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Katalog Bibliotheca Scholastica » zur Buchabteilung
Bibliotheca Scholastica Auktion 113, Mi., 17. Apr., 15.00 Uhr


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Kapitel Bibliotheca Scholastica (Lose 1001 - 1285) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Bzovski, Abraham
Historiae Ecclesiasticae

Los 1071

Bzovski, Abraham. Historiae Ecclesiasticae. 3 Teile in 1 Band. 10 Bl., 1732 Sp., 32 Bl.; 4 Bl., 383 S., 17 (l. w.) Bl.; 254 Sp. Mit Kupfertitel und gestochenem blattgroßen Portrait. 38 x 24 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas stärker wurmstichig, etwas berieben, teils an den Kanten angeplatzt) über Holzdeckeln mit 2 intakten Messingschließen. Köln, Boetzerus, 1617.

VD17 12:118014K, 12:118016Z, 12:118018Q. Hoefer VII, 959. – Erste Ausgabe der Kirchengeschichte, verfasst von dem polnischen Dominikaner und Historiker Abraham Bzovski (1567-1637). – Stärker wurmstichig, etwas gebräunt und braunfleckig, gelegentlich leicht feuchtrandig.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 225)


Zuschlag
€ 360 (US$ 406)


Calmet, Augustin
Dictionarium historicum

Los 1072

Calmet, Augustin. Dictionarium historicum, criticum, chronologicum, geographicum et litterale sacrae scripturae [und:] Supplementum. 4 Bände. Mit 17 Kupfertafeln und 4 gefalteten Kupferstichkarten und 1 gefalteten Kupferstichplan. 34 x 22,5 cm. Pergament d. Z. (Gelenke stellenweise angeplatzt, leicht berieben, teils etwas fleckig) mit modernen RSchildern. Venedig, L. Venturini, Luca, Sebastian Coleti, 1726-1731.

Graesse II, 20. – Erste illustrierte lateinische Ausgabe, aus dem Französischen übersetzt von J. D. Mansi. Mit Karten von Palästina, dem östlichen Mittelmeerraum Arabien, der Plan zeigt Jerusalem. Die Kupfertafeln bilden zahlreiche jüdische Altertümer, Kultgegenstände, Riten, Münzen, Musikinstrumente und vieles mehr ab. – Titel mit hs. Besitzvermerk. Die beiden Supplementbände etwas gebräunt. Stellenweise leicht braunfleckig, feuchtrandig und angeschmutzt.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 338)


Zuschlag
€ 200 (US$ 225)


Calmet, Augustin
Dictionarium historicum

Los 1073

Calmet, Augustin. Dictionarium historicum, criticum, chronologicum, geographicum et litterale sacrae scripturae [und:] Supplementum. 2 Bände. 6 Bl., 144, 616; 678 S. Mit 26 (2 gefalteten) Kupfertafeln, 1 gefalteten gestochenen Plan und 5 gefalteten Kupferstichkarten. 34 x 22,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas fleckig und angestaubt, Bezug minimal offen) mit 4 intakten Schließen mit Eisenbeschlägen, Klebschild) über schweren abgefasten Holzdeckeln mit hs. RTitel. Venedig, Sebastian Coleti, 1734.

EROMM 20140917. Vgl. Graesse II, 20. – Die zweite lateinische illustrierte Coleti-Ausgabe, aus dem Französischen übersetzt von Giovanni Domenico Mansi (1692-1769) und kompakt in nur 2 Bänden herausgeben, mit dem eingearbeiteten Supplementum.
Mit Karten von Palästina, dem östlichen Mittelmeerraum Arabien, der Plan zeigt Jerusalem. Die Kupfertafeln bilden zahlreiche jüdische Altertümer, Kultgegenstände, Riten, Münzen, Musikinstrumente und vieles mehr ab. – Anfangs und am Ende etwas angestaubt, kaum Randläsuren, kaum fleckig, sonst im Block sehr sauber, die Tafeln in bestem Abdruck.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 565)


Zuschlag
€ 320 (US$ 361)


Capreolus, Johannes
Defensiones in quattuor libris sententiarum Tho...

