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Katalog Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. » zur Buchabteilung
Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. Auktion 110, Mi., 18. Okt., 10.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Krummacher, Friedrich Adolf
Die Kinderwelt

Los 1621

Krummacher, F(riedrich) A(dolf). Die Kinderwelt. Ein Gedicht in vier Gesängen. XVI, 286 S., 2 Bl. Mit gestochenem Frontispiz. 17,5 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (fleckig und berieben). Duisburg und Essen, Baedeker, 1806.

Goedeke VI, 367,4. Seebaß I, 1081. Slg. Brüggemann I, 460. Wegehaupt I, 1199. – Erste Ausgabe vom "Lieblingsbuch der Königin Luise ... Diese Parabeln, oft wieder herausgegeben und in viele Sprachen übersetzt, haben Krummacher's Namen eine Stelle in der deutschen Litteratur für alle Zeiten gegeben" (ADB XVII, 240). – Fl. Vorsatz mit altem Besitzeintrag, vor allem im Rand etwas stockfleckig, das Frontispiz mit Braunfleck.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 93)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Kugler, Franz
Liederbuch für deutsche Künstler

Los 1622

(Kugler, Franz). Liederbuch für deutsche Künstler. 3 Bl., 304 S, 1 Bl. Mit gestochenem Frontispiz und zahlreichen Holzschnittvignetten von Robert Reinick. 19 x 12 cm. Späterer Kalblederband (berieben, Kanten und Gelenke leicht beschabt, Rücken ausgeblichen) mit ornamentaler RVergoldung, goldgeprägten RSchildern und Deckelfileten. Berlin, Vereinsbuchhandlung, 1833.

Rümann 1805. Hirschberg (dtv) 284. – Erste Ausgabe. Mit vielen bekannten Volksliedern und Liedern von Goethe, Novalis, Claudius, Eichendorff u. a. Darunter auch der wohl zweite Abdruck der Lorelei von Heine, mit einer völlig anderen Singmelodie als heute üblich. – Etwas braun- und stockfleckig. Unbeschnittenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 117)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Leßmann, Daniel
Die Heidenmühle

Los 1628

Leßmann, Dan(iel). Die Heidenmühle. Ein Roman. 2 Bände. 1 Bl., 300 S.; 1 Bl., 329 S. 17 x 11 cm. Halbleder d. Z. (berieben, 1 oberes Kapital lädiert, mit Papierrückenschild). Berlin, Vereins-Buchhandlung, 1833.

Goedeke X, 334, 167, 58. Kosch IX, 1311. ADB XVIII, 453. – Erste Buchausgabe des von Freunden aus dem Nachlass herausgegebenen Romans, der bereits in der Zeitschrift Der Gesellschafter im selben Jahr gedruckt wurde. Das Werk erschien "in der Vereinsbuchhandlung, d. h. in Gubitz’ merkantil-litterarischer Anstalt, und verdankt wol diesem thätigen Freunde ihr Erscheinen. Der Nachlaß enthält zumeist die bereits im 'Gesellschafter' gedruckten Skizzen, Novellen, historische Aufsätze, deren Ueberschriften bei Goedeke verzeichnet sind. Durch Gubitz weiß man ferner, daß Leßmann ein großes, etwa 60 Druckbogen umfassendes, nicht völlig abgeschlossenes Manuscript einer 'Weltgeschichte des Alterthums' hinterließ, das nach der Einleitung mit der 'biblischen Schöpfungsgeschichte' begann und mit dem Abschnitt 'Letzte Cultur der Griechen' schloß. Es ist ungedruckt geblieben" (ADB). – Erste Lagen von Band II lose, das Innengelenk dort gebrochen, Titel von Band I mit hinterlegtem Einriss, beide Titel gestempelt. Etwas gebräunt und stockfleckig. Exemplar einer Leihbibliothek.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 117)

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Lindendorf, H.
Novellen

Los 1629

Lindendorf, H. (d. i. Hedwig Siecke). Novellen. 2 Bl., 272 S. 17 x 12 cm. Halbleinen d. Z. (berieben und bestoßen, mit hs. Signaturschild) mit goldgeprägtem RTitel. Gotha, Gustav Schloeßmann, 1876.

