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Katalog Das Romantische Ballett » zur Buchabteilung
Das Romantische Ballett Auktion 110, Mi., 18. Okt., 12.00 Uhr


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Kapitel Das Romantische Ballett - Sammlung J. S. Witkiewicz / Romantic Ballet / Balletto Romantico (Lose 2001 - 2076) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Leroux, Pauline
Mademoiselle Pauline Leroux pas Villageois

Los 2030

Leroux, Pauline. Mademoiselle Pauline Leroux pas Villageois. Kolorierte Kreidelithographie von Lemercien nach Guérard. Ca. 35 x 27 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 43,5 x 34 cm.Paris, J. Bulla und F. Delarue, London, Anaglyphic Company, 1844.

Pauline Leroux (1809-1891) ist hier in der Rolle als elegant gekleidete Dorfbewohnerin dargestellt, die auf einem von Steinen und kleinen Sträuchern gesäumten Weg tanzt und ebenso schauspielerisches Talent beweist. Im Verlauf ihrer Karriere vertrat sie Engangements an der Pariser Oper für Marie Taglioni oder Fanny Elßler. – Gering gebräunt und minimal, ganz vereinzelt braunfleckig. – Dabei: Dieselbe. Kreidelithographie von Rigo nach Alexandre Lacauchie. Ca. 28 x 17 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 37,5 x 27,5 cm. Paris um 1850.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Zuschlag
€ 160 (US$ 187)


Montez, Lola
Porzellanminiatur.

Los 2031

Montez, Lola. Porzellanminiatur mit farbigem Mittelbild in Porzellanmalerei, in ovaler Goldwunstbordüre und rechteckigem, elfenbeinweißen Porzellanrahmen mit Goldstrich-Felderung, alles aus einem Stück. Malerei ca. 4,6 x 3,6 cm. Rahmen ca. 10,8 x 9,8 cm. Deutschland, Villeroy & Boch, 1984.

Heinrich-Porzellan der "Galleria Ceramica", mit dem Porträt der irischen Tänzerin Elizabeth Rosanna Gilbert (1821-1861) aus dem Jahre 1847, die unter ihrem Künstlernamen Lola Montez bekannt - und dann als Geliebte König Ludwigs I. von Bayern berühmt wurde, der sie 1847 zur Gräfin Marie von Landsfeld ernannte.
"Limited Edition" im Rahmen "Galerie des Schönen", einer Sonderreihe von Villeroy & Boch. – Sehr gut erhalten.

Schätzpreis
€ 100   (US$ 117)


Nachverkaufspreis
€ 50   (US$ 58)

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Oliva, Pepita de
Sennora Pepita de Oliva. Getönte Kreideliothogr...

Los 2031a

Oliva, Pepita de. Sennora Pepita de Oliva. Getönte Kreideliothographie von J. Hofelich nach R. Hoffmann. 43 x 33 cm. Mit Passepartout unter Glas in mächtiger, teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 73,5 x 56,5 cm. Wien, L. T. Neumann, 1860.

Die junge, entzückende spanische Tänzerin Pepita de Oliva (1830-1871) entstammte dem madrilenischen Ballettchor, bevor sie 1852 nach auswanderte, wo sie ihr Debüt in Stuttgart feierte. Ihre größten Erfolge hatte sie freilich dann ab 1853 in Berlin, wo sie ein eigenes Schlösschen bei Hakenfelde bewohnte. Von Berlin aus bereiste sie ganz Deutschland und trat auf allen bedeutenden Bühnen auf. 1856 debütierte sie dann in der Rolle der "Fenella" in Daniel-François-Esprit Aubers Ballett "La muette de Portici". – Etwas sprenkelfleckig, sonst sauber, unten der kleine Blindstempel des Verlags. Die Darstellung meist sauberer, sehr dekorativ gerahmt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 200 (US$ 234)


Oliva, Pepita de
Teils weißgehöhte Kreideliothographie

Los 2031b

Oliva, Pepita de. Teils weißgehöhte Kreideliothographie, zum Oval überahmt. Ca. 44 x 36 cm. Mit Ovalpassepartout unter Glas in einfacher vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 66 x 52,8 cm. Um 1855.

Das wohl verführerischste Bild der spanischen Tänzerin Pepita de Oliva (1830-1871), dem "Olivenkernchen", wie sie näckisch bei ihrem Spitznamen genannt wurde. Ihr Künstlername war Josefa de la Oliva, geboren wurde sie in Madrid als Josefa Durán y Ortega. Die Wespentaille schräg aus dem weiten Seidenreifrock hervorkommend, blickt Pepita mit ihren, für damalige Verhältnisse als rassig, als exotisch empfundenen schwarzen Augen nach rechts aus dem Bilde, während sie sich vor einer großen Hermelindecke an eine imposante Säule lehnt. – Fleckenfrei, kaum sichtbare Gebrauchsspuren, allerdings, wie alle Blätter, nicht ausgerahmt. Sorgsam im Kleid, Decolletée und der Hermelin weißgehöht. Sehr schönes Blatt, wohl auf festem Karton gedruckt.

