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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Wertvolle Bücher (Varia) Auktion 111, Di., 17. Apr., 13.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Falloppio, Gabriele
Geheimnüsse der Natur

Los 361

Falloppio, Gabriele. Geheimnüsse der Natur. Darinnen in dreyen Büchern gehandelt wird, von allerhand Olien, Cerotten ... zu unterschiedlichen Gebrechen und Kranckheiten ... sambt etzlichen sehr nützlichen Geheimnüssen aus der Chymia, vormahls vom Authore in Italiänischer Sprache publiciret, itzo aber männiglich zum besten ins Teutsche übersetzet und vermehret mit einem Anhange von gifftigen Fiebern, Lendenstein, Colica. 1 (von 2; 1 Bl. Vortitelblatt fehlt), 6 S., 16 Bl., 1072 S. Mit doppelblattgroßem Titel und doppelblattgroßer Holzschnitt-Tafel. 16 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (etwas angestaubt) mit spanischen Kanten. Frankfurt, Henning Groß, 1690.

VD17 23:243584X. Ferchl 149. Brüning 2657. – Erste Ausgabe dieses beliebten Rezeptbuchs. Enthalten sind Rezepte für Wundöle, Salben und Pillen, die gegen Fieber, Pest, Husten und vieles mehr wirken sollen. In den beiden weiteren Teilen sind auch Kuriosa enthalten, so wird beispielsweise über "Ein herrliches Secret, wenn der Wein auffstösst oder auch wenn er will anfangen zu schimmeln" berichtet (S. 206), auch alchimistische Forschungen wie "Kupfer zu Wasser zu machen" sind enthalten (S. 323). Der Autor war der italienische Anatom und Chirurg Gabriele Falloppio (1523-1562), der u. a. als Mitbegründer der modernen Anatomie gilt. – Es fehlt zu Beginn der einblattgroße Titel (durch Faksimile ersetzt). Holzschnitt mit Randläsuren und etwas gebräunt. Leicht braun- und stockfleckig, gelegentlich leicht wasserrandig. Vorsätze teils gelöst, minimale Wurmspur im vorderen Innendeckel. – Nachgebunden: Steven Blankaart. Neuscheinende Praxis der Medicine, worinn angewiesen wird, daß alle Kranckheiten eine Verdickung des Bluts und der Säffte sind, und bloß von Sauer und Schleim entstehen: Ein Werk von grosser Curiosität und Nutzbarkeit. 3 Teile in 1 Band. S. 5-765 (4 S. fehlen). Frankfurt und Leipzig, Gottlieb Heinrich Grentz, 1689. - Erste deutsche Ausgabe, der Erstdruck erschien in holländischer Sprache 1684 in Amsterdam. - Es fehlen der Titel, das Frontispiz und 3 Textseiten (Titel und Frontispiz als Faksimile eingebunden). Seite 5/6 mit kleinem angesetzten Randausriss. Leicht gebräunt und braunfleckig. Wenige Blätter der letzten Lage mit Läsuren im Seitenrand (leichter Textverlust).

Schätzpreis
€ 450   (US$ 517)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 345)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Franklin, Benjamin
Sämmtliche Werke

Los 362

Franklin, Benjamin. Sämmtliche Werke. Aus dem Englischen und Französischen übersetzt. Nebst des französischen Übersetzers, des Herrn Barbey Dubourg, Zusätzen, und mit einigen Anmerkungen versehen von G. T. Wenzel. 3 Bände. 6 Bl., 502 S.; 6 Bl., 442 S., 1 w. Bl.; 6 Bl., 636 S. Mit gestochenem Porträtfrontispiz und 14 gefalteten Kupfertafeln. 20 x 12 cm. Moderner Pappband mit goldgeprägtem RSchild. Dresden, Walther, 1780.

