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Katalog Das Romantische Ballett » zur Buchabteilung
Das Romantische Ballett Auktion 110, Mi., 18. Okt., 12.00 Uhr


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Kapitel Das Romantische Ballett - Sammlung J. S. Witkiewicz / Romantic Ballet / Balletto Romantico (Lose 2001 - 2076) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Cerrito, Fanny
Portraits und Kostümierungen der Balletteuse

Los 2010

Cerrito, Fanny. Portraits und Kostümierungen der Balletteuse. 5 (1 kolorierte) Lithographien und 1 Stahlstich. Ca. 24 x 17 cm bzw. 30 x 25 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter teils profilierter Holzleiste gerahmt. Ca. 32,5 x 25 cm bzw. 41,5 x 32,5 cm. Um 1840-1860.

Sechs Portraits der Primaballerina Fanny Cerrito (1817-1909) in verschiedenen Rollen: 1) Neapolitan Girl (Cerrito as Fenella) aus "Lacy's Dramatic Costumes". - 2) Fanny Cerrito von F. Chalupa nach C. W. Medau. - 3) Fanny Cerrito von Anst von W. Pobuda nach F. Elias. - 4) Cerito von W. H. Mote nach E. Smith. - 5) Madame F. Cerrito et Monsieur S. Léon. Dans le ballet de la "Fille de Marbe". Von Decan et Lebref nach Jules Rigo in "La Mode Revue Politique et Litteraire". - 6) Fanny Cerrito von Auguste Hüsfener. – Stellenweise leicht gebräunt und braunfleckig

Schätzpreis
€ 280   (US$ 327)


Zuschlag
€ 380 (US$ 444)


Cerrito, Fanny
Kreidelithographie von Kriehuben

Los 2011

Cerrito, Fanny. Kreidelithographie von Johann Höfelich nach Josef Kriehuber. Ca. 38 x 30 cm. Mit Oval-Passepartout unter Glas in silber-vergoldeter, reich ornamentierter Rahmenleiste gerahmt. 57 x 48,5 cm. Wien, Pietro Mechetti, und London, R. Cocks, 1842.

Besonders schönes Porträt der gerade einmal 26-jährigen Tänzerin Fanny Cerrito (1817-1909) nach einem Gemälde des österreichischer Lithografen und Malers Josef Kriehuber (1801-1876). Die Cerrito lehnt an einem Podest, von dem sich links das Postament einer Säule erhebt, im Hintergrund angedeutete Bäume. Selbstbewusst schaut sie mit wachen Augen nach schräg links. Unter dem Porträt ihre reproduzierte Unterschrift, darunter wiederum die Verlagsangaben. Links in der Platte signiert: "Kriehuber 842". – Blasse, ganz leichte Fleckchen, insgesamt sehr schönes Exemplar, aufwendig und stilvoll gerahmt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 440 (US$ 514)


Cerrito, Fanny
La Lituana. Kolorierte Lithographie von Jules B...

Los 2012

Cerrito, Fanny. La Vivandière. Farbige Kreidelithographie nach Jules Bouvier. Ca. 32 x 23 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzleiste gerahmt. 46,5 x 35 cm. New York, Firth, Hall & Fond, 1846.

Fanny Cerrito (1817-1909) bei einem Gastpiel in den Vereinigten Staaten: "Salut à la France". Fahneschwenkend steht die Sängerin auf einer Holzbrücke über einem Gebirgsbach, der über Wasserfälle aus der Kulisse einer alpinen Bergkette kommt, links ein Gehöft.
Die russische "Markitenka", französische "Vivandière", also eine Marketenderin war ein im 19. Jahrhundert sehr beliebtes einaktiges Ballet nach einer Choreografie des französischen Geigers, Tänzers und Tanztheoretikers Charles Victor Arthur Michael Saint-Léon (1821-1870), das am 26. November 1843 in Rom uraufgeführt worden war. Als Primaballerina tanzte Fanny Cerrito die Hauptrolle der Marketenderin Kathi, der Kompositeur Arthur Saint-Léon den Postboten Hans.
Die von vier Platten (Schwarz, Blau, Rot und Gelb) gedruckte Lithographie bezieht sich jedoch auf die am 23. Mai 1844 uraufgeführte Neuinszenierung in London, wohl auf der Basis einer neuen Komposition von Cesare Pugni (1802-1870). – Nur unwesentlich angestaubt, schönes Blatt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 200 (US$ 234)


Cerrito, Fanny
La Lituana. Kolorierte Lithographie von Jules B...

Los 2013

Cerrito, Fanny. La Lituana. Kolorierte Lithographie von Jules Bouvier. Ca. 48 x 34 cm. Mit Passepartout unter Glas in mehrfach profilierter, teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 65 x 50 cm. London, Thomas McLean, 1844.

