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Wertvolle Bücher Auktion 115, Di., 7. April, 15.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Thomas von Aquin
Summa totius theologiae

Los 1206

Thomas von Aquin. Summa totius theologiae. 7 Teile in 1 Band. Mit 6 Holzschnitt-Druckermarken. 32 x 22 cm. Leder d. Z. (Deckel gelöst, etwas berieben und bestoßenm, Rücken erneuert). Antwerpen, Plantin, 1585.

Adams A 1440. Degeorge 115. Ruelens-de Backer 276f., 3 und 4. Voet 2314. Nicht im STC. – Dritte Plantin-Ausgabe und "Reprint of the 1575-edition" (Voet) des Hauptwerkes des Thomas von Aquin (1225-1274), verfasst in den Jahren 1265 bis 1273. – Titel mit hs. Besitzvermerk. Mal mehr, mal weniger gebräunt und braunfleckig. Selten mit kleinen Randlläsuren. Das letzte Blatt mit kleiner Wurmspur im unteren Rand. Vorsätze erneuert. Exlibris.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 330)

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Thomas von Aquin
Summa totius theologiae

Los 1207

Thomas von Aquin. Summa totius theologiae. 5 Teile und 4 Anhänge, zus. 9 Teile in 5 Bände. Mit 9 Holzschnitt-Druckermarken. 34 x 23 cm. Pergament d. Z. (leicht berieben, teils etwas wurmstichig) mit hs. RTitel. Venedig, Giunta, 1596.

Adams A 1444. – Erste venezianische Ausgabe. "Die 'Summa Theologiae' ist ein Abriß der christlichen Theologie und Philosophie. Er [Thomas von Aquin] betrachtete sie als Handbuch zum Gebrauch für Studenten. Der Nachwelt gilt sie als sein Hauptwerk." (Carter-Muir 92). – Band I: Titel mit entferntem Bibliotheksschildchen, etwas feuchtrandig und wurmstichigm im Seitenrand mit kleiner Fehlstelle. Oftmals etwas feuchtrandig. Vorsätze etwas stärker wurmstichig, es fehlt der vordere fliegende Vorsatz.
Band II: Titel und die ersten Blätter stärker feuchtrandig. Leicht gebräunt und gering stockfleckig.
Band III: Titel mit entferntem Bibliotheksschildchen. Gering feuchtrandig, leicht gebräunt und braunfleckig. Bindung teils geschwächt.
Band IV: Titel mit montiertem Bibliotheksschildchen. Leicht knitterfaltig und gering gebräunt sowie braunfleckig.
Band V: Titel mit entferntem Bibliotheksschildchen (hier mit Beschädigungen), im Seitenrand mit sehr kleinem nachgedunkelten Feuchtigkeitsfleckchen. Am Schluss in der unteren äußeren Ecke stärker feuchtrandig. Gering braun- und stockfleckig.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 770)

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Tuccio, Stefano
Oratio in exequiis Gregorii XIII.

Los 1209

Tuccio, Stefano. Oratio in exequiis Gregorii XIII. Pont. Max. 6 Bl. Mit großer Holzschnitt-Titelvignette. 21,5 x 15 cm. Ohne Einband. Rom, Vincent Accoltum, 1585.

Jöcher, IV, 1349. De Backer-Sommervogel VIII, 264. – Erste Ausgabe der Exequien Gregors des XIII. (1502-1585). Im selben Jahr erschien eine weitere Ausgabe in Rom, auch wurden Ausgaben in Paris, Passau und Krakau herausgegeben. Der Jesuit Stefano Tuccio (1540-1597) "hatte von Natur eine hetzliche Gestalt, unangenehme Aussprache und bäurische Sitten; dabey aber so fürtreffliche Gemüths-Gaben, daß er nicht allein seine Mit-Schüler, sondern auch so har in kurtzer Zeit seine Lehrmeister selbst übertraf" (Jöcher, IV, 1348). – Leicht braunfleckig. Unbeschnittenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Vairo, Leonardo
De fascino libri tres

Los 1211

Vairo, Leonardo. De fascino libri tres. In quibus omnes fascini species et causae optima methodo describuntur, & ex philosophorum ac theologorum sentensiis scitè & eleganter explicantur. 22 nn Bl., 275 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 24 x 16 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Rücken mit Klebeschild und hs. Angaben, minimal wurmstichig, etwas stärker gebräunt, Rückdeckel im unteren Rand etwas feuchtrandig, ohne die beiden Bindebänder). Paris, N. Chesneau, 1583.

