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Hauptbild Beschreibung Status
Müser, F. W.
Arithmetische Belustigungen

Los 362

Weltweit in keiner Bibliothek nachweisbar
Müser, F. W. Arithmetische Belustigungen zu Aufgaben in geselligen Kreisen. 1 Bl., IV, 49 S. 17,5 x 11 cm. Halbleder d. Z. (stärker berieben). Münster, Coppenrath, 1831.

Für uns über den KVK und Worldcat bibliographisch nicht nachweisbare Ausgabe dieses kleinen Mathematikbuchs über Arithmetik und Geometrie von dem "Königlichen Bau-Inspektor in Münster" F. W. Müser. "Verschiedene der hier mitgetheilten arithmetischen Aufgaben wurden in geselligen Kreisen aufgegeben, und mit so gütiger Theilnahme beehrt, daß ich von Freunden und Bekannten ersucht wurde, ihnen die Auflösungen schriftlich mitzutheilen. Da es mir, bei der Menge der Anforderungen, dazu an Zeit gebricht, so entschloß ich mich die Aufgaben ... durch den Druck allgemeiner zu machen, und dies ist denn auch mein ganzer Beruf, das Büchlein in die Welt zu schicken" (Vorwort).
Den einzigen bibliographische Hinweis fanden wir in Sauers "Catalog der neuesten Bücher welche vom ... erschienen und in der Joseph Lindauer'schen Buchhandlung ... zu haben sind", München 1833, S. 170. – Mit hs. datiertem ("1862") Exlibris auf dem vorderen Innenspiegel des Eisenbahnbaumeisters Adolph Menadier und einem weiteren Exlibris auf dem fliegenden Vorsatz. Wohlerhaltenes Exemplar. – Vorgebunden: Johann Christoph Schäfer. Die Wunder der Rechnenkunst. Eine Zusammenstellung der räthselhaftesten, unglaublichsten und belustigendsten arithmetischen Kunstaufgaben zur Beförderung der geselligen Unterhaltung und des jugendlichen Nachdenkens. VIII, 84 S., 2 Bl. Ilmenau, Bernhard Friedrich Voigt, 1831. - Minimal braunfleckig und gebräunt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 210)


Zuschlag
€ 380 (US$ 444)


Pescheck, Christian
Vorhof der Mäß-Kunst

Los 363

Pescheck, Christian. Vorhof der Mäß-Kunst, darinnen die Anfangs-Gründe dieser edlen Wissenschafft. Die andere und vermehrte Edition. 7 Bl., 352 S. Mit gestochenem Frontispiz und zahlreichen geometrischen und schematischen Textholzschnitten. 17 x 10,5 cm. HPergament d. Z. (fleckig und stärker berieben). Bautzen, David Richter, 1743.

Poggendorff II, 410. – Frühe Ausgabe seiner zuerst ebenda 1721 erschienenen und noch zahlreiche Male aufgelegten Einführung in die Messkunde. Der Barockrechenmeister Christian Pescheck (1676-1747) war Lehrer der Mathematik am Gymnasium in Zittau. – Durchgehend mit zumeist größerem Wasserfleck sowie kleinem Wurmloch, einige Lagen auch mit Wurmspur (minimaler Buchstabenverlust). Frontispiz und Titel verso gestempelt (ausgeschiedenes Dublettenexemplar), fl. Vorsaz mit Besitzvermerk.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 409)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Praktischer Universal-Rathgeber
Magazin ökonomisch-technischer Erfahrungen

Los 364

Praktischer Universal-Rathgeber für den Bürger und Landmann. Magazin ökonomisch-technischer Erfahrungen. Hrsg. von Carl Andreas Wild. Zweite verbesserte Auflage. 2 Teile in 1 Band. XXIV, 288 S., 1 w. Bl.; XIV, S. 4-192, 1 Bl. Mit 4 mehrfach gefalteten Kupfertafeln. 13,5 x 9 cm. Pappband d. Z. (etwas stärker berieben). Frankfurt, Johann David Sauerländer, 1825.

