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Katalog Geschichte, Geographie, Reisen » zur Buchabteilung
Geschichte, Geographie, Reisen Auktion 113, Di., 16. Apr., 10.00 Uhr


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Kapitel Geographie / Geography / Geografia (Lose 1 - 215) » Kapitelwahl

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Hauptbild Beschreibung Status

Nicolai, Friedrich
Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Ber...

Los 198

Nicolai, Friedrich. Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten. 3 Bl., XIV, 622 S., 9 Bl. Mit 2 mehrfach gefalteten Kupferstichplänen. 17,5 x 10,5 cm. Leder d. Z. (unteres Kapital unschön überklebt, stärker berieben, etwas beschabt, mit kleinen Wurmspuren). Berlin, Friedrich Nicolai, 1769.

Goedeke IV 1, 500, 10. Berlin-Bibliographie S. 52. Kat. Nicolai (Wolfenbüttel) Nr 71. – Erste Ausgabe der besten und umfassendsten Berlin-Beschreibung des 18. Jahrhunderts, vom Autor-Verleger seinem König Friedrich dem Großen gewidmet. Mit einem Anhang, "enthaltend die Leben aller Künstler, die seit Churfürst Friedrich Willhelms des Großen Zeiten in Berlin gelebet haben, oder deren Kunstwerke daselbst befindlich sind" sowie mit je einem großen Stadtplan von Berlin und Potsdam. – Leicht gebräunt und braunfleckig, die Pläne im Rand stellenweise mit Quetschfalten, vorderes Innengelenk geschwächt. Exemplar aus dem New Yorker Leo Baeck Institut (Titel verso gestempelt).

Schätzpreis
€ 500   (US$ 570)


Nachverkaufspreis
€ 350   (US$ 398)

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Prospekte von Berlin
Berlin und Potsdam

Los 203

Prospekte von Berlin (Kassettentitel). Berlin und Potsdam. 49 Aquatintaradierungen nach Friedrich August Calau. 11 x 14 cm. Lose eingelegt in illustrierte Pappkassette d. Z. (mit Gebrauchsspuren). Berlin um 1820.

Vgl. Kiewitz 250f. – Die Radierungen mit deutsch-französischem Paralleltext, die teils nach Vorlagen des Berliner Miniaturmalers und Zeichners Friedrich August Calau (1769-1828) entstanden, zeigen: "Berlin von der Schanze auf dem Tempelower Berg", die Charité, den "Mühlenberg mit der Aussicht über Berlin", das "Palais des Prinzen Heinrich und das Opernhaus", den "Standpunkt von der Burgstraße nach der Börse dem Dom u. dem Knönigl. Schlosse", den Alexander Platz, "Das Commandanten Haus auf dem Zeughaus-Platz", das Zeughaus (in 2 Varianten), das Königliche Schloss, "Ansicht der langen Brücke" (in 2 Varianten), Brandenburger Tor, Opernplatz, "Die beiden Thürme auf dem Gendarmenmarkt", die katholische Kirche, den Tiergarten, das Schlosstheater in Charlottenburg, die Breite Straße, "Claussens jetzt Jungens CaffeHaus und die Eisbahn auf dem Spree Canal", das "Cadetten-Haus", den Wilhelm-Platz, die Neue Börse, "Der neue Anbau des königl. Palais mit dem Verbindungs-Bogen" (in 2 Varianten), Schloss Bellevue, Marmor-Palais in Potsdam (in 2 Varianten), "Aussicht von dem Garten hinter d. Georgischen Hause und über den dahinter gelegenen Schiffbauerdamm", das Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg, das "Leipziger-Thor", das Invalidenhaus, "Statue des Fürsten Leopold von Anhalt Dessau", den "Eingang zu Mon Bijou", "Die Spandauer Brücke mit der Ansicht nach dem Haakchen Markt", "Das neue Münzgebäude", die "Gegend des Berliner Thiergartens", Schloss Charlottenburg (in 2 Varianten), "Mon-Bijou vom jenseitigen Ufer der Spree gesehen", Königliche Schloss in Potsdam, Potsdamer Belvedere, "Ansicht des Monuments auf dem Kreutzberg", "Die neue Schloss-Brücke", Schauspielhaus, Lustgarten, Königliche Akademie, Promenade unter den Linden und ein Dampfboot. – Teils etwas gebräunt.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Nachverkaufspreis
€ 1.200   (US$ 1.367)

