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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. » zur Buchabteilung
Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. Auktion 112, Di., 16. Okt., 15.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status

Heine, Heinrich
Deutschland + Atta Troll

Los 2157

Heine, Heinrich. Deutschland. Ein Wintermährchen. XII, 143 S.; 17 x 11,5 cm. HLeder d. Z. (schwach berieben, Kanten etwas beschabt und stellenweise leicht angeplatzt bzw. schwach) RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Hamburg, Hoffmann und Campe, 1844.

Goedeke VIII, 560, 74. Wilhelm-Galley 414. Borst 2119. – Erster Separatdruck des berühmten Gedichtzyklus', konzipiert als Gegenstück zu dem drei Jahre früher entstandenen Versepos Atta Troll. Der Text wurde von der Zensur arg verstümmelt (vgl. dazu Houben I 415f.). Eine vollständige und berichtigte Fassung erschien in den Neuen Gedichten im gleichen Jahr. – Stockfleckig, Vorsätze leimschattig. – Beigebunden: Derselbe. Atta Troll. Zweite Auflage. XIV, 158 S., 3 Bl. (Verlagsanzeige). Ebenda 1847. - Goedeke VIII, 561, 81. Meyer 81. Wilhelm-Galley 325. Houben I, 423f. - Zweite Auflage desjenigen Drucks der Erstauflage, der mit der Firmierung von Hoffmann und Campe erschien. "(Campe) versah den Teil der Auflage, der für Preußen und andere gefährliche Vertriebsgegenden bestimmt war, mit einer anderen Verlagsfirma, der er sich damals auch bei einer politischen Schrift des Freiherrn von Andrian-Werburg bediente: Hamburg, Ludwig Giese. In dieser doppelten Gestalt versandte er Frühjahr 1847 ... das zweite Epos Heines. 'Zeitbeziehungen in Fülle, kecker Humor, obgleich in morgenblättlicher Mäßigung', so charakterisierte der Dichter selbst das Werk seinem Freund Laube" (Houben). Mit den drei häufig fehlenden Anzeigenblättern am Schluss. - Etwas gebräunt, am Schluss auch etwas stockfleckig, das letzte Blatt mit sehr kleinem Randausbruch.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 162)


Heine, Heinrich
Der Doktor Faust

Los 2158

Heine, Heinrich. Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem, nebst kuriosen Berichten über Teufel, Hexen und Dichtkunst. 106 S., 1 Bl. 19 x 12 cm. Illustrierte OBroschur (kleine Randknicke, minimale Fehlstellen). Hamburg, Hoffmann und Campe, 1851.

Goedeke VIII, 561, 88. Wilhelm-Galley I, 430. – Zweiter Druck, erschien im Jahr der Erstauflage. Heines Faust-Dichtung hält sich ganz bewusst an die mittelalterliche Überlieferung des Stoffes. – Nur vereinzelte leichte Stockflecken, insgesamt sauber und wohlerhalten. Unbeschnittenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 139)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 92)



Heine, Heinrich
Der Salon

Los 2159

Heine, Heinrich. Der Salon. 4 Bände. 16 x 11 cm. Marmorierte HLederbände d. Z. (gering berieben, Rücken von Band IV mit kleiner Wurmspur, Band I minimal abweichend und etwas später gebunden) mit RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Hamburg, Hoffmann und Campe, 1834-1840.

Goedeke VIII, 558, 45, 47, 54, 61. Wilhelm-Galley I, 569. – Erste Ausgabe der Sammlung, mit zahlreichen Erstdrucken. – Bände II-III aus der Leihbibliothek Wolff in Ansbach, diese stellenweise etwas fingerfleckig. Vortitel von Band I mit verblasstem Stempel, dieser Band gebräunt und braunfleckig.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 162)


Herder, Johann Gottfried
Sämmtliche Werke

Los 2160

Herder, Johann Gottfried von. Sämmtliche Werke. (Herausgegeben von Maria Caroline von Herder, W. G. von Herder, J. G. Müller, J. von Müller und Heyne). Teile I-XXXVI (von 45) in 21 Bänden. 19 x 11 cm. HLederbände d. Z. (berieben, stellenweise etwas brüchig, im Schnitt angestaubt) mit RVergoldung und 2 farbigen RSchildern. Tübingen, Johann Georg Cotta, 1805-1810.