Los 1074

Capreolus, Johannes. (Defensiones in quattuor libris sententiarum Thomae de Aquino). 4 Teile in 2 Bänden. 4 (statt 7) nn., 304 num.; 318 num.; 138 num.; 230 num. Bl. (ohne die 2 nn. Schlussblätter). Mit 4 Holzschnitt-Druckermarken. 31 x 21,5 cm. Etwas spätere blindgeprägte Kalblederbände (stärker berieben und beschabt, etwas wurmstichig) mit 2 (statt 4) Messingschließen und späterem RSchild. Venedig, Georg Arrivabene, 1514-1515.

IA 131.757. – Zweite Ausgabe seines zuerst 1483 in Venedig erschienenen Thomas-Kommentars: "Anstatt wie üblich die Sentenzen des Lombardus zu kommentieren, enthält der Text eine umfassende, als Verteidigung konzipierte Gesamtdarstellung des Werkes Thomas von Aquins. Dabei berücksichtigte Capreolus im Gegensatz zu den Kommentatoren des 16. Jahrhunderts alle, auch die kleineren Werke von Thomas. Deshalb galt er jahrhundertelang als 'Princeps Thomistarum' und noch Grabmann bezeichnete seine Defensiones als 'das geschichtlich bedeutsamste Werk, das die Thomistenschule zur Verteidigung des Aquinaten hervorgebracht hat'. Von historischer Bedeutung ist insbesondere seine Auseinandersetzung mit Duns Scotus und den Nominalisten; die Lehre von Thomas hätte ohne das Werk von Capreolus wohl nie das 15. jahrhundert überlebt" (BBKL). – Es fehlen drei der sieben Blatt Vorstücke (inkl. Haupttitel) zu Teil I, die vier vorhandenen lose beiliegend, die fehlenden hs. ergänzt. Ein Vergleichsexemplar nennt noch 76 Blatt register, die hier nicht vorhanden sind und auch vom IA nicht genannt werden. Erste Blatt von Teil I mit Braunfleck im oberen Rand, dort auch mit Wasserfleck. Zwischentitel zu Band I gelöst, Zwischentitel der Teile I und II gestempelt. Zwischentitel von Band II ebenfalls mit Braunfleck im oberen Rand.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 847)


Zuschlag
€ 650 (US$ 734)


Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius
Psalterij dauidici expositio

Los 1075

Cassiodorus, (Flavius Magnus Aurelius). Psalterij davidici expositio. 18 nn, CCXXVII num. Bl. Mit vierteiliger Holzschnitt-Titelbordüre und großer Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel, Titel in Rot und Schwarz gedruckt. 27 x 20 cm. Halbpergament um 1820 (Gelenke leicht brüchig) mit 2 goldgeprägten farbigen RSchildern. Paris, Jean Petit und André Bocard, (8. IX. 1519).

Adams C 877. STC 58. – Sehr seltene Cassiodor-Ausgabe, herausgegeben von dem Drucker und Buchhändler André Brocard bei Jean Petit in Paris: "Expositio Cassiodori in psalmum centesimumquinquagesimum et ultimum tertie quinquagene: noviter per Magistrum Andream boucard multis mendis relectis Pariß. impressa: Impensis autem Johannis petit universitatis illius bibliopole iurati Feliciter finit. Ex die .viij.septembris Millesimo quingentesimo decimonono" (Kolophon).

Der aus dem kalabrischen Scylaceum stammende Gelehrte und Staatsmann Flavius Magnus Aurelius Cassiodorus (485-580) hatte sich in seinem Kloster Vivarium vor allem auch um die Weitergabe von antiken Texten gekümmert, die er seine Mönche ("monachi mei") für neue Handschriften kopieren ließ, ganz im Sinne des ora et labora, wie er im Vorwort zu seinem Hauptwerk, dem Psalterkommentar, vermerkt: "Möge Gott uns die Gnade erweisen, dass wir den Acker unseres Herrn, unermüdlichen Zugtieren gleich, mit der Pflugschar der Observanz und der klösterlichen Übungen durchfurchen". – Titel und letztes Blatt mit kleinen Wasserflecken, sowie nur ganz vereinzelt minimal feuchtfleckig, etwas gebräunt, Titel oben mit kleinem Eintrag, gutes Exemplar, die Titelbordüre in bestem Abdruck.

