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Katalog Geschichte, Geographie, Reisen » zur Buchabteilung
Geschichte, Geographie, Reisen Auktion 114, Di., 15. Okt., 10.00 Uhr


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Hauptbild Beschreibung Status
Mayr, Johann Heinrich
Schicksale eines Schweizers währende seiner Rei...

Los 100

(Mayr, Johann Heinrich). Schicksale eines Schweizers währende seiner Reise nach Jerusalem und dem Libanon. 6 Teile in 3 Bänden. Mit 4 Aquatinta-Tafeln von F. Hegi. 18 x 11 cm. Leder d. Z. (stärker fleckig und berieben, Ecken etwas bestoßen) mit 2 farbigen RSchildern und goldgeprägter Deckelvignette. St. Gallen, Huber und Compagnie, 1815.

Tobler 142. Ibrahim-Hilmy II, 26. – Erste Ausgabe des Tagebuchs seiner abenteuerlichen Reise in die Levante, die der
Schweizer Färbereifabrikant Johann Heinrich Mayr (1768-1838) vom 25. März 1812 bis Ende Februar 1814 unter strapaziösen Bedingungen unternahm und die ihm den Beinamen "Libanon-Mayr" einbrachte. Eine zweite Auflage erschien 1820 unter dem Titel Reise nach Konstantinopel, Aegypten, Jerusalem und auf den Libanon. – Stock- und fingerfleckiges Exemplar, teils auch etwas gebräunt und mit kleinen Feuchtigkeitsflecken. Prämienexemplar für besonderen Fleiß in Poesie und Redegewandheit (Deckelvignette).

Schätzpreis
€ 350   (US$ 385)


Zuschlag
€ 260 (US$ 286)


Nieuhof, Johan
Die Gesantschaft des Ost-Indischen Geselschaft

Los 101

Nieuhof, Johan. Die Gesantschaft der Ost-Indischen Geselschaft in den Vereinigten Niederlaendern, an den Tartarischen Cham, und nunmehr auch Sinischen Keiser ... Vom 1655. Jahre bis in das 1657 aufgestoßen. 3 Bl., 444 S., 6 Bl. Mit Kupfertitel, Portraitkupfer, 33 (statt 34) doppelblattgroßen Kupfertafeln und 109 fast halbseitigen Textkupfern. Ohne die gestochene Faltkarte. 26 x 20,5 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. über Holzdeckeln (fleckig und berieben, ohne die Schließen, Rücken mit Resten eines Papier-Schildchens) mit goldgeprägtem RSchild. Amsterdam, Jacob Mörs, 1666.

VD 17 39: 135497 Z. Tiele 801. Graesse IV 675. Cordier 2346. Cox I, 325. – Erste deutsche Ausgabe der berühmten Reisebeschreibung. 1656 beschloss die Niederländische Ostindische-Gesellschaft, eine Gesandschaft nach China zu schicken, mit dem Ziel, das Hafenmonopol der Portugiesen an diesen Küsten zu brechen. Nieuhof gehörte zu den Teilnehmern dieser Gesandtschaft unter der Leitung von P. de Goyer und J. de Keyser. Der vorliegende Reisebericht gehört zu den am reichsten illustrierten Reisebeschreibungen von China. Beigedruckt ist wie stetseine Landes- und Kulturkunde (ab S. 233). Die schönen Kupfertafeln und Textkupfer zeigen Ansichten, Trachten, Bräuche und Zeremonien sowie Pflanzen und Tiere. – Es fehlen das doppelblattgroße Kupfer mit der Darstellung des Porzellantores sowie die gestochene Faltkarte. Titel mit größerer, unschön überklebter Fehlstelle (kein Textverlust), Titel und Kupfertitel im Rand verso etwas unfachmännisch hinterlegt. Insgesamt etwas gebräunt bzw. finger- oder braunfleckig, einige Tafeln mit hinterlegten Randläsuren, kleinere Fehlstelle eines Textblatts alt hs. ergänzt und überklebt, eine Tafel mit kleinem Randausriss (kein Bildverlust), eine Tafel verso mit kleiner Zeichnung von alter Hand.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Zuschlag
€ 750 (US$ 825)


Place, Victor
Ninive et l'Assyrie

Los 102

Place, Victor. Ninive et l'Assyrie. Avec des essais de restauration par Félix Thomas. Ouvrage publié d'après les ordres de l'empéreur. 2 Textbände und 1 Tafelband, zusammen 3 Bände. 2 Bl., VIII, 324 S.; 1 Bl. (ohne den Titel), 323 S.; 2 Bl., VIII S. Mit 88 auf 87 (10 doppelblattgroßen und 15 pochoirkolorierten) meist gestochenen Tafeln. 63 x 45 cm. Halbleder d. Z. (Gelenke und Bünde teils angeplatzt, Stehkanten stärker berieben, etwas bestoßen, unterer Rücken des dritten mit Leder überklebt) mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Imprimerie Impérial, 1867(-1870).

Vicaire VI, 698. Avery, Architectural Library 790. – