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Handschriften, Alte Drucke Auktion 114, Di., 15. Okt., 10.00 Uhr


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Breviarium
Einzelblatt aus einem französischen Taschengebe...

Los 1001

"Wem ein tugendsam Weib beschert ist..."
Breviarium. Einzelblatt aus einem französischen Taschengebetbuch. Lateinische Handschrift auf Papier. 31 Zeilen. Schrift in Braun und Rot. Mit 6 (3 blauen, 3 in Blattgold) 2-zeiligen Initialen auf Federwerk-Grund. Schriftraum: 10,3 x 6,8 cm. Blattgröße: 16 x 11 cm. Unter Passepartout montiert. Frankreich um 1350.

Recht frühes Beispiel einer französichen Gebetbuchhandschrift auf äußerst feinem, zarten und dünnwandigen Pergament mit sehr sauberer Textura in hellem Braun und kräftigem Rot. Die Initialen "N", "M" und "P" sind in schimmerndem Blattgold aufgebracht und mit feinsten schwarzen Federwerkschnörkeln umspielt.
Mit dem Kapitelbeginn der Sprüche Salomonis (Kapitel XXXI, Vers 10): "Mulierem fortem quis inveniet et de ultimis finibus pretium eius" ("Wem ein tugendsam Weib beschert ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen") etc. – Gering wellig, sehr sauber und frisch.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Verkündigung an die Hirten
Einzelblatt aus einem spätmittelalterlichen Stu...

Los 1002

Verkündigung an die Hirten. Kreuzigung. Einzelblatt aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch mit Blattgoldinitiale und Miniatur. Darstellungsgröße ca. 7,8 x 7 cm. Blattgröße ca. 14 x 11,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. Frankreich um 1425.

Die Miniatur der "Verkündigung an die Hirten" ist nahezu quadratisch in einen doppelten Goldlinienrahmen eingemalt, der sich oben mit einem Korbbogen wie zu einer Fensternische öffnet, durch die der Betrachter des Stundenbuchs nach der Lektüre in eine weite Landschaft vor den Toren der Stadt Bethlehem schaut. Oben schwebt der Engel der Verkündigung mit weiten grünen Flügeln und dem Schriftband "Gloria in excelsis deo", unten weiden vier Hirten ihre Schafe, die hier allerdings so klein wie weiße Mäuse dargestellt wurden. Die Hirten erschrecken vor der himmlischen Stimme, werden geblendet, gestikulieren und springen auf. Diese Bewegung ist dem Miniaturisten recht überzeugend gelungen.
Der Text zur Dritten Stunde ("Ad tertiam") beginnt hier mit einer großen Goldinitiale "D" für "Deus, in adiutorium meum intende" ("Gott, komme mir zur Hilfe"). – Oberfläche etwas berieben, kleine Verluste der Federwerk-Bordüre, die Miniatur aber kaum betroffen. Interessantes, frühes Blatt. Nicht ausgerahmt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 440)


Krönung Mariae
Miniatur auf Pergament aus einem gedruckten Stu...

Los 1003

Krönung Mariae. Fragment mit einer Miniatur auf Pergament aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch. 1 Blatt mit Miniatur in anmontierter, breiter vierseitiger Bordüre. Bildgröße: 9,3 x 6 cm. Blattformat: ca. 16 x 12 cm. Unter Glas in geschnitztem und vergoldeten Holzprofilrahmen. Frankreich um 1435.

Fragment eines Einzelblattes aus einem nordostfranzösischen Livre d'heures. Die Miniatur zeigt die Krönung Marias im Himmel durch Gottvater, die links vor dem Throne anbetend kniet, während über ihr ein rot gewandeter Engel die große Krone bringt. Die Gesichterzeichnung ist dabei sehr fein und nuanciert, Gewandfalten, Haare und weitere Konturen sind minutiös mit Pinselgold gehöht. Gottvater ist mit einer großen Papsttiara, einer Dreifachkrone und der Weltkugel dargestellt. Auf Pappe aufgezogen sind vier einzelne Pergamentbalken als Bordüre um die Miniatur gelegt, aus geometrischen Dreiecken und Streifen mit Pinselgoldgrund, blau-goldenen Akanthusranken, Frucht- und Blumenbändern sowie zwei entzückenden Vögelchen. – Teils mit Fehlstellen, die Miniatur nur mit geringem Oberflächenabrieb, Bordüreteile fleckig und mit Gebrauchsspuren, fest montiert. Nicht ausgerahmt.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Kreuzigung
Einzelblatt aus einem spätmittelalterlichen Stu...