Sabin VII, 25581. – Erste deutsche Ausgabe. Der amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann Benjamin Franklin (1706-1790) erlangte vor allem mit seinen Veröffentlichungen physikalischer Themen Bekanntheit. Schwerpunkte der drei vorliegenden Bände sind die Elektrizität, die Meteorologie und Politik sowie Staatskunst. – Titel mehrfach gestempelt (Stempel mit montiertem Schildchen tektiert). Frontispiz im Rand hinterlegt. Etwas gebräunt und braunfleckig. Vorsätze erneuert. Exemplar aus dem Besitz des Jesuitenkollegs Paderborn. Hinterer Innenspiegel mit Exlibris.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 345)


Zuschlag
€ 200 (US$ 229)


Gauger, Nicolas
La méchanique du feu

Los 363

(Gauger, Nicolas). La méchanique du feu oder Kunst die Würckung des Feuers zu vermehren, und die Kosten davon zu verringern. Mittelst neu-erfundenen Caminen und Ofen. Anietzo in das Teutsche übersetzet, und mit einem Anhange von dergleichen neuen Erfindungen vermehret von Anthon Heinrich Horst. 7 Bl., 278 S., 25 (le. w.) Bl. Mit gestochenem Frontispiz 12 gefalteten Kupfertafeln. 16,5 x 10 cm. Halbleder d. Z. (leicht berieben). Hannover, Nicolaus Förster, 1715.

Fromm 1038. Ornamentstichsammlung 3838. Poggendorff I, 852. – Erste deutsche Ausgabe der erstmals 1713 in Paris erschienenen Ausgabe. Der Verfasser war Advokat am Französischen Hofe und königlicher Bücherzensor. In seiner vorliegenden Veröffentlichung informiert seinen Leser über die neuesten Entwicklungen bei der Herstellung und dem Einbau von Kaminen. So beschreibt er beispielsweise sehr detailliert die Konstruktion solcher Öfen: "Ich habe eine krumme Röhre genommen von Eisen [...] die Krümme setzte ich auffs Feuer, das lange Ende gieng durch ein Loch [...] das kurtze aber blieb im zimmer [...] kam derselbe Wind mit Ungestümm sehr warm heraus" (S. 37). Die Kupfertafeln zeigen neben verschiedenen Kaminmodellen auch deren unterschiedliche Bau- und Funktionsweisen. – Das Frontispiz mit einem Einriss in der Darstellung. Die Kupfertafeln sind verbunden (hinter beigebundene Werk). Im Anhang zusätzlich mit 16 Holzschnitttafeln mit 25 Ansichten, die thematisch eine Ergänzung darstellen. – Beigebunden: Joachim Dietrich Lindstedt. Wohlerforschete Natur des Feuers, zur Erspahrung vieles Brenn-Holtzes und Verhütung aller Feuers-Gefahr. Dritte Auflage, um die Helffte vermehret, und mit guten Regiestern versehen. 5 Bl., 96 S., 4 Bl. Mit doppelblattgroßem Frontispiz und 23 Holzschnitttafeln. Jena, Mayer, 1723. - Dritte Ausgabe. - Leicht gebräunt.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 690)


Zuschlag
€ 400 (US$ 459)


Grimmelshausen, Hans Jakob Christoffel von
Des Abenteuerlichen Simplicissimi ewig-währende...

Los 364

(Grimmelshausen, Hans Jakob Christoffel von). Des Abenteuerlichen Simplicissimi ewig-währender Calender, worinnen ohne die ordentliche Verzeichnus der unzehlbar vieler Heiligen Täge auch unterschiedliche curiose Discursen von der Astronomia, Astrologia ... befindlich. 234 (recte 236)S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel, gestochenem Frontispiz, Tabelle und einigen scheamtischen Textholzschnitten. Titel in Schwarz und Rot. 21,5 x 17 cm. Pergamentband d. Z. unter Verwendung eines Inkunabelblattes des 15. Jahrhunderts. (Fulda, Markus Bloß), für Wolf Eberhard Felßecker in Nürnberg, (1670).

