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Lose im Nachverkauf

Katalog Geschichte, Geographie, Reisen » zur Buchabteilung
Geschichte, Geographie, Reisen Auktion 114, Di., 15. Okt., 10.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Steger, Friedrich
Das Haus der Welfen

Los 247

Steger, Friedrich (Hrsg.). Das Haus der Welfen. Beiträge zur Geschichte der Lande Braunschweig und Hannover in Biographien der ausgezeichnetsten Regenten und Fürsten beider Welfen-Linien. VIII, 398 S. Mit 32 lithographischen Portrait-Tafeln. 21 x 13,5 cm. HLeder d. Z. (etwas stärker berieben). Braunschweig, Oehme und Müller, 1843.

Loewe 508. – Zweite Auflage der Sammlung von Biographien. Der erste Druck erschien 1840 unter dem Titel Gallerie von Portraits berühmter Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. – Etwas stockfleckig, im Rand gebräunt. Einige Lagen leicht ausgebunden.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)

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Verfassungs-Urkunde
des Großherzogthums Hessen

Los 250

Verfassungs-Urkunde des Großherzogthums Hessen. 27 S. 19,5 x 12 cm. HLeinen des späten 19. Jahrhunderts mit hs. Papierrückenschild. O. O., Dr. u. J. (1820).

Unfirmierter Druck der Verfassung des Großherzogtums Hessen, die von 1820 bis 1918 Gültigkeit besaß. – Etwas stockfleckig. Exemplar aus der Bibliothek Thun-Hohenstein in Tetschen, mit entsprechendem gestochenen Wappenexlibris und großem Sammlungsstempel mit Wappen in Rotdruck auf dem Titel.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)

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Ziegler, Johann
Ansicht von Worms

Los 254

Ziegler, Johann. Ansicht von Worms. Vue de Worms. Kolorierte Umrissradierung von Lorenz Janscha. 35 x 45 cm (Plattenrand). Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 52,5 x 62 cm. Wien, Artaria, 1798.

Brunet III, 500. – Die Wormser Ansicht stammt aus "Fünfzig malerische Ansichten des Rhein-Stromes von Speyer bis Düsseldorf, nach der Natur gezeichnet". Ziegler und Janscha studierten beide an der Akademie der Künste in Wien, letzterer wurde sogar Professor der Institution. – Nicht ausgerahmt, daher mit möglichen Randläsuren. Versand nur ohne Rahmen.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 330)

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Amtliches Fernsprechbuch für Berlin und Umgegend.
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin

Los 257

Amtliches Fernsprechbuch für Berlin und Umgegend. Ausgabe 1932 von Oberpostdirektion Berlin (Hrsg.) XXVIII, 1 Bl., 1498 S. 29,5 x 20 cm. OHalbleinen (Rücken leicht knickspurig, etwas gebräunt und bestoßen, Rückendeckel oben am Rand mit kleiner Fehlstelle). Berlin, Reichsdruckerei, 1934.

Im "Amtlichen Fernsprechbuch Berlin 1932" finden sich viele namhafte Persönlichkeiten, die kurze Zeit später aufgrund der politischen Situation fliehen mussten, beispielsweise: "Walter Benjamin, Schbg, Kufsteiner Str. 57" (S. 82), Walter Gropius, Prof. Bauatel., W35, Potsdamer Str. 121a (Wohn.das.)" (S. 418), "John Heartfield, Zeichner u. Graphik., Atel., Chlbg, Bleibtreustr. 7" (S. 472), "Friedrich Hollaender, Komponist, Halensee, Cicerostr. 14" (S. 535), "Charlotte [i.e Lotte] Laserstein, Frau, Chlbg 1, Tegeler Weg 2" (S. 738), "Schönberg, Arnold, Komponist, W50, Nürnberger Pl. 3" (S. 1157), "Kurt Weill, Komponist, Chlbg 9, Bayern-Allee 14" (S. 1380) und viele andere. – Papier qualitätsbedingt leicht gebräunt, im Block sonst kaum Gebrauchsspuren.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Askanisches Gymnasium
Fotoalbum des Schriftstellers, Autors und Oberl...

Los 258

Askanisches Gymnasium. - Kraetsch, Emil. Fotoalbum des Schriftstellers, Autors und Oberlehrers am Askanischen Gymnasium in Berlin. Ca. 80 montierte Silbergelatine-Fotos auf Albumkartons. 34 x 33 cm. Schweres dunkelgrünes Leder d. Z. (kaum berieben) mit Rücken- und Deckelvergoldung sowie auf beiden Deckeln vertieft eingelassenem honigfarbenem Pergament-Spiegel mit ornamentaler Goldprägung. Berlin 1952.