Goedeke IV/1, 737, 122. Schulte-Strathaus 67, 8. Günther-Volgina 7. – Erste Gesamtausgabe. Druck in Oktav, die zweite Gesamtausgabe 1827-1830 erschien dann im handlicheren Taschenformat. Vorhanden sind: "Zur Religion und Theologie", 12 Teile in 6 Bänden (Band IX in der folgenden Abteilung gebunden); "Zur schönen Literatur und Kunst", Teile I-XII (von 16) in 7 Bänden; "Zur Philosophie und Geschichte", Teile I-XII (von 17) in 8 Bänden. – Teils etwas fleckig. Dekorative Reihe.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 231)


Herwegh, Georg
Gedichte eines Lebendigen

Los 2162

(Herwegh, Georg). Gedichte eines Lebendigen. Mit einer Dedikation an den Verstorbenen. 2 Bände. 200 S.; 2 Bl., 171 S. 23,5 x 16 cm. OBroschuren (minimal fleckig und leicht knickspurig). Zürich und Winterthur, Literarisches Comptoir, 1841-1843.

Kosch VII, 1034. Borst 1985. – Mischexemplar (Band I in zweiter, Band II in erster Auflage). Das bekannteste Werk Herweghs, das ihn auf einen Schlag berühmt machte und zum führenden Vertreter der revolutionären Freiheitsdichtung des Vormärz werden ließ. Die im Schweizer Exil entstandenen Gedichte erschienen im eigens für diese Publikation von Julius Fröbel mit Hilfe des Burschenschaftlers Follen gegründeten "Literarischen Comptoir", dem neben "Belle-Vue" bedeutendsten deutschen Emigrantenverlag in der Schweiz und wichtigem Zufluchtsort für zensurbedrohte Autoren. Das Widmungsgedicht in Band I richtet sich an Fürst Pückler-Muskau, der seltene Band II - der erst nach Herweghs Triumphreise durch Deutschland erschien - enthält das berühmte Entgegnungsgedicht Die Partei. An Ferdinand Freiligrath. – Im Schnitt etwas, sonst nur vereinzelt leicht stockfleckig. Titel verso mit gekröntem Besitzstempel. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar in der seltenen Verlagsbroschur, unbeschnitten und breitrandig. Der Druck auf besserem, vélinartigem Papier.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 580)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 406)



Herwegh, Georg
Gedichte eines Lebendigen

Los 2163

(Herwegh, Georg). Gedichte eines Lebendigen. Mit einer Dedikation an den Verstorbenen. Band I (von 2). 200 S. 21,5 x 15 cm. HLeinen d. Z. (etwas stärker berieben, Ecken bestoßen, Rücken am oberen Kapital eingerissen). Zürich und Winterthur, Literarisches Comptoir, 1841.

Kosch VII, 1034. Borst 1985. – Erste Ausgabe des ersten Teils. Das bekannteste Werk Herweghs, das ihn auf einen Schlag berühmt machte und zum führenden Vertreter der revolutionären Freiheitsdichtung des Vormärz werden ließ. Die im Schweizer Exil entstandenen Gedichte erschienen im eigens für diese Publikation von Julius Fröbel mit Hilfe des Burschenschaftlers Follen gegründeten "Literarischen Comptoir", dem neben "Belle-Vue" bedeutendsten deutschen Emigrantenverlag in der Schweiz und wichtigem Zufluchtsort für zensurbedrohte Autoren. Das Widmungsgedicht richtet sich an Fürst Pückler-Muskau. Nach Herweghs Triumphreise durch Deutschland 1843 erschien ein zweiter Teil. – Stockfleckig, Innengelenke schwach bzw. angeplatzt, ohne hinteres fl. Vorsatz, vorderer Vorsatz mit Vortitel gelöst. Leicht angestaubt.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 174)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 115)



