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Wertvolle Bücher (Varia) Auktion 110, Di., 17. Okt., 14.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Casper, Johann Ludwig
Specielle Pathologie und Therapie

Los 305

Casper, Johann Ludwig. "Specielle Pathologie und Therapie". Vortragsmanuskript des Medizinstudenten W. Friedländer. 1 Bl., 303 pag. S., 5 Bl. (Register). Ca. 40-47 Zeilen. Schriftraum: 19 x 12,5 cm. Format: ca. 20,5 x 16,5 cm. Pappband d. Z. (stärker berieben, Kanten beschabt, Rückenbezug defekt) mit RSchild. Berlin 1839.

Vgl. Hirsch-Hübotter I, 848f. – Sauber niedergeschriebenes Manuskript von mehreren Vorträgen, die der Gerichtsmediziner Johann Ludwig Casper (1796-1864) im Sommersemester 1839 in Berlin gehalten hat. Casper habilitierte sich 1824 in Berlin für Pathologie und Staatsarzneikunde, ab 1841 war er gerichtlicher Stadtphysikus. In dieser Funktion setzte er zahlreiche Reformen durch und gründete eine praktische Unterrichtsanstalt für medizinische Forensik. Casper erfreute sich als akademischer Lehrer großer Beliebtheit bei Studenten und Kollegen, die in zunehmender Zahl seine Vorlesungen in Berlin besuchten. Neben medizin-statistischen Werken veröffentlichte er u. a. auch eine Wochenschrift für Heilkunde, Gerichtliche Leichenöffnungen, ein Practisches Handbuch der gerichtlichen Medizin sowie Klinische Novellen zur gerichtlichen Medicin. – Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 163)

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Cheyne, George
Tractatus de infirmorum sanitate tuenda

Los 306

Cheyne, George. Tractatus de infirmorum sanitate tuenda, vitaque producenda [und:] De natura fibrae, ejusque laxae, sive resolutae morbis tractatus. 2 Werke in 1 Band. XXX S., 9 Bl., 268 S.; 107 S., 2 Bl., 52 S. Mit Holzschnitt-Titelvignette. 17 x 9,5 cm. Leder d. Z. (leicht berieben und bestoßen, Hintergelenk oben eingerissen) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Paris, G. Cavelier, 1741 und 1742.

Hirsch-Hübotter II, 11. Vgl. Blake 87. Wellcome II, 339. – Zweite Ausgabe. Das erste Werk handelt von der Gesundheit und der Verlängerung der Lebensdauer, das zweite beschreibt akutes ebenso wie langsam fortschreitendes Fieber. Der schottischer Arzt, Wegbereiter der Psychologie, Philosoph und Mathematiker George Cheyne (1671-1743) war ein Vetreter des Vegetarismus und selbst praktizierender Vegetarier, der vor allem durch die häufig von ihm verordnete Milchkur Bekanntheit erlangte. Nach seinem Medizinstudium in Edinburgh promovierte er und wurde im Jahre 1702 Mitglied in der Royal Society. – Fliegender Vorsatz mit altem hs. Besitzvermerk. Anfangs im Bug mit kleinem, kaum auffallenden nachgedunkeltem Feuchtigkeitsfleck. Stellenweise leicht braun- und stockfleckig.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)

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Danz, Ferdinand Georg
Allgemeine medizinische Zeichenlehre für angehe...

Los 308

Danz, F(erdinand) G(eorg). Allgemeine medizinische Zeichenlehre für angehende Aerzte neu bearbeitet und mit einer Anleitung zur psychischen Semiotik vermehrt von Johann Christian August Heinroth. XVI, 390 S., 1 Bl. 21 x 13 cm. Halbleder d. Z. (stärker berieben, Ecken bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Friedrich Wilhelm Christian Vogel, 1812.

Vgl. Hirsch-Hübotter II, 180. – Zweite, posthum erschienene und mit der Anleitung zur Semiotik vermehrte Auflage. Der jung gestorbene Giessener Mediziner Danz (1761-1793) verfasste vor allem Fachpublikationen zur Geburtshilfe. – Titel mit Besitzeintrag, leimschattig. Schwach gebräunt und leicht braunfleckig.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 117)

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Guentner, Wenzel
Augenheilkunde (Vorlesungsmanuskript)

Los 310

Guentner, Wenzel. "Augenheilkunde". Vorlesungsmanuskript des Medizinstudenten Johann Georg Pinzger. Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Bl., 211 pag. S., 2 Bl. 26-30 Zeilen. Schriftraum: ca. 18 x 13,5 cm. Format: ca. 20,5 x 16,5 cm. Marmorierter Halblederband d. Z. (berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Salzburg 1863.

