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Katalog Bibliotheca Scholastica » zur Buchabteilung
Bibliotheca Scholastica Auktion 113, Mi., 17. Apr., 15.00 Uhr


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Kapitel Bibliotheca Scholastica (Lose 1001 - 1285) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Plinius Caecilius Secundus, Gaius
Epistolarum libri X

Los 1233

Plinius Caecilius Secundus, Gaius. Epistolarum libri X unà cum eiusdem Panegyrica oratione Traiano Imperatori Aug. dicta: quae omnia ... Ioannis Mariae Catanaei commentarijs ... explicata sunt. Eiusdem de viris in re militari et administranda rebublica illustribus liber, Conradi Lycosthenis enarrationibus illustratus. 6 Bl., 494 S., 2 Bl., S. 495-628, 10 Bl. Mit 2 (wiederholten) Holzschnitt-Druckermarken und zahlreichen Holzschnitt-Initialen. 33 x 22 cm. Späterer Lederband (Ecken bestoßen, Rücken im 19. Jahrhundert fachmännisch erneuert) mit RSchild. Basel, Hieronymus Froben d. Ä. und Nikolaus Episcopius d. Ä., 1552.

VD16 P 3489. Adams P 1545. Schweiger I, 805. – Baseler Druck der berühmten Cataneus-Ausgabe der Epistolae, die zuerst 1506 bei Alexander Minutianus in Mailand erschien. Die für zahlreiche spätere Editionen grundlegende Aldinenausgabe gelang erst 1508 in den Druck. Enthält im Anhang auch sein Liber illustrium virorum. Mit der Veröffentlichung der insgesamt 369 Briefe an Freunde und Bekannte sowie bedeutende Zeitgenossen begründete Plinius das literarische Genre der Briefeditionen, sie bilden eine herausragende historische Quelle für das späte 1. und beginnende 2. Jahrhundert. – Titel etwas stärker fleckig, gestempelt und mit mehreren Einträgen. Insgesamt etwas stockfleckig, anfangs und am Schluss auch mit schmalem Wasserrand, das Schlussblatt mit der Druckermarke verso ebenfalls etwas stärker fleckig.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 513)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 341)


Plinius Caecilius Secundus, Gaius
Historiae naturalis libri XXXVII.

Los 1234

Plinius Caecilius Secundus, Gaius. Historiae naturalis libri XXXVII. Quos interpretatione et notis illustravit Joannes Harduinus ... in usum serenissimi Delphini. Editio altera emendatior & auctior. 3 Bände. 16 Bl., 790 S.; 1 Bl., 835 S., 1 Bl.; S. 836-1289. Mit gestochener Kopfvignette, 11 Kupfertafeln und gefalteter Kupferstichkarte. 39,5 x 24,5 cm. Pergament d. Z. (Gelenke angeplatzt, etwas stärker berieben, beschabt, fleckig und angestaubt) über Holzdeckeln mit 2 goldgeprägtem RSchildern und RVergoldung, auf den Deckeln mit goldgeprägtem Wappensupralibros. Paris, Coustelier, 1723.

Graesse V, 341. – Gegenüber der Erstausgabe von Hardouins Textrevision (1685) stark erweiterter Neudruck mit sehr umfangreichem Kommentar. Die Tafeln zeigen antike römische Münzen in großer Zahl. – Titel des dritten Bandes im oberen Bugbereich gelöst und mit Randläsuren. Die drei Bände im Rand leicht gebräunt, sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


Plinius Secundus, Gaius
Historiae mundi libri XXXVII

Los 1235

Plinius Secundus, Gaius. Historiae mundi libri XXXVII. Opus omni quidem commendatione maius ... Novissime vero laboriosis observationibus conquisita ... Iacobii Dalecampii. Accessere denique annotationes viri cuiusdam (Sigismundi Gelenii). 18 Bl., 904 S., 73 Bl., 1 w. Bl., 24 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken. 37,5 x 24,5 cm. Flexibler honiggelber Pergamentband d. Z. (etwas fleckig, oberes Kapital alt restauriert, mit hs. RTitel). Frankfurt, Johannes Feyerabend, 1599.

