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Hauptbild Beschreibung Status

Bähr, Johann Karl
Mittheilungen aus dem magnetischen Schlafleben ...

Los 201

MEDIZIN
(Bähr, Johann Karl und R. Kohlschütter). Mittheilungen aus dem magnetischen Schlafleben der Somnabüle Auguste K. in Dresden. XXII, 413 S. Mit Holzschnitt-Frontispiz und 5 Textholzschnitten. 22,5 x 15 cm. Pappband d. Z. (berieben und teils etwas stärker bestoßen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Dresden und Leipzig, Arnold, 1843.

Holzmann-Bohatta III, 5015 – Erste Ausgabe der detailliert beschriebenen Fallgeschichte, ein zweiter Druck erschien ebenda 1850. – Etwas stock- und braunfleckig, stellenweise stärker betroffen, anfangs auch mit Wasserrand.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)



Barbeyrac, Charles de
Traité des maladies qui arrivent aux parties gé...

Los 202

Barbeyrac, Charles de. Dissertations nouvelles sur les maladies de la poitrine, du coeur, del'estomac, des femmes, veneriennes, & quelques maladies particulières. Avec deux descriptions de Maladies qui n'ont jamais été écrites, par Boerhaave. 5 Bl., 576 S., 5 Bl. Hellbraunes Leder d. Z. (Kapitale leicht abgeschürft, sonst nur gering beschabt oder bestoßen) mit rotem goldgeprägten RSchild und überaus reicher RVergoldung, Stehkantenfileten. Amsterdam, Janssons, 1731.

Blake 30. Hirsch-Hübotter I, 325. Nicht bei Waller. – Erste Ausgabe der frühen Abhandlung über die venerischen Krankheiten. Charles B. Barbeyrac (1629-1699) gilt als "einer der berühmtesten französischen Praktiker des 17. Jahrhunderts ... studierte in Aix und Montpellier, promovierte hier 1649 ... übernahm als die Stellung als Leibarzt des Cardinals von Bouillon und wurde einer der gesuchtesten und beliebtesten Aerzte in Montpellier. Zugleich hielt er unter grossem Andrange von Schülern, u. A. gehörte auch Sydenham zu ihnen, Privatvorlesungen der Medizin und führte zahlreiche junge Aerzte in die Praxis ein ... [er] wird besonders wegen seiner natrurgemässen Therapie und einfachen Arzneivorschriften gerühmt" (Hirsch-Hübotter). – In ausgezeichnetem Zustand, sehr sauber und frisch, bemerkenswert schön gebunden.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 324)


Beer, Georg Joseph
Pflege gesunder und geschwächter Augen

Los 203

Beer, Georg Joseph. Pflege gesunder und geschwächter Augen, nebst einer Vorschrift, wie man sich bey plötzlichen Zufällen an den Augen ... selbst helfen kann. X, 197 S. Mit gestochener Tafel. 18 x 11 cm. Kalbleder d. Z. VDeckel etwas fleckig) mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem grünem RSchild. Wien und Leipzig, Weidmann, 1800.

Hirsch-Hübotter I, 423. Hirschberg II, 520. BLKÖ I, 222. ADB II, 249. – Erste Ausgabe. "Die erste einigermaßen vollständige Hygiene der Augen, die ein erfahrener Augenarzt verfaßt und die bis heute noch nicht völlig ihren Wert verloren hat" (Hirschberg). Georg Joseph Beer (1763-1821) begründete die Wiener Schule der Augenheilkunde. "Unstreitig eine der hervorragendsten Koryphäen der Ophtalmologie" (H.-H.). – Mit kleinerem Braunfleck im oberen Rand, sonst sauber und wohlerhalten. Vorsätze leimschattig. Dekorativ gebundenes Exemplar in Ganzleder und mit leuchtender RVergoldung.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 406)



Blankaart, Steven
Anatomia practica rationalis

Los 204

Blankaart, Steven. Anatomia practica rationalis oder Anatomische Beschauung an seltsamen Kranckheiten verstorbener Leiber, nebst ein neuen Tractat von dem Umgang des Bluths durch Röhrlein und von derselben Thürlein oder Fallen. Anfangs von dem Autore in Holländ. auß derselben aber in unsere Mutter-Sprache übersetzet von J. L. 414 S., 4 Bl. Titel in Rot und Schwarz. 16,5 x 10 cm. Leder d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen). Hannover und Wolfenbüttel, Gottlieb Heinrich Grentz, 1692.

