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Katalog Handschriften, Alte Drucke, Theologie » zur Buchabteilung
Handschriften, Alte Drucke, Theologie Auktion 110, Di., 17. Okt., 17.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Offizium
Einzelblatt aus einer liturgischen Handschrift ...

Los 1021

Offizium. Einzelblatt aus einem Missaledruck auf Papier mit einer großen Randminiatur und einer Initiale sowie floraler Klammer in Gold und Farben. Miniaturgröße: ca. 11 x 6 cm, Stab: ca. 30 cm. Blattgröße: 48 x 33 cm. Unter Doppelglas in leicht vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. Rom 18.-20. Jahrhundert.

Kuriose moderne Buchmalerei im Stil des 16. Jahrhundert: Auf einem Einzelblatt eines gedruckten Missales auf Papier aus dem 18. Jahrhundert mit Text in Schwarz und Rot sowie vierzeiligem typographischen Notensystem mit Blocknotation findet sich der Text aus den "Officia SS. pro aliquibus Locis" mit dem Anfang "In festo SS. Martyrum Hermagorae, & Fortunati", mit dem Anfang des Psalmes "Magnificat" und der Antiphona "Media nocte beatus Hermagoras baptiza vit Gregorium...".
Eingemalt ist eine prächtige blaue, goldkonturierte Initiale "S" auf schwarzem Grund, flankiert von einem Zierbalken aus feinstem Akanthus in Grün und Blau, mit Goldlinlien durchwirkt und mit roten Blüten ausgezeichnet. In der Mitte ein musizierender Engel, der andächtig versunken eine frühe Violine streicht. Während die Miniatur sicher erst Ende dees 20. Jahrhunderts entstand, stammt das Blatt wohl aus einem Druck des 18. Jahrhunderts. – Sehr sauber, winzige Löchlein, die Malerei in grandioser, nuancierter Farbigkeit und feinstem Gold.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Zuschlag
€ 160 (US$ 187)


Megillah Esther
Hebräische Handschrift auf Pgt. Wohl um 1780

Los 1022

Megillah Esther. Hebräische Handschrift auf Pergament. 20 Kolumnen Text in sefardisch-nordafrikanischem Duktus auf 5 mit Hanffasern aneinander genähten Teilen Schafsleder mit Lasche und Bindeband. 17-18 Zeilen. 18-18,5 x 326 cm. Auf einfacher, gedrechselter Eichenholzspindel (mit einigen Ausbrüchen) gerollt. 37,5 x 5,5 (Durchmesser) cm. Marokko um 1780.

