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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Katalog Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. » zur Buchabteilung
Literatur & Buchillustration 17. - 19. Jhdt. Auktion 113, Di., 16. Apr., 14.00 Uhr


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Kapitel Papierantiquitäten des 18. und 19. Jahrhunderts (Lose 751 - 776) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status
Die Quelle die wir froh geniessen
Billet

Los 751

PAPIERANTIQITÄTEN
Billet. - I)"Die Quelle die wir froh geniessen soll uns nie zu Ende fliessen. Freundschaft" und II) "So sollst du Gattenglück in höchsten Mass geniessen, Und Glück und Liebe deine Tage, dir versüssen". 2 Billets. Kolorierte Radierungen, teils in Punktiermanier. 9,1 x 7,1 cm bzw. 10,2 x 7,4 cm. Wien, Anton Paterno, um 1820-1830.

I) Am Ufer eines Baches kniet eine junge Frau, die Hände ineinander gelegt und schaut den Betrachter direkt an. Sie sitzt direkt an der Quelle der "Freundschaft", aus der das Wasser in eine Amphore fließt. Hinter ihr befindet sich Amor mit einer Fackel.
II) Unterhalb eines mächtigen Laubbaumes verlebt eine Familie eine unbefangene Zeit, die beiden Kinder fallen dem Vater in die Arme, die Mutter umarmt ihren Mann von hinten. Alle genießen den Moment und erfreuen sich an der Harmonie. – I) Leicht gebräunt.
II) Im linken Seitenrand mit längerem Randeinriss (verso hinterlegt), leicht gebräunt. – Dabei: Billet. "Onkel und Tante Trehlsensky" (hs.). Kolorierte Radierungen, teils in Punktiermanier. 6,5 x 8,9 cm. Wien, um 1820. - Etwas gebräunt und leicht braunfleckig.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 205)


Zuschlag
€ 150 (US$ 170)


Freundschafts- und Glückwunschbillets
Billet

Los 752

Billet. - 4 Freundschafts- und Glückwunschbillets. Kolorierte bzw. teilkolorierte Radierungen in Punktiermanier. 8,7 x 6 cm bzw. 7,8 x 9,1 cm. Wien, um 1820-1830.

Vorhanden sind: 1) "Dankbahrer Herzen Wunsch ist Glück und Heil für Sie! O welche kleine Gab für Ihre grosse Müh. Tausend Dank". - Leicht gebräunt, gering fleckig. - 2) "Geniessen Sie auf Lebenszeit das schönste Glück Zufriedenheit! Der Freundschaft". - Etwas gebräunt. - 3) "Hochatung". - Im Rand allseitig beschnitten (leichter Darstellungsverlust). - 4) Kind in Pfingstrose (hs. "Zum Namenstag"). Wien, Johann Joseph Neidl. - Etwas stärker gebräunt, etwas braunfleckig, und mit Kalkresten. Verso mit hs. Gruß und stärker braunfleckig.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Zuschlag
€ 150 (US$ 170)


Was wünscht ein Mädchen Herz sich gern
Hebelzug- und Klappbillet

Los 753

Hebelzug- und Klappbillet. - "Was wünscht ein Mädchen Herz sich gern? Du siehst es auf jenem Stern. Erst Liebe, dann den Hochzeitkranz bei Fröhlichkeit und munterm Tanz. Doch! ach! Was kommt hernach? Kinder wickeln, Kinder wiegen, Sich in des Mannes Launen schmiegen! - Allein, um duftende Rosen zu brechen, läßt man sich gerne ins Fingerchen stechen! Wohlan! wohlan! Ich wünsch Dir einen Mann!". Kolorierte Radierung. 9,2 x 11,9 cm. Wien, um 1820.

In gleißend hellem Licht und geziert von einer Blumengirlande erscheint eine Frauengestalt in einem roten antik anmutenden Kleid. An einer Laterne führt sie einen großen zwölfzackigen Stern, der beim Ziehen des Hebels den folgenden Wunsch offenbart: "Liebe, Hochzeit, Kinderwiegen, soll in, kurzem Dich, vergnügen". – Mit restauriertem Einriss in der Darstellung, leicht knitterfaltig und gebräunt.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Zuschlag
€ 360 (US$ 410)


Das Beste stäts wünsch ich Dir,
Hebelzugbillet

Los 754

Hebelzugbillet. - "Das Beste stäts wünsch ich Dir, Bleib nur geneigt mir dafür". Kolorierte Radierung in Punktiermanier. 9,5 x 7,8 cm. Wien, Johann Adamek, um 1815.

Eine junge Dame mit erröteten Wangen umarmt vertraut einen Mann ihren Alters und streift sanft seinen Mantel ab. Wird der Hebel betätigt, schmiegt sie sich an seine Schulter an und führt ihre Hand in Richtung seiner Wange. Als Gastgeschenk hat er ein reichhaltiges Tablett mit verschiedenen Früchten wie Weintrauben, Äpfeln und Birnen mitgebracht. Um dem Auserwählten zu gefallen, trägt sie ein pastellfarbenes Kleid mit Puffärmeln, ihre Hochsteckfrisur ist mit mehreren roten Blumen geziert. – Leicht gebräunt und gerinf stockfleckig, leicht knitterfaltig.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 280 (US$ 319)


Der Himmel möge Glück verleyhn
Hebelzugbillet

Los 755

Hebelzugbillet. - "Der Himmel möge Glück verleyhn Die schönsten Blumen Dir zu streu'n, soll einzig mein Bestreben seyn". Kolorierte Radierung. 7,8 x 10,1 cm. Wien, Heinrich Friedrich Müller, um 1815-1820.