Schätzpreis
€ 1.000   (US$ 1.130)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 565)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Chrysostomos, Johannes
Opera.

Los 1076

Postinkunabel im Einband der Lübecker Antoniter-Werkstatt
Chrysostomos, Johannes. Opera. 2 Teile in 1 Band. 8 nn., CVIII, CXXII num. Bl. 29,5 x 21 cm. Blindgeprägtes braunes Kalbsleder d. Z. (stellenweise etwas beschabt und mit Kratzern und Fehlstellen an Kapitalen, Rücken sehr fachmännisch restauriert, neu aufgebunden) über massiven Holzdeckeln mit 2 intakten, reich ziselierten Messingschließen und 8 Kanten-, bzw. Eckbeschlägen aus Messingblech. (Basel, Jakob Wolff für Wolfgang Lachner, 1504).

VD16 J 395 und S 6123. Nicht im STC und bei Adams. – Sehr schöner Basler Druck des Jakob Wolff aus Pforzheim für Wolfang Lachner, den Schwiegersohn Frobens (vgl. Heckethorn 87). Enthalten ist auch das Werk der "Sermo de pace" des Severianus von Gabala, dem eine eigene VD16-Nummer zugeteilt wurde (VD16 S 6123). Ferner Beiträge von Pietro Barozzi, Gregorio de Gregori, Ludwig Hohenwang, Thomas Januensis de Valerano, Johannes Rivius d. Ä. und anderen.
Die Lagensignaturen: AA8-LL8, MM10-NN10, aa8-ee8, ff6, A8, B6, C8, D6, E8, F6, G8, H6, I8, K6-L6. – Erste Lage mit Randläsuren und hinterlegten Ausbrüchen oben im Rand (nur erstes Blatt mit kleinem Textverlust im Index-Titel, hs. Einträgen), fingerfleckig und mit Wasserrändern sowie vereinzelten Sporflecken, wenige alte Tintenmarginalien, letzte Lage mit Wurmgang im Rand, letztes Blatt mit hinterlegtem Randausriss, teils leicht unfrisch, meist im Block aber schön erhalten. Vorsätze und Innengelenke erneuert, Vorsatz vorne mit interessantem alten Kaufvermerk aus dem Jahre 1421: "Empte sunt iste due partes de [...] thezauro fratrum ... anno 1421".

Der Einband ist noch ganz im Stil der Inkunabelzeit gehalten, er zeigt in durch Doppel- bzw. Dreifachfileten gerahmte Ornamentbänder mit einzelnen Rautenstempeln mit Löwe und in der Mitte ein Stempel mit Maria im Spitzoval, den man der Antoniter-Werkstatt II in Lübeck zuweisen kann: "Die zweite Werkstatt schließt sich der ersten ziemlich unmittelbar mit Drucken bis 1507 an. Auch sie band die städtischen Akten und die Lübecker Drucke ein und übernahm den Absatz nach Kiel, Kloster Eldena, Gutstadt und Königsberg ... Gleichwohl erhalten die Einbände durch neue, zusätzliche Anschaffungen, vor allem neue figürliche Bilder-Stempel, und durch ihre sehr klare und einheitliche Disposition einen abweichenden, ausgesprochen eigenen Stil. Geistliche Motive wie Maria in der Glorie, Kreuzigung, St. Antonius ... werden in fast gleichgroßen, runden oder quadratischen Formen geschnitten und in gleichmäßigen Stempelstreifen in dem Mittelfeld und in der Umrahmung untereinander gedruckt" (Schunke-von Rabenau II, 162 und Stempel-Abrieb der Marien-Mandorla unseres Einbandes bei Schunke I, 199, 50), was exakt der Einteilung der Fileten und Stempel auf unserem Einband entspricht.