Hübsche, auf fünf mittels Hanffäden aneinander genähten Pergamentstücken in sauberer Kalligraphie in kohleschwarzer Tinte geschriebene Esther-Rolle. Anders als bei der Tora handelt es sich bei der Esther-Rolle um den Text für die Feier des Purim-Fests. In den Synagogen werden am Vorabend des Festes Texte aus dem Buch Esther verlesen, wobei der Rabbiner die Schriftrolle (Megillah, Megillot) Stück für Stück von rechts nach links aufrollt. Es folgen je nach Ritus weitere Lesungen am nächsten Morgen, wobei sowohl Männer als auch Frauen ebenso wie die Kinder verpflichtet sind, der Vorlesung der Megillah zuzuhören. Jedes Mal, wenn beim Vorlesen der Esther Rolle der Name ,,Haman" erwähnt wird, setzt man Lärminstrumente aller Art ein, mit deren Hilfe der Name des Agagiters Haman, des Übeltäters aus der Esther-Erzählung, symbolisch ausgelöscht werden soll. Die Erwachsenen stampfen gewöhnlich mit den Füßen und schlagen aufs Pult. Die Kinder nehmen insbesondere Rasseln und Schnarren.
In dem vorliegenden Manuskript ist die dem Name Hamans entgegen gebrachte Missgunst durch das Auslassen bzw. Weißen (und wohl späteren Überschreiben) des Namens zum Ausdruck gebracht.
Entstanden ist die Esther-Rolle wohl in Marokko, wo es beispielsweise in Fez eine lange Tradition von Schreiberstätten gab, aus denen sich einige Megillahs erhalten haben. Vgl. etwa die unserem Exemplar nicht unähnliche Esther-Rolle, die im Pariser Musée du Quai Branly aufbewahrt wird und dort auf das "13.-14. Jahrhundert" geschätzt wird: "Un rouleau d’Esther rédigé au Maroc entre les XIIIe et XIVe siècles, conservé au musée du quai Branly. Le livre ou rouleau d’Esther est le vingt-et-unième livre de la Bible hébraïque. Il fait partie des Ketouvim selon la tradition juive et des Livres historiques de l’Ancien Testament selon la tradition chrétienne. Il rapporte une série d’événements se déroulant sur plusieurs années: Esther, d’origine juive, est la favorite du plus puissant souverain de son époque - Xerxès Ier. Or, sous son règne, le grand vizir - Haman - intrigue et obtient de pouvoir exterminer toute la population juive. Devant pareille menace, l’oncle d’Esther - Mardochée - fait appel à sa nièce afin qu’elle obtienne du roi l’annulation du décret qui les condamne" (Trad. Louis Segond). – Wenige kleine Randausrisse, ohne Textverlust, nur ganz vereinzelt leicht fleckig, das glatte Leder wie üblich etwas gebräunt, hier und da wenige Farbverwischungen durch Feuchtigkeitseinfluss und etwas Textabklatsch auf verso, meist nur die ersten drei Kolumnen betreffend. Insgesamt sehr schön erhalten und ein höchst suggestives Objekt der jüdischen Religionskultur. – Beiliegt eine Fotodokumentation in Quart mit ca. 20 Digitalfotos in Hochglanz zur Esther-Rolle in Papp-Umschlag.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.404)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 702)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Koranhandschrift
Arabische Handschrift auf Papier. Istanbul um 1813

Los 1023

Koran - Al Qur’an. Arabische Handschrift auf Papier. Ca. 350 Bl. Mit doppelblattgroßer Zierseite ’Unwan in Gold und Farben, Suren in Weiß auf gestrichenem Goldgrund, Kapitelanfänge mit Rosettenweisern in Gold und Farben sowie Goldpunkten für die Versanfänge. Jede Seite gerahmt mit vierfachem, goldgefüllten Schwarz- und Rotlineament in roter Kastenlinie. 18,7 x 11,2 cm. Rotbrauner Kalbsleder-Klappeneinband d. Z. (Rücken mit schwarzem Leder und Klappe mit Leinen erneuert, Ecken mit Leder und Kanten an zwei Stellen mit Leinen verstärkt, Block komplett neu aufgebunden und beschnitten) mit goldgeprägter Deckelbordüre, Eckfleurons aus Blütenstempelchen und Mittelmedaillon als Blume mit ausschweifendem Blattwerk, die Klappe mit kleiner goldgeprägter Blume im Blätterkranz (fleckig, gedunkelt, Gold teils abgerieben). Wohl Istanbul 1813.

Hübscher osmanischer Taschenkoran wohl aus der größten Produktionsstätte der Koranhandschriften des 19. Jahrhunderts, aus Istanbul. Dafür spricht nicht zuletzt die hübsche Illumination der Handschrift und das gelatinierte Papier. Die Doppelzierseite am Anfang in prachtvoller geometrischer Kastenmalerei auf blauem Grund in Gold und Farben, mit goldenen Tabulae mit weißer Schrift, Flechtornamentbändern, blütengefülltem Grund und goldenem Zackenrahmen, von Blaupunkten konturiert.
Die Ornamentik folgt dem typischen "Tezhib", den osmanisch-türkischen Zierformen für die Buchmalerei.
Die ’Unwan am Schluss ist ein einfaches goldenes Kreisornament, in dem sich die Jahreszahl "1227" nach der Hidschra befindet, was der Jahr 1813 des gregorianischen Kalenders entspricht. Darunter in blauer Tinte ein entsprechender Eintrag von dem letzten Besitzer, der sein "Exlibris" auf das erste Blatt vorne in einem nach unten spitz zulaufenden Dreieck mit ebenfalls blauer Tinte eingemalt hat. Dort finden sich weitere zwei Jahreszahlen "1279" und "1277", was den Jahren 1862 und 1860 entspricht. – Augenscheinlich vollständige Koran-Handschrift, neu aufgebunden und rauh beschnitten, mit neuem Buntpapier in den Innendeckeln, wenige Blätter unten verstärkend angesetzt, vereinzelt ganz leicht feucht-, braun- oder fingerfleckig, selten stärker, meist durchgehend gut erhalten, die Doppelzierseite mit etwas Oberflächenabrieb und leicht knapp beschnitten.