Zweite Ausgabe. "Der Zweck dieses gemeinnützigen Werkchens soll keineswegs derjenige seyn, mir dadurch einen Ruhm als Schriftsteller oder Chemiker zu erwerben, indem ich dazu eine sorgfältigere Auswahl der Gegenstände, eine genaue Zergliederung und Bestimmung der Verhältnisse auf chemische Wechselwirkung gegründet, darzuthun hätte: und um als Autor zu glänzen, das Ganze in das Gewand einer höheren, verfeinerten Sprache kleiden müßte ... um Misverständnissen und Fehlgriffen möglichst vorzubeugen" (Vorwort). – Stellenweise leicht feuchtrandig, Tafeln mit Quetschfalten und kleinen Ausrissen im Rand (ohne Darstellungsverlust), leicht gebräunt und braunfleckig, gelegentlich mit kleinen nachgedunkelten Feuchtigkeitsflecken.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Zuschlag
€ 60 (US$ 70)


Reitzenstein, Hermann von Staff zu
Abriß einer allgemeinen Geschichte der Natur

Los 365

Unveröffentlichte Werk Staff von Reitzensteins
Reitzenstein, Hermann von Staff zu. "Natur-Geschichte I. [und] II. Theil. Abriß einer allgemeinen Geschichte der Natur. Ein Versuch zur Verständigung über vieles". Deutsche Handschrift auf Papier. 2 Bände. 4 Bl., 140 S., 18 Bl.; 77 Bl. 18,5 x 11,5 cm. Karton d. Z. (etwas berieben) mit Marmorpapierbezug und hs. Vorderdeckelschild. Breslau 1838-1839.

Umfangreiche eigenhändige Abfassung einer Naturgeschichte zweier Reiche. Gewidmet ist das im Winter 1838 und 1839 verfasste Werk den beiden Töchtern Ottilie (geb. 1825) und Gabriele (geb. 1826). Laut Inhaltsverzeichnis enthält das zweibändige Manuskript vier Teile: 1. "Die unorganische Natur", 2. "Die organische Natur", 3. "Die Natur des Menschen" und 4. "Die Lebensverhältnisse des Menschen. Kirche, Schule und Staat".
Der preußische Generalleutnant und Militärhistoriker Hermann von Staff zu Reitzenstein (1790-1867) nahm u. a. unter Napoleons Führung 1810 bis 1811 am Feldzug in Spanien teil. 1817 besuchte er die Allgemeine Kriegsschule und ein Jahr später folgte seine Versetzung in den Generalstab der Breslauer Brigade. Im Verlauf seiner Karriere wurde Staff mehrfach zur Beobachtung von Manövern ins Ausland geschickt. – Leicht gebräunt, sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 400   (US$ 468)


Zuschlag
€ 200 (US$ 234)


Runge, Friedlieb Ferdinand
Grundriß der Chemie

Los 366

Runge, F(riedlieb) F(erdinand). Grundriß der Chemie. 2 Bände. XXIV, 333 S.; XXXII, 316 S., 1 Bl. Mit zusammen 247 montierten chemikalischen Farbproben. Halbleinen d. Z. (mit Montageresten eines Rückenschildes, gering fleckig, leicht verblasst). München, Georg Franz, 1846-1847.

Ferchl 460. Kayser 12, 280. Poggendorff II, 722. Schmid 566. ADB XXIX, 686. – Erste Ausgabe. Friedlieb Ferdinand Runge (1795-1867), der ein vielseitiger Chemiker war, war der Begründer der Steinkohlenteerchemie. Eine ganze Reihe von Erfindungen und Entdeckungen (z. B. Anilin, Phenol, Koffein, die mydriatische Wirkung des Atropins) stammen von Runge. Seine Fähigkeit, großtechnisch zu denken, wurde von seinen Zeitgenossen leider nicht gewürdigt. "Runges Vorliebe für die Farben kam in origineller Weise in seinem 'Grundriß der Chemie' zur Geltung. Durch das ganze Werk finden sich gefärbte Papierquadrate verteilt, die durch ihre Farbe das Aussehen der festen anorganischen Substanzen, von denen gerade der nebenstehende Text handelt, veranschaulichen sollen" (ADB). – Titel gestempelt. Innenspiegel mit hs. Vermerk und kleinem Buchhandelsetikett. Leicht gebräunt und braunfleckig.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 292)


Zuschlag
€ 150 (US$ 175)


Schönberger, Georg
Demonstratio et constructio horologiorum novorum

Los 367

Schönberger, Georg. Demonstratio et constructio horologiorum novorum. Radio recto; refracto in aqua; reflexo in speculo; solo magnete horas astronomicas, Italicas, Babylonicas indicantium. 4 Bl., 128 S. Mit 26 (3 blattgroßen) Textkupfern und 5 gefalteten Kupfertafeln. 19 x 15 cm. Pergament d. Z. unter Verwendung eines Missale-Manuskriptblattes (Rücken an zwei Stellen angeplatzt). Freiburg, Johannes Strasser, 1622.