VD 16 P 3551. Adams P 1584. – Frankfurter Druck der Edition durch den französischen Arzt und Botaniker Jacques Joseph Daléchamps (1513-1588), der ab 1552 in Lyon wirkte und als einer der bedeutendsten Botaniker der Renaissance gilt. Seine illustrierte Historia generalis plantarum bildete eines der grundlegenden Pflanzenbücher seiner Zeit, neben Plinius übersetzte er auch Galen und Seneca. Die hier abgedruckten und auch in anderen Ausgaben Verwendung findenden Kommentare des böhmischen Gelehrten Sigismund Gelen (1497-1554) erschienen zuerst 1539 in der Pliniusausgabe von Froben in Basel, wo Gelen seit 1523 als Lektor tätig war und in engem Kontakt mit Erasmus von Rotterdam stand. Das Druckersignet von Sigmund Feyerabend ist in zahlreichen Varianten bekannt, beherrschendes Motiv fast aller Signete ist die geflügelte Fama, die Symbolgestalt des Gerüchts, die zumeist mit trompetenartigen Blasinstrumenten dargestellt wird (vgl. Grimm S. 131ff.). – Titel im Bug alt verstärkt sowie leicht knickspurig, im unteren Rand mit unauffälligem Besitzeintrag. einige Lagen zu Beginn mit Wurmspur im unteren Bug,Vorsätze alt erneuert. Mal mehr, mal weniger gebräunt bzw. braunfleckig, stellenweise mit kleinen Wasserrändern

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 398)


Plutarch
Les oeuvres morales et meslées

Los 1236

Plutarch. Les oeuvres morales et meslées. Traduites de grec en françois ... cette dernière édition. 2 Bände. 8 Bl., 926 S., 29 Bl. ; 4 Bl., 792 S., 16 Bl. Mit 2 Titelkupfern. 36 x 23 cm. Blindgeprägtes Pergament d. Z. (leicht berieben, Rückdeckel des zweiten Bandes mit kleiner Fehlstelle, ohne die Bindebänder). Paris, Antoine Robinot, 1645.

Vgl. Schweiger I, 267 (Genfer Ausgabe). – Spätere Pariser Ausgabe. – Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


Prosper Tiro von Aquitanien
Opera omnia

Los 1237

Prosper Tiro von Aquitanien. Opera omnia ad manuscriptos codices, nec non ad editiones antiquiores & castigatiores (sic) emendata, nunc primum secundum ordinem temporum disposita. 17 Bl., 952 Sp., 15 Bl., 416 Sp., 8 Bl. Mit Holzschittvignette auf dem Titel und am Schluss. 37,5 x 24 cm. Blindgeprägter Pergamentband d. Z. über Holzdeckeln (etwas fleckig und berieben, Deckel mit leichten Kratzspuren) mit 2 intakten, im Stil der Zeit erneuerten Messingschließen. Paris, Guillaume Desprez und Jean Desessartz, 1711.

Graesse V, 463. – Erster Druck der von den beiden Benediktinermönchen Jean Lebrun de Marette und D. Mangeant herausgegebenen und kommentierten Ausgabe der Schriften des spätantiken Heiligen Prosper Tiro von Aquitanien (um 390-nach 455), laut Bähr die beste und vollständigste Ausgabe (Christlich-römische Theologie, S. 372: "Hauptausgabe"). Zwei Nachdrucke erschienen 1744 und 1782. – Leicht fleckig, stellenweise etwas gebräunt. Schöner zweispaltiger Druck in einem Exemplar aus der Bibliothek der Wiener Augustiner-Eremiten, mit entsprechendem Besitzeintrag auf dem Titel (datiert: 1723), im intakten Klostereinband.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)


