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Sammlung Thur Auktion 111, Mi., 18. Apr., 13.00 Uhr


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Kapitel Deutsche Literatur in Erstausgaben 1750-1840 (Lose 1601 - 1992) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Goethe, Johann Wolfgang von
Clavigo

Los 1671

Goethe, (Johann Wolfgang von). Clavigo. Ein Trauerspiel. Mit Holzschnitt-Titelvignette. 100 S. 15,5 x 9,5 cm. Etwas späterer HLederband im Stil d. Z. mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Johann Friedrich Weygand, 1774.

Goedeke IV/3, 159, 2. Hagen 64 D1. Hirzel A 48, 50, 51. Kippenberg I, 352. Speck 1415. Brieger 665. – Seltener erster Druck der ersten Ausgabe, zugleich das erste nicht anonym erschienene Werk Goethes, in dem er den aktuellen Streit zwischen Beaumarchais und seinem windigen Schwager Clavijo dramatisiert. Vom Druck D1 existieren noch zwei Doppeldrucke (vgl. Hagen). Goethe verfasste das Künstlerdrama im Mai 1774 in nur acht Tagen, bereits im Juli 1774 - kurz vor Erscheinen des Werthers - wurde das Bühnenmanuskript von Weygand auf den Markt gebracht. Der geschäftstüchtige Weygand hatte Goethe gleich nach dem für Furore sorgenden Erscheinen seines Götz direkt angeschrieben und nach weiteren Manuskripten gefragt. Die Uraufführung durch die Ackermannsche Gesellschaft erfolgte am 23. August 1774 in Hamburg, in Anwesenheit von Beaumarchais.
Biographische Deutungen haben in Clavigo immer wieder das Spiegelbild des sich gegenüber Friederike Brion schuldig fühlenden Goethe gesehen, und Goethe erklärt in Dichtung und Wahrheit, dass "die beiden Marien in 'Götz von Berlichingen' und 'Clavigo' und die beiden schlechten Figuren, die ihre Liebhaber spielen ... wohl Resultate solcher Betrachtungen gewesen sein" mögen. Die ausgewogene, ja teils rechtfertigende Darstellung der Charaktere scheint dieser späteren Selbstdeutung jedoch zu widersprechen. "Vermutlich weil das Stück in diesem Sinne nur moderate Figuren kennt und der Zwiespalt zwischen gesellschaftlichem Ehrgeiz und individueller Gefühlsgebundenheit sich auf der Ebene bürgerlicher 'Mittelmäßigkeit' bewegt, ist das Trauerspiel bis heute auf den Bühnen zu finden ... Die Literaturwissenschaft war dagegen von jeher schwankend in der Beurteilung des 'bühnengerechtesten' Dramas des Dichters" (KNLL). Die Titelvignette zeigt zwei Knaben unter einem Palmbaum. – Etwas finger-und stockfleckig. Wohlerhaltenes Exemplar auf festerem Papier.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 708)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.416)


Goethe, Johann Wolfgang von
Der Bürgergeneral

Los 1672

(Goethe, Johann Wolfgang von). Der Bürgergeneral. Ein Lustspiel in einem Aufzuge. Zweyte Fortsetzung der beyden Billets. 1 Bl., 138 S., 1 w. Bl. 16 x 10 cm. Moderner Pappband mit RSchild. Berlin, Johann Friedrich Unger, 1793.

Goedeke IV/3, 305, 18. Hagen 217. Hirzel A 201. Kippenberg I, 372. Speck 1731. Brieger 661. – Erste Ausgabe seines Lustspiels, das - wie Der Groß-Cophta aus dem Vorjahr - als Unterhaltungsstück für das Weimarer Publikum entstand. Die Uraufführung fand am 2. Mai 1793 im Herzoglichen Hoftheater statt. – Etwas stock- und fingerfleckig. Blatt C6 mit Blattausschnitt im unteren weißen Rand. - Selten.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 295)


Zuschlag
€ 180 (US$ 212)


Goethe, Johann Wolfgang von
Der Groß-Cophta

Los 1673

Goethe, (Johann Wolfgang von). Der Groß-Cophta. Ein Lustspiel in fünf Aufzügen. 1 Bl., 241 (recte: 243) S., 1 w. Bl. 16,5 x 9,5 cm. Neuerer marmorierter HLederband im Stil d. Z. mit goldgeprägtem RSchild. Berlin, Johann Friedrich Unger, 1792.

