Bitte Suchbegriffe eingeben:

BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

Language / Lingua / Sprache


Kataloginhalt

Katalog Handschriften, Alte Drucke » zur Buchabteilung
Handschriften, Alte Drucke Auktion 114, Di., 15. Okt., 17.00 Uhr


» Gesamter Katalog (Lose 1001 - 1295)

» Kataloge bestellen
» Nur Lose im Nachverkauf

» AGB (als PDF)
» Bieter-Erstanmeldung (als PDF)
» Formular für Gebote (als PDF)
Kapitel Theologie, Gebet- und Gesangbücher / Theology and Prayer Books / Teologia, Libri de preghiera e canto (Lose 1178 - 1227) » Kapitelwahl

1 2 3 4 5   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf

Hauptbild Beschreibung Status
Abraham mit Isaak
Auf dem Weg zum Brandopfer. Miniaturmalerei in ...

Los 1178

Abraham mit Isaak auf dem Weg zum Brandopfer. Miniaturmalerei in Gouachefarben auf Karton, unten bezeichnet: "genes. XXII, v.s.". Ca. 14,6 x 20 cm. Mit weinrotem Samtpassepartout unter Glas in vergoldete Holzleiste gerahmt. Deutschland um 1820.

Hervorragende, von einem reifen Künstler sowohl im Bildvorwurf wie in der minutiösen Ausführung kongenial ausgeführte Bildnisminiatur, die den wohl schwersten Gang der ganzen biblischen Geschichte illustriert: Abraham lädt seinem geliebten Sohne Isaak das Feuerholz auf die Schultern, um diesen auf dem Brandaltare dem gestrengen, ihn auf die Probe stellenden Gott zu opfern. Im Vordergrund links die beiden Knechte mit dem Esel und rechts, in den Mittelgrund schreitend Abraham, der seinen, mit einem schweren Holzstoß beladenen Sohn Isaak nach dem Opferaltar vor sich hertreibt, wie es in der Genesis heißt:

"Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne.
Und Abraham sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen. Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander" (1. Mose, Kapitel 23). – Kaum Oberflächenläsuren, alles in leuchtenden Gouachefarben und in mehreren Schichten höchst fein aufgetragen.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 440)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 220)


Ambrosius von Mailand
Omnia Operum

Los 1179

Ambrosius von Mailand. Omnia Operum per eruditos, ex accurata diversorum codicum collatione emendate ... Hrsg. von Erasmus von Rotterdam. 4 Teile in 2 Bänden. 12 Bl., 276 S.; 1 Bl., 250 S.; 1 Bl., 410 S.; 1 Bl., 1015 S., 8 Bl. Mit wdhl. Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel- und Schlussblatt sowie zahlreichen Metallschnitt-Initialen nach Hans Holbein d. J. 33,5 x 22 cm. Blindgeprägtes Leder d. Z. (Rücken erneuert, Vorderdeckel von Band I und Rückdeckel von Band II lose, teilweise mit Fehlstellen, leicht berieben, mit kleinen Wurmspuren, restauriert, ohne die vier Schließbeschläge) über Holzdeckeln mit goldgeprägtem RSchild des 17. Jahrhunderts und dreiseitigem Rotschnitt. Basel, Froben, 1527.

VD16 A 2180. IA 104.648. Adams 935. DG 3.10242. IA 104.648. Heckenthorn 110, 249. Panzer VI, 259, 657. Vander Haeghen II, 6. Vgl. Gustav Schneel, Strassburg, 1900 "Initialen von Holbein". – Erste von Erasmus edierte Ausgabe mit vielen figürlichen Initialen von Hans Holbein d. J. und einigen Metallschnitten, darunter das Alphabet mit heidnischen und biblischen Szenen (Kat. d. Ausst. Basel 1960, 352, Abb. S. 323) und das teils anstößige Bauernalphabet (ebenda 409, Abb. 323) von Holbein. – Titel des ersten Bandes mit altem hs. Besitzvermerk und Titel des zweiten Bandes im oberen Rand mit Farbwischern, Blatt 403/404 mit kleinem Einriss. Band eins mit durchgehendem, kaum auffallenden Wasserfleck. Gelegentlich mit hs. Randanmerkungen und Textunterstreichungen in schwarzer Tinte. Mit Exlibris "Charles Jacomb" in beiden Bänden.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 880)


Zuschlag
€ 500 (US$ 550)