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Spezereiwaren-Lehrbrief
Dekorative Schmuckurkunde. Berlin 1. April 1725

Los 209

Spezereiwaren-Lehrbrief. Dekorative Schmuckurkunde als Abschluss für das Erlernen des Spezerei- und Materialhandels. Deutsche Handschrift auf Pergament. Mit reicher kalligraphischer Verzierung, ornamentalem Lineament mit farbig eingemalten Figuren, drei Kartuschen, unten mit den Unterschriften, oben mit einer hübschen gouachierten Vedute, zwei Approbationsstempeln und dem großen Gildensiegel mit dem Wappen in rotem Siegellack in einer Hartholzkapsel mit Seidenband unten eingelassen. 1 Blatt. Ca. 39 x 57 cm. Fest aufgezogen auf Karton und gerahmt in einfache moderne Holzleiste. Datiert Berlin 1. April 1725.

Besonders hübscher Lehrbrief für die Betreiber der legendären Spezereihandlung Eckstein-Drewitz zu Berlin, ausgestellt von der Kaufmannsgilde für die beiden Gesellen Carl Reinhard Eckstein und Johann Friedrich Drewitz aus dem berliner-brandenburgischen Raum.
"Wir Gülde-Velter-Herren, und sämmtliche Innungs-Verwandte, der Kauffmannschafft, der Specerey und Material-Handlung, in denen Königl. Preußischen Chur-Fürstl. Brandenburgischen Haupt- und Residentz Städten, Berlin, Cölln an der Spree, Friedrichs-Werder, Dorotheen, und Friedrichs-Stadt fügen hierin jeder männigliche nebst Entbindung unserer Willigen diensten, daß heute Dato vor uns im Jar schon erscheinen, Herr Carl Reinhard Eckstein, und zu vernehmen gegeben, wie Johann Friedrich Drewitz aus Berlin, bey ihm die Specerey und Material-Handlung erlernet, gestalt Er den 1. Aprill 1769 in die Ehren getreten... So geschehen in Berlin den 1. Aprill Nach Christi Jesu unsers lieben Herrn und Seeligmachers Gnadenreichen Geburts Des Ein Tausend Sieben Hundert und Fünf und Siebzigsten Jahrs."
Die hübsche Gouache im Rokoko-Rahmen zeigt einen "Prospect der Insul von St. Secondo", wohl der venezianischen Lagune, über die ein Großteil des Orienthandels mit seltenen Kräutern und Gewürzen stattfand: Vor den Faktoreigebäuden des Konvents werden auf mehreren Gondeln Waren in Fässern, Ballen, oder mit Aufbauten vor Regen geschützt, über die Lagune geschifft. Im Hintergrund warten die gelöschten großen Segelschiffe, die bis nach Indien fuhren. – Etwas knapp beschnitten (gering in die Darstellungsrahmen hinein), etwas stärker angestaubt, hier und da Oberflächenabrieb, vor allen an Rändern, die Darstellung oben aber sehr frisch und in bestem Kolorit. Im Gegensatz zu Gärtnerbriefen etwa, sind Spezerei-Briefe von großer Seltenheit.

Schätzpreis
€ 1.400   (US$ 1.595)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 911)

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Spiker, Samuel Heinrich
Berlin und seine Umgebungen

Los 210

Spiker, S(amuel) H(einrich). Berlin und seine Umgebungen im 19. Jahrhundert. Eine Sammlung in Stahl gestochener Ansichten ... nach an Ort und Stelle aufgenommenen Zeichnungen von Mauch, Gärtner, Biermann und Hintze nebst topographisch-historischen Erläuterungen. X, IV, VI, II S., 1 Bl., 165 S. Mit gestochenem Titel und Vignette, ganzseitigem Wappen-Holzstich und 52 Stahlstich-Tafeln mit 104 Ansichten. 25,5 x 21 cm. Halbleder d. Z. (leicht berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Berlin, Gropius, (1833).