Goedeke IV/3, 304, 17. Hagen 216. Hirzel A 195. Meyer 416. Kippenberg I, 370. Speck 1724. Brieger 684 (alle ohne Hinweis auf den Paginationsfehler). – Erste Einzelausgabe, hier in einem Exemplar des Doppeldrucks N1 (vgl. Kurrelmeyer V, S. 281), vom selben Satz hergestellt wie Band I der Neuen Schriften, die von 1792 bis 1800 bei Unger erschienen. Goethe verarbeitet in diesem ersten seiner drei "Revolutionsstücke" zwei der großen Skandale des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Die Machenschaften des Hochstaplers Guiseppe Balsamo, genannt Cagliostro und die sogenannte Halsbandaffaire um Marie Antoinette. Auf seiner Sizilienreise hatte Goethe die Familie Balsamo 1787 besucht, und nach den politischen Erschütterungen durch die Halsbandaffaire entstand die Idee zum Groß-Cophta. Immer wieder hatte Goethe nach den Ereignissen in Frankreich Vorahnungen von bevorstehenden Umwälzungen. Nach dem Römischen Carneval ist diese die zweite Dichtung, in der er dies ausdrückt.
"Immer wieder betonte er, welche historische Bedeutung sein Stück habe, ja, sein Gegenstand gehe der Französischen Revolution voran und sei 'gewissermaßen das Fundament'" (Unseld). In seinen "Tag- und Jahresheften" schreibt Goethe 1789 dazu: "In dem unsittlichen Stadt-, Hof- und Staatsabgrunde, der sich hier eröffnete, erschienen mir die greulichsten Folgen gespensterhaft, deren Erscheinung ich geraume Zeit nicht los werden konnte, wobei ich mich so seltsam benahm, daß Freunde, unter denen ich mich eben auf dem Lande aufhielt, als die erste Nachricht hievon zu uns gelangte, mir nur spät, als die Revolution längst ausgebrochen war, gestanden, daß ich ihnen damals wie wahnsinnig vorgekommen sei. Ich verfolgte den Prozeß mit großer Aufmerksamkeit, bemühte mich in Sizilien um Nachrichten von Cagliostro und seiner Familie, und verwandelte zuletzt, nach gewohnter Weise, um alle Betrachtungen los zu werden, das ganze Ereignis unter dem Titel: Der Groß-Cophta, in eine Oper, wozu der Gegenstand vielleicht besser als zu einem Schauspiel getaugt hätte." – Titel mit verblasstem Tinteneintrag, im Schnitt leichte Stockflecken. Sehr schönes und sauberes, nahezu fleckenfreies Exemplar auf Vélin. Die Seiten 223/224 doppelt paginiert.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 413)


Zuschlag
€ 250 (US$ 295)


Goethe, Johann Wolfgang von
Der Triumph der Empfindsamkeit

Los 1674

Goethe, (Johann Wolfgang von). Der Triumph der Empfindsamkeit. Eine dramatische Grille. Ächte Ausgabe. 1 Bl., 118 S., 1 w. Bl. 17 x 11 cm. Moderner Pergamentband (Deckel etwas geworfen) mit goldgeprägter Rankenbordüre auf dem VDeckel und Deckeltitel sowie KGoldschnitt. Leipzig, Georg Joachim Göschen, 1787.