Adams V 15. Durling 4462. Palau 346, 794 Anmerkung. Graesse, BMP 42. Rosenthal 4141. Caillet III, 10.965. Thorndike VI, 528. – Seltenes, okkultes Werk Vairos, des späteren Bischofs von Pozzuoli (1587-1603) über Hexerei, Zauberei und Dämonologie. Behandelt die verschiedenen Arten der Verzauberung, Eigenschaften und Beschaffenheit des Verführers, Personen, die zur Ausübung von Zauber prädestiniert sind, Heilmittel und Gegengifte, die Rolle der Dämonen bei der Zukunftsvorhersage u.s.w. "He defines 'fascinum' as a pernicious quality induced by art of demons because of tacit or express pact of men with the same demons. In his last chapter Vairus treats of safeguards and amulets against the impostures and illusions of demons." (Thorndike). Das Buch endet mit dem Kapitel "De Veneno ... exhibito Horatii Albini Enarratio" über spezielle Gifte und Gegengifte.
Die Deckel im Mittefeld mit der Darstellung eine Justitia bzw. der Lucretia und ihren jeweiligen Attributen. – Titel im Seitenrand beschnitten (ohne Textverlust). Zu Beginn mit kleinsten Wurmspuren und im Seitenrand leicht feuchtrandig. Leicht gebräunt und braunfleckig – Nachgebunden: Pierre Gilles. De bosporo thracio. 4 Bl., 263 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Lyon, Roville, 1562. STC 202. Blackmer 684. Vgl. Adams G 1612 und Graesse III, 84 (Ausgabe 1561). - Zweite Ausgabe. "Gyllius was a French physician said to have been commissioned by Francis I to collect manuscripts at Constantinople early in the sixteenth century ... Gyllius may well be counted among the representative spirits of the Renaissance at that epoch. He has given us the first circumstantial account of the antiquities of Constantinople and may be considered the founder of Byzantine archaeology" (Cox). "Gilles De Bosporo Thracio and its accompanying volume 'De Topographia Constantinopoleos' are among the earliest works to describe Constantinople and the Thracian Bosphorus. They provided authentic and reliable sources of information for early travellers" (Blackmer). - Titel mit Resten eines Griffregisters. Stellenweise etwas feuchtrandig. Leicht gebräunt.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 880)

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Vite di dodici gloriosi confessori
novamente tradotte in lingua toscana. 12 Teile ...

Los 1212

Überaus selten, in kaum einer Bibliothek vorhanden
Vite di dodici gloriosi confessori, novamente tradotte in lingua toscana. 12 Teile in 1 Band. 8 (2 w.) nn., 80; 40; 55 num., 1 w.; 45 (recte 43); 32; 58; 26; 44; 11 num., 1 w.; 12; 24; 31 (recte 28) num. Bl. Mit Titelholschnitt (Kreuzigung Chisti). Ca. 11 x 8,5 cm. Modernes Pergament (unter Verwendung älterem, fleckigen Material). O. O., Dr. und J. (Venedig, Michele Tramezzino, um 1560).