Schätzpreis
€ 800   (US$ 936)


Zuschlag
€ 1.200 (US$ 1.404)


Koranhandschrift
Arabische Handschrift auf Papier. Istanbul um 1813

Los 1024

Koran - Al Qur’an. Koranfragment. Arabische Handschrift auf Papier. Ca. 320 (statt?) Bl. Mit Zierseite ’Unwan in Gold und Farben, Suren in Weiß auf gestrichenem Goldgrund, Kapitelanfänge mit Rosettenweisern in Gold und Farben sowie Goldpunkten für die Versanfänge. Jede Seite gerahmt mit vierfachem, goldgefüllten Schwarz- und Rotlineament in roter Kastenlinie. 18,3 x 11,5 cm. Dunkelroter Kalbsleder-Klappeneinband d. Z. (Bezug etwas brüchig, Kanten beschabt, kleinen Fehlstellen, alt restauriert, Gelenke und Rücken mit Leinen unterfüttert) mit Filetenvergoldung auf den Deckeln als schräges Rechteckmuster mit Punktstempeln. Wohl Isfahan um 1820.

Umfangreiches, wohl fast komplettes Koranfragment in hübschem Nastaliq-Duktus, wohl aus Isfahan, der neben Istanbul zweiten großen Produktionsstätte des 19. Jahrhunderts.
Die Ornamentik folgt dem typischen "Tezhib", den osmanisch-türkischen Zierformen für die Buchmalerei. – Die anfängliche Zierseite war wohl ursprünglich als Doppelseite konzipiert, deren rechte Hälfte nunmehr fehlt. Ebenso wie die folgenden Blätter ist sie stärker lädiert, fleckig, löchrig und teils älter hinterlegt und verstärkt. Die ’Unwan am Schluss ist recht schlicht gehalten, eine einfache Doppellinie teilt den spitz zulaufenden Text vor der Ornamentation - hier mit zwei aufstrebenden Pflanzen. Die letzten Blätter sind stark in der Oberfläche abgerieben, angeschmutzt, fleckig und mit Läsuren, durchgehend etwas gebräunt und braunfleckig, gegen Anfang und Ende auch wasserrandig, Bindung mehrfach gebrochen. Im Block generell aber gut erhalten, das gelatinierte Papier glatt und meist sauber.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 585)


Zuschlag
€ 320 (US$ 374)


Persische Miniaturen
Persische Handschriftenminiaturen auf Papier. 1...

Los 1025

Mit kostbarer persischer Seidenmalerei in Gold und Farben
Persische Miniaturen. 4 Blätter mit persischen und arabischen Miniaturen auf altem Papier und auf Handschriftenfragmenten des 19.-20. Jahrhunderts. Mit teils gold-, teils silbergehöhten Deckfarbenminiaturen. Verschiedene Formate zwischen 8° und 4°. Persien 19.-20. Jahrhundert.

Sehr dekorative, in überaus feiner Zeichnung und in leuchtenden Farben minutiös auskolorierte Miniaturen auf teils teils gestärktem Papier als Fragmente aus persischen und arabischen Handschriften des 19. bis 20. Jahrhunderts. Die Miniaturen sind weitgehend neueren Datums, wohl meist aus dem 20. Jahrhundert, und einige sind schon ganz dezidiert für den Touristenmarkt geschaffen.
Unter den prachtvollen Darstellungen finden sich zwei Szenen eines Paradiesgartens, in dem der Herrscher auf einem violetten Teppich von einer seiner kostbar gekleideten Hofdamen mit Erfrischungen bewirtet wird (sehr schönes Diptychon, je 16,5 x 10,5 cm. einzeln in großen Passepartouts), ferner die große Darstellung einer Reiterschlacht (Blattgröße: 33,4 x 20,5 cm), in der sich persische Reiter mit Krummschwerter auf Pferden in einer Berglandschaft bekämpfen, während von oben im goldenen Wolkenhimmel die Seelen der Toten zuschauen.
Das letzte Blatt ist eine kostbare, besonders fein ausgeführte persische Miniaturmalerei auf feiner, chamoisfarbener Seide: In einer typischen breiten Rahmenbordüre, die mit Schlingpflanzen, Blumen und Vögeln sowie Goldpunkten auf lindgrünem Grund gefüllt ist, erscheint links und oben nur vom wolkigen Bild begrenzt eine synoptische Szene mit mindestens acht erzählerischen Darstellungen vermutlich aus dem Firdousi: Turbantragende Paschas auf Kamelen, mit Pferden, in ihren Zelten, schöne Frauen im Haremzelt und vieles mehr. – Einige Randläsuren, minimale Fleckchen, wenige Finger- und Gebrauchsspuren, wenige Oberflächenabplatzungen, sehr dekorativ.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 585)