Prof. Dr. Emil Kraetsch, geboren am 10. Februar 1856 in Berlin war Historiker, Geschichtslehrer und Romanist, veröffentlichte u. a. die Schrift "De abundanti dicendi genere Lucretiano" (1881), eine "Illustrierte Weltgeschichte", eine Schrift über den Erzbischof Friedrich von Mainz (1895) sowie ein französisches Taschenwörterbuch. Er arrivierte zum Oberlehrer des Askanischen Gymnasiums in der Berliner Friedrichsvorstadt und wurde dann Direktor des Königstädtischen Gymnasiums, einer humanistisch orientierten Schule in der Berliner Innenstadt im Stadtteil Königsstadt (Königsvorstadt, Georgenvorstadt; heute ein Teil von Mitte).
Dargestellt in Fotos ist ein großer Teil aus dem Leben des Professors und seiner großen Familie, der in Berlin-Wilmersdorf, Bundesallee 221, wohnte, Familienfotos mit Frau und Kindern, interessante Ansichten Berliner Interieurs "Herrenzimmer der Wohnung Walter Kraetsch, Helmstedter Str. 6, 1943", aber auch Fotos von Reisen nach Unterwössen im Chiemgau (1940), Ostseebad Grömitz (mit Bikini-Fotos der hübschen Mädchen der Familie), List auf Sylt, bei Segelpartien in Berlin-Wannsee (1952), in Brüningslinden, in Farchant in Oberbayern (mit spektakulären Alpenansichten), Linderhof, Ettal, dann folgen frühe Auslandsreisen nach Jugoslawien (1954) mit der Kvarner Bucht, Opatija, Medvejy, Lovran, Insel Rab, und schließlich Italien mit Venedig (Rialto, Palazzo Vecchio), Rom (Trevibrunnen, Petersplatz) ferner Capri, Amalfi etc. – Wohlerhalten.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 60   (US$ 66)

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Berliner Pfennig-Blätter

Los 261

Berliner Pfennig-Blätter. Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände (später: Volks-Zeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände). Verantwortlicher Redacteur, Verleger und Drucker: Dr. Carl Lindow. Jahrgänge I, II, VI, VII und VIII in 5 Bänden. Mit vielen kleinen Holzschnitten zu den Rätseln. 24 x 17 cm. Schlichte marmorierte Halbleinenbände d. Z. (Gelenke und Kapitale z. T. bestoßen oder zerschlissen; bei Jg. 1850 vorderes Innengelenk geplatzt.). Berlin, April 1844 - Juli 1851.

Viereinhalb Jahrgänge der populären Zeitschrift, die anfangs nur aus 2 Blättern bestand und jeden zweiten Tag, später dann wöchentlich in größerem Umfang erschien. Mit Fortsetzungsromanen, Erzählungen, Rätseln und vereinzelten Gedichten gefüllt, brachte das Blatt zunächst nur durch eine über viele Nummern fortgesetzte Geschichte Berlins einen Lokalbezug. Im zweiten Jahrgang begann man vorsichtig mit kleinen Lokalnachrichten, und 1849 wurden Berliner Neuigkeiten in einer ständigen Rubrik "Berliner Stadtpost" zusammengefasst. Hinzu kamen nach und nach die Beilagen "Kirchliche Wochen-Blätter" (ebenfalls mit einer Rubrik "Ereignisse Berlins"), "Beilage der Berliner Pfenning-Blätter" und "Berliner Anzeiger". Jahrgang 1845 enthält vorübergehend auch Theaterkritiken. Vorhanden sind: 1. Jg. 1844, Nr 2-135 (3. April - 31. Dez.; es fehlt Heft 1). - 2. Jg. 1845, Nr 1-177 (1. Jan. - Dez; es fehlt das Heft 178/180). - 6. Jg. 1849, Nr 1-155 (1. Jan. - 31. Dez.). - 7. Jg. 1850, Nr 1-156 (1. Jan. - 31. Dez.; es fehlen Gesamttitel und Inhaltsverzeichnis). - 8. Jg 1851, Nr 1-76 (Jan. - 26. Juli; es fehlen Gesamttitel und Inhaltsverzeichnis, stattdessen sind diese vom 7. Jg. 1850 vorgebunden). Die 1849 beginnenden Beilagen sind nicht komplett vorhanden.