Goedeke IV/3, 232, 37. Hagen 185. Hirzel A 142. Kippenberg I, 358. Speck 1468. Brieger 719. – Erste Einzelausgabe, separat abgedruckt aus Band IV der ersten rechtmäßigen Werkausgabe, die 1787 bis 1790 bei Göschen erschien, nach Entfernung der Bogennorm. – Schwach braunfleckig, Titel etwas stärker betroffen. Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 177)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 118)


Goethe, Johann Wolfgang von
Des Epimenides Erwachen

Los 1675

Goethe, (Johann Wolfgang von). Des Epimenides Erwachen. Ein Festspiel. 2 Bl.,66 S., 1 Bl. (Anzeigen). 18,5 x 13 cm. Interimsbroschur d. Z. (berieben) in moderner Kartondecke und modernem Papp-Schuber. Berlin, Duncker und Humblot, 1815.

Goedeke IV/3, 408, 299. Hagen 393a. Hirzel A 319. Meyer 1078. Kippenberg I, 396. Speck 2165. Brieger 667. – Erste Ausgabe, hier in einem breitrandigen "besseren" Exemplar der selteneren Auflage, die ohne das 14seitige Vorwort von Konrad Levezow an das Publikum vertrieben wurde. Goethe schrieb dieses Libretto auf Bitten August Wilhelm Ifflands zur Feier des Sieges über Napoleon. – Titel und Vortitel mit schwacher Stempelrasur. Anfangs und am Schluss leicht stockfleckig, sonst sauber und wohlerhalten. – Dabei: (Konrad Levezow). Vorwort an die Zuschauer des Festspiels: Des Epimenides Erwachen. XII S. Heftstreifen. (Ebenda 1815). - Hagen 393b. Kippenberg I, 398. - Das oben fehlende Vorwort als Separatdruck auf "geringerem" Papier und mit schmalerem Rand. - Titel mit schwacher Stempelrasur, etwas stockfleckig.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 236)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 165)


Goethe, Johann Wolfgang von
Die Geschwister

Los 1676

Goethe, Johann Wolfgang von. Die Geschwister. Ein Schauspiel. Ächte Ausgabe. 1 Bl., 44 S. 16,5 x 10,5 cm. Neuerer Pappband (lichtrandig) mit RSchild. Leipzig, Georg Joachim Göschen, 1787.

Goedeke IV/3, 229, 29. Hagen 183. Hirzel A 141. Kippenberg I, 357. Speck 1477. Brieger 679. – Erste Einzelausgabe. Separatdruck aus Band III der Schriften, die 1787 bis 1790 bei Göschen erschienen (Hagen 11), nach Entfernung der Bogennorm und mit neuem Titel und neuer Paginierung. Thema des Einakters, der zu den zahlreichen kleineren Stücken gehört, die Goethe für die Weimarer Hofbühne schrieb, ist u. a. die enge Verbindung Goethes zu seiner Schwester Cornelia. – Ohne die zwei weißen Blatt am Schluss. Schwach gebräunt bzw. braunfleckig. Fl. Vorsatz mit hs. Eintrag.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 212)


Zuschlag
€ 160 (US$ 188)


Goethe, Johann Wolfgang von
Die Leiden des jungen Werther

Los 1677

(Goethe, Johann Wolfgang von). Die Leiden des jungen Werther. Neue Ausgabe, von dem Dichter selbst eingeleitet. 5 Bl., 271 S. Mit gestochenem Portrait von Schule nach Jagemann. 13,5 x 11 cm. Illustrierte OBroschur (etwas fleckig und mit leichten Knickspuren, Rückumschlag mit zwei hinterlegten Randläsuren, Vorderumschlag mit Kleberesten eines Schildchens). Leipzig, Johann Friedrich Weygand, 1825.

Goedeke IV/3, 164. Hagen 100. Hirzel A 391. Kippenberg I, 3043/44. Speck 811. – Erstmals mit dem neuen Einleitungsgedicht "Noch einmal wagst Du, vielbeweinter Schatten, hervor Dich an des Tages Licht", dem ersten Gedicht der Marienbader Elegien. Der Druck erschien Ende 1824 zum 50jährigen Jubiläum der Erstausgabe, wurde jedoch aus verlegerischen Gründen auf das Jahr 1825 datiert. – Schwach braunfleckig, Rücken etwas verschoben. Unbeschnittenes, breitrandiges Exemplar in der illustrierten Verlagsbroschur. Mit Exlibrisschildchen.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 413)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 295)