Die Meisterpose der Primaballerina Fanny Cerrito (1817-1909), die es vor allem in London zu Weltruhm brachte. "La Lituana" war ein reiner Solotanz der Cerrito, den sie schon in ihrem Londoner Debut vom 2. Mai 1840 präsentieren konnte: "Her fur-trimmed jacket suggests Polish dress, so La Lituana may have been a mazurka, the Polish national dance based on the proud carriage of the body, stamping of the feet and clicking of the heels, danced in 3/4 time with the strong accent on the second beat of the bar.
National dances and settings were popular in the 1840s as audiences became increasingly aware of 'abroad' and exotic locations. Scotland, Spain, Hungary, Poland and the Balkans were all popular settings and some ballets were set as far afield as India, giving the opportunity for balleticized versions of national dances, like the Cachucha, mazurka, polka, polonaise, tarentella or Cracovienne" (Marie Rambert). – Unwesentlich gleichmäßig gebräunt, kaum fleckig, sehr schönes Blatt in höchst stilvollen Rahmen, in außergewöhnlich leuchtenden Farben sorgsam koloriert.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 750 (US$ 877)


Cerrito, Fanny
La Lituana. Kolorierte Lithographie von Jules B...

Los 2014

Cerrito, Fanny. Le Lac des Fées. Kolorierter Stahlstich von H. S. Ball nach A. de Valentini. Ca. 27 x 38 cm. Mit Passepartout unter Glas in mehrfach profilierter, teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 65 x 50 cm. London, J. Mitchell, 1842.

Fanny Cerrito als Elfe in dem Märchenballett "Le Lac des Fées". "Den Stoff brachte Fanny Cerrito 1843 nach Italien, als sie als Choreographin des Ballo fantastico 'Il lago delle fate' in Rom auftrat. Dessen Quelle, das Märchen 'Der geraubte Schleier' von Karl August Musäus, hatten Eugène Scribe und Daniel François Esprit Auber in ihrer Pariser Opéra 'Le lac des fées' 1839 erstmals für die Bühne erschlossen. Sogleich erkannte man die innere Affinität des Sujets zur Ballet-Pantomime, und so ist verständlich, daß Filippo Taglioni im Jahr darauf eine getanzte Version in Sankt Petersburg herausbrachte, die Jahre später wiederum die Vorlage für Wenzel Reisinger 'Schwanensee' (1870) werden sollte" (Manuela Jahrmärker, Themen, Motive und Bilder des Romantischen: Zum italienischen Musiktheater des 19. Jahrhunderts, 2006, S. 84f.). – Minimale Braunränder, kaum gebräunt, feine Kolorierung.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Zuschlag
€ 440 (US$ 514)


Devéria, Achille
Jeune fille napolitaine. Kolorierte feder- und ...

Los 2015

Devéria, Achille. Jeune fille napolitaine. Kolorierte Feder- und Kreidelithographie von Lemercier nach Achille Devéria. 41,5 x 26,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in schlichter vergoldeter Holzleiste gerahmt. 58 x 42 cm. Paris, Aumont, und London, Ch. Tilt, um 1825.

Aus den "Costumes historiques de ville ou de théatre et travestissemens" des französischen Malers und Lithografen Achille Jacques Marie Jean Devéria (1800-1857), Tafel 2, die eine hübsche napolitanische Tänzerin zeigt. Devéria erlangte große Berühmtheit mit seinen Lithographien, "in denen er mit Vorliebe und äußerlichem Geschick das Weib ... in allen möglichen lockenden Wendungen von frivoler Grazie und mit dem Ausdruck koketter Liebenswürdigkeit unermüdlich dargestellt hat" (Thieme-Becker). – Papierbedingt etwas stärker stockfleckig, die Darstellung aber sehr schön und in leuchtendem, vielfältigen Kolorit.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Zuschlag
€ 100 (US$ 117)


Dumilâtre, Adèle Alphonsine
Myrtha

Los 2016

Dumilâtre, Adèle Alphonsine. Myrtha. In the Ballett of Giselle. Kolorierte Kreidelithographie nach Bouvier. Ca. 51 x 34 cm. Mit Passepartout unter Glas in teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 65,5 x 50,5 cm. London, T. M. Lean, um 1840.