Schätzpreis
€ 700   (US$ 819)


Zuschlag
€ 480 (US$ 561)


Oliva, Pepita de
Teils weißgehöhte Kreideliothographie

Los 2031c

Oliva, Pepita de. "El Olé". Pepita de Oliva. Kolorierter Holzstich. Ca. 25 x 18 cm und 1 originaler roséfarbener Ballettschuh der Pepita de Oliva. Ca. 21 x 7 cm. Mit Ovalpassepartout unter Glas in einfacher versilberter Holzprofilleiste als Kastenrahmen gerahmt. 66 x 52,8 cm. Um 1856.

Unter weinrotem Passepartout ist oben ein Bild der spanischen Meistertänzerin Pepita de Oliva (1830-1871) aus der "Wiener Theaterzeitung" montiert, die sie in Ihrer Rolle als Stierkämpferin in prächtiger Robe mit roséfarbenen Ballerinas zeigt, darunter die ebenfalls reproduzierte Unterschrift der Tänzerin, die vor allem in Deutschland und Österreich ihre größten Erfolge feierte.
In dem Rahmenkasten ist darunter der rechte Originalballettschuh der Tänzerin nach ihrer Vorstellung als "El Olé" eingelassen. Er zeigt die winzige Schuhgröße der hübschen spanischen Tänzerin, aber auch die Verve, mit der sie ihren Schuh regelrecht "zertanzte". Gewebt aus feinster roséfarbener Seide und ausgestattet mit einer weichen Ziegenleder-Innensohle führt einen der Schuh ganz nah an den Geist des "Olivenkernchens", der grandiosen Tänzerin Pepita de Oliva heran.
Das Wiener Gastpiel der ersten Tänzerin des Madrider Hoftheaters mit 43 Aufführungen vom 22. Februar bis 2. Mai 1857 im Josefstädter Theater, war ein außerordentlicher Erfolg, der das Publikum vollkommen entfesselt hat, sodass es zur Mäßigung aufgerufen worden ist (vgl. Brauer-Kropatschek, 200 Jahre Theater in der Josephstadt, Wien und München 1988). – Holzstich nur gering gebräunt, leicht knittrig. Der Schuh mit den Gebrauchsspuren der Tänzerin, leicht abgenutzt an den Rändern, etwas aus der Form gebracht und mit deutlichen Schabespuren vom "Tendu", einer Formation, die Pepita wie kaum eine andere perfekt beherrschte. – Beiliegt in einem Umschlag auf der Rückseite: Eigenhändiges Gutachten des österreichischen Dichters und Beamten Anton Dannbacher (geb. 1859; vgl. Koch II, 980) von ca. 1910: "Dieser Tanzschuh der weltberühmten Tänzerin Pepita stammt aus dem Nachlass des Dichters Adolf Prager (wohl irrig für Albert Prager; 1842-1915). Für die Echtheit des Schuhes, der übrigens auch schon Ausstellungsobket war, bürgen mir die Umstände, unter denen ich ihn erworben habe. Anton Dannbacher". Nach Pepita wurde übrigens auch das allseits bekannte Stoffmuster benannt (vgl. Pierer 1861, XII, 275).

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Zuschlag
€ 600 (US$ 702)


Noblet, Lise
Mademoiselle Noblet. Lithographie d'après natur...

Los 2031d

Noblet, Lise. Mademoiselle Noblet. Lithographie d'après nature par H. Grevedon. Lithographie von A. Cheyère nach Henry Grevedon auf aufgezogenem China. Ca. 39 x 28 cm. Mit Passepartout unter Glas in mehrfach profilierter, teilsversilberter Holzleiste gerahmt. Paris, Lemercier für Rittner, um 1830.

Die in Paris geborene Marie-Élisabeth Noblet (1801-1852) feierte ihr Debüt 1819 als Tänzerin am Ballet de l'Opéra in Paris in dem Pas de Deux mit dem damals schon berühmten Tanz- und Ballettmeister "Albert", dem aus Bordeaux stammenden François Décombe-Albert (1787-1865). Das Porträt zeigt die Noblet en face mit aufwendigem Kopfputz in schönster Satinrobe.
Engagements am Londoner King's Theatre folgten, in denen Noblet brillierte, bis Maria Taglio kam und ihre den Rang ablief. Noblet war auch Rivalin der Fanny Elssler vor allem in den "Danses Espagnoles". Sie verließ daraufhin die Oper im Jahre 1841, nachdem auch ihr treuer Partner, der General Claparède, gestorben war. – Nur unwesentliche Randläsuren, kaum Knickspuren, instgesamt sehr schönes Blatt.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Zuschlag
€ 550 (US$ 643)


Pécourt, Louis-Guillaume
Louis Pecour, pensionnaire du Roy, compositeur ...

Los 2032

Pécourt, Louis-Guillaume. Louis Pecour, pensionnaire du Roy, compositeur des balets de l'Academie Royalle de Musique, et maitre a danser de Mad.e la Duchesse de Bourgogne. Kupferstich auf Büttenpapier von F. Chereau nach R. Tournière. Ca. 41 x 30 cm. Mit Passepartout in versilberter Holzprofilleiste gerahmt. 61,5 x 47 cm. Paris, F. Chereau, o. J. (um 1705).

