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Wertvolle Bücher (Varia) Auktion 110, Di., 17. Okt., 14.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Gusserow, Carl August
Die gerichtlich-chemischen Untersuchungen

Los 311

Gusserow, C(arl August). Die gerichtlich-chemischen Untersuchungen. Eine practische Anleitung für Ärzte. 76 S. 22 x 13 cm. Spätere Pappbroschur. Berlin, G. Reimer, 1836.

Archiv für medizinische Erfahrung. Nicht bei Hirsch-Hübotter und Wellcome. – Einzige Ausgabe, die über die Bedeutung der Kenntnisse und den praktischen Umgang der Chemie im Bereich der Gerichtsmedizin berichtet. – Etwas gebräunt und teils mit kleinen Randeinrissen.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 70)

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Hellwig, Christoph von
Vollkommenes Teutsch- und Lateinisches Physical...

Los 312

Hellwig, Christoph, von. Vollkommenes Teutsch- und Lateinisches Physicalisch- und Medicinisches Lexicon, worinnen die Kunst-Wörter der Medicorum, Apothecker, Chirurgorum und Materialisten ... zusammen getragen. 3 Bl., 1004 S., 18 Bl. Ohne das Frontispiz. 21 x 17 cm. Pergament d. Z. (etwas berieben und fleckig) mit hs. RTitel. Hannover, Nicolaus Förster, 1713.

Wellcome III, 240. Lesky 294. Nicht bei Hirsch-Hübotter und Waller. – Erste Ausgabe. Im Register hat der Mediziner und Stadtphysicus zu Bad Tennstedt und Erfurt Christoph von Hellwig (1663-1721) Begriffe wie "alte Leute jung zu machen", "Blutstein aus dem Bley zu machen", "Dunkelheit der Augen", "Feigwartzen", "Gedärme", "Gülden Ader" und vieles mehr angeführt. – Es fehlt das Frontispiz. Titel gestempelt, mit hs. Anmerkungen und leicht fleckig, links unten mit Eckabschnitt. Vorsätze mit Montierungsresten. Mit Exlibris.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 409)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 210)

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Hippocrates
Magni Coacae Praenotiones

Los 313

Hippocrates. Magni coacae praenotiones. Opus admirabile, in tres libros distributum. Interprete & enarratore Ludovico Dureto. 6 Bl., 578 S., 27 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 40 x 24 cm. Halbpergament d. Z. (leicht berieben, fleckig und angeschmutzt). Genf, Stephan Gamonet, 1665.

STC H 489. Graesse III, 282. – Dritte Ausgabe der von Louis Duret übersetzten Prognostik, eine der umfangreichsten und am besten kommentierten Hippokrates-Ausgaben überhaupt. Auf den griechischen Text folgt jeweils die lateinische Übersetzung, dann in kleinerer Type ein Kommentar. Die vorliegende Ausgabe, die erstmals 1588 in Paris erschien, war so begehrt, dass sie 1668 wieder in Paris unverändert neu aufgelegt wurde. – Leicht braunfleckig und gebräunt, gelegentlich gering feuchtrandig. Unbeschnittenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)

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Hirschfeld, Ludovic
Névrologie et esthésiologie

Los 314

Hirschfeld, Ludovic. Névrologie et esthésiologie. Traité et iconographie du système nerveux et des organes des sens de l'homme avec leur mode de préparation. Deuxième édition. 2 Bände. Text- und Tafelband. X, 596 S.; 44 Bl. Mit 81 (es fehlen 3 Tafeln; 8 gefalteten) kolorierten lithographischen Tafeln, gezählt als Pl. 1-92. 27,5 x 22 cm bzw. 23,5 x 16 cm. Halbleder d. Z. (gering berieben und bestoßen, Stehkanten leicht abgerieben) mit goldgeprägtem RTitel und Kopfgoldschnitt. Paris, Victor Masson, 1866.

