiedeten, gehämmerten und punzierten schweren Messingbeschlägen mit Zylinderbuckeln (leicht schwarz korrodiert) sowie 3 (von 4) Schließbeschlägen (ohne die Schließbügel). Deventer, Richard Paffraet, o. J. (um 1477).

Copinger 2649. GW 14692 . Goff J-427. Proctor 8955. Pellechet 6689. Bodleian J-192. Borm 1591. Chatelain 29. Ernst I,2 66. Finger 623. Hellinga II, 405. Klebs 562.1. Madsen 2320. Nentwig 178. Oates 3433. 3434. Walsh 3877. BMC IX, 45. BSB-Ink I-515. CIBN J-281. ILC 1359. CBB 2310. IDL 2708. ISTC ij00427000. – Seltene erste Ausgabe der einst dem Dominikaner-Pater Helwicus Teutonicus (vgl. VIII, 510), nunmehr aber richtig dem Johannes de Sancto Geminiano (ca. 1268-1333) zugeschriebenen "Summa theologiae", der nur wenige Drucke im 15. Jahrhundert folgen sollten: Köln, Johann Kölhoff d. Ä., um 1485; Venedig, Johannes und Gregorius de Gregoriis, 1497 und 1499, und Basel, Johann Froben und Johann Petri, 1499.

"Though in this edition and in that of Koelhoff, Cologne, s. a. (Hain 7542) the Summa is attributed to Helvicus Teutonicus, it is in fact the work of Joannes de Sancto Geminiano, edited with a prologue by Helvicus. The prologus primus as printed in the edition of Froben and Petri, Basel, 25. January, 1499, contains the following passage, of which the words enclosed within square brackets are omitted in the other fifteenth-century editions: 'Ego inter fratres ordinis predicatorum minimus nomine Heluicus natione teutonicus de multarum rerum exemplis que diuersis hominum moribus et actibus adaptantur: presens opusculum ... et librum de exemplis et similitudinibus rerum ipsum intitulaui'. The author's Italian origin is mentioned in lib. vi. cap. lii: sicut accidit in terra originis mee scilicet in castello sancti Geminiani quod est in partibus Thuscie XV militaria distans a ciuitate Senarum" (BMC a. a. O.). – Es fehlen das erste und letzte Blatt der ersten Lage Index (A1, A8), das erste weiße Blatt vor dem Textanfang (a1), ferner die Lage q10 im zweiten Teil, die durch zehn (mit hs. Lagensignatur versehenen) Blättern in einer sauberen zeitgenössischen Bastarda ergänzt wurden, schließlich das letzte weiße Blatt dd8. Das weiße Blatt a1 ist vorhanden (mit hübschem Stierkopf-Wasserzeichen).

Erstes vorhandenes Blatt gestempelt "Bibl. Paroch. Ecc. St. Joannis Osnabrug.", Textanfang mit privatem Sammlervermerk von 1670 etwas stärker angestaubt und fleckig, sonst nur vereinzelte Seiten fleckig, Blatt g6 mit kleinem Ausriss (etwas Verlust), kaum Papierläsuren, hier und da wenige Federproben bzw. einige Bleistiftkritzeleien, jeweils nur auf weißen Rändern, insgesamt im Block sehr sauber und rein, gedruckt in ausgezeichneter Typographie auf für die siebziger Jahre noch typischen, besonders starken und besonders breitrandigen Bütten.

Einstiger Kettenband mit entsprechendem Loch im unteren Rückdeckel und wenigen Papierausbrüchen durch die letzte Lage an der Stelle der Kettenaufhängung. Der Einband mit Rautenmustern und Rosettenstempeln sowie geschwungenem Schriftband "Maria". Auch die vollständig (bis auf die Schließbügel) erhaltenen Messingbeschläge sind bemerkenswert. Mit abgeflachten Zylinderbuckeln versehen, ragen erhaben gearbeitete, gehämmerte Granatapfelblüten auf lilienfömigen Dreifalt-Blättern mit Konturmuster von den mit floraler Bordüre eingefassten Winkeln von den Buchecken radial zur Mitte, in der sich das florale Muster mit den Granaten zur Kreuzblume zusammenschließt. Alle Beschläge aus feinstem, etwas schwarz-grünlich korrodiertem, mehrfach durchbrochenem und an Rundkopfnägeln auf den Holzdeckel aufgebrachten Messing.

Schätzpreis
€ 7.000   (US$ 7.979)


Zuschlag
€ 7.500
(US$ 8.550)
(GBP 6.600)
(CHF 8.550)


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