Dreiviertelvorderansicht des Pariser Tänzers und bedeutenden Choreografen Louis Pécour (1653-1729), der aus der Schule des Pierre Beauchamp hervorgegangen war und 1671 sein Debüt in dem Ballett "Psyché" von Jean-Baptiste Molière und Jean-Baptiste Lully gefeiert hatte. Pécour konnte dann seinem Lehrer Beauchamp im Amt des "Compositeur des ballets de l'Académie royale de Musique" folgen. Das eindrucksvolle Porträt des Robert Levrac Tournières (1667-1752) zeigt den schon älteren Tänzer als Choreographen und als Mustertänzer, als „Modèle des plus parfaits danseurs“ (Auger Feuillet) mit der rechten Hand auf einem aufgeschlagenen Buch, in dem eine skizzierte Choreographie aufgeschlagen ist. – Nur unwesentliche Gebrauchsspuren, kleiner Oberflächenkratzer, sehr schönes Blatt, stilvoll gerahmt.

Schätzpreis
€ 360   (US$ 421)


Zuschlag
€ 180 (US$ 210)


Pochini, Carolina
Kreidelithographie von Adolf Dauthage

Los 2033

Pochini, Carolina. Kreidelithographie von Adolf Dauthage auf aufgewalztem China. Im Stein signiert und Datiert "856". 42 x 27 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 59 x 41 cm. Wien 1856.

Hübsches Porträt der italienischen Tänzerin Carolina Pochini (1836-1901) von dem österreichischen Lithografen Adolf Dauthage (1825-1883): "Debuttò giovanissima, presumibilmente nella stagione di carnevale-quaresima del 1849-50 a Bergamo, in un bolero composto per lei e per la collega Amalia Frisiani da Carlo Blasis: 'un début che fece strabiliare dalla meraviglia' (Regli, 1860, p. 414). Si esibì a Milano per la prima volta nell’autunno 1850, probabilmente nell’introduzione ballabile a un divertissement danzante, coreografia ancora di Blasis ... Carolina Pochini ebbe una carriera brillante 'senza opposizioni, senza nubi, con un perpetuo sole' (Regli, 1860, p. 415). Si distinse per la grazia e perfezione delle linee, per la velocità e semplicità con cui eseguiva i virtuosismi della sua arte. Ballerina di media statura, con piedi piccoli e gambe forti e muscolose, 'il carattere della sua fisonomia [sic] distinguevasi per una bontà quasi infantile, allietata da una gaiezza viva e spensierata che animava la sua danza e le conferiva una genialità senza pari'; ogni sforzo era dissimulato: 'la passione cuopriva l’arte, e chi la vedeva non poteva fare a meno di credere che il cuore non regolasse il ritmo della sua danza' (Monaldi, 1910, p. 206)" (Treccani 28.07.17). – Nur ganz leicht feuchtrandig an Rändern, minimal fleckig, gutes Blatt, sehr selten.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 327)


Zuschlag
€ 320 (US$ 374)


Rosati, Carolina
La Rose

Los 2034

Rosati, Carolina. La Rose. The Ballett of Thea, ou la Fée aux Fleurs. Kolorierte Kreidelithographie von M. und N. Hanhart nach J. Brandard. Ca. 51 x 34 cm. Mit Passepartout unter Glas in teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 65,5 x 50,5 cm. London, Fores, um 1847.

Die italienische Prima Balleria des Teatro Apollo in Rom Carolina Rosati (1826-1905) begann im zarten Alter von sieben Jahren mit dem Ballett-Training. Sie hatte u. a. Engangements an der Mailänder Scala, am Her Majesty's Theatre in London und der Pariser Oper. Die vorliegende Lithographie zeigt sie in ihrer Rolle als Rose der Oper "Thea oder die Blumenfee" (1847) von Cesare Pugni und Paul Taglioni. In in einem zart roséfarbenen Kleid, das mit Rosenblüten und Ranken geziert ist, tanzt sie auf einem mit kleinen Rosensträußen und einzelnen Knospen bedeckten Boden, umgeben von Rosensträuchern und weiteren Blühpflanzen. – Minimal braunfleckig, sonst sauber und wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 409)


Zuschlag
€ 600 (US$ 702)


Samilova, N. V.
Kolorierte Lithographie.

Los 2035

Samoilova, N. V. Kolorierte Lithographie. Ca. 41 x 30,5 cm. Mit gelbem Passepartout unter Glas in vielfach profilierter und teilvergoldeter Ebenholzleiste gerahmt. 62 x 52 cm. Moskau um 1850.

Prachtvolles Bild der Ballerina des Russischen Staatsballetts. Die Tänzerin N. V. Samoilova ist als Bauernmädel gekleidet vor einer Holzhütte dargestellt, im Hintergrund schroffe Berglandschaften. Sie hält einen Bastkorb in den Händen. – Geringe Fleckchen, leichter Wasserränder, Darstellung in nüanciertem Kolorit, überaus feines und stimmungsvolles Blatt. Sehr selten.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 200 (US$ 234)



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