Vgl. Hirsch-Hübotter II, 889f. – In sauberer Kurrentschrift verfasstes Vorlesungsmanuskript, das der damalige Medizinstudent und spätere, wohl in Salzburg tätige Wundarzt und Geburtshelfer Johann Georg Pinzger als "Hörer des III. Curses d. med. chirurg. Studiums" verfasste. Die Vorlesung über Augenheilkunde hielt der Salzburger Mediziner Wenzel Günther (1820-1896), der seit 1858 bis zur Schließung im Jahr 1875 als Professor an der 1811 gegründeteten Medizinisch-chirurgischen Lehranstalt Salzburgs unterrichtete und gleichzeitig Chefarzt am St. Johann-Spital war. Von 1859 bis 1866 war er Leiter der chirurgischen Abteilungen aller größeren Krankenhäuser der Stadt, die eine Notaufnahmestelle für Verwundete betrieben. Im Jahr 1864 erschien sein Lehrbuch Grundzüge der allgemeinen Chirurgie, das vor allem für seine Studenten der Lehranstalt bestimmt war und in das vermutlich Teile seiner hier vorliegenden Vorlesung aus dem Jahr 1863 eingeflossen sind. Behandelt eine Fülle an Krankheiten, Verletzungen, Anomalien etc. der verschiedenen Teile des Auges (Lider, Bindehaut, Tränendrüsen, Augapfel, Iris, Linse, Glaskörper, Augenhöhle, auch über Augensalben etc.). Durch ein fünfseitiges Register erschlossen. – Durchgehend mit schwacher vertikaler Mittelknickfale. Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 234)


Nachverkaufspreis
€ 140   (US$ 163)

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Gusserow, Carl August
Die gerichtlich-chemischen Untersuchungen

Los 311

Gusserow, C(arl August). Die gerichtlich-chemischen Untersuchungen. Eine practische Anleitung für Ärzte. 76 S. 22 x 13 cm. Spätere Pappbroschur. Berlin, G. Reimer, 1836.

Archiv für medizinische Erfahrung. Nicht bei Hirsch-Hübotter und Wellcome. – Einzige Ausgabe, die über die Bedeutung der Kenntnisse und den praktischen Umgang der Chemie im Bereich der Gerichtsmedizin berichtet. – Etwas gebräunt und teils mit kleinen Randeinrissen.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 70)

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Hellwig, Christoph von
Vollkommenes Teutsch- und Lateinisches Physical...

Los 312

Hellwig, Christoph, von. Vollkommenes Teutsch- und Lateinisches Physicalisch- und Medicinisches Lexicon, worinnen die Kunst-Wörter der Medicorum, Apothecker, Chirurgorum und Materialisten ... zusammen getragen. 3 Bl., 1004 S., 18 Bl. Ohne das Frontispiz. 21 x 17 cm. Pergament d. Z. (etwas berieben und fleckig) mit hs. RTitel. Hannover, Nicolaus Förster, 1713.

Wellcome III, 240. Lesky 294. Nicht bei Hirsch-Hübotter und Waller. – Erste Ausgabe. Im Register hat der Mediziner und Stadtphysicus zu Bad Tennstedt und Erfurt Christoph von Hellwig (1663-1721) Begriffe wie "alte Leute jung zu machen", "Blutstein aus dem Bley zu machen", "Dunkelheit der Augen", "Feigwartzen", "Gedärme", "Gülden Ader" und vieles mehr angeführt. – Es fehlt das Frontispiz. Titel gestempelt, mit hs. Anmerkungen und leicht fleckig, links unten mit Eckabschnitt. Vorsätze mit Montierungsresten. Mit Exlibris.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 409)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 210)

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Hippocrates
Magni Coacae Praenotiones

Los 313

Hippocrates. Magni coacae praenotiones. Opus admirabile, in tres libros distributum. Interprete & enarratore Ludovico Dureto. 6 Bl., 578 S., 27 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 40 x 24 cm. Halbpergament d. Z. (leicht berieben, fleckig und angeschmutzt). Genf, Stephan Gamonet, 1665.

STC H 489. Graesse III, 282. – Dritte Ausgabe der von Louis Duret übersetzten Prognostik, eine der umfangreichsten und am besten kommentierten Hippokrates-Ausgaben überhaupt. Auf den griechischen Text folgt jeweils die lateinische Übersetzung, dann in kleinerer Type ein Kommentar. Die vorliegende Ausgabe, die erstmals 1588 in Paris erschien, war so begehrt, dass sie 1668 wieder in Paris unverändert neu aufgelegt wurde. – Leicht braunfleckig und gebräunt, gelegentlich gering feuchtrandig. Unbeschnittenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)

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Leubuscher, Rudolf
Über die Wehrwölfe und Thierverwandlungen im Mi...