Goethe, Johann Wolfgang von
Die Leiden des jungen Werthers

Los 1678

(Goethe, Johann Wolfgang von). Die Leiden des jungen Werthers. 2 Teile in 1 Band. 111 S.; (S. 113-) 224. Mit gestochener Titelvignette, Holzschnitt-Titelvignette von Oeser und 3 Holzschnitt-Textvignetten. 15,5 x 10 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (etwas berieben) mit goldgeprägtem RSchild in modernem Pappschuber. Leipzig, Johann Friedrich Weygand, 1774.

Goedeke IV/3, 163, 1. Hagen 80. Hirzel A 60. Kippenberg I, 3039. Speck 794. Brieger 691. – Zweiter Druck der ersten Ausgabe. Erkennbar an den beiden korrigierten Druckfehlern auf den Seiten 16 (Zeile 9: "durchgelesen") und Seite 101 (letzte Zeile: "härne") sowie der Holzschnittvignette "Sense mit geflügelter Sanduhr" anstelle der Errata am Schluss.

"Blieb Goethe bis 1774 ein Geheimtip der deutschen Literaturszene, so wurde er mit einem Schlage eine europäische Berühmtheit, als sein im Februar 1774 innerhalb von vier Wochen niedergeschriebener Briefroman 'Die Leiden des jungen Werthers' das Licht der Öffentlichkeit erblickte: zur Leipziger Herbstmesse 1774. Erst mit Werther betrat die deutsche Literatur die Bühne des europäischen Romans, um sich mit diesem Auftritt auch gleich wieder von ihr zu verabschieden. Bis zu Thomas Manns 'Buddenbrooks' hat nie wieder ein deutscher Roman einen festen Platz im europäischen Lektürekanon erobert. Mit den Buddenbrooks verbindet Werther auch ein anderes Faktum: mehrere eigene und fremde biographische Ereignisse sind hier zu einer fiktiven Geschichte verwoben. Die Vermischung von allseits bekannter Realität und Fiktion hat in beiden Fällen seinerzeit zu mannigfachen Spekulationen über diesen vermeintlichen Schlüsselroman, ja zu Protesten geführt.

Werther gehört wie Don Quijote, Hamlet, Don Juan oder Faust zu den Gestalten, die gewissermaßen aus ihrer literarischen Umgebung herausgetreten sind und ein Eigenleben als quasi mythische Archetypen entfalten. Wie etwa Don Juan für die sinnliche Genialität des Verführers, Faust für radikales Erkenntnisstreben steht, so Werther für den durch unerfüllbare Liebe in den Selbstmord getriebenen, in seinem Gefühlsüberschwang an einer widerständigen Umwelt zerbrechenden Schwärmer. Es dürfte einmalig in der Weltliteratur sein, daß einer rein fiktiven Gestalt derart unmittelbar, ja zitathaft nachgelebt, gar nachgestorben wurde, wie das bei Werther der Fall gewesen ist. Die ungeheure Resonanz des Romans hat Goethe eingehend zu begründen versucht. Er bringt sie zumal mit der politisch-sozialen Situation in Deutschland in Verbindung, welche der Jugend kaum einen Raum für schöpferische Aktivität eröffnet habe: 'von außen zu bedeutenden Handlungen keineswegs angeregt, in der einzigen Aussicht, uns in einem schleppenden, geistlosen bürgerlichen Leben hinhalten zu müssen, befreundete man sich, in unmutigem Übermut, mit dem Gedanken, das Leben, wenn es einem nicht mehr anstehe, nach eignem Belieben allenfalls verlassen zu können'. Goethe erkannte freilich genau, daß das sogenannte 'Wertherfieber' durch den Roman nur ausgelöst wurde, keineswegs durch ihn zu erklären ist. Die 'Wirkung dieses Büchleins', resümiert er, sei so 'ungeheuer' gewesen, 'weil es genau in die rechte Zeit traf. Denn wie es nur eines geringen Zündkrauts bedarf, um eine gewaltige Mine zu entschleudern, so war auch die Explosion, welche sich hierauf im Publikum ereignete, deshalb so mächtig, weil die junge Welt sich schon selbst untergraben hatte, und die Erschütterung deswegen so groß, weil ein jeder mit seinen übertriebenen Forderungen, unbefriedigten Leidenschaften und eingebildeten Leiden zum Ausbruch kam.' Werther kam der 'jungen Welt' als Identifikationsfigur so stark entgegen, daß man die Signale der epischen Distanzierung des Autors übersah. Sie suchte Goethe deshalb in der zweiten Fassung des Romans (erschienen 1787) zu verstärken. Doch das empfindsame Lesepublikum las Werther, wie Werther selber las! Die in seinen Briefen so häufig erwähnte Lektüre ist von dem gleichen Bedürfnis, sich mit dem Gelesenen zu identifizieren, geprägt wie die zeitgenössische Lektüre des Romans.