EDIT 16 CNCE 35356. Tinto, Annali tipografici dei Tramezzino, 66. – Rarissimum der Venezianischen Drucke aus der frühen zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, nicht im KVK, im STC, bei Adams etc. Mit Druckerlizenz von Papst Julius III. und einer Einleitung von Franciscus Rubeus, ferner einer Widmung des Druckers Michele Tramezzino an Lodovico di Prioli.
Das Buch bringt als eines der ersten überhaupt die Heiligenviten der sogenannten "Dodici Confessori" ("Duodecem Confessores"), der Bekenner des christlichen Glaubens, die meist zu Märtyrern wurden, da sie öffentlich - und gegen die Christenvergolgung - ihren Glauben verteidigten, aber auch Päpste, Bischöfe, Äbte, Könige und Eremiten konnten den Titel des Bekenners bekommen. Vorgestellt werden zwölf Bekenner, sowohl aus der römisch-katholischen West- wie auch aus der griechisch-orthodoxen Ostkirche: "Martino, Nicolo, Ambrogio, Augustino, Giovanni Damasceno, Gregorio Thaumaturgo, Basilio, Gregorio Nazianzeno, Giovanni Crisostomo, Giacomo vescovo di Nisibe, Giacomo vescovo Turonense, Paolino vescovo di Eburace". – Titel mit kleinem Besitzvermerk, etwas braun- und feuchtfleckig, vereinzelt einige stärkere Wasserränder, sonst nur leichte Gebrauchsspuren, vollständig und insgesamt gut erhalten. Von größter Seltenheit, in kaum einer öffentlichen Bibliothek außerhalb Italiens nachweisbar.

English: Uncommon Italian edition of the lives of twelve early Christian Confessors of the Faith: Martino, Nicolo, Ambrogio, Augustino, Giovanni Damasceno, Gregorio Thaumaturgo, Basilio, Gregorio Nazianzeno, Giovanni Crisostomo, Giacomo vescovo di Nisibe, Giacomo vescovo Turonense, Paolino vescovo di Eburace. With a Latin "placet" by pope Iulius III., a short note in Italian by Franciscus Rubeus and an Italian dedication by the printer Michele Tramezzino for Lodovico di Prioli. - Title with small old inscription at bottom, some waterstaining, partly stronger, else only minor traces of age, very good.


Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

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Welser, Marcus
Rerum Augusta Nar. Vindelicarum

Los 1214

Welser, Marcus. Rerum Augusta Nar. Vindelicar(um) libri octo. 2 Bl., 377 (recte: 277) S. Mit Kupfertitel mit kleiner Ansicht von Augsburg, doppelblattgroßer Kupferstichkarte, 2 gestochenen Kopfvignetten und 33 (1 doppelblattgroß) Textkupfern. 30 x 20 cm. Leder d. Z. (stärker berieben, Rücken und Ecken restauriert, Deckel mit Schab- und Kratzspuren) mit goldgeprägter Arabeske auf den Deckeln und doppelter Filete. Venedig, (Aldus Manutius d. J.), 1594.

Adams V 364. Mortimer 553. Renouard 252. Brunet V, 1117. Ebert 23961. – Erste Ausgabe der berühmten Augsburger Chronik bis in das Jahr 552, von dem Augsburger Patrizier und Ratsherren Marx Welser (1558-1614). "Es ist ein frühes, über ein Jahrhundert unübertroffenes Meisterstück historischer Forschung und auf Grund der vorsichtigen Arbeitsweise auch das erste kritische Geschichtswerk seiner Zeit." (Lenk, Augsburger Bürgertum S. 205). Der Kupfertitel mit den Figuren von Raetus und Drusus sowie der kleinen Augsburger Stadtansicht stammt von Alexander Mair (Andresen III, 380, 77-79). Die Textkupfer zeigen römische Monumente sowie einen römischen Mosaikfußboden, Münzen etc. Die doppelblattgr. Karte zeigt die römischen Besitzungen nördlich der Alpen bis zur Donau. – Innengelenke und erste Lage im Bug verstärkt, Kupfertitel und erstes Textblatt mit altem Besitzeintag, stellenweise mit schmalem Wasserrand, die Ränder dadurch stellenweise schwach gewellt, Kupfertitel etwas fingerfleckig, sonst nur vereinzelte Flecken.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

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Xenophon
Philosophi et imperatoris clarissimi

Los 1218

Xenophon. Philosophi et imperatoris clarissimi, quae extant opera. 2 Teile in 1 Band. 6 Bl., 647 S.; 651-1013 S., 1014-1213 Sp., 15 Bl. Mit 3 Holzschnitt-Druckermarken. 35 x 22,5 cm. Pergament d. Z. (vorderes Gelenk gebrochen, etwas fleckig, Rücken mit hs. Signatur) mit hs. RTitel. Frankfurt, Erben Wechel, 1594-1596.