VD17 23:243202P. Vgl. Hirsch-Hübotter I, 565. Weller 1108. Nicht bei Garrison-Morton. – Erste deutsche Ausgabe seiner Resultate von 200 Autopsien inklusive der jeweiligen Krankengeschichte. Neben seinem vielfach aufgelegten Lexicon medicum graeco-latinum von 1679 Blankaarts bedeutendstes Werk. Der Erstdruck erschien 1688 in Leiden. – Ohne hinteres fl. Vorsatz, Titel mit Besitzeintrag. Insgesamt etwas finger- und braunfleckig, stellenweise mit Feuchtigkeitsrändern.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 696)


Colombo, Realdo
Anatomia, das ist sinnreiche Auffschneidung ein...

Los 205

Colombo, Realdo. Anatomia, das ist sinnreiche, künstliche, begründete Auffschneidung, Theilung, unnd Zerlegung eines vollkommenen menschlichen Leibs und Cörpers. 4 Bl., 273 S., 1 w. Bl. Mit gefalteter typographischer Tabelle und 41 (statt 44) zumeist blattgroßen Textkupfern nach Vesal u. a. 33,5 x 22 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (berieben, mit hs. Rückentitel) mit Heiligenrolle und datierter und monogrammierter Medaillonrolle ("HSE" "1601") auf den Deckeln sowie 2 intakten Messingschließen. Frankfurt, Matthias Becker für Theodor de Bry, 1609.

Choulant-Fr. 210. Krivatsy 2617. Waller 2075. Nissen 921 (Anmerkung). Vgl. Garrison-Morten 378.1 bzw. 284. Norman 501 bzw. 497. – Erste deutsche Ausgabe der Anantomie Colombos, die die Erstbeschreibung des pulmonalen oder kleinen Blutkreislaufs enthält. Das Werk besteht aus drei Teilen mit jeweils eigenem Titelblatt, datiert auf das Jahr 1608. Dem Text Colombos ist eine Serie von anatomischen Kupfern vorangestellt, Nachstiche Vesal'scher Tafeln. Die Kupfer tragen in der Platte Seitenzahlen und Bogensignaturen eines weitaus umfangreicheren Werks, scheinen also bereits verwendet worden zu sein. Dem Text Colombos folgt die erste deutsche Ausgabe von Volcher Coiters Diversorum animalium sceletorum explicationes iconibus illustratae mit weiteren 20 (16 ganzseitigen) Textkupfern, darunter die berühmten Vogelskelette, die zuerst in seinen Lectiones 1575 in Nürnberg erschienen. "The Sceletorum explicationes are Coiters own work. The illustrations of the animal skeletons are used again in Johann Andreas Schencks german translation of Realdus Columbus' Anatomio" (Choulant-F.). Den Abschluss dieses Teils bildet eine frühe "Vergleichung der menschlichen Gebein mit den Gebeinen eines Schweiff-Affen, Fabian genannt". Coiter "was the first to elevate comparative anatomy to the rank of an independant branch of biology... Coiters illustrations occupy as a prominent postion in the history of zoology and comparataive anatomy" (Norman). – Es fehlen die Seiten 45 bis 48 mit drei Textkupfern. Titel mit kleinem Randausriss eines früheren Blattweisers. Etwas gebräunt oder braunfleckig, im oberen Rand mit sehr schmalem Wasserrand. Insgesamt wohlerhalten. – Vorgebunden: Pedanius Dioscorides. Kräuterbuch von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Oelen, Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi etc. 2 Teile in 1 Band. Mit 6 Bl., 469 S.; 1 Bl., S. 474-616, 18 Bl. (Register, d. l. w.). Titel in Schwarz und Rot. Mit 2 (wiederholten) gestochenen Titelbordüren mit Druckermarke, Holzschnitt-Druckermarke am Schluss, ca. 600 Textkupfern und gefalteter Holzschnitt-Tafel. Frankfurt, Johann Bringer für Conrad Corthoys, 1610. - VD 17 3:608860N. Nissen BBI 498. Pritzel 2322. - Erste Ausgabe in der deutschen Übertragung Peter Uffenbachs. Der erste Teil stellt eine Übertragung der Schrift De materia medica des Dioscurides dar, der zweite Teil (mit eigenem Titelblatt) enthält die Ars destillandi oder Diestellier-Kunst von Hieronymus Braunschweig. Die Textkupfer zeigen Hunderte von Kräuterpflanzen sowie verschiedene Destillierapparate. Mit der Holzschnitt-Falttafel, die als Umrahmung für ein Gedicht auf den Destillierofen dient. - Mal mehr, mal weniger gebräunt und stockfleckig, sonst schön und wohlerhalten. Ohne die bei Kräuterbüchern häufig vorkommenden Lesespuren.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.959)