Ambrosius von Mailand
Opera ad Manuscriptos Codices Vaticanos

Los 1180

Ambrosius von Mailand. Opera ad Manuscriptos Codices Vaticanos. 2 Bände. 14 Bl., 1618 Sp.; 6 Bl., 1224 Sp., 26 Bl.; 1 Bl., LXIV Sp., 614 Sp., 6 Bl. Mit Frontispiz, 2 gestochenen Druckermarken, 2 gestochenen Kopfvignetten sowie 3 gestochenen Initialen. 39 x 25 cm. Schweinsleder d. Z. (leicht berieben und bestoßen, wenige Wurmlöcher) über abgefasten Holzdeckeln mit goldgeprägtem RSchild (vollständig oxidiert) mit intakten ziselierten Eisenschließen, dreiseitiger Farbschnitt. Paris, Johann Baptist Coignard, 1686-1690.

Brunet I, 227. Graesse I, 99. – Erstdruck der Werksausgabe. Nach Graesse die schönste, der mehrfach gedruckten Werkausgaben. Als Herrausgeber, der in Venedig gedruckten Ausgaben, fungierten die Benediktermönche und Philosophen Jacques du Friche (1641-1693) und Nicolas le Nouvry (1647-1724). Der prächtige Kupfertitel zeigt die bekannte Szene, in der Ambrosius Kaiser Theodosius I. das Messopfer verweigert und somit den Weg zum Schisma ebnet. – Titel mit gestrichenem Besitzvermerk sowie hs. Notizen. Der erste Band ist auf den Spalten 383/384 verschoben gedruckt. Der zweite Band mit mehreren kleinen Wurmlöchern (minimaler Textverlust).

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Zuschlag
€ 250 (US$ 275)


Athanasius von Alexandria
Opera quae extant omnia

Los 1181

Athanasius von Alexandria. Opera quae extant omnia. 4 Teile in 1 Band. 6 Bl., 541 S., 40 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 37,5 x 24,5 cm. Leder d. Z. (Rücken stark berieben, Gelenke angeplatzt, etwas stärker beschabt und berieben, teils mit Wurmspuren, bekratzt, bestoßen). Köln, A. Hierat, 1617.

Graesse I, 243. – Spätere Werkausgabe des Kirchenvaters Athanasius von Alexandria. – Stark gebräunt.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Zuschlag
€ 100 (US$ 110)


Christliches Denck- und Danck- Mahl
Anno MDCCXXX Augspurgischen Confession

Los 1182

Augsburger Konfession. - Christliches Denck- und Danck- Mahl Anno MDCCXXX. Bey Feyerlicher Celebrirung des andern Jubel-Fests wegen gnädiger Erhalt- und Ausbreitung der Augspurgischen Confession Wohlmeinend gestifftet und an den Tag gegeben. 1 Flugblatt mit großem, halbseitigem Kupferstich und Text in typographischer Bordüre. 46,5 x 36 cm. Augsburg, Erben Jeremias Wolff, 1730.

Zelebrationsblatt zum Gedenken des 200jährigen Jahrestags der 'Confessio Augustana' vom Jahre 1530, bei der ein "Christliches Denck- und Danck- Mahl", also eine öffentliche Abendmahlfeier abgehalten wurde. Der ganz der Aufklärung verpflichtete Kupferstich von Tobias Lobeck zeigt mehrere allegorische Sezenen um die Jubiläumsfeier (siehe hierzu ausführlich A. Marsch: Bilder zur Augsburger Konfession und ihren Jubiläen. Weissenhorn 1980).
Veröffentlicht wurde das Blatt sowohl als Flugblatt einzeln, wie auch als Beiheftung (mit breitem Montagefalz wie hier links) in dem Werk: "Augspurgisches Iubel-Gedächtnüs das ist, Alle Sinnreiche Inventiones oder so genandte Iubel-Gemählde, welche im Jahr Christi 1730. auf das von einer hohen Obrigkeit A: C: alhier verordnete und mit der sämtlichen Evangelischen Kirchen wegen der Anno 1530. den 25. Iuny Dem Kaÿser, Churfürsten, Fürsten, und Ständ des Heiligen Röm: Reichs nach ihrer Ablesung übergebenen Confession Dankbarlich zu celebrirende Iubel-Fest" (Augsburg, Johann Michael Roth, 1730). – Am Rand leicht sprenkelfleckig, mit Knickspuren, nur minimal gebräunt an Falzen, links kleiner Einriss am Falz, links und unten etwas knapp beschnitten, aber überall noch Rand vorhanden, der Kupferstich in kontrastreichem, starkem Druck. Sehr selten. – Beiliegt: 1. Geschrauffte Medaille, worinnen 12. unterschiedliche Figuren zu sehen, so bey Ubergebung der Augspurgischen Confession Kayser Carolo dem V. vorbey gegangen. Ebenda 1730. - 1 Blatt, auf den Text beschnitten, ohne Tafeln. - 2. Lutherporträt. 1 Kupferstich von E. Back à H. - 3. Kupferstich "Der Jugend zum Gedächtnus auf das Iubilaeum Anno 1730 den 25. Junij gericht". Von G. David Nessenthaler. 11,8 x 10,6 cm. - Kaum Gebrauchsspuren. - Ein interessantes Konvolut zur Augsburger Konfession und deren Rezeption.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 120   (US$ 132)