Zuschlag
€ 500 (US$ 585)


Arabische Handschriften
mit juristischen und religiösen Texten

Los 1026

Arabische Handschriften. 2 Handschriften mit juristischen und religiösen Texten. 149 und 119 Bl. Mit Zeilenhervorhebungen in Rot und Konturhinterlegungen. 26,8 x 20,5 cm und 24,5 x 18 cm. Roter Kalbsleder-, bzw. Halblederband (stark lädiert, mit Ein- und Ausrissen sowie Fehlstellen, angestaubt und fleckig, beschabt und bestoßen) mit Blindfiletenprägung und Deckelklappen. Um 1900.

I. Rechtsbuch. Arabischer Duktus mit ca. 27-29 Zeilen in schwarzer und roter Tinte, mit einigen kalligraphischen Initialen. Es handelt sich um eine Kompilation aus älteren Gesetztestexten. Wohl Syrien um 1880.
II. Religiöse Texte. Arabischer Duktus mit ca. 23-28 Zeilen in schwarzer und roter Tinte, sowie mit einigen Zierinitialen in olivgrüner Tinte. Es handelt sich wohl um ein arabisches Familienbuch, einen Wochab, für die Familie Kaschaksch mit Interpretationen sakraler und religiöser Texte, mit Ausschmückungen und Kommentaren zu Korantexten und Interpretationen von verschiedenen islamischen Sekten. Möglicherweise um 1900 in Kairo entstanden. – Beide Bände mit teils starken Gebrauchsspuren, gebräunt, wasser-, stock-, finger-, spor- und braunfleckig, sicherlich nicht komplett, einige Blätter lose, teils gravierendere Papierschäden und Läsuren. Insgesamt aber ein sehr pittoreskes Ensemble.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 292)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 210)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Alciatus, Andreas
Emblemata latinogallica

Los 1027

Alciatus, Andrea. Emblemata latinogallica. 8 nn., 301 num., 1 nn. Bl. Mit Portrait-Holzschnitt und 211 emblematischen Textholzschnitten. 13 x 7,5 cm. Kalbleder des späten 19. Jahrhunderts (stärker berieben, oberes Kapital leicht bestoßen sowie mit Wurmspur am hinteren Gelenk) mit Rücken- und Deckelfileten sowie 2 goldgeprägten RSchildern. Paris, Jean Richter, 1584.

Landwehr 83. Nicht bei Graesse, Adams und im British Museum. – Seltene erste lateinisch-französische Ausgabe, zwei kollationsgleiche Nachdrucke erschienen ebenda 1585 und 1587. Das Hauptwerk des italienischen Juristen und Humanisten Andrea Alciatus (1492-1550) erschien zuerst 1531 in Augsburg bei Heinrich Steyner, es folgten zahllose Ausgaben in verschiedenen Formaten und Übersetzungen. Die frühen Illustrationen zu seinen Epigrammen u. a. von Hans Schäufelin begründeten das Genre des Emblembuchs, das im Zeitalter des Barock seinen Höhepunkt fand. Der französische Text sowie die Lebensbeschreibung des Verfassers im Anhang stammen von Claude Mignaut. – Vereinzelt leicht fingerfleckig, Titel auch mit größerem verblasstem Braunfleck und minimalem Randeinriss. Insgesamt wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 585)


Zuschlag
€ 450 (US$ 526)


Velcurio, Johannes
Commentarii in universam physicam Aristotelis l...

