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Los 1024 Gregorius I. Magnus
Moralia in Job. 321 (statt 329) nn. Bl.
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1024


Gregorius I. Magnus. Moralia in Job. 321 (statt 329) nn. Bl. 2 Spalten. 56-58 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum 28,8 x 18 cm. Format 37,5 x 28 cm. Mit Initialpatien und anfänglicher Kapitalstrichelung in Rot (erste Lagen). Halbpergament vom Ende des 18. Jahrhunderts (stärker lädiert, beschabt, bestoßen, Bezugspapier fehlerhaft, fleckig, angestaubt). Köln, Konrad Winters, um 1476.

Hain-Copinger 7927. GW 11431. Goff G-429. Proctor 1177. Pellechet 5377. Bodleian G-219. Borm 1191. Hartig 288. Kaplan 234. Madsen 1792. 1793. Nentwig 183. Ohly-Sack 1289. Sack 1629. Simáková-Vrchotka 845. Walsh 396. Wilhelmi 263. Zedler 316. ISTC BMC I, 246. BSB-Ink G-317. CBB 1714. CIH 1473. IBP 2492. IDL 2096. ISTC ig00429000. Nicht in der Bibliothèque Nationale (CIBN). – Einer der frühesten Drucke aus der Kölner Offizin des Konrad Winters, die dritte Ausgabe der "Moralia in Job" aus der Feder Gregors des Großen nach neuesten Forschungen ins erste Druckjahr Winters zu datieren. Der einst zwischen 1476 und 1479 datierte Druck (Goff "before 20 Sept. 1479?) konnte nunmehr noch weiter eingegrenzt werden, "nicht nach 11.VI.1478. - Zur Datierung vgl. Gerardy in Gutenberg-Jahrbuch 1971, S. 22" (GW). Dem Druck waren die Nürnberger Ausgabe des Johann Sensenschmidt vom 10.-11. September 1471 sowie die Basler von Berthold Ruppel um 1472-1474 vorangegangen. "The first known date connected with Winters", schreibt der BMC, "is 1475, written by a rubricator in the Munich copy of Leonardus de Utino, Sermones quadragesimales. The first printed date is 8 November, 1476, found in two books. The last is that of Andreae, Hieronymianus, 9 August, 1482. Winters was using signatures in 1479, but did not always employ them, and his printing practice was generally irregular" (BMC I, 245). – Es fehlt die letzte Lage L8 (Lagenformel a-o¹° p¹¹ q8 rs¹° t8 vx¹° y8 zA-D¹° E8 F-H¹° I8 K¹° L8), die ersten Blätter mit Einrissen und kleinen Fehlstellen (Wurmlöchern etc.), Blatt 1 komplett hinterlegt (auf weißer Seite recto), Blatt 2 mit Stegverstärkung, die erste und wenige weitere Lagen im Falz alt verstärkt, hin und wieder kleine Wurmschäden, gegen Ende etwas stärker, dort auch mit Bräunungen und Feuchträndern sowie Sprenkelflecken von Oben, einige ältere Stegverstärkungen, hin und wieder alte und neuere Kommentare in Sepia, im Block aber meist gut erhalten. Vorne ein älteres Blatt mit einem später hinzugesetzten Titel (ganz in der Manier der Inkunabelzeit) mit kleiner Lombarde. Bemerkenswert breitrandiges Exemplar des prachtvollen Druckes aus der Offizin des Konrad Winter zu Köln, gedruckt auf festem Papier.

Schätzpreis
€ 5.000   (US$ 5.500)


Nachverkaufspreis
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(US$ 3.850)
(GBP 3.045)
(CHF 3.675)


Los 1024 Gregorius I. Magnus
Moralia in Job. 321 (statt 329) nn. Bl.
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