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Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. Auktion 113, Di., 16. Apr., 14.00 Uhr


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Los 2103 Raßmann, Friedrich
Schriftstück 1797
Im Nachverkauf
2103) » größer

[*] "wenn einmal ein günstiger Wind in die Segel bläst"
Raßmann, Friedrich, sehr produktiver Lyriker, Redakteur, Übersetzer, Lexikograph, Lehrer in Halberstadt, wo er Umgang mit Gleim pflegte (1772-1831). Eigh. Schriftstück mit U. "Friedrich Raßmann". 2 S. gr. folio. Halberstadt, 21.VIII.1797.

Interessante, umfangreiche Pränumerationsanzeige: "Ankündigung neuer lyrischer Gedichte. Mehrere bewährte Kenner des guten Geschmacks, welche gleich berechtigt sind, das Wort der Weihe sowie des manum de tabula, einem Jünger der Musen zuzurufen, und von denen ich nur einen Eschenburg ausheben will, haben über meine vorige Ostern herausgegebenen lyrischen Gedichte, theils schriftlich, theils mündlich, nicht zu meinem Nachtheil geurteilt, und mich dadurch mit manchem Antipoden ausgesöhnt, dessen Tadel, wie Hagedorn sagt, mehr, als ein Lobgedicht, ehrt. Ich bin wahrlich weit davon entfernt, einem der ersten Hauptgrundsätze der Lebensklugheit zuwider zu handeln, und zu stolzieren, wenn einmal ein günstiger Wind in die Segel bläst; indeß muß ich doch gestehen, daß mir dieser Erfolg meiner poetischen Bemühungen ... keineswegs gleichgültig geworden ist ...". - Raßmann bietet seine Gedichtsammlung mit 16 Oktavbogen für 8 Groschen in Pränumeration an. Er schließt mit Gedanken zum Dichterdasein in der Jugend und im höheren Alter und erwähnt die früh verstorbenen Dichter Cronegk, Unger, Michaelis und Hölty: "Ich bekenne, Kleist's Tod hat auch in dieser Hinsicht jetzt wie ein elektrischer Schlag auf mich gewürkt ...". - Die Veröffentlichung kam augenscheinlich nicht zustande. Raßmann lebte als Redakteur in Halberstadt und Münster. E. W. Förstemann schreibt in der ADB 1888 über ihn: "Diese ... zum Theil ganz fruchtlose Thätigkeit eines Mannes, der zum Schreiben gezwungen war, kann zum warnenden Beispiel für Manchen dienen, der im Begriffe steht, sich dem sog. Schriftstellerberuf im engem Sinne zu widmen." - Für einen Gedichtband sehr aufwendige Subskriptions-Einladung. - Gering gebräunt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Nachverkaufspreis
€ 250

(US$ 285)
(GBP 215)
(CHF 285)


Los 2103 Raßmann, Friedrich
Schriftstück 1797
Im Nachverkauf

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