Los 1028

Aristotelis. - Velcurio, Johannes. Commentarii in universam physicam Aristotelis libri quatuor, denuo summa dilingentia recogniti & illustrati. 6 nn., 264 num., 22 nn. Bl. 16 x 10 cm. Schweinsleder d. Z. (stärker fleckig und bestoßen, mit Kratzern und beschabt) mit kaum sichtbarer Blindprägung (ohne die Bindebänder). Tübingen, Ulrich Morhart d. Ä., 1544.


VD16 B 2027. – Fünfte Ausgabe des beliebten Aristoteles-Kommentars, die vierte Tübinger bei Ulrich Morhart. Autor war der Physiker Johannes Bernhardi (1490-1534), der aus dem Vorarlberger Ort Schlins bei Feldkirchen stammt, sich latinisierend "Velcurio" nannte und vor allem auch altphilologische und rhetorische Studien betrieb. Sein Kommentar zur "Physica" des Aristoteles gehört zu einem der am meisten gedruckten (VD16 B 2023-2035). Beiträge von Joachim Camerarius, Matija Grbić und Sebald Hauwenreuter runden das Werk ab. – Titel mit 2 kleinen alten Besitzvermerken und mit roten Unterstreichungen rubriziert, ein Zirkelkreis um die Druckangaben. Allenthalben zeitgenössische und wenige spätere feine Anmerkungen in Sepia und Schwarz, nur vereinzelt leicht fleckig.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 750 (US$ 877)


Augustinus, Aurelius
De civitate Dei

Los 1029

Augustinus, Aurelius. De civitate Dei libri XXII. Teil I (von 2). 739 S., 26 Bl. (Index). Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 17 x 10,5 cm. Flexibler Pergamentband d. Z. (fleckig und berieben) mit hs. RTitel und Resten von Schließbändern. Lyon, Erben Jacob Giunta, 1560.

Adams 2165. – Band VII (recte: V) der zehnbändigen, bei Honorat und Giunta erschienenen Lyoneser Gesamtausgabe, der allerdings nur die ersten zwölf von insgesamt 22 Büchern von Augustinus' Hauptwerk enthält (der Folgeband der Werkausgabe enthält die weiteren zehn Bücher). Herausgegeben von dem Brügger Humanisten Johannes Lodovicus Vivis (1492-1540) – Mal mehr, mal weniger gebräunt. Die ersten Lagen auch mit großem, schwachem Wasserrand, die ersten Blatt mit kleinerem Wurmgang in der oberen weißen Ecke. Titel mit hs. Korrektur der Bandzahl. Fl. Vorsatz mit montiertem Exlibris.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 163)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Augustinus, Aurelius
Opera (Band V). De civitate Dei

Los 1030

Augustinus, Aurelius. Opera (Band V). Continens De civitate Dei, libros XXII. Hac postrema editione, emendatos, & Ioan. Lodoici Vivis, doctissimi viri, commentariis illustratos. 8 nn., 218 num. Bl. Mit großer Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titelund zahlreichen ornamentalen Holzschnitt-Initialen. 37 x 24 cm. Marmorierter Kalblederband des 18. Jahrhunderts (berieben und mit einigen Schabspuren) mit RVergoldung und älterem goldgeprägtem RSchild ("Civitas Dei"). Paris, Wilhelm Merlin & Sebastian Nivellius, 1571.

Adams 2167. IA 110.426. – Band V der zehnbändigen, von dem Brügger Humanisten Johannes Lodovicus Vivis (1492-1540) herausgegebenen Pariser Gesamtausgabe mit dem kompletten Text seines Hauptwerks De Civitate Dei, hier in einem Exemplar mit zensierenden Streichungen im Vorwort und an mehreren Textstellen. Schöner zweispaltiger Druck. – Titel mit angestücktem Blattausschnitt im Seitenrand (kein Textverlust), schwach gebräunt oder braunfleckig. Fl. Vorsatz mit moderner lateinischer Geschenkwidmung in Kugelschreiber für den Salzburger Altphilologen und Augustinus-Spezialisten Georg Pfligersdorffer (1916-2005).

Schätzpreis
€ 450   (US$ 526)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 351)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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