Die französische Tänzerin Adèle Alphonsine Dumilâtre (1821-1909) zählt zu den berühmten Balletteusen des romantischen Balletts. Hier dargestellt als "Myrtha" in der Oper "Giselle" (1841), die nach einem Libretto von Théophile Gautier entstanden ist. Auch Carlotta Grisi and Lucien Petipa tanzten hier mit. Mit Leichtigkeit führt Dumilâtre den Spitzentanz aus und wirkt vollkommen verzückt in ihrer Rolle, die scheinbar im Freien auf einer kargen Erdfläche, die umgeben ist von Sträuchern und einem Felsmassiv, aufgeführt wird. – Minimal gebräunt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 700 (US$ 819)


Dumilatre, Adèle Alphonsine
As "La Diane Chasseresse". Kolorierte Lithograp...

Los 2017

Dumilatre, Adéle Alphonsine. As "La Diane Chasseresse". Kolorierte Lithographie von Jules Bouvier. Ca. 48 x 34 cm. Mit Passepartout unter Glas in mehrfach profilierter, teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 65 x 50 cm. London, Thomas McLean, 1843.

Eine der beliebtesten Protagonisten des Romantischen Ballets war
Adèle Alphonsine Dumilâtre (1821-1909). An der Pariser Oper tanzte sie von 1840-1848. Sie war auch eine der ersten Tänzerinnen in der Rolle der "Myrtha", Königin der Wilas, in dem wohl berühmtesten Stück der romantischen Ballettliteratur "Giselle" nach dem Libretto von Théophile Gautier. Kein geringerer als Heinrich Heine hatte die Vorlage dafür mit seiner "Sage der Wilis" aus Staels Buch "De l’Allemagne" (1835) gegeben. Die Musik zum Ballett stammt von Adolphe Adam (1803-1856). – Unwesentlich gleichmäßig gebräunt, kaum fleckig, sehr schönes Blatt in höchst stilvollem Rahmen, in außergewöhnlich leuchtenden Farben sorgsam koloriert.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 1.300 (US$ 1.521)


Elßler, Fanny
Le Diable Boiteux. Kolorierte Lithographie.

Los 2018

Elßler, Fanny. Le Diable Boiteux. Kolorierte Lithographie. Ca. 29 x 21 cm. Mit gelbem Ovalpassepartout unter Glas in Holzprofilleiste gerahmt. 43 x 34,5 cm. Paris, Cattier, 1836.

Die wohl berühmteste Darstellung der Tänzerin Fanny Elßler (1810-1884) in Jean Corallis Ballet "Le Diable Boiteux" mit der Musik von Casimir Gide, das am 1. Juni 1836 in der Opéra de Paris uraufgeführt wurde. In der Hauptrolle tanzten neben Fanny Elßler auch Joseph Mazilier, Amélie Legallois, Pauline Leroux und Hippolyte Barrez. – Nur minimal fleckig, sehr hübsches Blatt, schön passepartouriert und gerahmt.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 175)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Elßler, Fanny
Fanny Elssler in the Character of La Sylphide.

Los 2019

Elßler, Fanny. Fanny Elssler in the Character of La Sylphide. Kolorierte Kreidelithographie von G. W. Lewis nach E. Brown. 31 x 21 cm. Mit grünem Passepartout unter Glas in einfacher vergoldeter Holzleiste gerahmt. 45 x 34,5 cm. New York, Lewis, 1840.

Die aus dem Wiener Stadtteil Gumpendorf gebürtige österreichische Tänzerin Franziska "Fanny" Elßler (1810-1884) gehörte neben Maria Taglioni zu den wichtigsten Figuren des "Romantischen Balletts" und zu den bekanntesten Tänzerinnen des 19. Jahrhunderts überhaupt. Ihr Vater war Johann Florian Elßler (1769-1843), der seit 1787 dienende Kammerdiener Joseph Haynds, der ihn vor allem als seinen Leibkopisten beschäftigte. Ihr Debüt absolvierte sie schon mit zarten 14 Jahren am Teatro San Carlo in Neapel, im Jahre 1824. 1827, nur drei Jahre später ging sie eine amouröse Liaison mit Leopold von Neapel-Sizilien, dem Prinzen von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel ein, der ihren Sohn Franz zeugte.
Ihr allergrößten Erfolge feierte Fanny Elßler ab 1930 in Berlin und Paris, von wo sie Tourneen durch ganz Europa, bis hin nach Russland, Kuba und Nordamerika unternahm. Bekannt wurde sie vor allem für ihre schwungvollen Darstellungen der "Nationaltänze" innerhalb des Romantischen Ballets, der "Polka", dem "Krakowiak" und vor allem ihrer "Cachucha", einem andalusischen Solotanz, der gewissermaßen zu ihrem Markenzeichen wurde. – Leichte Knickspuren, wenige Flecke, minimaler Oberflächenabrieb, ein kleiner Einriss von rechts, möglicherweise weitere Gebrauchsspuren unter dem Passepartout, sonst schön - und fein koloriert. Seltenes Blatt.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Zuschlag
€ 280 (US$ 327)



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