Psalterium Davidis
prophetae et regis

Los 1238

Psalterium Davidis, prophetae et regis, juxta veterem translationem alicubi emendatam cum caticis selectis verteris & tovi testamenti ad usum S. Petropolitanae Magdeburgensis ecclesiae. 2 Teile in 1 Band. 1 Bl., 602 S., 4; 1 Bl., 46 (statt 58) S. Mit breiter gestochener Titelbordüre. 38,5 x 23 cm. Kettenband d. Z. aus blindgeprägtem Schweinsleder (etwas fleckig, mit kleinen Läsuren, beschabt und bekratzt) über Holzdeckeln mit 8 Messingeckbeschlägen, 2 Messingschließen (ohne die Bügel und eine Klammer) sowie eiserner Kettenspange (Kette fehlt). Magdeburg, Andreas Bezel, 1612.

VD 17, 23:271902C und 23:271898B. – Magdeburger Psalter, gedruckt in Schwarz und Rot und gebunden in einen zeitgenössischen Kettenband mit der kräftigen Eisenspange am unteren Rand des Rückdeckels. Die hübsche Titelvignette mit allegorischen Figuren, Putti und 14 Wappen der Magdeburgischen Grafen. – Es fehlt die letzte Lage (E6) der Cantica am Schluss. Etwas fleckig, teils stärker angeschmutzt bzw. fingerfleckig, einige restaurierte Ausbrüche und Randschäden (weniger Textverlust handschriftlich ersetzt). Gebrauchsspuren.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


Pseudo-Dionysius Areopagita
De mystica Theologia

Los 1239

Pseudo-Dionysius Areopagita. De mystica Theologia liber I. Joan. Eckius commentarios adiecit pro Theologia negativa. 38 Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit einigen schematischen Textholzschnitten. 30,5 x 20 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (etwas fleckig und berieben, vereinzelte Wurmlöcher, Rückdeckel mit zwei ausgebesserten Fehlstellen im Bezug) mit 2 intakten Messingschließen. Augsburg, Johannes Miller, 25. März 1519.

VD16 D 1854. Graesse II, 399. – Schöner Augsburger Druck mit dem Text der Initiation in die göttlichen Mysterien, die in der Glaubensauffassung der orthodoxen Kirche dem Dionysios Areopagita mündlich zuteil wurde. Die Autorschaft ist in der Forschung freilich umstritten, in der lateinischen Kirche ist Dionysios Areopagita nicht mit dem gleichnamigen Athener Bischof des ersten Jahrhunderts identisch, sondern ein namentlich nicht bekannter Kirchenvater des frühen 6. Jahrhunderts, der sich dessen Namen als Pseudonym bediente und in seiner mystischen Heilslehre den Neuplatonismus christlich umdeutete. Vierspaltiger griechisch-lateinischer Paralleldruck mit der Textauslegung durch Johannes Sarazenus, Ambrosius Carmadulensis und Marsilio Ficino. "D. gewann auch im Abendland fast kanonischen Einfluß. Sein Einfluß wirkt am stärksten im theologisch-spekulativen Denken der Scholastiker und in der Mystik. Erst die Humanisten (Lorenzo Valla, Erasmus) zogen die Echtheit der Schriften wieder in Zweifel" (Kleiner Pauly II, 67). – Schlussblatt mit kleinem restaurierten Randausriss. Wohlerhaltenes und sauberes Exemplar. – Vorgebunden: Johannes Eck. Operum contra Ludderum. 2 Teile. 6 nn., 221 num., 1 w., 6 nn. Bl.; 6 nn., 103 (recte: 104) num. Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit Holzschnitt-Titelbordüre (Teil I ) und koloriertem Titel-Wappenholzschnitt (Teil II). Ingolstadt, Georg Krapf und Jakob Focker, 1531. - VD 16 E 389 und 390. - Einziger Druck der Sammelausgabe mit sieben gegen Luther gerichteten Schriften, dem Legaten Lorenzo di Campeggio gewidmet. Die Titelbordüre zeigt neben zahlreichen kleinen Wappen die Medaillonportraits der Brüder Kaiser Karl V. und Ferdinand I. - Erste Lagen mit sehr kleinem Loch im weißen Seitenrand, verursacht durch einen spitzen Gegenstand. Titel mit kleinen Wurmlöchern im Bug. Ohne vord. fl Vorsatz. Wohlerhaltenes und sauberes Exemplar, die Blindprägung des zeitgenössischen Einbands mit ornamentalen Rollen, Einzelstempeln und Streicheisenlinien noch ganz der Inkunabelzeit verhaftet. Exemplar aus der Bibliothek des 1595 gegründeten Kapuzinerkonvents im schweizerischen Frauenfeld, mit entsprechenden Vermerken (und kleinem Stempel) auf dem Titel von Teil I und dem festen Vorsatz.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.280)


