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Katalog Bibliotheca Scholastica » zur Buchabteilung
Bibliotheca Scholastica Auktion 113, Mi., 17. Apr., 15.00 Uhr


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Kapitel Bibliotheca Scholastica, philosophica et patristica Theophili Unterbergensis (Lose 1001 - 1285) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Schmid, Erasmus
Opus sacrum posthumum in quo continentur versio...

Los 1243

Schmidt, Erasmus. Opus sacrum posthumum in quo continentur versio Novi Testamenti Nova, ad Graecam veritatem emendata, et notae ac animadversiones in idem 5 Bl., 1512 S., 18 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit Kupfertiel, gestochenem Portrait und 2 Kupfertafeln. 35 x 20,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, vorderes Gelenk angeplatzt; ohne die Schließbänder) mit blindgeprägter Arabeske als Mittelstück. Nürnberg, Michael Endter, 1658.

Vgl. Graesse VI/1, 308. – Erster, posthum erschienener Druck seines umfassenden und neu aus den griechischen Quellen erstellten Kommentars zum Neuen Testament. Der bedeutende Wittenberger Gräzist Erasmus Schmidt (1570-1637) gilt als einer der letzten deutschen Hellenisten, die die griechische Sprache und Literatur noch nach dem Vorbild Melanchthons lehrten. Sein Hauptwerk bildet die kommentierte Ausgabe der Gedichte und Fragmente Pindars, die 1616 in Wittenberg erschien. Das schöne Medaillonportrait zeigt Schmidt im Gelehrtenhabitus am Schreibpult beim Verfassen seines Bibelkommentars, das Postament mit einer Zusammenstellung der "Scripta Auctoris" in Form einer kleinen Büchersammlung, die neben seinen philologischen Arbeiten zu den antiken Klassikern auch seine mathematisch-astronomischen Schriften zeigt. – Titel gestempelt, Vortitel mit Einriss im oberen Bug. Etwas stockfleckig, insgesamt wohlerhalten. Innenspiegel mit Bibliotheksschild ("Vereenigde Doopsgezinde Gemeente te Amsterdam").

Schätzpreis
€ 250   (US$ 285)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 205)

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Seneca, Lucius Annaeus
Philosophi opera quae exstant omnia

Los 1244

Seneca, Lucius Annaeus. Philosophi opera quae exstant omnia: A iusto lipsio emendata et scholiis illustrata. Editio quarta, atque ab ultima Lipsi manu. 8 Bl., XXXVI, 911 S., 1 w. Bl. Mit Kupfertitel, gestochenem Portrait und 2 (statt 3) ganzseitigen Kupfertafeln. 41 x 26 cm. Pergament d. Z. (vorderes Gelenk angeplatzt, etwas berieben und leicht angeschmutzt, ohne die beiden Schließbänder) mit RVergoldung und goldgeprägten Vignetten auf den Deckeln und Eckfleurons. Antwerpen, Plantin, Moret, 1652.

Brunet V, 276f. Dibdin 397. Ebert 20860. Schweiger II, 2, 912. – Vierte Ausgabe. "Beste und gesuchteste der von Lipsius besorgten Ausgaben" (Ebert). Nach der ersten, 1605 von Lipsius letzter Hand herausgegebenen Ausgabe von L. Fromond vermehrt zum vierten (und letzten) Mal durch die Plantin-Presse in einem hervorragend schönen Folio-Druck aufgelegt.
Der zeitgenössische Pergamenteinband zeigt auf den Deckeln in Goldprägung das Amsterdamer Stadtwappen, ebeno bilden dies die Eckfleurons ab. – Stellenweise stark gebräunt, etwas braunfleckig.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Zuschlag
€ 250 (US$ 285)


Simon de Cassia
Beati et venerabilis

Los 1245

Simon de Cassia. Beati et venerabilis. Sacri ordinis eremitarum Aurelij Augustini, eximij et preclarissimi quondam professoris, de religione christiana. 14 nn., 469 (2 Bl. faksimiliert) num., 1 nn. Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit breiter Holzschnitt-Titelbordüre. 30 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rückdeckel mit fehlender oberer Ecke, etwas stärker berieben, leicht wurmstichig, ohne die beiden Schließen). (Basel, Adam Petri), 1517.

VD16 S 6529. Adams C 857. Hieronymus II, 176. – "Vorliegend der zweite Druck, nach der Strassburger Inkunabel; folgend Köln 1533 und 1540 ... Das fünfzehnbändige Hauptwerk ... des seligen Simone Fidati von Cascia im Umbrien ... entstanden 1338-47: im Spätmittelalter in zahlreichen Handschriften verbreitet" (Hieronymus). Mit Beiträgen von Andreas Cratander, Stephan Sutor, Benedictus Chelidonius. – Blätter 466 und 467 durch recht gute Faksimiles ersetzt. Titel mit hs. Anmerkung. Leich braunfleckig, mit Resten eines Griffregisters, selten gering wurmspurig. Ohne die fliegenden Vorsätze. Vorderer Innenspiegel mit zahlreichen Anmerkungen.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)

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Suetonius Tranquillus, Caius
De inlustribus grammaticis et de claris rhetoribus

Los 1246

Suetonius Tranquillus, Caius. De inlustribus grammaticis et de claris rhetoribus. Editio altera ab auctore emendata & locis quamplurimis aucta. Teile I-III (von 4). 8 Bl., 128 S., 11 Bl.; 231 S., 12 Bl.; 1 Bl., 122 Sp., 3 Bl.; 4 Bl., 1754 Sp., 35 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken. Titel in Rot und Schwarz. 34,5 x 22 cm. Blindgesptägtes Schweinsleder d. Z. (stärker berieben) mit hs. Rschild, Vorderdeckel monogrammiert ("G R V C") und datiert ("1615"). Paris, Hieronymus Drouard, 1610.