Los 1004

Kreuzigung. Einzelblatt aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch mit einer Miniatur in Gold und Farben. Darstellungsgröße ca. 7,5 x 5,5 cm. Blattgröße ca. 18 x 14 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. Frankreich um 1435.

Recht frühe Darstellung der Kreuzigung Christi aus einem wohl nordfranzösischen Livre d'heures. Die flächendeckende breite Rahmenbordüre zeigt eine besonders feine, kleinblättrige Dornenblattranke, durchwirkt mit zahlreichen kleinen bunten Blättern, Blüten und Akanthusranken. Die Initiale "D" für "Domine labia mea aperies" ist in prächtigem Schwung auf Goldgrund und mit Rankenfüllung eingemalt, von ihr gehen drei große ornamentale Stäbe auf Goldgrund aus, die die oben mit einem Korbbogen abschließende Miniatur an drei Seiten umfängt. Die Kreuzigung ist ebenfalls oben vor Goldgrund dargestellt, darunter grüne Berglandschaft. Christus am Kreuz mit dem "INRI"-Schild wird begleitet von den Trauerfiguren der Maria und des Johannes. – Goldgrund mit leichtem Krakelée, vereinzelter Oberflächenabrieb (gelegentlich minimaler Farbverlust durch Abplatzung in den Figuren), insgesamt eine sehr dekorative, hübsche Miniatur mit dieser für das Christentum ikonographisch am höchsten stehenden Szene. Nicht ausgerahmt.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


König David
Miniatur auf Pergament aus einem gedruckten Stu...

Los 1005

König David. Einzelblatt mit einer Miniatur auf Pergament aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch. 1 Blatt mit verso lateinischem Text und großer Miniatur in breiter dreiseitigen Bordüre. Bildgröße: 10,8 x 6,4 cm. Blattformat: ca. 15 x 9,5 cm. Frankreich um 1440.

Einzelblatt aus einem Livre d'heures, möglicherweise aus der Ile-de-France, wo die Produktion der privaten Stundenbücher in der Mitte des 15. Jahrhunderts besonders hoch war. Die Miniatur ist eingefasst von einer dreiseitigen Bordüre mit einem kleinen Monsterchen, das seinen Kopf in ein goldenes Schneckenhaus steckt, mit Akanthus in Gold-Blau und Rot, mit hübschen Blumen und Früchten. Die Miniatur zeigt den alttestamentarischen König David auf seinem Thron beim Spielen seiner Harfe, während ihm ein ebenfalls prachtvoll gewandetes höfisches Paar zuhört. Besonders hübsch ist der Ausblick von der Loggia in die verblauende Landschaft sowie der üppig ornamentierte Brokat-Thron, der mit feinsten Goldpinselornamenten geschmückt ist - und deutlich auf die hohe Kunst der französischen Buchmalerei aus dem Herbst des Mittelalters zurückgeht. – Nur minimaler Oberflächenfarbabrieb, wenige Pergamentknicke, in leuchtenden Farben und schimmernder Chrysographie.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 440)


Margariteninitiale "O"
Fragment einer spätmittelalterlichen Handschrif...

Los 1006

Märtyerinitiale "O". Einzelblatt aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch. Lateinische Handschrift auf Pergament mit einer breiten und einer schmaleren Bordüre mit blau-goldenem Akanthus, grünen Blättern und roten Blüten, zwei 2-zeiligen Goldinitialen auf rot-blauem grund sowie großer 8-zeiliger Initiale "O" in Blau auf Goldgrund und mit kleiner farbig gemalter Szene. Ca. 14 x 10 cm. Mit Passepartout unter Doppelglas in teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 32,5 x 28 cm. Frankreich (Gegend um Bourges?) ca. 1440.

Mit einer großen Initiale in tiefem Blauton und mit einer weißen Binnenornamentik verzierte Initiale "O", die in einen quadratischen Rahmen mit konkav rückschwingenden Ecken - im Stile einer "tabula ansata" - einbeschrieben wurde. Sie zeigt einen goldenen Baum mit weit ausspreizenden Dornenästen, in die drei nackte Märtyrergestalten blutig eingeflochten und gepfählt wurden. Der Text beginnt mit "Omnes sancti, quanta passi sunt tormenta, ut securi pervenirent ad palmam martyrii" ("Alle Heiligen, wie viele Qualen mussten sie erdulden, um sicher zur Siegespalme des Martyriums zu gelangen"). – Kaum Bereibungen, sehr farbfrisch, nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 660)


Horae Beatae Mariae Virginis
Zyklus von 7 Einzelblättern mit Miniaturen

Los 1007

Horae Beatae Mariae Virginis. Zyklus von 7 Einzelblättern mit Miniaturen aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch in besonders breiter, kostbarer Akanthus-Dornblattbordüre. Blattgröße ca. 17 x 11,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 43,5 x 39 cm. Frankreich um 1445.

