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Katalog Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. » zur Buchabteilung
Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. Auktion 113, Di., 16. Apr., 14.00 Uhr


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Los 2106 Rodenberg, Julius
2 Briefe + Beigaben
Verkauft
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Rodenberg, Julius (eigentl. Levy), Schriftsteller, Kritiker, Essayist und einflußreicher Publizist, Herausgeber des "Salons für Literatur, Kunst und Gesellschaft", Gründer und Hrsg. der "Deutschen Rundschau" (1831-1914). 2 eigh. Briefe m. U. "Julius Rodenberg". Zus. 4 S. Gr. 8vo und 8vo. Berlin 20.III.1877 bzw. Marienbad 18.VII.1878.

An den österr. Ministerialrat, Dichter und Komponisten E. S. Engelsberg (d. i. Eduard Schön, 1825-1879). Im ersten Brief bedankt sich Rodenberg für eine Geschenksendung. "... Es war ein Gedanke, so poetisch u. liebenswürdig, wie er nur Ihnen kommen konnte. Wehmüthig u. anheimelnd sieht das alte Bild mich an, u. die Worte, die Sie darunter gesetzt, bringen es mir so nahe, als ob's ein Stück meiner eigenen Vergangenheit wäre. Mit ihm zugleich tauchen in meiner Seele alte, liebe halbverklungene Erinnerungen auf an jene Wanderungen welche mitten im vollen Wiener Leben u. am hellen Mittag etwas Träumerisches hatten, etwas von der Gegenwart Abgewandtes. Da war es, daß ich Ihr Wien so lieb gewann, so lieb, daß ich es niemals mehr aus dem Herzen verlieren werde; u. da war es auch, wo ich Ihnen persönlich begegnet bin u. von Ihnen so viel Freundliches erfahren habe ..." (schwelgt weiter in Erinnerungen). - Mit Briefkopf "Deutsche Rundschau". - Der zweite Brief (aus Marienbad) begleitet ein Gedicht, das Rodenberg seinem Freund Engelsberg seit langem dedizieren und endlich in Marienbad überreichen wollte. Doch das Treffen kam nicht zustande, so daß Rodenberg die Verse auf Seite 3 und 4 des Doppelblattes dem Brief anfügt: "Oft in der stillen Nacht - Nach dem Englischen des Thomas Moore". 2 Strophen mit insgesamt 25 Zeilen: "Oft in der stillen Nacht, / Wenn Schlaf und Wachen streiten, / Umglüht's mein Auge sacht, / Wie Licht vergang'ner Zeiten. / Wie Lust und Leid / Der Knabenzeit ...". - An einer oberen Ecke hat der Empfänger mit Bleistift notiert: "komp. 3. Octob. 878 Morgens". - Beiliegend 6 eigh. Briefe seiner Ehefrau, der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Justina Rodenberg (1837-1923). Zus. 11 S. 8vo. 1873-1878. - Gleichfalls an Engelsberg-Schön. Freundschaftliche Briefe über verschiedene Themen, darunter eine Ordensverleihung an Engelsberg. Erwähnt Eduard Hanslick.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 319)


Zuschlag
€ 200
(US$ 227)
(GBP 172)
(CHF 227)


Los 2106 Rodenberg, Julius
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