Schätzpreis
€ 1.800   (US$ 2.033)


Zuschlag
€ 2.200 (US$ 2.485)


Chrysostomos, Johannes
Tomus primus [bis] quintus omnium operum. Paris...

Los 1077

Chrysostomos, Johannes. Tomus primus [bis] quintus omnium operum Divi Joannis Chrysostomi archiepiscopi Constantinopolitani, locis penè innumeris ad collationem exemplariorum utriusque linguæ nunc primùm nativæ integritati magno cum fœnore restitutorum. 5 Bände. Mit 5 großen Holzschnitt-Druckermarken auf den Titel. 40 x 25 cm. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (gering angestaubt, vereinzelt leicht fleckig, etwas beschabt, die Ecken hier und da leicht bestoßen, kleine Fehlstelle bzw. gelöste Bezugsstellen) über schweren, abgefasten Holzdeckeln mit 8 (statt 10) intakten ziselierten Messingschließen und hs. RTiteln. Paris, Guillaume Merlin und Sébastian Nivelle, 1570.

Adams C 1520. Nicht im STC (nur Ausgabe 1588). – Die monumentale, ebenso umfangreich wie zuverlässig kommentierte Pariser-Gesamtausgabe der Werke des großen Predigers und Kirchenvaters Johannes Chrysostomos (349-407), der Erzbischof von Konstantinopel war. Herausgegeben von den französischen Philologen und Kommentatoren Philippus Montanus (1498-1576) und Jean Benoit (1483-1573) sowie gedruckt von Nicolas Bruslé (um 1524-1573) im Auftrage des Buchhändlers und Verlegers Guillaume Merlin zusammen mit Sébastien Nivelle (1525-1603), "in quibus, quid hac postrema editione & multarum partium accessione sit primo, secundo, & quinto tomis præstitum, ex præfatione Philippi Montani ad lectorem, & catalogo singulorum tomorum illic proximè addito, columna ab hinc clxxxix. licebit cognoscere" (Titel). – Nur vereinzelt gering fleckig oder gebräunt, vereinzelt minimale Wasserränder, der dritte bis fünfte Band mit jeweils einem kleinen Wurmschaden (geringer Buchstabenverlust) im Block jeweils sehr frisch und nahezu durchgehend wohlerhalten. Eindrucksvolle, einheitlich gebundene Reihen der vollständigen Werkausgabe: Die massiven, handwerklich höchst qualitätvoll gemachten Einbände auf schweren abgefasten Holzdeckeln sind mit zahlreichen Prägerollen und hübschen Prägeplatten geziert, darunter die Figur der Justitia und der Fortuna (in der Platte monogrammiert: "IB"), ferner Evangelistenrollen, Erlöserrollen, Heiligenrollen, Tugenden und Laster, ein ganzes Repertoire an Werkzeugen einer bedeutenden Buchbinderwerkstatt kam zur Anwendung. Nur 2 der insgesamt 10 Schließbügel fehlen, sonst sind alle Schließen perfekt funktionstüchtig. Der dritte Band mit dem Wappen des Jesuitenklosters in Hall mit dem Jesusmonogramm "IHS" und der Umschrift "SOCIETATIS IESV HALAE" sowie hs. Titeleintrag "Collegij Societatis Jesu Halae" und Stempel der aufgelösten und einst versteigerten "Ritter v. Baldauf'schen Stiftsbibliothek", der ehemaligen Predigerbibliothek in Hall in Tirol.

Schätzpreis
€ 1.600   (US$ 1.807)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.016)


Chrysostomos, Johannes
Opera, locis pene in numeris collatione codicum...

