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Los 1062 Bernhard von Clairvaux
Melliflui devotique doctoris Sancti Bernardi ab...
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Bernhard von Clairvaux. Melliflui devotique doctoris Sancti Bernardi abbatis Clarevallensis Cisterciensis ordinis Opus preclarum suos complectens sermones de tempore: de sanctis: et super cantica canticorum. 58 nn., CCCXXII; XLI num., 4 nn. Bl. Mit vierteiliger Metallschnitt-Titelbordüre, großer Metallschnitt-Druckermarke des Jean Petit auf dem Titel sowie großem Textholzschnitt. 37 x 25 cm. Reich blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (Kapitale abgeschürft und eingerissen, Rückdeckel mit Bezugsfehlstellen, etwas fleckig und gedunkelt, wenige Kratzer) über schweren Holzdeckeln mit 8 Messingbeschlägen an den Kanten und 2 intakten Messingschließen sowie hs. Titel auf dem VDeckel in Versalien und eingeprägtem Monogramm "AW". Venedig, (Berthold Remboldt für) Jean Petit, o. J. (1513).

STC 48. IA 117.485. Adams B 727. Moreau II, 500. IT\ICCU\BVEE. – Frühe Werkausgabe der Schriften des Bernhard von Clairvaux (1090-1153), die erste der von Josse van Clichtove herausgegebenen und von Berthold Remboldt für Jean Petit gedruckte Ausgabe mit dessen prachtvoller Verlegermarke (mit den das Lilienwappen mit dem Monogramm "IP" haltenden Löwen und dem Schriftband "IEHAN PETIT") und dem Vermerk auf dem Titel: "Venundatur Parisius in vico divi Jacobi sub Lilio aureo a Johanne Parvo" sowie dem heiteren Spruch mit der Auffordung, das Titelblatt zu wenden, um die Qualität des Buches sehen zu können: "Si cupis istius bonitatem visere libri: Hoc folium vertas: ac ibi scripta legas". Eine zweite Ausgabe sollte dann 1517 und eine dritte 1520, jeweils in anderer Zusammenstellung und Kollation herauskommen. Schon für die vorliegende Ausgabe hatte der flämische Theologe und Humanist Josse van Clichtove (Judocus Clichtoveus Neoportuensis; 1472-1543) mehrere Schriften des Bernardus erstmalig veröffentlicht: "Aliosque plures eius sermones & sententias nusquam hactenus impressas. Eiusdem insuper epistolas ceteraque universa eius opuscula. Domini quoque Gilleberti abbatis de Hoilanda in anglia prelibati ordinis super cantica sermones" (Titel). – Vorsatz gebräunt und eingerissen, vereinzelt etwas wurmstichig, die ersten Lagen mit brüchigen Außenrändern und etwas Abrieb, die erste Lage mit hinterlegten Einrissen, Blatt 58r mit dem blassrot regliertem Kolophon und einem ligierten Monogramm "F AA P" in blassroter Tinte, die letzten Blätter an den Rändern etwas feuchtfleckig und ebenfalls mit kleinen Randschäden, oben mit Rostlöchern von einstiger Kettenaufhängung. Vorsatz mit zeitgenössischem Eintrag in Sepia und Blindstempel des Sammlers Detlev Mauss sowie dessen launigem Bleistiftvermerk: "... 1984 bei Brandes in Braunschweig als Nr. 703 ersteigert. Coll. cplt. (Bl. 98 fehlt) nein, ist doch da".

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Nachverkaufspreis
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€ 1.500

(US$ 1.650)
(GBP 1.305)
(CHF 1.575)


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