Schweiger II, 976 f. Vgl. STC 409 (Ausgabe 1566). – "Wichtige Ausgabe und die beste von Casaubonus" (Schweiger). Die Kollation von Schweiger abweichend, diesem liegt allerdings die bei Hadrianum Beys erschienene Ausgabe vor (ebenfalls Paris 1610). – Das vorliegende Exemplar ausgenscheinlich bis auf den fehlenden vierten Teil vollständig. Oftmals mit Textunterstreichen in Sepiatinte, stellenweise etwas gebräunt. Ohne den vorderen fliegenden Vorsatz.

Schätzpreis
€ 240   (US$ 273)


Zuschlag
€ 120 (US$ 136)



Suicerus, Johann Caspar
Thesaurus ecclesiasticus

Los 1247

Suicerus, Johann Caspar (eigentlich Schweizer). Thesaurus ecclesiasticus, e Patribus graecis Ordine alphabetico exhibens: Quaecunque Phrases, Ritus, Dogmata, Haereses, & huiusmodi alia spectant. 2 Teile in 1 Band. 6 Bl., 1476 Sp.; 1 Bl., 1602 Sp., 33 Bl. (Index). Mit gestochenem Frontispiz und gestochener Titelvignette. 35,5 x 21 cm. Pergament d. Z. (leicht berieben und angeschmutzt, geworfen). Amsterdam. J. H. Wetstein, 1682.

Ebert II, 21974. – Erste Ausgabe seines Hauptwerkes. "Das Hauptverdienst Suicerus' um die Theologie liegt aber in seiner ausgebreiteten wissenschaftlichen Produktion, besonders in seinen gründlichen philologischen Arbeiten, wie er denn im kirchlichen Griechisch einer der ersten Gelehrten aller Zeiten war" (ADB XXXVII, 142). – Vordere Vorsätze mit Quetschfalten, gering gebräunt und braunfleckig, stellenweise leicht knitterfaltig.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 205)


Zuschlag
€ 120 (US$ 136)



Surius, Laurentius
De probatis sanctorum historiis

Los 1248

Surius, Laurentius. De probatis sanctorum historiis. Mischausgabe. 7 Teile in 6 Bänden. Mit wiederholten Holzschnitt-Titelvignetten und 7 wiederholten blattgroßen Textholzschnitten sowie zahlreichen figürlichen Holzschnitt-Initialen. 33 x20,5 cm. Leder d. Z. (Gelenke teils angeplatzt, stärker berieben, gelegentlich beschabt, Kapitale und Kanten bestoßen, ohne die Schließen) mit späteren RSchildern. Köln, G. Calenius und Erben Quentel, 1570-1586.

VD16 S 10252, 10259-63. – Teil eins in erster, die Teile zwei bis sieben in zweiter Ausgabe. Die monumentale Hagiographie ist nach Monaten und Tagen geordnet und nach Wetzer-Welte "Surius' bedeutendstes Werk" (XI, 1000). Die wiederholten Holzschnitte mit einer allegorischen Darstellung der Kirche sowie einem Portrait des deutschen Kartäusermönchs, katholischen Hagiographen und Schriftstellers Laurentius Surius (1522-1578). – Titel verso und recto gestempelt. Etwas gebräunt, stellenweise feuchtrandig.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.140)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Surius, Laurentius
Bewerter Historien der lieben Heiligen Gottes

Los 1249

Surius, Laurentius. Bewerter Historien der lieben Heiligen Gottes. 6 Teile in 12 Bänden. Mit 12 Titelholzschnitten, 11 blattgroßen Stifterholzschnitten, 1 blattgroßen gestochenen Stifterportrait und 1 radierten Portrait im Text. 37 x 26 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas stärker berieben und fleckig sowie angeschmutzt, Kapitale mit kleinen Einrissen und Fehlstellen) über Holzdeckeln. München, Adam Berg, 1574-1580.

