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Handschriften, Alte Drucke Auktion 113, Di., 16. Apr., 16.00 Uhr


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Los 890 Jansenius, Cornelius d. J.
Augustinus ... In quo haereses & mores
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Jansenius, Cornelius (d. J.). Augustinus ... In quo haereses & mores Pelagij contra naturae humanae sanitatem, agritudinem & medicinam ex S. Augustino recensentur ac refutantur. 3 Teile in 1 Band; zweispaltiger Druck. 6 Bl., 557 Sp.; 8, 1 Bl., 990 Sp., 13; 1 Bl., 1156 Sp., 13 Bl. Mit Kupfertitel und 3 wdhl. Holzschnitt-Druckermarken auf den typographischen Titeln. 34 x 22 cm. Leder d. Z. (Gelenke eingerissen, etwas stärker fleckig, beschabt und berieben). Löwen, Jacob Zeger, 1640.

Brunet III, 501 Anm. Ebert 10735. Graesse III, 452. LThK V, 275-278. – Sehr seltene erste Ausgabe des Hauptwerkes von Jansenius (1585-1638), Theologe und Bischof von Ypern, Gegner der Jesuiten, ein umfangreiches Werk, an dem er 20 Jahre gearbeitet hatte und das er "sterbend dem Urteil des Apost. Stuhls unterwarf." "1640 veröffentlicht, gab es Anlass zur Entstehung des Jansenismus" (LThK). Bereits 1649 bzw. mit dem Dekret von 1654 wurde das Werk indiziert: "Finis: Non potest damnari Jansenius nisi ridente Pelagio, plorante Augustino. Humilis Romanus."
Die von Jansenius und seinem Freund Du Vergier begründete religiöse Reformbewegung entwickelte sich im Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts zu heftigem Widerspruch gegen Lehramt und Tradition der Kirche. Jansenius wollte mit der zeitgenössischen, im großen Gnadenstreit auf verschiedenen Schulen festgelegten Theologie, namentlich der der Jesuiten, brechen und sprach sich für eine Wiederaufnahme der nach seiner Meinung von der Scholastik missverstandenen oder vernachlässigten Ideen des Hl. Augustinus über Gnade und Freiheit aus.
Der Kupfertitel zeigt Augustinus, umringt von den Päpsten Bonifaz, Innozenz, Zozime und Coelestin, unter ihren Füßen Pelagius und seine Schüler Coelestius und Julianus. – Die Paginierung bzw. Spaltenzählung fehlerhaft, die Innengelenke brüchig, Vorsätze leimschattig, der Kupfertitel mit hs. Besitzvermerk oben und minimalen Randläsuren. Anfangs mit kleiner Wurmspur im Bundsteg, etwas fleckig und leicht gebräunt. Ausgeschiedenes Exemplar aus der Bibliothek der Mozes en Aronkerk in Amsterdam (mit hs. Besitzvermerk, durchgestrichenem Stempel und weiterem Stempel des "Studiehuis Nijmegen" auf dem Titel; Lostart geprüft 180129).

Schätzpreis
€ 2.200   (US$ 2.485)


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