Hildebrandt, J. A. K.
Daniel Fuchs der grosse Staatsmann

Los 2164

(Hildebrandt, Johann Andreas Karl). Daniel Fuchs der grosse Staatsmann. Ein satyrisch-komischer Roman aus den Zeiten der Regierung des unvergeßlichen Königs Hieronymus. 255 S. 15,5 x 10,5 cm. Moderner Lederband mit RSchild. "Cölln bei Peter Hammer, dem jüngern" (d. i. Quedlinburg, Gottfried Basse), 1815.

Goedeke VI, 402, 9. Walter 316. Holzmann-Bohatta II, 4370. ADB XII, 405. – Erste Ausgabe des komischen Romans aus der Trivialliteraturfabrik von Gottfried Basse, erschienen unter dem legendären fingierten Impressum von Peter Hammer. Der Halberstädter Romanschriftsteller und Vielschreiber Johann Andreas Christoph Hildebrandt (1763-1846) veröffentlichte mehr als 100 teils historische Romane sowie zahlreiche Ritter- und Schauergeschichten, die fast ausschließlich bei Basse erschienen. Daniel Fuchs gehört zu den frühesten Publikationen, "die seiner fruchtbaren Phantasie ihr Eintagsleben verdanken" (ADB). – Etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten

Schätzpreis
€ 150   (US$ 174)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 115)



Hippel, Theodor Gottlieb von
Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber

Los 2165

(Hippel, Theodor Gottlieb von). Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber. 429 S. Mit gestochenem Titel mit Vignette. 16 x 10,5 cm. HLeder d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen, oberes Kapital leicht eingerissen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Berlin, Christian Friedrich Voss, 1792.

VD18 11056096. Goedeke IV/1, 688, 16. Schulte-Strathaus 21. Hayn-Gotendorf III, 271. Holzmann-Bohatta IV, 6746. – Erste Ausgabe der berühmten Schrift zur Emanzipation der Frau und zur gesellschaftlichen und rechtlichen Gleichstellung der Geschlechter. Hippel setzt hier die Ideen fort, wie er sie schon in seinem bekannten Werk Über die Ehe (1774) gegen das patriarchalische Ehewesen formuliert hatte. Bemerkenswert ist Hippels abschließende Folgerung, dass die Männer, indem sie die Frauen unterdrückten, selber mehr verlieren als die unterdrückten Frauen. – Vereinzelte Stockflecken. Insgesamt sauberes und wohlerhaltenes Exemplar auf etwas bläulichem Bütten.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 348)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 231)


Hölderlin, Friedrich
Hyperion oder der Eremit in Griechenland

Los 2166

"So dacht' ich. Nächstens mehr."
Hölderlin, Friedrich. Hyperion oder der Eremit in Griechenland. Zweyte Auflage. 2 Teile in 1 Band. 160 S.; 124 S. 15,5 x 10 cm. HLeinen des späten 19. Jahrhunderts (berieben und etwas bestoßen, ohne Rücken). Stuttgart und Tübingen, Johann Georg Cotta, 1822.