Berlin-Bibliographie 65. – Das klassische Ansichtenwerk zum Berliner Stadtbild der Schinkelzeit, von großem dokumentarischen Wert, sowohl durch die Qualität der Abbildungen, als auch durch die gediegenen Ortsbeschreibungen. Unter den abgebildeten Bauten befinden sich die "Nicolai Kirche", das Kammergericht, das Brandenburger Tor, die Königliche Artillerie und Jungingenieur Schule, das Schauspielhaus, die Opernhaus, die Bibliothek, die Charité, die Universität, die Sternwarte, das Schloss Bellevue und vieles mehr. Der gestochene Titel zeigt die hübsche "Ansicht von Berlin vom Kreuzberge aus gesehen". – Titel im unteren Rand knapp beschnitten. Etwas gebräunt, braun- und stockfleckig.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 1.026)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 911)

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Straube, Julius
Polizei-Reglement betreffend den Betrieb des Dr...

Los 212

Das Taximeter der Kaiserzeit
Straube, Jul(ius). Polizei-Reglement betreffend den Betrieb des Droschken-Fuhrgewerbes in Berlin vom 20. Januar 1873 in neuetser Fassung ... mit dem Wegemesser für Berlin ... nebst einem Verzeichnis der Strassen etc., sowie der Sehenswürdigkeiten Berlins. 32 S., 8 Bl. Mit mehrfach gefaltetem chromolithographischem Faltplan. 17 x 11 cm. HLeinen d. Z. (etwas stärker berieben). Berlin, Julius Straube, 1888.

Vgl. Berlin-Bibliographie S. 735 (Ausgabe 1896). – Frühe Ausgabe des offiziellen polizeilichen Vorschriftenbuchs für die Berliner Droschkenfahrer der Kaiserzeit. Enthält in 53 Paragraphen und in unmissverständlich-preußischem Beamtenduktus sämtliche Angaben über die ordnungsgemäße Beschaffenheit der Wagen und Pferde inkl. dem anzulegenden Geschirr, dem Livrée des Kutschers, Außerdienststellung der Droschken, Pflichten der Droschkenbetreiber, das korrekte Verhalten inkl. Vorfahrtsregeln auf Halteplätzen, Füttern und Tränken der Droschkenbespannung, Anzahl der Fahrgäste, Fundsachen, Erstattung des Fahrgeldes sowie über die Frage, wer als Fahrgast überhaupt zugelassen werden kann (Fahrgästen mit ansteckenden Krankheiten sowie Betrunkenen darf die Fahrt verweigert werden). Im Anhang mit einem Tariffahrplan sowie einem Verzeichnis der Straßen und Plätze der Stadt.
Der komplett auf Gaze montierte chromolithographische Faltplan (Format ca. 53 x 66 cm) ist mit unterschiedlichen Farbabschnitten für die jeweiligen Tarife gekennzeichnet. Die detaillierte Legende gibt Auskunft über die zu berechnenden Fahrten, unterteilt in Tagesfahrten erster oder zweiter Klasse, Anzahl der zu befördernden Personen, Fahrtdauer, innerstädtisch oder außerstädtisch etc. Mit entsprechenden Vorgaben für die exakte Berechnung von Zuschlägen bei Nachtfahrten, "Frühdroschken", Fahrten von Bahnhöfen und Theatern usw. Für das Mitführen eines Hundes sah das Reglement einen Zuschlag von 25 Pfennig vor, Zusatzgepäckstücke wie Hutschachteln, Spazierstöcke oder Regenschirme wurden hingegegen - bis zu einem Gewicht von 10 Kilogramm - gratis befördert. Es erschienen auch Ausgaben mit einer zweiten Karte mit den Tarifen für das Berliner Umland, die hier nicht vorhanden ist. Die Karten wurden auch separat vertrieben. – Etwas fingerfleckig, der Faltplan recto mit offiziellem Stempel des Berliner Polizeipräsidiums. - Selten.

Schätzpreis
€ 250   (US$ 285)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 205)

(Verfügbarkeit erfragen!)

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