Zuschlag
€ 1.400 (US$ 1.595)


Rainerius de Pisis
Pantheologia. Augsburg, Günther Zainer, 1474

Los 1240

Rainerius de Pisis. Pantheologia. Mit Praefatio von Jacobus Florentinus. 2 Bände. 507 (statt 509; ohne die beiden w. Bl.); 483 (statt 484, ohne das e. w.) Bl. 2 Spalten. 59-60 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 28 x 18,2cm. Format: 41 x 29 cm. Mit zahlreichen 8-12-zeiligen Maiblumen-Initialen und Kapitalspatien. Hellbraunes Kalbsleder d. Z. (Leder brüchig mit größeren Fehlstellen, Rücken erneuert und Blöcke neu aufgebunden, Rücken- und Deckelleder aufkaschiert, stärker beschabt und berieben sowie mit Kratzern, fachmännisch restauriert) über schweren Holzdeckeln mit reicher Rautenblindprägung und Stempelzier, kleinem Deckelschild und größeren hs. Rückenschildern des 19. Jahrhunderts sowie mit jeweils 2 neueren Schließen und zus. 20 ebenfalls neueren Messing-Tellerbuckeln. Augsburg, Günther Zainer, 1474.

Hain 13016. GW 36921. Goff R-6. Proctor 1543. Bodleian R-002. Collijn 1298. Hubay 1743. Sack 3007. Schlechter-Ries 1541. Sheehan R-3. BMC II, 321. BSB-Ink R-2. CIH 2895. IBP 4659. IDL 3864. IGI 8268. ISTC ir00006000. – Zweite Ausgabe der dem Rainer von Pisa (1100-1160) zugeschriebenen "Pantheologia", der ältesten theologischen Enzyklopädie überhaupt. Es handelt sich um eine umfangreiche Kompilation des gesamten theologischen Wissens der Zeit in lexikalischer Form. So enthält der erste Band die Buchstaben A-M und er zweite L-Z, jeweils mit den prächtigen, charakteristischen Maiblumen-Initialen ausgestattet. Das monumentale Werk war erstmalig von Johann Sensenschmidt und Heinrich Kefer in Nürnberg am 8. IV. 1473 im Druck vollendet worden (GW 36929).
"The oldest theological encyclopedia ... represents the practical inheritance of scholasticism. It brings together the main themes of theology, drawing most heavily on Alexander von Hales, Bonaventura and, of course, Thomas Aquinas. The thoroughness of the 'Pantheologia' is demonstrated in the number of little known authors and texts it cites" (BPH 164). – Es fehlen drei der vier weißen Blätter (Band I, Blätter 37 und 38, Band II Blatt 1). Der erste Band ist leicht feuchfleckig, wassserrandig und zu Anfang etwas fleckig, das erste Blatt mit kleiner Randhinterlegung, die Blätter 4-5 angeschmutzt, das erste und letzte Blatt in beiden Bänden ist leicht wurmstichig (Band I jedoch kaum betroffen). Sonst im Block jeweils sehr frisch und außergewöhnlich sauber, gedruckt auf ausgezeichnet festem und besonders starken Büttenpapier, hier in bemerkenswerter Breitrandigkeit von originalen Beschnitt der Zeit.