Besonders schöner Zyklus feinster französischer Buchmalerei in sieben prachtvollen, äußerst minutiös, teils mit Haarpinseln gemalten und reich mit schimmerndem Blattgold gehöhten Miniaturen aus der Blüte des mittelalterlichen Herbstes.
Jedes Blatt ist mt einer besonders breiten, aufwendig gestalteten Dornblattranke mithzahlreichen Blüten und Früchten (Vergissmeinnicht, Erdbeeren) sowie mit Akantusranken in Gold-Blau und den charakteristischen Dornblättern in schimmerndem Blattgold geziert. Die Miniaturen im Einzelnen:

Verkündigung Mariae.
Im Gehäuse mit Baldachin, dessen Stüzsäule die beiden Figuren trennt: Links Maria, rechts der Engel, zwischen ihnen windet sich das Schriftband: "Ave gratia plena" (Motiv stärker berieben, Farbe und Kontur teils abgerieben, Bordüre unten rechts ebenfalls vom Pergament etwas abgewaschen).

Geburt Christi.
Vor dem Stall ein großer Futtertrog, aus dem der Esel frisst, rechts Joseph und als Hauptfigur von links die in Blau gewandete Maria in anbetender Betrachtung des Jesuskindes (mit Abplatzungen, Farbwischern, kleinen Oberflächenläsuren).

Epiphanias. Vor dem aus Hölzern und Stroh gezimmerten Stall sitzt die von Joseph begleitete Maria als größte Figur der Bedeutungsperspektive. Auf ihrem Schoß das Jesusknäblein, von rechts kommen die Heiligen Drei Könige mit (hier in leuchtendem Blattgold aufgetragenen) Kronen und goldenen Gefäßen (minimale Bereibungen, kaum abgeplatzt).

Flucht nach Ägypten. Maria mit dem kleinen, sorgsam gewickelten Jesuskind auf dem Esel, der von Joseph geführt wird, der kleine Tross wird begleitet von Mägden, eine trägt Proviant auf ihrem Kopf (nur vereinzelt Farb- bzw. Feuchtwischer, meist recht ordentlich erhalten, minimal fleckig).

Darbringung Christi im Tempel. Flankiert von einer Magd präsentiert Maria ihren Erstgeborenen dem Hohenpriester im Tempel (nur kleine Farbwischer, wenige Abplatzungen).

Kreuzigung Christi. Interessante Darstellung einer Turba-Kreuzigung, die nicht nur auf den minimalen ikonographischen Gehalt (mit Maria und Johannes) verkürzt wurde. Die ohnmächtig zusammensinkende Maria links, wird begleitet von den Frauen, rechts erscheint nicht Johannes, sondern wohl der Hauptmann mit seinen Gesellen: "Wahrlich dieser ist Gottes Sohn gewesen!" (MT 27, 54). (Wasserfleck von unten, Bordüre dort etwas abgewaschen, mit wenigen kleinen Abplatzungen).

Tod Mariae. Marie auf ihrem Totenlager, umgeben von sieben der zwölf Jünger, die alle in bemerkenswerter Weise sehr individuell um sie herum gelagert werden, ein Buch lesend, Maria anbetend oder vor Bestürzung die Hände ringend oder gestikulierend (nur ganz vereinzelte Bereibungen, insgesamt sehr schön). Mit drei Initialen (1-, 2-, und 4-zeilig) in Blattgold bzw. auf Blattgoldgrund, reich geziert. – Teils etwas fleckig, verwischt und abgerieben, die goldenen Dornblattranken vereinzelt leicht oxidiert, sonst sehr schönes, dekoratives Ensemble.

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Horae Beatae Mariae Virginis
Einzelblatt aus einem spätmittelalterlichen Stu...

Los 1008

Horae Beatae Mariae Virginis. Doppellblatt aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch mit einer 4-zeiligen Miniatur in Gold und Farben sowie breiter Dornblattranke. Blattgröße ca. 18 x 23 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. Frankreich um 1450.