VD16 X10. Schweiger I, 335. Ebert 24074. Hoffmann III, 777. Brunet V, 149. – Von dem deutschen Rechtswissenschaftler, Gräzisten und Historiker Johannes Leunclavius (1541-1594) bearbeitete griechisch-lateinische Parallelausgabe der Schriften Xenophons mit dem Kommentar des italienischen Humanisten Aemilius Portus (1550-1613).
Der VD16 verzeichnet lediglich den ersten Teil. Das vorliegende Exemplar hier vollständig mit den beiden Teilen. "Der Text ist hier wenig geändert. Die lateinische Übersetzung ist überarbeitet, und die Anmerkungen sind vermehrt" (Schweiger). – Titel mit Quetschfalte und etwas knitterfaltig, stockfleckig und mit kleinen Randeinrissen. Leicht gebräunt, im Rand teils etwas stärker, stellenweise etwas stockfleckig, hin und wieder im Rand etwas feuchtrandig. Ohne die fliegenden Vorsätze. Hinteres Innengelenk mit Gaze hinterlegt. Exlibris.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Nachverkaufspreis
€ 160   (US$ 176)

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Biblia germanica
Biblia mit der Außlegung

Los 1223

Biblia germanica. - Biblia mit der Außlegung. Das ist: Die gantze heilige Schrifft, Altes und Neues Testaments, des hocherleuchten und theuren Mannes Gottes D. Martini Lutheri. ... Aus ... D. Lucae Osiandri ... lateinischem Exemplar. ... Durch M. David Förtern ... von neuem zu einem Bande eingerichtet. 3 Teile in 1 Band. 25 nn., 373 (recte 374) num., 6 nn. Bl.; 251 num., 7 nn. Bl.; 244 num., 6 nn. Bl. Mit 3 Kupfertiteln, 1 Textkupfer, 5 Kupferstichkarten (4 doppelblattgroßen), gestochenem doppelblattgroßen Kalendarium und 1 Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 43 x 27 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas brüchig, wurmstichig, fleckig, beschabt und berieben) über massivem abgefasten Holzdeckel mit 8 gebuckelten Messing-Eckbeschlägen (1 rückseitig nur hälftig vorhanden) ohne die beiden Schließen. Lüneburg, Stern, 1665.

VD 17 1:052135V. Dumrese, Schilling, 89, vgl. 65-66. – Monumentale Ausgabe der durch David Förter, eines Lehrers von Herzog Johann Friedrich von Württemberg (1582-1628), vorgenommenen Übersetzung der von Lucas Osiander d. Ä. (1534-1604) in neun Bänden herausgegebenen Lutherbibel. "Diese Osianderbibel ist die Krönung von Hans Sterns Lebenswerk" (Dumrese, Schilling, 66). Dort wird die Bearbeitung des Werkes Johann Valentin Andreae (1586-1654) zugeschrieben. – Im oberen Bug und Rand mit großem Feuchtigkeitsfleck, mal mehr, mal weniger stark gebräunt. Vorsatz und erster Kupfertitel mit ergänzten Fehlstellen im Rand mit Japanpapier hinterlegt (ohne Darstellungsverlust), Karte mit der Darstellung von Asia Minor an den Seiten knapp am Plattenrand beschnitten. Selten mit ebenfalls mit Japanpapier hinterlegten Fehlstellen, vereinzelt kleinere Ausrisse, selten mit hs. Randnotizen. Mit hs. Widmung auf dem fliegenden Vorsatz und hs. Exlibris unterhalb des ersten Kupfertitels. Paginierfehler in Teil I: Bl. 262 doppelt gezählt.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 700   (US$ 770)

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Biblia germanica
Biblia

Los 1224

Biblia germanica. - Biblia, Das ist Die gantze Heilige Schrifft Alten und Neuen Testaments, Verteutscht durch D. Martin Luther. 4 Teile in 1 Band. 22 Bl., 675; 264; 182; 328 S. Mit 3 Kupfertiteln und 232 Textkupfern von Matthäus Merian. 37 x 22 cm. Blindgeprägtes Kalbsleder d. Z. (Rücken etwas knickspurig, etwas bestoßen und angekratzt, Schließen etwas brüchig) über Holzdeckeln auf 4 Bünden mit ziselierten Schließen, Eck und Deckelbeschlägen (teils mit kleiner Fehlstelle). Frankfurt, Johann Philipp Andreae für Erben Matthäus Merian, 1704.