Bernardus Claravallensis
Opera

Los 1183

Bernardus Claravallensis. Opera. Sancti Bernardi abbatis primi clarae-vallensis genuina sancti doctoris opera quatuor prioribus tomis complectens. 2 Teile in 1 Band. 28 (von 29) Bl., 1574, CXVIII Sp., 26; 3 Bl.,1356 Sp., 17 Bl. Mit gestochner Kopfvignette und gestochener Initiale. 37,5 x 25 cm. Blindgeprägtes Pergament d. Z. (leicht berieben, an den oberen Eckkanten aufgeplatzt, mit größerer Fehlstelle auf dem VDeckel) über Holzdeckeln mit hs. RTitel und zwei erneuerten Schließen. Paris, Pierre Aubouyn Pierre Émery und Charles Clousier, 1690.

Graesse I, 343. Brunet I, 796. Goldsmith B 612. Januschek 1306. – Zweite Pariser Ausgabe. "Editio ommnium aestimatissima" (Januschek). – Das erste weiße Blatt fehlt. Titelblatt sowie die Blätter der ersten Lagen leicht feuchtrandig. Blätter der letzten Lagen stärker feuchtrandig und in der oberen Ecke lädiert. Vorsatz gestempelt und mit hs. Besitzvermerk.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 275)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 165)


Bodenehr, Gabriel
Augsburgischer Kinder Jubel-Religions-und Augen...

Los 1184

Bodenehr, Gabriel. Augsburgischer wie auch anderer Evangel. Religion zugethaner Kinder Jubel-Religions-und Augen-Lust. 14 (inkl. Titel) Kupferstiche. 12 x 6,5 cm. Mit Passepartout auf Karton montiert. 50 x 36,5 cm. (Augsburg, Johann Jacob Lotter, 1730).

Brüggemann-Brunken 894. – Die vollständige Kupferstichfolge stammt aus Johann Jacob Strohmeyers 136 Seiten umfassender Schrift und erschien anlässlich des zweiten Konfessionsjubiläums, bei dem nun auch spezielle Kindergottesdienste stattfanden, an dem nun alle Kinder teilnehmen durften und zur Erinnerung einen religiösen Kupferstich erhielten. Die vorliegenden Kupferstiche zeichnen sich vor allem durch ihren emblematischen Bildaufbau aus. Bodenehr versuchte den Kindern dadurch die Bedeutung der einzelnen Artikel der Konfession näherzubringen. – Knapp am Plattenrand beschnitten (teils mit leichtem Verlust der Einfassungslinie). – Dabei: 1) Derselbe. Aula Mariana cum Palatio Episcopali augustano. Fronhoff samt de so genannte Pfalz, Bischöffliche - Augspurgische residenz, allwo A. 1530 d. 25 juniy. Kupferstich. 18,5 x 28,5 cm. Mit Passepartout. 35,5 x 40,5 cm. - Gering fleckig. - 2) Gottfried Rogg. Gedenkblatt auf die Augsburger Konfession. Kupferstich nach Johann Christoph Kolb. 48,5 x 34,5 cm. Mit Passepartout. 57,5 x 48 cm. Augsburg, 1730. - Im linken Seitenrand Papier beschnitten (außerhalb der Darstellung), minimal angestaubt, unten links in der Darstellung mit sehr kleinem Wurmlöchlein.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 330)


Brastberger, Immanuel Gottlob
Evangelische Zeugnisse der Wahrheit

Los 1185

Brastberger, Immanuel Gottlob. Evangelische Zeugnisse der Wahrheit zur Aufmunterung im wahren Christenthum. 12 Bl., 1088 S., 4 Bl. Titel in Schwarz und Rot. 23 x 19 cm. Mit Aquatinta-Portrait. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (Bezug vom VDeckel schwach gelöst) mit 2 intakten Messingschließen. Stuttgart, Christoph Gottfried Mäntler, (1758).