Kosch IX, 1470. Brümmer VI, 425. – Einzige Ausgabe ihres Erstlings. Enthält die beiden Novellen Mariastern und Ich hab's gewollt. Die aus Rohrlack bei Wusterhausen in der Mark Brandenburg stammende Pfarrerstochter und spätere Lehrerin Hedwig Siecke (1847-1922 oder 1923) veröffentlichte unter ihrem Pseudonym H. Lindendorf noch drei weitere Novellen (vgl. Kosch). Über den KVK lediglich ein Nachweis in deutschen Bibliotheken in Halle. – Leicht fleckig und papierbedingt schwach gebräunt, Titel und Vorsatz mit Namenseintrag.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 117)

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Longus
Les amours pastorales de Daphnis et Chloé (1776)

Los 1632

Longus. Les amours pastorales de Daphnis et Chloé. Escrites en Grec, & translatées en François par Jacques Amyot. XII, 211 S. Mit Holzschnitt-Titelvignette und typographischer Titelbordüre, gestochenem Frontispiz von A. Coypel, gestochener Textvignette und 29 (13 doppelblattgroßen) Kupfertafeln nach Philippe d’Orléans. 17 x 10,5 cm. Sanguinfarbener geglätteter Maroquinband d. Z. (eine untere Ecke etwas bestoßen, ein Gelenk am ob. Kapital leicht eingerissen) mit reicher ornamentaler RVergoldung, goldgeprägtem grünem RSchild, dreifachen Deckelfileten, Steh- und Innenkantenvergoldung sowie Goldschnitt. Bouillon, Société Typographique, 1776.

Sander 1228. Cohen-de Ricci 654. Douret 8. Clément 170. Vgl. Brunet III, 1156. – Im wallonischen Bouillon gedruckte Oktavausgabe des antiken Hirten- und Liebesromans, reizend illustriert mit den berühmten Kupfern nach Philippe d'Orléans (1674-1723). Die bis heute populäre französische Übertragung aus dem Griechischen besorgte der Humanist und spätere Bischof von Auxerre Jacques Amyot (1513-1593), der zahlreiche Werke griechischer Klassiker ins Französische übersetzte. Der Erstdruck seiner Edition erschien 1559 anonym in Paris. – Durchgehend etwas stockfleckig und im oberen Rand gebräunt. Breitrandiges, regliertes Exemplar.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)

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Longus
Les amours pastorales de Daphnis et Chloé (1794)

Los 1634

Longus. Les amours pastorales de Daphnis et Chloé. Escrites en grec, & translatées en françois par Jacques Amyot. 2 Bl., 200 S. Mit gestochenem Frontispiz und 7 Kupfertafeln nach Philippe d'Orléans. 13 x 8,5 cm. Moosgrünes geglättetes Maroquin d. Z. (gering berieben, Ecken etwas bestoßen) mit ornamentaler RVergoldung, goldgeprägtem rotem RSchild, ornamentaler Deckelbordüre, Steh- und Innenkantenvergoldung sowie Goldschnitt. Amsterdam 1794.

Vgl. Brunet III, 1156. – Amsterdamer Taschenausgabe des antiken Hirten- und Liebesromans. Die bis heute populäre französische Übertragung aus dem Griechischen besorgte der Humanist und spätere Bischof von Auxerre Jacques Amyot (1513-1593), der zahlreiche Werke griechischer Klassiker ins Französische übersetzte. Der Erstdruck seiner Edition erschien 1559 anonym in Paris. – Stellenweise schwach braun- oder fingerfleckig.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 117)

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Lucianus Samosatensis
Lucian in eight volumes.

Los 1635

Lucianus Samosatensis. Lucian in Eight Volumes. With an English translation by A. M. Harmon, M. D. Macleod, K. Kilburn. 17 x 11 cm. Grünes OLeinen mit goldgeprägtem RTitel. London, William Heinemann, Cambridge, Harvard University, 1967-1972.

The Loeb Classical Library. Die vorliegende Ausgabe umfasst die gesammelten Werke des antik-griechischen Satirikers Lukian von Samosata (125-180). – Sauber und wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 93)

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Mallès de Beaulieu, Jeanne Sylvie
Le Robinson de douze ans

Los 1637

Mallès de Beaulieu, Jeanne Sylvie. Le Robinson de douze ans, histoire intéressante d'un jeune mousse français abandonné dans une île déserte. Septième édition, revue et corrigée. X, 285 S. Mit gestochenem Frontispiz, gestochenem Titel und 4 Kupfertafeln. 16,5 x 10 cm. Leder d. Z. (Kapitale restauriert, etwas berieben, leicht bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Paris, Pierre Blanchard, 1827.