VD17 23:269956X. Dünnhaupt 12.1. Faber du Faur I, 1161. Goedeke III, 252, 9. Battafarano 18. Neufforge 122. – Erste Ausgabe und zugleich der erste Druck aus der ersten Officin in Fulda. Das gestochene Frontispiz geht auf eine Vorzeichnung des Schriftstellers Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1622-1676) selbst zurück und zeigt die Mitglieder der simplicianischen Familie sowie sein eigenes Porträt in der Mitte. – Titel gestempelt, das Frontispiz im unteren Bug mit kleiner Wurmspur. Etwas gebräunt und braunfleckig, stellenweise etwas tintenfleckig, Bindung teils schwach. Ohne die fliegenden Vorsätze. - Bei dem für den Einband verwendetem Pergamentmakulaturstück handelt es sich um ein Inkunabelblatt auf Pergament mit einem Text des Vincentinus Bellovacensis, aus seinem "Speculum historiale", dem dritten Druck: Vincentius Bellovacensis. Speculum historiale. Augsburg, Sankt Ulrich und Afra, 1474. Ein Blatt aus dem zweiten Teil mit dem Anfang des Kapitels XIX: „Incipit liber decimusnonus Speculi hystorialis fratris Vincenij de Burgundia. De Imperio Honorij et Theodosii et de sancto Desiderio lingonensi episcopus Sigisbertus (Desiderius von Langres)“. Mit einer 8-zeiligen Initiale in Rot auf Goldgrund und in blauem Rahmen „H“ für „Honorius“ und einer weiteren 4-zeiligen Initiale „A“ in Blau. Der nicht bei Hain bibliographierte Druck ist verzeichnet bei: Copinger C 6247. GW M50570. Goff V-284. Proctor 1639. Pellechet 11558.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.300)


Zuschlag
€ 2.000 (US$ 2.300)


Hallaschka, Cassian
Elementa eclipsium

Los 365

Hallaschka, Cassian. Elementa eclipsium quas patitur tellus, luna eam inter et solem versante, ab A. 1816 usque ad A. 1860, ex tabulis astronomicis recentissime conditis et calculo parallactico deducta. XI, 107 S. Mit gestochenem Frontispiz und 20 Kupfertafeln. 25 x 20 cm. Pappband d. Z.(fleckig und berieben, mit hs. Rückensignatur) mit goldgeprägtem RSchild. Prag, Theophil Haase, 1816.

ADB X, 398. – Einziger Druck über die Berechnung der Sonnenfinsternisse für die Jahre 1816 bis 1860. Der mährische Naturforscher, Mathematiker und Astronom Cassian Hallaschka (1780-1847) war 1808 Professor für Physik in Brünn, wo er eine Sternwarte einrichtete. In den Jahren 1814 bis 1832 wirkte er an der Karls-Universität in Prag, deren Rektor er auch wurde. – Ohne die beiden wohl nicht erschienenen Tafeln Nr. 4 und 9. Etwas stockfleckig, eine Tafel mit minimalen Kickspuren, untere rechte Ecke mit Stauchspur. Exemplar aus der Lehrerbibliothek des k. u. k. Staatsgymnasiums im nordböhmischen Brüx, mit entsprechenden, teils gestrichenen Signaturen auf dem Titel. Mehrfach gestempelt (auch das Frontispiz und eine Tafel). Titel zudem mit dem gestrichenen Besitzstempel des Brünner Professors und Piaristenpriesters Isidor Voigt, der am Brüxer Gymnasium Physik und Mathematik unterrichtete.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 517)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 345)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Hartmann, Carl
Handbuch der Bergbau- und Hüttenkunde

Los 366

Hartmann, Carl. Handbuch der Bergbau- und Hüttenkunde oder die Aufsuchung, Gewinnung und Zugutemachung der Erze, der Stein- und Braunkohlen und anderer nutzbarer Mineralien. Eine Encyklopädie der Bergwerkskunde. 2 Bände. X S., 1316 Sp. Mit 45 doppelblattgroßen lithographischen Tafeln. 30 x 24,5 cm. HLeder d. Z. (stärker berieben, Rücken und Deckel vom Textband lose). Weimar, Bernhard Friedrich Voigt, 1858.