VD17 12:632054B. Zinner 4920. – Einzige Ausgabe der Schrift über die Konstruktion von Sonnenuhren. Der Innsbrucker Mathematiker und Jesuit Georg Schönberger (1596-1645) war als Lehrer in Freiburg tätig und wirkte später am Jesuitenkolleg in Prag sowie in Olmütz. Es existiert auch eine satzidentische, lediglich in den Vorstücken (inkl. Widmungsempfänger) geänderte Titelauflage aus dem selben Jahr, die anstelle des typographischen einen gestochenen Titel besitzt. Im Jahr 1626 erschien von Schönberger eine Abhandlung über Sonnenflecken. – Sehr stark gebräuntes Exemplar, dadurch die Kupfer in der Darstellung häufig etwas getrübt. Titel mit zwei Besitzeinträgen in Tinte, die untere rechte Ecke mit Wurmspur, eine Falttafel mit Knickspuren sowie Einriss im Falz. Hinteres Gelenk geplatzt. Im Anhang 39 hs. Blatt mit tabellarischen Messergebnissen sowie einem losen Blatt mit geometrischen Zeichnungen. - Sehr selten.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 526)


Zuschlag
€ 750 (US$ 877)


Sommer, Johann Gottfried
Gemälde der physischen Welt

Los 368

Sommer, Johann Gottfried. (Mischausgabe). Gemälde der physischen Welt oder unterhaltende Darstellung der Himmels- und Erdkunde. Nach den besten Quellen und mit beständiger Rücksicht auf die neuesten Entdeckungen bearbeitet. 3 (von 6) Bände. Mit 25 (12 mehrfach gefaltete) lithographischen und 6 gestochenen Tafeln. 20,5 x 13 cm. Halbleder d. Z. (etwas berieben, an den Stehkanten teils stärker abgerieben) mit goldgeprägtem (oxidiert) RSchild. Prag, Calve, 1829-1839.

Vgl. ADB, XXXIV, 605. – Die Bände I und III in dritter Ausgabe, der zweite Band in zweiter Ausgabe. Der Schriftsteller Johann Gottfried Sommer (1782-1848) widmete sein eigentliches Interesse der Geographie und der Sprachwissenschaft, sodass er mit der Publikation geographischer Beschreibungen begann. Seine Schriften stellen jedoch keine eigenen wissenschaftlichen Forschungen dar, sondern eine Sammlung und Aufbereitung vorhandener Erkenntnisse. – Titel gestempelt. Text und Tafeln mal mehr, mal weniger gebräunt und braunfleckig.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 70)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Sturm, Johann Christoph
Kurtzer Begriff der Physic oder Natur-Lehre

Los 369

Sturm, Joh(ann) Christoph. Kurtzer Begriff der Physic oder Natur-Lehre. Nach den vernünfftigsten Meinungen der heutigen Gelehrten. 3 Bl., 891 S., 5 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz und 14 Kupfertafeln. 17,5 x 10,5 cm. HPergament d. Z. (Bezugspapier im 19. Jahrhundert erneuert) mit späterem RSchild. Hamburg, Samuel Heyl, 1713.

Doppelmayer 121. Vgl. Poggendorff II, 1043 und ADB XXXVII, 39f. – Erste Ausgabe der auch für die Jugend geeigneten naturwissenschaftlichen Einführung, die auf Vorlesungen des Altdorfer Astronomen, Philosophen und Mathematikers Johann Christoph Sturm (1635-1703) aus dem Jahr 1694 beruht. Sturm war bei seinen Studenten außerordentlich beliebt, da er eine besonders verständliche Form des Vortrags beherrschte. Als einer der ersten seines Fachs übertrug er auch lateinische Fachtermini ins Deutsche. Siegmund Jakob Apin lobt ihn in der ADB "als einen genauen Kenner der aristotelischen und der scholastischen Philosophie und als einen Mann von selbständigem Urtheil, der auch an der cartesianischen Lehre die Schwächen wol erkannt, von den leeren Wortkämpfen der Gelehrten und von allem Parteiwesen sich ferngehalten, durch eine versöhnlich eklektische Richtung ... sich Achtung gewonnen, den Werth der Erfahrung zu würdigen gewußt, durch sorgfältige und klug ersonnene Experimente ... die Physik erheblich gefördert, hiermit den Beifall nicht nur Deutschlands, sondern auch des Auslandes erworben und durch ausgezeichnete, allerorten eingeführte Hülfsmittel" (ebenda).
– Ohne vorderen fl. Vorsatz. Regelmäßig schwach gebräunt, Titel mit unauffälligem Besitzvermerk. Wohlerhaltenes und sauberes Exemplar.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Nachverkaufspreis
€ 600   (US$ 702)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Trechsel, Johann Friedrich
Physik oder Naturlehre (Reinschrift einer Vorle...