In dem mit Sonnenstrahlen durchzogenen Himmel ist ein Engel in einer Wolke platziert und hält kopfüber ein mit Blättern bestücktes Füllhorn. Sobald der Hebel gezogen wird, wird das Füllhorn weiter nach oben gehalten und es ergießt sich daraus ein Meer an Blüten (Rosen, Vergissmeinnicht). – Leicht gebräunt und stockfleckig, im unteren Rand gering angeschmutzt.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Zuschlag
€ 340 (US$ 387)


Glaube mir
Hebelzugbillet

Los 756

Hebelzugbillet. - "Glaube mir, himmelhoch würde mein Zopf mir noch fröhlich als Taktschläger steigen kann ich nur - Glück dir ergeigen". Kolorierte Radierung. 9, x 7,1 cm. Wien um 1820.

Ein älterer Mann, seine Wangen sind leicht errötet, spielt vollkommen in Gedanken versunken an seine Liebste und volkommen frei, die Bassgeige. – Am Hals der Bassgeige vermutlich mit kleiner Fehlstelle. Etwas gebräunt. Verso mit hs. Besitzvermerk

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


Hochachtung und Freundschaft
Hebelzugbillet

Los 757

Hebelzugbillet. - "Hochachtung und Freundschaft. Respect et d'amitié". Kolorierte Radierung in Punktiermanier. 9,5 x 7,1 cm. Augsburg, T. V. Poll, um 1812.

Eine junge Frau in einem weißen Kleid mit roter Schürze kniet vor einem säulenartig anmutenden Postament auf dem ein kleines Feuer hohe Rauchschwaden verursacht. Bei Betätigung des Hebels legt sie ihren Blumenkranz aus geflochtenen Rosenzweigen nieder. – Im Bereich der Schürze mit kleiner Fehlstelle. Im linken Seitenrand etwas stärker gebräunt, im rechten Seitenran leicht fleckig. Verso mit hs. Glückwünsch.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 341)


Zuschlag
€ 200 (US$ 227)


Ich mein' es treulich in der That
Hebelzugbillet

Los 758

Hebelzugbillet. - "Ich mein' es treulich in der That, ein Schelm bringt, als er hat". Kolorierte Radierung. 7 x 5,7 cm. Wien um 1820.

Ein dunkelhäutiger Mann mit auffälligem Federschmuck auf dem Kopf und großen goldenen Ohrringen kniet frontal vor dem Betrachter und hält ihm präsentierend ein Tablett mit exotischen Früchten wie Ananas, Melone, Orangen und Zitronen entgegen. Wird der Hebel betätigt, so verschwindet bis auf die beiden Ananashälften das Obst und zum Vorschein kommt ein rotes Herz mit dem darunter befindlichen Schriftzug "ein gutes". Daneben ist eine Vielzahl an Vergissmeinnicht arrangiert. – Gering gebräunt, verso mit Montierungsresten.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Zuschlag
€ 150 (US$ 170)


Ich sag' es Euch
Hebelzugbillet

Los 759

Hebelzugbillet. - "Ich sag' es Euch! Hüttet Euch!". Teilkolorierte Radierung. 8,3 x 10,3 cm. Wien, Wien, Johann Adamek, um 1820.

In einer dörflichen Umgebung lauschen zwei Kinder unterhalb eines Fensters und tuscheln miteinander. Doch offensichtlich blieben sie nicht unentdeckt, denn sobald der Hebel betätigt wird, tritt eine Frau mit Rute aus dem Haus und wird im folgenden Moment den bereits entblößten Hintern des einen Kindes versohlen. – Etwas gebräunt, kleiner Feuchtigkeitsfleck im unteren Rand, gering knitterfaltig.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 398)


Zuschlag
€ 250 (US$ 285)


Ich wünsch viel Glück
Hebelzugbillet

Los 760

Hebelzugbillet. - "Ich wünsch viel Glück, ein gutes Gewissen, ein liebchen gut und schön zum küssen; Und das Blümchen, was dein Finger bricht verwandle in ein Vergissmeinnicht". Kolorierte Radierung in Punktiermanier. 11,5 x 8,7 cm. Wien, Johann Joseph Neidl, um 1820.

Der junge Mann trägt zahlreiche Körbe, deren Inhalt sich erst beim Betätigen des Hebels offenbart: aus dem Korb auf seinem Rücken tritt eine Frau hervor, die sich an seine Wange anschmiegt, der vordere flache Korb präsentiert nun ein hochaufragendes Vergissmeinnicht und der auf dem Felsen abgestellte Korb zeigt einen kleinen geflügelten Amor. Zusätzlich erscheint vor seiner Brust eine einzelne Rose. – Stärker gebräunt, etwas fleckig, im rechten Seitenrand mit Einriss, im linken Seitenrand mit kleiner Fehlstelle.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 227)


Zuschlag
€ 150 (US$ 170)



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