Vgl. Reinhardt II, 35 (Ausgabe 1857 mit 40 Tafeln). Poggendorff I, 1025. – Wohl die letzte zu Lebzeiten erschienene Ausgabe des reich illustrierten Handbuchs des Mineralogen und braunschweigischen Hütteningenieurs Carl Friedrich Alexander Hartmann (1796-1863). – Block des Textbandes angeplatzt und vom Einband gelöst. Stellenweise etwas stockfleckig, der Tafelband mal mehr, mal weniger fingerfleckig. Bibliotheksexemplar aus der Königlichen Bergschule Siegen, mit entsprechenden Stempeln und Signaturen auf dem Titel, die Vorsätze mit teils tektierten Einträgen mit Abklatsch.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 229)


Zuschlag
€ 140 (US$ 161)


Hausmann, Johann Friedrich Ludwig
Handbuch der Mineralogie

Los 367

Hausmann, Joh(ann) Friedr(ich) Ludw(ig). Handbuch der Mineralogie. Zweite, gänzlich umgearbeitete Ausgabe. 2 Teile in 3 Bänden. Mit Faltkupfer. 20 x 13 cm. Schwarze Pappbände d. Z. (etwas berieben) mit RVergoldung und rotem goldgeprägtem RSchild. Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht, 1828-1847.

ADB IX, 94. – Zweite Auflage des zuerst 1813 ebenda erschienenen Handbuchs. Band I enthält die "Einleitung in die Mineralogie", Band II in zwei Teilbänden "System und Geschichte der Mineralkörper" (dieser Band mit zusätzlichem Titel). "Große Klarheit der Gedanken und Fülle des Wissens" (ADB). – Schwach gebräunt und stockfleckig, sonst wohlerhalten. Bibliotheksexemplar aus der Königlichen Bergschule Siegen, mit entsprechenden Stempeln und Vermerken auf Titel und Vorsatz, die Pappbände mit den goldgeprägten Bergbausymbolen Schlägel und Eisen auf dem Rücken.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 172)


Zuschlag
€ 200 (US$ 229)


Hirsch, Meier
Sammlung von Beispielen, Formeln und Aufgaben a...

Los 368

Vom Lehrer Alexander von Humboldt
Hirsch, Meier. Sammlung von Beispielen, Formeln und Aufgaben aus der Buchstabenrechnung und Algebra. Dritte verbesserte und vermehrte Ausgabe. VIII, 320 S. [und:] S(alomo) Sachs. Auflösungen der in Meier Hirsch's Sammlung von Beispielen etc. enthaltenen Gleichungen und Aufgaben. Zum Selbstunterricht bestimmt. Vierte verbesserte Auflage. X, 438 S. 18 x 10,8 cm. Rotbrauner Pappband d. Z. (nur minimal bestoßen und an Kanten beschabt) mit orangefarbenem goldgeprägtem RSchild und etwas RVergoldung sowie dreiseitigem Rotschnitt. Berlin, Duncker und Humblot, 1816-1829.

Sehr schön gedruckte, maßgebliche Ausgabe des berühmten Mathematiklehrbuchs von dem aus Friesack stammenden Mathematikers Meier Hirsch (1765-1851), der vor allem in Berlin arbeitete und lehrte. Unter seinen bedeutendsten Schüler befand sich auch Wilhelm und Alexander von Humboldt.
"Über den Verfasser der weitverbreiteten, unter dem Namen „Meier Hirsch“ seit 1804 Jahrzehnte hindurch im Unterricht geschätzten Sammlung von Aufgaben aus der allgemeinen Arithmetik und Algebra ist fast nichts bekannt. H. bezeichnet sich in seinen Werken als Privatlehrer und lebte in Berlin, ohne in die Öffentlichkeit zu treten. Er verfaßte auch eine Sammlung geometrischer, in der Auswahl vorzüglicher Probleme, in die er zum erstenmal auch die grundlegenden Aufgaben der analytischen Geometrie aufnahm. Er schrieb außerdem eine Sammlung zur Theorie der algebraischen Gleichungen und gab die 'Integraltafeln' heraus, die als Hilfsmittel bei Integrationen nützlich waren. Alle diese Werke stammen aus den Jahren 1804-10. Das Vorwort zur 4. Auflage der Arithmetikaufgabensammlung spricht von dem seit vielen Jahren geschwächten Gesundheitszustand des Verfassers. Es handelte sich um Geistesstörungen, die den Verlag veranlaßten, Neuausgaben von anderen Bearbeitern besorgen zu lassen" (NDB IX, 217). – Kleiner Stempel auf dem Titel, sonst kaum fleckig, schön erhalten und sehr hübsch gebunden.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 345)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 172)