Los 1078

Lateinische Pariser Monumentalausgabe des Gesamtwerks des griechischen Kirchenvaters in vier mächtigen Holzdeckel-Folianten
Chrysostomos, Johannes. Opera, locis pene in numeris collatione codicum manuscriptorum ex bibliotheca christianissimi Francorum regis, & aliis celeberrimus librorum promptuariis erutorum recognita suppleta, correcta, & quinquaginta septem homiliis auctiora depromptis, ex editione graeco-latina Frontonis Ducaei Societatis Iesu Theologi. 5 Teile in 4 Bänden. Mit gestochenem Frontispiz, breiter gestochener Titelbordüre und 4 großen Holzschnitt-Druckermarken auf den Titeln. 37 x 23,6 cm. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas angeschmutzt und fleckig, mit Kratzspuren und meist nur winzigen Bezugsfehlern, bestoßen, ein Rücken im Gelenk leicht brüchig) über schweren abgefasten Holzdeckeln mit 2 (von 8) Messingschließen. Paris, Societas Bibliopolarum Parisiensium, 1614.

Vgl. De Backer-Sommervogel II, 238, 21 und 242, 24f. – Die Pariser Monumentalausgabe der Werke des griechischen Kirchenvaters Johannes Chrysostomos (349-407) in lateinischer Sprache, herausgegeben und reich kommentiert von Fronton Du Duc (1559-1624) zusammen mit dem Kolleg der Theologen Francesco Accolti (1418-1483), Flaminio Nobili (1530-1590), Theodorus Peltanus (1511-1584), Claude d‘Espence, Claude (1511-1571), F. Jean Champagne und F. Jean, Sisto di Siena (1520-1569). Fronton de Duc stammt aus Bordeaux, trat als Novize in das Jesuitenkolleg von Verdun am 12. Oktober 1577 ein und lehrte ab 1578 Rhetorik und Theologie in Port-à-Moussou in Bordeaux und später im Clermont-Collège in Paris, wo er auch das Amt des Bibiothekars ausfüllte und zahlreiche theologische Schriften verfasste und herausgab (vgl. De Backer-Sommervogel).
Die Kollation der vorliegenden 5-bändigen Ausgabe: (248) S., S. 168-1308 (i.e. 1310) Sp. (1 Bl.); (4) S., 1194 (i. e. 1192) Sp.; (4) S., 830 (i.e.800) Sp.; (4) S., 1608 Sp.; (8) S., 1314 Sp., (1 Bl.-1-1 Bl.) S., Sp. 1317-1784 (i. e. 1788), (1-1 Bl.) S, 298 (i.be. 288)-120 Sp. – Kupfertitel und Frontispiz mit kleinem Tintenfleckchen. Nur stellenweise leichtere Gebrauchsspuren, angestaubt, teils leicht fleckig, blasse Feuchtränder, vereinzelt etwas gebräunt, insgesamt aber ein gut erhaltenes, breitrandiges Exemplar in einheitlichen, sehr guten Einbänden aus der aufgelösten Bibliothek des Salvatorklosters zu Regensburg: "Ad Bibliothecam Min. Convent. ad S. Salvatorem. Ratisbonae" mit deren Bibliotheksschild auf den Innendeckeln. Das Franziskanerkloster war 1799 säkularisiert, die Kirche profaniert und die Bibliothek verkauft.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.355)


Zuschlag
€ 600 (US$ 677)


Cicero, Marcus Tullius
Officiorum libri tres

Los 1079

Cicero, Marcus Tullius. Officiorum libri tres summa cura nuper emendati commentantibus Petro Marso, Francisco Maturantio & Ascensio. 4 nn., 222 num Bl. Mit Holzschnitt-Vignette auf dem Titel und am Schluss. 32 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas berieben und angeschmutzt, leicht fleckig) über Holzdeckeln mit blindgeprägtem Titel "OFFICI: CICERO" und "EPIST: CICERO" und 2 Messingschließen. Venedig, F. Bindonum, 1554.