Wüthrich III, 18. Schmidt S. 304ff. Strohm E 1042. Nicht bei Darlow-Moule. – Zweite Folio-Ausgabe der berühmten Merian-Bibel. "Die Merianbibel bedarf kaum weiterer Erläuterungen. Sie ist in Süddeutschland, Basel und dem Elsaß wohl die verbreitetste deutsche illustrierte Bibel gewesen ... und leitete eine Entwicklung der Bibelillustration ein, die immer weiter weg vom reformatorischen Zweck der Bibelbilder zum rein Darstellerisch-Künstlerischen führte" (Schmidt). – Etwas fingerfleckig, vereinzelt etwas stärker fleckig. Vereinzelt mit kleineren Randeinrissen, im Rand gebräunt und etwas fleckig. Innendeckel und die letzten Seiten mit kleinen Rostflecken, letztere außerdem teils mit minimalen Löchern. Sonst ordentliches Exemplar.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 880)

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Biblia germanica
Biblia. Das ist: Die gantze Heilige Schrift

Los 1225

Biblia germanica. - Biblia. Das ist: Die gantze Heilige Schrift Altes und Neues Testament, Verteutscht von Doctor Martin Luther … Von etlichen reinen Theologen … erkläret, … samt unterschiedlichen n(euen) Land-Tafeln, und andern schönen Kupffer-Figuren … auch … ein … Bericht von (der) Augspurgischen Confession … 2 Tle. in 1 Bd. 22 (statt 24) Bl., 11, 34 Bl., 664, 904 S., 7 (statt 8) Bl. Mit 1 gest. Titel von J. J. Sandrart, 12 Portraits, 2 gestoch. doppelblattgr. Jerusalem-Plänen, 3 gestoch. doppelblattgr. Karten und 24 (davon eine doppelblattgr.) Kupfertafeln. 43 x 27 cm. Späterer dunkelbrauner Lederband d. Z. über Holzdeckeln (etwas fleckig, berieben und stärker beschabt; Kapitale eingerissen; ein Gelenk angeplatzt) mit reicher Blindprägung, 4 buckligen Messingeckbeschlägen, einer Schließe sowie dreiseitig gepunztem Goldschnitt (oxidiert). Nürnberg, Endter Söhne, 1708.

BMC Bible S. 200. Jahn 78. – Elfte Auflage der "Weimarer Kurfürstenbibel". Die Porträts zeigen die sächsischen Kurfürsten (für diese Ausgabe neu gestochen von J. C. Marchand) und M. Luther. Neu gestochen auch die Darstellungen der Arche Noah (mit einem zusätzlichen unpaginierten Blatt Erklärungen), der Stiftshütte (von A. C. Fleischmann) und der biblischen Personen (von J. à Montalegre). Titel in Rot u. Schwarz. Die Kupfer teils auch verso bedruckt, Text zwei-, Registerbl. dreispaltig gedruckt. "Unter Beibehaltung der Texte zeichnet diese Ausgabe die Modernisierung der Bildausstattung aus" (Jahn). – Es fehlen eine Schließe sowie 6 Kupfertafeln und 1 Blatt am Schluss (Augsburgische Confession); der gestoch. Haupttitel alt aufgezogen; durchgehend leicht gebräunt und hin und wieder etwas fingerfleckig; anfangs mehrere Bl. alt angerändert oder mit Randläsuren, teils mit geringem Textverlust; S. 419/420 mit kl. Eckabriss rechts oben (geringer Textverlust); S. 341 in Teil II mit Tintenfleck; vereinzelt Unterstreichungen von alter Hand mit rotem Stift. Insgesamt gutes Exemplar.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Nachverkaufspreis
€ 400   (US$ 440)

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