(Verfügbarkeit erfragen!)
Hube, Michael Johann
Vollständiger und faßlicher Unterricht in der N...

Los 369

Hube, Michael (Johann). Vollständiger und faßlicher Unterricht in der Naturlehre. In einer Reihe von Briefen an einen jungen Herrn von Stande. 3 Bände. XXII S., 1 Bl., 472; XX, 556 S.; 4 Bl., 568 S. Mit 13 teils mehrfach gefalteten Kupfertafeln. 20 x 12 cm. Halbleder d. Z. (etwas bestoßen und beschabt, Gelenke angeplatzt) mit 2 goldgeprägten RSchildern (stellenweise lädiert) und RVergoldung. Leipzig, Georg Joachim Göschen, 1793-1794.

Poggendorff I, 1151. – Erste Ausgabe der in 198 Briefen verfassten Naturkunde eines Erziehers an seinen adeligen Zögling. Michael Johann Hube (1737-1807) veröffentlichte diese Briefe als Kompendium, da "gründliche physikalische Kenntnisse unfehlbar das kräftigste Präservativ gegen Schwärmerey und Aberglauben [sind], diese gefährlichen Krankheiten des menschlichen Geistes" (Vorwort, S. III). Neben Ausführungen zu Geographie und Physik, finden sich auch Darlegungen zu Astronomie, Mechanik, Akustik und Optik. – Titelblätter gestempelt. Die Tafeln sehr sauber und in kräftigem Druck. Mit montiertem Exlibris auf dem Innenspeigel.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 229)


Zuschlag
€ 100 (US$ 114)


Keferstein, Christian
Tabellen über die vergleichende Geognosie

Los 370

Keferstein, Christian. Tabellen über die vergleichende Geognosie. Ein Versuch. IV S.60 S. 26 x 22 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (VDeckel mit Papierschildchen) mit goldgeprägtem Titelschild auf dem VDeckel. Halle, Hemmerde und Schwetschke, 1825.

Poggendorff I, 1234. ADB XV, 525. – Erste Ausgabe des geognostischen Übersichtswerks des Hallenser Mineralogen, Ethnographen und Geologen Christian Keferstein (1784-1866), in welchem er das Wernersche System in der Geognosie weiterentwickelt. Der Autodidakt Keferstein legte im Laufe seines von zahlreichen Forschungsreisen geprägten Lebens eine umfangreiche mineralogische Materialsammlung an, die er durch verschiedene Tausche und Ankäufe stetig erweiterte und vervollständigte und diese dann 1850 - zusammen mit seiner umfangreichen Bibliothek - den Franckeschen Stiftungen schenkte. U. a. erschienen von Keferstein auch eine den Ursprung der Bergmannsprache erkundende Untersuchung Über die Halloren, als eine wahrscheinlich keltische Colonie, einige bedeutende Publikationen über den Basalt sowie eine Mineralogia polyglotta, in der eine Zusammen- und Gegenüberstellung von mineralischen Namen aus fast 100 verschiedenen Sprachen lieferte. – Anfangs und am Schluss etwas braunfeckig, sonst sauber und wohlerhalten. Exemplar aus der Bibliothek der Bergschule Siegen, mit mehreren enstprechenden Stempeln und Signaturen auf dem Titel, Vorsatz mit tektierten Einträgen sowie Abklatsch.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 206)


Zuschlag
€ 120 (US$ 138)



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