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Katalog Geschichte, Geographie, Reisen » zur Buchabteilung
Geschichte, Geographie, Reisen Auktion 113, Di., 16. Apr., 10.00 Uhr


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Los 209 Spezereiwaren-Lehrbrief
Dekorative Schmuckurkunde. Berlin 1. April 1725
(Verfügbarkeit erfragen)
209) » größer

Spezereiwaren-Lehrbrief. Dekorative Schmuckurkunde als Abschluss für das Erlernen des Spezerei- und Materialhandels. Deutsche Handschrift auf Pergament. Mit reicher kalligraphischer Verzierung, ornamentalem Lineament mit farbig eingemalten Figuren, drei Kartuschen, unten mit den Unterschriften, oben mit einer hübschen gouachierten Vedute, zwei Approbationsstempeln und dem großen Gildensiegel mit dem Wappen in rotem Siegellack in einer Hartholzkapsel mit Seidenband unten eingelassen. 1 Blatt. Ca. 39 x 57 cm. Fest aufgezogen auf Karton und gerahmt in einfache moderne Holzleiste. Datiert Berlin 1. April 1725.

Besonders hübscher Lehrbrief für die Betreiber der legendären Spezereihandlung Eckstein-Drewitz zu Berlin, ausgestellt von der Kaufmannsgilde für die beiden Gesellen Carl Reinhard Eckstein und Johann Friedrich Drewitz aus dem berliner-brandenburgischen Raum.
"Wir Gülde-Velter-Herren, und sämmtliche Innungs-Verwandte, der Kauffmannschafft, der Specerey und Material-Handlung, in denen Königl. Preußischen Chur-Fürstl. Brandenburgischen Haupt- und Residentz Städten, Berlin, Cölln an der Spree, Friedrichs-Werder, Dorotheen, und Friedrichs-Stadt fügen hierin jeder männigliche nebst Entbindung unserer Willigen diensten, daß heute Dato vor uns im Jar schon erscheinen, Herr Carl Reinhard Eckstein, und zu vernehmen gegeben, wie Johann Friedrich Drewitz aus Berlin, bey ihm die Specerey und Material-Handlung erlernet, gestalt Er den 1. Aprill 1769 in die Ehren getreten... So geschehen in Berlin den 1. Aprill Nach Christi Jesu unsers lieben Herrn und Seeligmachers Gnadenreichen Geburts Des Ein Tausend Sieben Hundert und Fünf und Siebzigsten Jahrs."
Die hübsche Gouache im Rokoko-Rahmen zeigt einen "Prospect der Insul von St. Secondo", wohl der venezianischen Lagune, über die ein Großteil des Orienthandels mit seltenen Kräutern und Gewürzen stattfand: Vor den Faktoreigebäuden des Konvents werden auf mehreren Gondeln Waren in Fässern, Ballen, oder mit Aufbauten vor Regen geschützt, über die Lagune geschifft. Im Hintergrund warten die gelöschten großen Segelschiffe, die bis nach Indien fuhren. – Etwas knapp beschnitten (gering in die Darstellungsrahmen hinein), etwas stärker angestaubt, hier und da Oberflächenabrieb, vor allen an Rändern, die Darstellung oben aber sehr frisch und in bestem Kolorit. Im Gegensatz zu Gärtnerbriefen etwa, sind Spezerei-Briefe von großer Seltenheit.

Schätzpreis
€ 1.400   (US$ 1.595)


Nachverkaufspreis
(Verfügbarkeit erfragen!)
€ 800

(US$ 911)
(GBP 704)
(CHF 911)


Los 209 Spezereiwaren-Lehrbrief
Dekorative Schmuckurkunde. Berlin 1. April 1725
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