DuMonchaux, Pierre-Jean
Medicinische Anekdoten

Los 206

(DuMonchaux, Pierre-Jean). Medicinische Anekdoten; Oder Sammlung besonderer Fälle, welche in die Anatomie, Pharmaceutik, Naturgeschichte etc. einschlagen, nebst einigen merkwürdigen Nachrichten von den berühmtesten Ärzten. Aus dem Französischen übersetzt. 2 Teile in 1 Band. 20 Bl., 256 S.; 255 S. 16 x 10 cm. Etwas späterer Pappband (Rücken mit kleinem Klebeschild, leicht bestoßen, gering berieben) mit goldgeprägtem RSchild. Frankfurt und Leipzig, Göbhardt, 1767.

Blake 129. Hirsch-Hübotter IV, 237f. Barbier I, 180. – Erste deutsche Ausgabe, das französische Original war 1762 erschienen. Verfasser ist der auf die Insel Santo Domingo verbannte Arzt und Bibliograph Pierre-Jean DuMonchaux (1833-1866). Laut dem Inhaltsverzeichnis werden so unterschiedliche Themen wie "eine beträchtliche Augenentzündung", ein "besonderes Gewächs", "ein Cadaver, an welchem die Nägel zwanzig Jahr nach dessen Tod wieder gewachsen waren", "ein aus der Ader gelassenes Geblüt, das so weiß wie Milche war", "von Liebestränken" und viele mehr behandelt. – Etwas braun- und stockfleckig, stellenweise leicht feuchtrandig. Vorderer fliegender Vorsatz recto mit Klebeschildchen.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 406)



Gallini, Stephan
Betrachtungen über die neuern Fortschritte in d...

Los 207

Gallini, Stephan. Betrachtungen über die neuern Fortschritte in der Kenntniß des menschlichen Körpers. Aus dem Italiänischen übersetzt von D. G. H. F. 1 Bl., XII S., 1 Bl., 317 S. 18,5 x 12 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (berieben; mit hs. RSchild). Berlin, Voss, 1794.