Goedeke V, 471, 1. Seebaß 13. Fischer II, 1364. – Die seltene zweite Ausgabe des Briefromans, den Hölderlin mit den wohl berühmtesten Widmungsworten der deutschen Literatur "Wem sonst als Dir" Susette Gontard, seiner "Diotima", zugeeignet hatte. Erste Entwürfe für den Hyperion datieren auf das Jahr 1792, 1794 erschien dann das Fragment von Hyperion in Schillers Neue(r) Thalia. Ein Jahr später empfiehlt Schiller seinem Verleger Cotta den Hyperion zum Druck, und dieser gibt eine Zusage ohne auch nur eine Zeile von dem im Entstehen begriffenen Werk zu kennen. Die erste Ausgabe erschien daraufhin 1797 und 1799. Jahrzehnte später kommt es zu dieser Nachauflage, nun in Fraktur gedruckt und nicht in der ursprünglichen Antiqua. Projektiert war diese Neuauflage zusammen mit der Ausgabe der Gedichte, die dann erst 1826 herauskam (vgl. Fischer). Die Druckvorlage des Hyperion wurde vom Dichter der Undine, Friedrich de la Motte Fouqué, redigiert. Wilhelm Waiblinger, der am 6. August 1822 von Uhland den Band zum Lesen bekommen hatte, schrieb bereits einen Tag später in sein Tagebuch: "Hölderlin schüttelt mich. Ich finde eine unendli(ch) reiche Nahrung in ihm. Er schließt meinen ganzen Busen auf (...)." Und zwei Tage später: "Der Hyperion verdient die Unsterblichkeit so gut als Werther, und besser als die Messiade (...)" (zitiert nach: Hölderlin. Marbacher Katalog 33, Nr. 125). Unser Exemplar mit einem Stempel "Museum Tübingen" aus dem späten 19. Jahrhundert auf dem Titelblatt. Der hintere fliegende Vorsatz mit Leihvermerken (jeweils Lesernummer und Datum). Damit lässt sich die Ausleihfrequenz des Buches veranschaulichen: zwischen dem 13.2.(18)90 und dem 12.8.(19)08 wurde der Hyperion zwanzigmal ausgegeben. – Gebrauchsspuren, gebräunt, teils etwas braun- und fingerfleckig. Sieben Blatt am Anfang mit alt hinterlegten Randläsuren (außen und im Bundsteg), hin und wieder Anstreichungen von alter Hand (in Tinte und Bleistift). Vorderer fl. Vorsatz mit alter Nummernsignatur. Insgesamt ordentliches Exemplar mit beziehungsreicher Provenienz.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 869)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 580)



Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich
Deutsche Lieder aus der Schweiz (+ 2 Beigaben)

Los 2168

Hoffmann von Fallersleben, A. H. Deutsche Lieder aus der Schweiz. 264 S. 14,5 x 10 cm. Bibliophiler moderner HLederband im Stil d. Z. mit floraler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Zürich und Winterthur, Literarisches Comptoir, 1842.

Goedeke XIII, 365, 39. Wagner 85. Borst 2073. – Erste Ausgabe dieser 119 kraftvollen, durchweg politischen Lieder und Gedichte mit scharf antimonarchistischer Tendenz. Auf Seite 16 Das Lied der Deutschen, das hier erstmals seit dem Erstdruck von 1841 in einer Sammlung erscheint. – Stellenweise etwas stärker stockfleckig, Titel mit hs. Zusatz des Verfassernamens. Dekorativ gebundenes Exemplar aus der Sammlung des Kölner Großindustriellen Otto Wolff (1881-1940), mit entsprechendem Besitzstempel auf dem hinteren Innenspiegel. Wolff vermachte seine rund 10.000 Bände umfassende Bibliothek mit dem Herzstück deutsche und französische Revolutionsgeschichte 1789, 1830 und 1848 nach seinem Tod der USB Köln. – Dabei: Derselbe. Drei deutsche Sommerlieder. 8 S. Doppelt gefalzter, unaufgeschnittener Bogen. Ohne Einband. Mannheim 1849. - Goedeke XIII, 366, 58. - Erste Ausgabe. - Tadellos. - Derselbe. Deutsche Salonlieder. 64 (statt 66) S. Ohne Einband. Zürich und Winterthur, Literarisches Comptoir, 1845. - Goedeke XIII, 365, 43. - Erste Ausgabe. - Stockfleckig und lädiert.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 139)



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