Wie das empfindsame Publikum auf Werther und seine Welt, so reagiert er selber auf die Welt mit der Passivität des bloßen Gefühls, das nie produktiv, nie kreativ wird. Er ist das Musterbeispiel des Dilettanten, dem Goethe später ausführliche Studien widmen wird. Keine seiner fiktiven Gestalten außer Faust hat Goethe sein ganzes Leben hindurch so sehr verfolgt und beschäftigt wie Werther, aber diese seine berühmtesten literarische Gestalten sind gerade nicht Figuren, mit denen er sich in besonderem Maße identifizierte. Sie verkörpern vielmehr jene moderne Subjektivität, gegen die sich sein ganzes Lebensprogramm richten wird" (Dieter Borchmeyer). – Ohne das hintere fl. Vorsatz. Innenspiegel vorne mit Besitzeintrag von 1940, hinten mit zwei Signaturen in Kopierstift. Schwach braunfleckig, Teil II anfangs etwas stärker betroffen. Sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.124)


Zuschlag
€ 1.800 (US$ 2.124)


Goethe, Johann Wolfgang von
Die Leiden des jungen Werthers

Los 1679

(Goethe, Johann Wolfgang von). Die Leiden des jungen Werthers. Zweyte ächte Auflage. 2 Teile in 1 Band. 224 S. Mit 2 gestochenen Titelvignetten. 16,5 x 10,5 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, oberes Kapital geklebt, neu aufgebunden; Remboîtage) mit RVergoldung und 2 modernen goldgeprägten RSchildern. Leipzig, Johann Friedrich Weygand, 1775.

Hagen 88. Goedeke IV/3, 163, 3, 1. Hirzel A 66-68. Kippenberg I, 3040. Speck 795-796. – Erster (D2 alpha) von vier Doppeldrucken der zweiten rechtmäßigen Ausgabe, mit den bei Hagen angegebenen Kennzeichen. – Etwas finger- und braunfleckig, Titel von Teil I mit kleinen Wasserrändern. Blatt C1 mit etwas größerem Braunfleck. Die Remboîtage in etwas zu großem Format.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 413)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 295)


Goethe, Johann Wolfgang von
Die Mitschuldigen

Los 1680

Goethe, (Johann Wolfgang von). Die Mitschuldigen. Ein Lustspiel. Ächte Ausgabe, 1 Bl., 128 S. 16,5 x 10 cm. Moderner geglätteter Kalblederband (gering berieben, Ecken schwach bestoßen) mit RVergoldung, goldgeprägten RSchildern, doppelten Deckelfileten und Goldschnitt. Leipzig, Georg Joachim Göschen, 1787.

Goedeke IV/3, 89, 32b. Hagen 169. Hirzel A 136. Kippenberg I, 355. Speck 693. Brieger 695. – Erste Einzelausgabe, separat abgedruckt aus Band II der Schriften, die 1787 bis 1790 bei Göschen erschienen, nach Entfernung der Bogennorm. – Etwas braunfleckig, erstes Textblatt im oberen Bug verstärkt. Bibliophil gebunden.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 212)


Zuschlag
€ 120 (US$ 141)



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