Vgl. Hirsch-Hübotter III, 238 (erste Ausgabe). – Zweite Ausgabe, der erstmals 1853 erschienenen neurologischen Abhhandlung, die zu den Hauptwerken Ludovic Hirschfelds (1816-1876) zählt. Hirschfeld, der zunächst auf Wunsch seines Vaters ein Talmudstudium begann, brach dieses ab und fand in Paris eine Anstellung als Anatomiediener. "Durch eisernen Fleiss, neben grossem Wissensdrange und aussergewöhnlicher Geschicklichkeit erregte er die Aufmerksamkeit Bourgery's, der sich des armen Jünglings annahm und ihm die Stellung eines Präparators anvertraute" (Hirsch-Hübotter). Ludovic Hirschfeld wurde später im Fach Medizin in Paris promoviert.
Die detaillierten Tafeln zeigen auf sehr anschauliche Weise das menschliche Nervensystem und sind jeweils von einem erklärenden Text begleitet. Der Tafelband behandelt neben dem zentralen Nervensystem im Allgemeinen auch die Funktion und Wirkungsweise einzelner Nerven. Ferner werden die Sinnesorgane beschrieben. – Es fehlen drei Tafeln (1, 2, 57). Titel des Tafelbandes mit restauriertem Randeinriss, die Tafeln und Textblätter sind allesamt an Falze gehängt. Tafel 26 stärker gebräunt, sonst nur minimal braunfleckig. Sehr sauber und wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 702)


Zuschlag
€ 300 (US$ 351)


Humboldt, Alexander von
Versuche über die gereizte Muskel- und Nervenfaser

Los 315

Humboldt, Alexander von. Versuche über die gereizte Muskel- und Nervenfaser nebst Vermuthungen über den chemischen Process des Lebens in der Thier- und Pflanzenwelt. 2 Bände. 3 Bl., 495 S.; 2 Bl., 468 S. Mit 8 Kupfertafeln auf blattgroßen Falzen. 21 x 13,5 cm. Spätere Leinenbände (stärker lichtrandig, fleckig und berieben, Kapitale bestoßen) mit (etwas lädiertem) RSchild. Posen, Decker und Berlin, Heinrich August Rottmann, 1797.

Wellcome III, 314. Ronalds 250. Löwenberg 45. Goedeke VI, 261, 5. – Erste Ausgabe. Humboldts erstes größeres Werk, mit dem er zum Begründer der Nervenpsychologie wurde. Es wurde schnell berühmt und auch ins Englische und Französische übersetzt. "Durch die exaktesten Versuche erforschte er den Einfluß von Licht, Wärme, Magnetismus und Elektrizität auf das Nervensystem und suchte nachzuweisen, daß die Nerventätigkeit auf dem Galvanismus oder einer ihm analogen Kraft, die aber mit der sogenannten Lebenskraft nicht identisch sei, beruhe" (Hirsch-Hübotter III, 337). – Titel mit Wappenstempel eines Berliner Arztes sowie dessen Besitzeintrag auf dem fl. Vorsatz (datiert 1863). Innenspiegel von Band I mit dem Schildchen der Voss'schen Buchhandlung in Berlin. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 750   (US$ 877)


Zuschlag
€ 900 (US$ 1.053)


Leubuscher, Rudolf
Über die Wehrwölfe und Thierverwandlungen im Mi...

Los 316

Leubuscher, Rudolf. Über die Wehrwölfe und Thierverwandlungen im Mittelalter. Ein Beitrag zur Geschichte der Psychologie. IV, 65 S., 1 Bl. 23 x 15 cm. Ohne Einband, Klammerheftung. Berlin, G. Reimer, 1850.

Einzige Ausgabe. "Die Wahnvorstellung, dass sich Menschen in Thiere verwandeln könnten, die zuweilen noch in unsern heutigen Irrenhäusern auftaucht, lässt sich bis ins Alterthum zurückverfolgen" (S. 1). Der Arzt, Psychologe und Psychater Rudolf Leubuscher (1822-1861) war ein enger Mitarbeiter Virchows auf dem Gebiet der pathologischen Anatomie und gab dessen Schriften heraus (vgl. Hirsch III, 685). – Im Rand leicht gebräunt, gelegentlich leicht stockfleckig.

Schätzpreis
€ 100   (US$ 117)


Nachverkaufspreis
€ 50   (US$ 58)

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Levret, André
Wahrnehmungen von den Ursachen und Zufällen vie...

Los 317

Levret, A(ndré). Wahrnehmungen von den Ursachen und Zufällen vieler schweren Geburten. Mit Anmerkungen über die bishero vorgeschlagenenen und angwandten Mittel dieselben zu enden. Aus dem Französischen übersetzt, und mit neuene Handgriffen und Werkzeugen vermehret von Johannes Julius Walbaum. 2 Bände. 20 Bl., 542 S.; 18 Bl., 504 S. Mit 9 Faltkupfern und gefalteter Tabelle. 18 x 11 cm. HLeder d. Z. (Kapitale gering bestoßen). Lübeck und Altona, David Iversen, 1758-1761.