Los 316

Leubuscher, Rudolf. Über die Wehrwölfe und Thierverwandlungen im Mittelalter. Ein Beitrag zur Geschichte der Psychologie. IV, 65 S., 1 Bl. 23 x 15 cm. Ohne Einband, Klammerheftung. Berlin, G. Reimer, 1850.

Einzige Ausgabe. "Die Wahnvorstellung, dass sich Menschen in Thiere verwandeln könnten, die zuweilen noch in unsern heutigen Irrenhäusern auftaucht, lässt sich bis ins Alterthum zurückverfolgen" (S. 1). Der Arzt, Psychologe und Psychater Rudolf Leubuscher (1822-1861) war ein enger Mitarbeiter Virchows auf dem Gebiet der pathologischen Anatomie und gab dessen Schriften heraus (vgl. Hirsch III, 685). – Im Rand leicht gebräunt, gelegentlich leicht stockfleckig.

Schätzpreis
€ 100   (US$ 117)


Nachverkaufspreis
€ 50   (US$ 58)

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Levret, André
Wahrnehmungen von den Ursachen und Zufällen vie...

Los 317

Levret, A(ndré). Wahrnehmungen von den Ursachen und Zufällen vieler schweren Geburten. Mit Anmerkungen über die bishero vorgeschlagenenen und angwandten Mittel dieselben zu enden. Aus dem Französischen übersetzt, und mit neuene Handgriffen und Werkzeugen vermehret von Johannes Julius Walbaum. 2 Bände. 20 Bl., 542 S.; 18 Bl., 504 S. Mit 9 Faltkupfern und gefalteter Tabelle. 18 x 11 cm. HLeder d. Z. (Kapitale gering bestoßen). Lübeck und Altona, David Iversen, 1758-1761.

Hirsch-Hübotter III, 768. Blake 270. Wellcome III, 509. Waller 5756. – Erste deutsche Ausgabe, eines der Hauptwerke des Pariser Anatomen André Levret (1703-1780), der als der bedeutendste französische Geburtshelfer des 18. Jahrhunderts in die Medizingeschichte einging. "Besondere Verdienste erwarb er sich um die Verbreitung, den Gebrauch und die Verbesserung der Geburtszange. Er gab ihr ein neues Schloss, das s. g. französische und dadurch, dass er sie mit einer Beckenkrümmung versah, lieferte er ein Instrument, mit dem sich seitdem auch über dem Beckenausgange operiren lässt. Er stellte sichere und feststehende Indicationen zum Gebrauche dieses Instrumentes auf. Nicht geringere Verdienste, als um die Zange, erwarb er sich um die Operation der Wendung und des Kaiserschnittes" (H.-H.). – Titel und Vorsatz mit Besitzeinträgen. Wohlerhaltenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)

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Lobstein, Johann Friedrich
De nervi sympathetici humani

Los 319

Lobstein, Joh(ann) Fried(rich). De nervi sympathetici humani fabrica usu et morbis commentatio anatomico-physiologico-pathologica tabulis aeneis et lithographicis illustrata. XII, 174, VIII S. Mit 8 (6 kolorieren) lithographischen Tafeln und 2 (1 gefalteten) Kupfertafeln. 31 x 23 cm. OPappband (stärker gebräunt, etwas bestoßen, oberes und unteres Kapital leicht abgerieben) mit illustriertem Vorder- und Rückdeckel. Paris, F. G. Levrault, 1823.

Goldschmid 253. Garrison-Morton 1317. Wellcome III, 534. Waller 5963. – Erste Ausgabe. "Includes description of Lobstein's ganglion', an accessory ganglion of the sympathetic nerve above the diaphragm ..." (Garrison-Morton). Der deutsche Pathologe und Anatom Johann Friedrich Lobstein (1777-1835) wurde 1798 Prosector und kurze Zeit später Direktor des anatomischen Theaters in Straßburg. Nach seiner Promotion im Jahre 1804 hielt er anatomische Vorlesungen an der Universität Straßburg. Dort gründete er auch ein pathologisches Museum.
"Die farbigen Bilder, handkoloriert wie alle Farblithographien der Frühzeit, lassen die Pinselarbeit deutlich erkennen" (Goldschmid). – Text und Tafeln leicht gebräunt, finger-, braun- und stockfleckig. Unaufgeschnittenes, breitrandiges Exemplar.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 409)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)

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