Los 370

Trechsel, Johann Friedrich. "Physik oder Naturlehre". Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Bl., 117 pag. S., 2 Bl. (vakat). Ca. 24-27 Zeilen. Schriftraum: ca. 17,5 x 13,5 cm. Format: ca. 21 x 16,5 cm. Mit ca. 70 schematischen und figürlichen Orig.-Federzeichnungen im Text (1 ganzseitig). Schlichter Pappband d. Z. (etwas fleckig, berieben und lichtrandig, mit Papierrückenschild). Bern 1813-1814.

Vgl. Poggendorf II, 1128. – Akkurate und umfangreich illustrierte Reinschrift einer nicht im Druck erschienenen naturwissenschaftlichen Vorlesung. Der bedeutende Theologe, Naturwissenschaftler sowie vielfach geehrter Ehrenbürger der Stadt Bern Friedrich Trechsel (1776-1849) gründete 1800 gemeinsam mit Emanuel Zeender zunächst eine private Lehranstalt in Bern, bevor er ab 1805 als Professor für Mathematik und Physik zunächst an der Berner Akademie und ab 1834 dann an der Universität lehrte. Im Jahr 1812 gründete er die Berner Sternwarte. Trechsel war Mitglied verschiedener akademischer Gesellschaften und veröffentlichte eine Reihe von Schriften u. a. über Gletscherbewegungen, Trigonometrie, Blitzschläge und Blitzableiter, Meteorologie etc. (vgl. Poggendorff). Die vorliegende, mit zahlreichen Federzeichnungen illustrierte Vorlesungsmitschrift behandelt in 131 Paragraphen u. a. Eigenschaften von Körpern, allgemeine Aspekte der Statik (auch Hydrostatik und Aerostatik), Wärme, Lichtbrechung, (galvanische) Elektrizität, Magnetismus, verschiedene Gasarten usw. Die überaus fein und in geübter Manier gezeichneten Figuren des anonymen Studenten geben der Abschrift den Charakter eines druckreifen Lehrbuchs. – Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 409)


Zuschlag
€ 550 (US$ 643)


Zubler, Leonhard
Fabrica et usus instrumenti chorographici

Los 371

Zubler, Leonhard. Fabrica et usus instrumenti chorographici. Das ist, newe planimetrische Beschreibung: Wie man mit einem leichten und geringen Instrument alle Stätt, Gärten, Weyher und Landschafften, jedes in sein gewisse Lägerstatt und Proportion auffreissen und verjüngen soll. 6 Bl., 39 S. Mit gestochener figürlicher Titelbordüre, gestochenem blattgroßen Wappenkupfer und 13 große Textkupfer. 19,5 x 15,5 cm. Moderner HPergamentband (mit altem Bezugspapier aus einem Scholiendruck des 17. Jahrhunderts). Basel, König, 1607.

Poggendorff II, 1420. – Erste Ausgabe der Beschreibung eines neuartigen geometrischen Messinstruments, "ein Halbkreisgerät mit 2 langen Alhidaden und einem 3. sie verbindenden Lineal" (Zinner, Astronomische Instrumente, 597). Der aus Zürich stammende Goldschmied und Astronom Leonhard Zubler (1565-1611) entwickelte gemeinsam mit dem Mathematiker Philipp Eberhard "Instrumente (Triangel, Messtisch) zur Bestimmung unzugänglicher Strecken (Distanzen, Höhen, Tiefen) mittels ähnlicher Dreiecke, wie sie im Vermessungswesen, der Kartografie und in der praktischen Artillerie Anwendung fanden. Die hierbei benötigten Instrumente und Messvorgänge erläuterte er in mehreren Schriften mit zahlreichen Kupferstichen, zunächst in 'Kurtzer vnnd gruntl. Bericht von dem Neüwen Geometr. Instrument oder Triangel' (1602 mit Eberhard, 1603 und 1604 in leicht überarbeiteter Form unter seinem Namen). 1607 folgten die grösseren Werke 'Novum instrumentum geometricum' und 'Fabrica et usus instrumenti chorographici', wobei er in Letzterem die von Eberhard im Anschluss an Vitruv entworfene, rein grafische Messtischaufnahme beschrieb und deren mathematische Grundlegung aufgrund der Dreieckähnlichkeit erläuterte. Beide Schriften erschienen in mehreren Auflagen und in einer lateinischen Übersetzung von Caspar Waser" (Erwin Neuenschwander in: Historisches Lexikon der Schweiz). – Kupfertitel im unteren Rand mit gestrichenem Besitzeintrag sowie drei kleinen Löchern im Seitenrand (beides außerhalb der Darstellung). Verso im Bug mit kleinen Papierrestaurierungen (das Wappenkupfer mit minimalem Bildverlust). Nur vereinzelte schwache Fingerflecken. Schönes und sauberes Exemplar.

Schätzpreis
€ 1.600   (US$ 1.872)


Nachverkaufspreis
€ 1.400   (US$ 1.638)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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