Hirsch-Hübotter III, 768. Blake 270. Wellcome III, 509. Waller 5756. – Erste deutsche Ausgabe, eines der Hauptwerke des Pariser Anatomen André Levret (1703-1780), der als der bedeutendste französische Geburtshelfer des 18. Jahrhunderts in die Medizingeschichte einging. "Besondere Verdienste erwarb er sich um die Verbreitung, den Gebrauch und die Verbesserung der Geburtszange. Er gab ihr ein neues Schloss, das s. g. französische und dadurch, dass er sie mit einer Beckenkrümmung versah, lieferte er ein Instrument, mit dem sich seitdem auch über dem Beckenausgange operiren lässt. Er stellte sichere und feststehende Indicationen zum Gebrauche dieses Instrumentes auf. Nicht geringere Verdienste, als um die Zange, erwarb er sich um die Operation der Wendung und des Kaiserschnittes" (H.-H.). – Titel und Vorsatz mit Besitzeinträgen. Wohlerhaltenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 300   (US$ 351)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 234)

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Liébeault, Ambroise-Auguste
Thérapeutique suggestive

Los 318

Liébeault, Ambroise-Auguste. Thérapeutique suggestive, son mécanisme et des états analogues. VII, 308 S. 18 x 11,3 cm. Leinen um 1930 mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Octave Doin, 1891.

Garrison-Morton 4998. – Erste Ausgabe der "Thérapeutique suggestive", eines der zentralen Werke des französischen Arztes Ambroise-Auguste Liébeault (1823-1904), der als "Vater der modernen Hypnosetherapie" Berühmtheit erlangte. – Von leichten Bräunungen abgesehen gutes Exemplar.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 175)


Zuschlag
€ 80 (US$ 93)


Lobstein, Johann Friedrich
De nervi sympathetici humani

Los 319

Lobstein, Joh(ann) Fried(rich). De nervi sympathetici humani fabrica usu et morbis commentatio anatomico-physiologico-pathologica tabulis aeneis et lithographicis illustrata. XII, 174, VIII S. Mit 8 (6 kolorieren) lithographischen Tafeln und 2 (1 gefalteten) Kupfertafeln. 31 x 23 cm. OPappband (stärker gebräunt, etwas bestoßen, oberes und unteres Kapital leicht abgerieben) mit illustriertem Vorder- und Rückdeckel. Paris, F. G. Levrault, 1823.

Goldschmid 253. Garrison-Morton 1317. Wellcome III, 534. Waller 5963. – Erste Ausgabe. "Includes description of Lobstein's ganglion', an accessory ganglion of the sympathetic nerve above the diaphragm ..." (Garrison-Morton). Der deutsche Pathologe und Anatom Johann Friedrich Lobstein (1777-1835) wurde 1798 Prosector und kurze Zeit später Direktor des anatomischen Theaters in Straßburg. Nach seiner Promotion im Jahre 1804 hielt er anatomische Vorlesungen an der Universität Straßburg. Dort gründete er auch ein pathologisches Museum.
"Die farbigen Bilder, handkoloriert wie alle Farblithographien der Frühzeit, lassen die Pinselarbeit deutlich erkennen" (Goldschmid). – Text und Tafeln leicht gebräunt, finger-, braun- und stockfleckig. Unaufgeschnittenes, breitrandiges Exemplar.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 409)


Nachverkaufspreis
€ 500   (US$ 585)

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Martius, Theodor Wilhelm Christian
Lehrbuch der pharmaceutischen Zoologie

Los 320

Martius, Theodor Wilhelm Christian. Lehrbuch der pharmaceutischen Zoologie für Apotheker, Gerichtsärzte, Medicin-Studirende, Droguisten und alle diejenigen, welche sich dem Studium der Pharmacie widmen wollen. VII, 176 S. Mit 3 gefalteten lithographischen Tafeln. 21,5 x 13 cm. Pappband d. Z. (etwas verblasst) mit hs. RSchild. Stuttgart, Balz, 1838.

Erste Ausgabe. Theodor Wilhelm Christian Martius (1796-1863), Professor für Pharmazie und Bürgermeister Erlangens sowie Gründer des Süddeutschen Apothekervereins "erwarb sich besondere Verdienste um die Förderung der Drogenkunde und die Anlegung wissenschaftlich geordneter pharmakognostischer Sammlungen" (Hirsch-Hübotter IV, 103). Die lithographischen Tafeln zeigen verschiedene Moschusbeutel. – Tafeln an blattgroße Falze angehängt und eingeklappt. Mit gestochenem Exlibris. Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 140)


Zuschlag
€ 100 (US$ 117)



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