Nicht bei Adams, STC. – Seltene bei Bindonus erschienene Ausgabe. – Blatt 109 verso mit ausgeschnittener Initiale. Etwas gebräunt und stellenweise braun- und fingerfleckig sowie feuchtrandig, hin und wieder mit hs. Randanmerkungen. – Nachgebunden: Derselbe. Epistolarum familiarium libri XVI cum comment ariis Iodoci Badii. 4 nn., 236 num. Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken. Venedig, Hieronymus Scotus, 1554. - Im Rand stellenweise etwas braunfleckig und teils auch stärker feuchtrandig.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 451)


Zuschlag
€ 200 (US$ 225)


Cicero, Marcus Tullius
De officiis + Sallust, Opera

Los 1080

Cicero, Marcus Tullius. De officiis. Petri Marsi interpretatio. Additus: Laelius, sive de amicitia. Commantarius: Omnibonus Leonicenus. - Cato maior, sive de senectute. Commentarius: Martinus Phileticus. - Paradoxa Stoicorum. 180 Bl. 45 bzw. 59-61 Zeilen. Rom. Typ. Schriftraum: 23,8 x 15,4 cm. Format: 31 x 21 cm. Mit 3 13zeiligen ornamentalen Holzschnitt-Initialen und einigen weiteren kleineren Holzschnitt-Initialen. Holzdeckelband mit blindgeprägtem Kalblederrücken d. Z. (etwas fleckig und berieben, Rücken etwas brüchig und mit Fehlstellen an den Kapitalen, leucht wurmstichig) mit 15 (statt 16) kleinen Messingnägeln (davon 2 durch Eisennägel ersetzt) und ziselierten Schließbeschlägen (ohne Schließen). Venedig, Bernardinus Benalius, um 1488.

Hain-Reichling 5270. GW 6958. Goff C-604. Gspan-Badalić 191. Günther 3121. Kind 314. Madsen 1180. Ohly-Sack 873. Rhodes 571. Schlechter-Ries 484. Walsh 2089. BMC V, 372. BSB-Ink C-366. IDL 1255. IBE 1636. IGI 2913. ISTC ic00604000. – Undatierter venezianischer Druck seiner philosophischen Spätschrift Über die Pflichten mit den umfließenden Scholien des Renaissancegelehrten Petrus Marsus (1442-1512). Dessen bekanntestes Werk bildet ein Kommentar zu Silius Italicus' epischem Poem Punica. Im Anhang mit drei weiteren Spätschriften Ciceros: den beiden Dialogen Laelius über die Freundschaft und Cato der Ältere über das Alter sowie der kritischen Textsammlung Paradoxa Stoicorum. – Anfangs mit einigen kleinen Wurmlöchern, die Blätter dvii bis ei mit mehreren Annotationen in rötlicher Tinte, sonst nur vereinzelte Marginalien. Insgesamt nur geringe Flecken. Schönes und sauberes Exemplar, das erste Blatt auf der weißen Rectoseite mit schwungvollem Besitzermonogramm in Tinte. – Beigebunden: Gaius Sallustius Crispus. Opera. 50 (statt 52, d. e.w.) Bl. 35-36 bzw. 31-34. Zeilen. Rom. Typ. Schriftraum: 20,5 x 12,5 cm. Format: 31 x 21 cm. Mit Initialspatien. (Venedig, Nicolaus Girardengus) 1480. - Hain-Copinger-Reichling 14210. GW 39660. Goff S-67. Proctor 5661. BMC V, 272. IGI 8542. ISTC is00067000. - In keiner deutschen Bibliothek vorhandener Druck mit den Schriften Sallusts. Enthält die beiden historischen Werke Über die Verschwörung des Catilina und Über den Krieg gegen Jugurtha, ferner eine Lebensbeschreibung Sallusts sowie die Responsio seu invectiva in Gaium Sallustium von Pseudo-Cicero. - Es fehlen die beiden Blätter gvii und gviii. Einige Blatt mit Interlinearglossen, ferner mit einigen Annotationen und Nota-bene-Händchen. Gering fingerfleckig, am Schluss etwas wurmstichig, die beiden Schlussblatt etwas gelockert, mit minimalen Randknicken und schmalem unbedeutenden Wasserrand. Schlussblatt recto mit schwungvollem Besitzermonogramm in Tinte wie in I., hier mit der Aufschlüsselung "Magister Georgios Kharr" (?).

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.649)


Nachverkaufspreis
€ 3.500   (US$ 3.954)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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