Die berühmte Bibelstelle aus dem Buch Hiob (7,16), in der die Sinnlosigkeit des Erdenlebens und die Vanitas beschworen werden mit dem Vers: "Parce mihi Domine, nihil enim sunt dies mei" (Lass ab von mir, Herr; denn nur ein Hauch sind meine Tage). Die Zierseite des herrlich und in schimmerndem Gold illuminierten Stundenbuches wird an drei Seiten mit einer flächendeckenden, durch bunte Blüten und Blätter bereicherte Dornblattranke eingefasst. Die große Initiale "P" auf glänzenden Blattgoldgrund ist in Blau eingemalt mit weißer Binnenzeichnung und roten Blüten. Die linke Verso-Seite mit sieben einzeiligen Goldinitialen. – Goldgrund mit leichtem Krakelée, vereinzelter Oberflächenabrieb (gelegentlich minimaler Farbverlust durch Abplatzung in den Figuren), insgesamt eine sehr dekorative, hübsche Miniatur. Nicht ausgerahmt.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 440)


Beatae Mariae Virginis
2 spätmittelalterliche Pergamenthandschriften,

Los 1009

Beatae Mariae Virginis. Stundenbuchfragment. Lateinische Handschrift auf Pergament. Titel. 88 Bl. 17 Zeilen. Gotische Texture. Schriftraum: 9,8 x 6,5 cm. Format: 16 x 11 cm. Mit Kapitelüberschriften und Textpassagen in Rot, Hunderten von 1-5-zeiligen Initialen in Blattgold, Rot und Blau mit Federwerk sowie 3 Zierseiten mit jeweils einer großen ornamentalen Initiale, mehreren kleineren Goldinitialen und dreiseitiger floraler Schmuckbordüre. Modernes Pergament. Nordfrankreich um 1450.

Blätter I-VI mit dem Kalendarium, dann folgen die Stundengebete nach dem üblichen Kanon. Die Illuminationen, vor allem die Miniaturen sind allesamt herausgeschnitten, lediglich drei recht prächtige Schmuckseiten sind als Kapitel-Beginn noch vorhanden.
Interessant sind die unterschiedlich starken Pergamentlagen, die hier zusammengebunden wurden. – Wenige Seiten mit Farb- bzw. Tintenwischern, teils mit Oberflächenabrieb, etwas angestaubt und fleckig, Buchblock gebrochen, Lagen teils gelöst, meist aber ordentlich und recht dekorativ.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Dornblattranken-Blätter
2 Einzelblätter aus einem spätmittelalterlichen...

Los 1010

Dornblattranken-Blätter. 2 Einzelblätter aus einem spätmittelalterlichen Stundenbuch mit einer 3- und einer 4-zeiligen farbigen Initiale in Rot und Blau auf Blattgoldgrund sowie verso und recto zus. 6 weiteren 1-2-zeiligen Initialen in Blattgold auf farbigem Grund. Beide Blätter mit jeweils dreiseitiger Federwerkbordüre mit goldenen Dornblättern und zahlreiche roten und blauen Blüten und grünen Blättern. Spiegel ca. 15 x 9,5 cm, Blattgröße ca. 20 x 13 cm. Mit Passepartout unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. Frankreich um 1460.

Meisterhafte Beispiele für das großartige Dekorum spätmittelalterlicher Handschriften sind die sogenannten Dornblattranken, dem "Vegetabilischen Ornament, das vor allem in gotischen Handschriften und im Zusammenhang mit Fleuronnée häufig vorkommt. Als Dornblätter bezeichnet man kleine, spitz zulaufende, häufig auch dreiteilige oder herzförmige Blattformen wie sie z. B. Efeu- oder Weinblättern zu eigen sind. Bei Dornblattranken handelt es sich um ein Ornament, welches häufig als Bordürenrahmen auftritt. Es wird von einer Leiste gebildet, von der dornenbesetzte Zweige und Ranken mit Dornblättern ausgehen" (Glossar zur spätmittelalterlichen Buchmalerei und Buchherstellung, Bibliotheca Palatina digital, 190807). – Kaum Gebrauchsspuren, Gold nur vereinzelt in den Dornblättern minimal oxidiert. Nicht ausgerahmt. – Beiliegt: Ein weiteres Blatt aus einer Handschrift um 1460 mit elf 1-2-zeiligen Goldinitialen und acht Zeilenfüllern in Rot, Blau und Gold. - Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)



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