Hirsch-Hübotter II, 674. – Erste deutsche Ausgabe seiner ersten physiologischen Hauptschrift, die Übersetzung aus dem Italienischen besorgte Ludwig Christoph Althof (1758-1832). Die italienische Erstausgabe erschien 1792 unter dem Titel Saggio d'osservazioni in Padua, wo Stephan Gallini (1756-1836) über Jahrzehnte als Professor für Physiologie und vergleichende Anatomie wirkte und zu bedeutendsten Vertretern dieser Disziplinen gehörte. – Gebräunt und stockfleckig, sonst wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)



Greiß, Johann Georg
Fons aquae vitae Cantstadiensis

Los 208

Greiß, Johann Georg. Fons aquae vitae Cantstadiensis, oder kurtze und gründliche Beschreibung der fürtreffl. Natur, Krafft und Wirkung des Cantstatter Sultz-Wassers. 6 Bl., 58 S. 13,5 x 8 cm. Broschur d. Z. Stuttgart, Chr. G. Rößlin, 1710.

Einzige Ausgabe dieses seltenen Büchleins über die Mineralquellen von Cannstatt bei Stuttgart, verfasst von dem Chirurgen und Badmeister "daselbst" J. G. Greiß. Enthält auch allgemeine Hinweis über das Kur- und Bäderwesen, das richtige Verhalten beim Kuraufenthalt, über den Gehalt der Cannstätter Wässer usw. – Etwas gebräunt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 208)



Hufeland, Christoph Wilhelm
Ueber die Natur, Erkentnismittel und Heilart de...

Los 209

Hufeland, Christoph Wilhelm. Ueber die Natur, Erkentnismittel und Heilart der Skrofelkrankheit. Eine von der Kaiserlichen Academie der Naturforscher gekrönte Preisschrift. XIV, 342 S. 20,3 x 12 cm. Pappband d. Z. (etwas berieben und geringfügig stockfleckig, Kanten und Rücken beschabt; Kapitale mit kleineren Papierabrissen, ohne das RSchild). Jena, Academische Buchhandlung, 1795.

Wellcome III, 310. Blake 224 (mit falscher Kollationierung). Goedeke VI, 257, 5. – Erste Ausgabe des bahnbrechenden Werkes des Berliner Arztes und Sozialhygienikers Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836) über die Skrofulose (Skrofeln), eine überaus weit verbreitete Hauterkrankung bzw. über die Hauttuberkulose. – Titel und erste Bl. sowie mehrere Blätter des letzten Drittels stärker braunfleckig, sonst vereinzelt braun- oder stockfleckig, unfrisch.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 139)


Kulmus, Johann Adam
Anatomische Tabellen

Los 210

Kulmus, Johann Adam. Anatomische Tabellen. Nebst dazu gehörigen Kupfern. Daraus des ganzen menschlichen Körpers Beschaffenheit und Nutzen deutlich zu ersehen. Vierte vermehrte und verbesserte Auflage. 4 Bl., 121 S., 3 Bl. Mit gestochenem Porträtfrontispiz von Hieronymus Sperling und 25 gefalteten Kupfertafeln. 22 x 14 cm. Halbleder d. Z. (nur ganz minimal berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem roten RSchild und RVergoldung. Leipzig, Caspar Fritsch, 1741.

Hirsch-Hübotter III, 571. Waller. 5452. Choulant 24. Wellcome III, 419. – Die zu ihrer Zeit sehr beliebten Tabellen mit den anschaulichen Kupfertafeln des Danziger Stadtphysikus Johann Adam Kulmus (1689-1745), war erstmals 1722 erschienen und erlebte zahlreiche Auflagen, wobei die Tafelkollation stets etwas abweicht. Das vorliegende Exemplar beschreibt 28 "Tabellen", womit die Texte zu den anatomischen Details gemeint sind. Beigegeben sind 28 Figuren auf 25 teils mehrfach gefalteten Kupfertafeln, von denen das Frontispiz als erste Tafel die erste Tabelle begleitet. Im folgenden werden die Kupfer römisch durchnummeriert, wobei Darstellungen 16 und 17 sowie 22 und 23 sich jeweils auf einem Blatt befinden. – Nur vereinzelt etwas fleckig, gebräunt, wenige Knicke, insgesamt sehr schön gebundenes Exemplar.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 231)



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