VD16 S 10264, S 10266, S 10268, S 10270, S 10272, S 10273, S 10274. Wetzer-Welte XI, 1000. – Erste deutsche Ausgabe. Die Sammlung von Heiligenleben ist Surius' bedeutendstes Werk. Jeder Teilband behandelt nach Tagen geordnet einen Monat des Jahres. Die Eisenradierung zeigt Herzog Albrecht von Bayern kniend, seitlich sein Wappen, dahinter eine Ansicht der Stadt München (Frauenkirche schon mit Zwiebeltürmen), im oberen Teil der thronende Christus, umgeben von Engeln, Fabeltieren und harfespielenden Königen. Das viertelseitige Porträt auf dem folgenden Blatt zeigt den Herzog Albrecht von Bayern im Oval in reicher figürlicher Bordüre. – Gelegentlich etwas feuchtrandig, leicht gebräunt. Stellenweise ohne die fliegenden Vorsätze. Vollständige Ausgabe.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 1.000 (US$ 1.140)


Surius, Laurentius
De probatis sanctorum historiis

Los 1250

Surius, Laurentius. De probatis sanctorum historiis, partim ex tomis Aloysii Lipomani ..., partim etiam ex egregiis manuscriptis codicibus. 7 Bände. Mit 7 (wiederholten) Holzschnitt-Portraitmedaillons auf den Titeln, 2 wiederholten großen Blattholzschnitten (Bände I und II), 4 wiederholten Portrait-Textholzschnitten und zahlreichen Holzschnitt-Initialen. 31,5 x 19,5 cm. Moderne HLederbände mit goldgeprägtem RTitel. Köln, Gervinus Calenius und Erben Johann Quentell, 1576-1586.

VD 16 S 10258-10263. Adams S 2105. – Zweiter Druck der zuerst 1570 bis 1575 ebenda erschienenen monumentalen Hagiographie, das bedeutendste Werk des Kölner Kartäusermönchs und Kirchenhistorikers Laurentius Surius (um 1522/1523‒1578). Die wiederholten Holzschnitte zeigen eine allegorische Darstellung der Kirche sowie das Portrait von Surius im Mönchsgewand im Skriptorium. – Stellenweise etwas fleckig, Band I anfangs mit Wurmspuren in den weißen Rändern, Band III mit Wasserschaden im unteren Rand, Band VI anfangs mit größerem Braunfleck.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 911)

(Verfügbarkeit erfragen!)

Sylveira, João da
Opera omnia

Los 1251

Sylveira, João da. Opera omnia. Mischausgabe. Teile I-VI und X (von 10) in 6 Bänden. 34,5 x 22 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Gelenke teils angeplatzt, Vorderdeckel des ersten Bandes lose, etwas stärker berieben, Schnitt gestempelt) über Holzdeckeln. Lyon, Anisson und Posuel, 1697-1725.

Graesse VI/I, 537. – Die Teile eins bis vier in sechster Ausgabe, der fünfte Teil in fünfter Ausgabe, der sechste Teil in einer späteren Ausgabe, Teil zehn in dritter Ausgabe. Autor ist der portugiesische Karmeliter und Professor João da Sylveira (1592-1687), der in Evora und Lissabon lehrte. – Leicht gebräunt und braunfleckig, stellenweise gering feuchtrandig. Vorderer Innenspiegel mit 3 montierten Bibliothekschildchen.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 240 (US$ 273)


Tacitus, Gaius Cornelius
Libri quinque noviter inventi

Los 1252

Tacitus, Gaius Cornelius. Libri quinque noviter inventi atque cum reliquis eius operibus editi. 73 num., 159 (statt 169) nn. Bl. Mit Wappenholzschnitt und einigen sehr fantasievollen und historisierenden auf Goldgrund im Stil des Mittelalters gestalteten Initialen. 31 x 21 cm. Pappband d. 18. Jahrhunderts mit Lederbezug (stark berieben und beschabt). (Rom, Stephano Guillereti, 1515).

Adams T, 21. Proctor-Isaac 12170. Schweiger II, 998. Dibdin II, 448: "This volume very handsomely printed ... has served as the basis of almost every subsequent edition". – Erste Gesamtausgabe der Werke des Tacitus. Sie enthält die ersten fünf Bücher der Annalen und wurde damit die editio princeps des Gesamtwerks des römischen Historikers und Senators Publius Cornelius Tacitus (55-120 n. Chr.). Der venezianische Druck von de Spira aus dem Jahre 1470 enthielt ledig die letzten sechs Bücher der Annalen und die ersten fünf der Historia.
Kein geringerer als der Medici-Papst Leo X. hatte das Manuskript der ersten fünf Bücher der Annalen entdeckt und in einer Abschrift des 9. Jahrhunderts erwerben können (aus Corvey in Westphalen, heute in der Laurenziana in Florenz). Dieser Zusammenhang ist dem Drucker eine eigene Erläuterung wert: So zeigt der prächtige Holzschnitt am Ende des Haupttextes dann auch das Wappen Papst Leos X. (1475-1521): "Nomine Leonis X. Pont. Max. proposita sunt premia non mediocria his qui ad eum libros veteres neque hactenus editus attulerint". – Am Schluss fehlen wie meist die zehn Blätter Vita Agricolae - Iulii Agricolae vita per Cornelium Tacitum eius generum castissime composita. Im Bug durchgehend feuchtrandig und durchgehend mit hs. Randanmerkungen von alter Hand. Stellenweise mit Wurmspur im unteren Rand. Das letzte Blatt verstärkend hinterlegt und mit Einriss.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 6.000 (US$ 6.839)



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