Die hübschen Einbände entstammen einer süddeutschen Werkstatt, sie wurden in den großen, durch vierfache, gestaffelte Fileten begrenzte Rauten mit verschiedenen Stempeln verziert, die Ilse Schunke dem Franziskanerkloster in Amberg in der Oberpfalz zuweisen kann, darunter ein Blattornament (Schunke 98), ein Hund (54), eine Palmette (33) und eine Rosette (145a). "Es muss offen bleiben, ob es sich hier um die Klosterwerkstatt oder um den Auftraggeber - die Klosterbibliothek - handelt" (EDBD w002312).
Innendeckel beider Bände mit Besitzvermerken des Theologen Conrad Schwäger aus Tirschenreuth in der Oberpfalz: "S. Theologiae D. Conradus Schwägerius Thürsenreutinus 1567". Das Exemplar ging danach in die Bibliothek des Augustinereremitenordens in Ramsau (mit entsprechendem Besitzvermerk in Band I) und von da nach München, wo es als Dublette dann ausgeschieden und dem Handel übergeben wurde. Mit gestochenem Exlibris "Ad Bibliothecam conventus Monacensis Ord:Erem: S.P.Aug" und Vermerk im 2. Band, datiert 1606 sowie der Bayerischen Staatsbibliothek, einst mit der Signatur "Inc. Typ. Nr. 740"). Beide Bände mit dem Vermerk "Duplum". Blindstempel der Bibliothek Detlev Maus.

Schätzpreis
€ 14.000   (US$ 15.959)


Nachverkaufspreis
€ 8.000   (US$ 9.120)


Rinaldi, Odorico
Annales ecclesiastici

Los 1241

Rinaldi, Odorico. Annales ecclesiastici. Teile XIII-XXI in 10 Bänden. Mit 5 Kupfertiteln und 1 gestochenem Frontispiz. 39 x 25 cm. Leder d. Z. (etwas stärker berieben und beschabt, etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel und RVergoldung. Köln, Johann Wilhelm Friessem und 1690-1727.

VD17 12:117194N. – Zweite Ausgabe. Der italienische Historiker und Oratorianer Odorico Rinaldi oder Raynaldi (1595-1671) wurde mit der Fortführung der "Annales ecclesiastici" von Cesare Baronio (1538-1607) betraut und umfasste den Zeitraum von 1198 bis 1565. Erstmals veröffentlicht wurden die "Annales" in Rom von 1646 bis 1677. – Titel mit hs. Besitzvermerk. Etwas gebräunt und braunfleckig, teilsweise auch stärker. Gelegentlich etwas feuchtrandig.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


Scherer, Georg
Postill oder Außlegung

Los 1242

Scherer, Georg. Postill oder Außlegung der Fest- und Feyrtäglichen Evangelien durch das gantze Jar. Sambt außführlicher Erklärung der Historien vom Leyden und Sterben Christi. 10 Bl., 669 S. Mit figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und 16 großen sowie 43 kleinen Textholzschnitten von Virgil Solis. 33 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (stärker berieben und leicht fleckig, mit 2 Klebeschildern auf dem Rücken) über Holzdeckeln mit 2 intakten Messingschließen. München, N. Heinrich, 1610.

VD 17 12:633387Q. Vgl. Graesse VI, 299. De Backer-Sommervogel VIl, 763-764. ADB XXXI, 103. – Dritte Ausgabe der erstmals 1606 ebenfalls in München erschienenen Postille. "... die Werke Scherers, der neben Petrus Canisius (1521-97) als bedeutendster Jesuit Österreichs bezeichnet wurde (J. Wodka), (stellen) einen Höhepunkt in der Entwicklung der gegenreformatorischen Predigtliteratur dar und finden als Beispiele gesellschaftspolitisch motivierter Polemik auch in der Geschichte der Publizistik Beachtung" (NDB XXII, 689f.).
Werke – Titel mit hs. Besitzvermerk. Stellenweise etwas feuchtrandig, braun- und fingerfleckig, sehr selten mit hs. Anmerkungen im Rand.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 227)



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