Vgl. Ullrich 192, 17. Gumuchian I, 4942. – Siebte Ausgabe der französischen Erfolgsrobisonade, die erstmals 1818 erschienen war und die bekannte Geschichte des Schiffsjungen, der auf eine einsame Insel verschlagen wurde, thematisiert. – Text und Tafeln etwas gebräunt und braunfleckig. Vorderer Innenspiegel mit Resten eines hs. Klebeschilds.

Schätzpreis
€ 240   (US$ 280)


Nachverkaufspreis
€ 160   (US$ 187)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Mercier, Louis-Sébastien
Tableau des empires

Los 1642

Mercier, (Louis-Sébastien). Tableau des empires, ou notions sur les gouvernemens. 4 Teile in 1 Band. 16,5 x 9,5 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (an den Kanten und den Gelenekn etwas abgerieben) mit zwei goldgeprägten RSchildern. Amsterdam (d. i. Paris?), o. Dr., 1788.

Meyer XXVIII, 271. – Der in Paris geborene Schriftsteller, Philosoph und Aufklärer Louis-Sébastien Mercier (1740-1814) gehört zu den interessantesten Gestalten des sich auflösenden Ancien Régimes. Noch vor der Revolution veröffentlichte er seine modernen, aufklärerischen und visionären Romane, in denen er das Leben in der Metropole Paris beschreibt und seine Helden weit in die Zukunft reisen lässt, um seine Vision der Gegenwart und ihre Möglichkeiten auszuloten "Mercier avait une grande confiance dans la postérité. La génération actuelle n'était pour lui qu'un parterre qui devait se renouveler demain" (Hoefer XXXV, 26). – Gering gebräunt, hinterer fliegender Vorsatz und der Innenspiegel mit hs. Anmerkungen in Bleistift.

Schätzpreis
€ 240   (US$ 280)


Nachverkaufspreis
€ 160   (US$ 187)

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Messenhauser, Cäsar Wenzel Georg
Novellen und Erzählungen

Los 1643

Messenhauser, Cäsar Wenzel Georg. Novellen und Erzählungen. 5 Bände. 18 x 12 cm. Modernes marmoriertes Halbleinen mit RSchild. Wien und Leipzig, Josef Stöckholzer, 1849-1850.

Vgl. ADB XXI, 494. – Erste Ausgabe, posthum erschienen. Der österreichische Offizier und Schriftsteller Cäsar Wenzel Georg Messenhauser (1813-1848) veröffentlichte kurz vor den Revolutionsereignissen des Jahres 1848 u. a. eine dreibändige Novellensammlung mit dem Titel Wildniß und Parquet sowie die beiden Werke Die Polengräber und Ernste Geschichten, bevor er im Oktober 1848 zum Kommandeur der Wiener Nationalgarde ernannt wurde. Am 30. Oktober ergab er sich den angreifenden kaiserlich-österreichischen Truppen unter dem Befehl von Feldmarshall Windisch-Graetz. Trotz Kapitulation nahm Messenhauser auf Drängen seiner Offiziere einige Tage später den Kampf wieder auf und wurde dafür - die Bitten seiner Freunde zur Flucht ignorierend - nach der Niederschlagung des Aufstands standrechtlich erschossen, wie bereits wenige Tage vor ihm der Dichter und Parlamentarier Robert Blum. So soldatisch-heldenhaft wie seine Weigerung zur Flucht nahm er auch das Todesurteil entgegen, indem er den Wunsch äußerte, das eigene Erschießungskommando befehligen zu dürfen: "Am 16. November früh auf dem Richtplatze im Stadtgraben angekommen, bat er um die Erlaubniß, als alter Soldat sein Ende selbst commandiren zu dürfen. Es wurde ihm gewährt, und, ohne verbundene Augen sprach er mit fester vernehmlicher Stimme die verhängnißvollen Commandoworte: „Fertig! An! Feuer!“ und sank von drei Kugeln durchbohrt, lautlos zu Boden" (ADB).
– Die Bände III bis V mit größerem, die Bände I und II mit kleinerem Wasserrand. Titel von Band I im oberen Rand gestempelt und dort mit Geschenkvermerk.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 117)

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