Schätzpreis
€ 150   (US$ 165)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)

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Böcklin, Johann
Vue general de la maison du plaisance

Los 263

Böcklin, J. Vue general de la maison du plaisance, de sa Majesté le Roy de Prusse, nommé mon Byoux, Batie devant Berlin sur la Spree. Kupferstich (von 2 Platten gedruckt) von Johann Friedrich Nilsson Eosander Freiherr von Göthe. 50,5 x 70,5 cm. Frankfurt, 1717.

Fauser Nr. 1382. Kiewitz 494. Berndt 210. – Das Schloss Monbijou wurde 1703 gegenüber dem heutigen Bode-Museum von Eosander von Göthe als Lusthaus im Stil des Spätbarock erbaut. 1740 wurde es um zwei Flügelbauten von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erweitert. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss 1959 auf Beschluss des SED-Magistrats abgerissen. Heute befindet sich dort der Monbijoupark. – Knapp an den Seitenrändern beschnitten (teils bis an den Plattenrand). Mehrfach gefaltet, partiell verso hinterlegt. Etwas blass im Abdruck.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 150   (US$ 165)

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Böcklin, Johann
Carolineum augustum sive palatium

Los 264

Böcklin, Johann. Carolineum augustum sive palatium regium civitatis carolinensis vulgo Charlottenburg quod Fridericus rex Borussiae ... Kupferstich nach Eosander de Göthe aus dem Theatrum Europäum. 37,5 x 91 cm. 1705.

Ernst, Eosander, Nr. 15. Fauser 1380. – Die Frontalansicht des Charlottenburger Schlosses zeigt in imposanter Weise die Architektur und das Geschenken im Schlosshof. – Mehrfach gefaltet, verso partiell hinterlegt, teils mit Quetschfalten. Gering gebräunt.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 385)

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Bratring, F. W. A.
Statistisch-topographische Beschreibung der ges...

Los 265

Bratring, F. W. A. Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. 3 Bände. Mit 3 gestochenen Titelvignetten. 25 x 21,5 cm. Marmorierte Pappbände d. Z. (berieben, beschabt und bestoßen, leicht angestaubt) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Berlin, Friedrich Maurer, 1804-1809.

NDB II, 538. Berlin-Bibliographie S. 5. – Erste Ausgabe. "Als geradezu klassisches Werk kann man [die] 'Statistisch-topographische Beschreibung ...' bezeichnen; sie ist das 'Beste und Zuverlässigste', was wir in dieser Art über Brandenburg besitzen, ein Werk, das nach dem Verlust mancher Unterlagen noch an Wert gewonnen hat" (NDB). Die Orte sind jeweils mit ihrem Besitzer, der kirchlichen Verfassung, Einwohnerzahl und ihrem "Zustand" aufgeführt, z. B. "Käcklitz, Adl. Gut, nebst 5 Büdnern und 5 Einliegern, Windmühle, 30 M. Holz; 4 (Feuerstellen), 58 (Menschen), 21/2 Hufen; Die verwitw. Geh. Räthin v. Gansauge (Besitzerin), eingepf(arrt) in Polckritz". Weitere Angaben betreffen das Land (Gewässer etc.), die Einwohner ("Schutzjudenfamilien", französische Kolonie etc.), staatsbürgerliche Stände, Zahl und Verhältnisse der Bevölkerung, Kultur des Landes, Fabrikation, Religion, innere Staatsverhältnisse etc. – Innenspiegel mit Exlibris. Vorsätze etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten und sauber.

Schätzpreis
€ 450   (US$ 495)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 330)

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Engelbrecht, Martin
Vüe generale de Charlottenburg

Los 269

Engelbrecht, Martin. Vüe generale de Charlottenburg. Kupferstich nach Eosander de Göthe aus Merians Theatrum Europäum. 45,5 x 62 cm. 1717.

Ernst, Eosander, Nr. 10. Fauser 1379. Nicht bei Kiewitz. – Aus der Vogelperspektive blickt der Betrachter auf das Schloss Charlottenburg und die großzügige Parkanlage, die von der Spree umgeben ist. – In den beiden Seitenrändern ergänzend angesetzt (leicht Darstellungsverlust des Plattenrandes) bzw. vollständig hinterlegt. Leicht braunfleckig. Stellenweise etwas knitterfaltig.

Schätzpreis
€ 350   (US$ 385)


Nachverkaufspreis
€ 200   (US$ 220)

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