Erste Ausgabe der Predigtsammlung des schwäbischen Geistlichen Immanuel Gottlob Brastberger (1716-1764), einem der Begründer des Württembergischen Pietismus. – Leicht gebräunt, Portrait und Titel auch etwas finger- und stockfleckig.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)


Breviarium novissimum monasticum
Pauli V. Pontif. Maximi jussu editum

Los 1186

Breviarium novissimum monasticum Pauli V. Pontif. Maximi jussu editum, pro omnibus sub regula S. P. Benedicti militantibus. 25 (statt 26, ohne den Vortitel) Bl., 928, CCV S., 2 Bl. Mit Kupfertitel, Titelkupfer, 11 ganzseitigen Textkupfern, 11 figürlichen gestochenen Bordüren und 11 gestochenen Initialen. 36,5 x 25 cm. Leder d. Z. (stark berieben) über Holzdeckeln mit 2 intakten Schließen (ohne die vier Schließbeschläge), dreiseitiger punzierter Goldschnitt. Kempten, R. Dreher, 1677.

VD17 1:083453Y. Bohatta 1138. – Der gestochene Titel zeigt den heiligen Benedikt innerhalb eines Kirchenraums, rechts und links steht jeweils ein Putti und hält die Mitra bzw. den Bischofsstab. – Kupfertitel mit nachgedunkeltem Feuchtigkeitsfleck. Leicht braun- und stockfleckig. Stellenweise leicht fleckig.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 385)


Nachverkaufspreis
€ 250   (US$ 275)


Buckeleinband
Blindgeprägter Schweinslederband des 17. Jahrh...

Los 1187

Buckeleinband. Blindgeprägter Schweinslederband des 17. Jahrhunderts über 6 Bünden mit 6 genagelten Kantenbeschlägen aus schwerem Messsing, 2 intakten 3-teiligen Messingschließen und 10 zylindrischen Messingbuckeln sowie Rotschnitt. 48,5 x 31,5 cm. Frankreich oder Italien um 1670.

Eindrucksvoller Monumentalband eines liturgischen Werkes aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts: Die Deckel sind mit Drei- und Vierfachfileten in mehrere Register geteilt und mit vereinzelten Fleuronsstempeln geziert. Die unteren Kanten sind mit breiten, mit Kupfernägeln befestigten Messingschienen geschützt, die weit um die Kanten und schräg um die Innenkanten gebogen wurden. Oben dann entprechend jeweils zwei Eck- und zwei Kantenschienen. Die beiden breiten, schweren Messingschließen sind ornamental-geometrisch ziseliert, sie greifen in zwei ebenfalls ziselierte Beschlagstücke mit kleiner Messingstange. Auf dem Rückdeckel sind die Schließgelenke jeweils mit drei Rundkopfnägeln befestigt. Besonders charakteristisch sind die jeweils fünf erhabenen zylindischen Buckel, die das schwere Buch bei Auflage auf Pulte etc. schützten sollte. Auch sie sind sauber mit einer Ringrille um den Teller ziseliert und jeweils an 2 Nagelstiften mit Flachköpfen befestigt. – Etwas fleckig, leicht abgegriffen, der Rücken an Bünden beschabt, Metall teils leicht oxidiert, insgesamt wohlerhaltener, sehr suggestiver Einband. – Enthalten: Antiphonale-Druck des 17. Jahrhunderts mit durchgehender Hufnagelnotation und Hunderten von hübschen Metallschnitt-Initialen sowie einigen figürlich-szenischen Holzschnitt-Initialen. Gedruckt auf bemerkenswert festem Papier, teils mit stärkeren Gebrauchsspuren, Randverlusten, Anränderungen, Flecken, Rissen und ferneren Läsuren, meist aber gut erhalten. Nicht kollationiert, es fehlen sicherlich die ersten und letzten Blätter.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.320)



1 2 3 4 5   erste Seiteschneller Rücklaufeine Seite zurückeine Seite weiterschneller Vorlauf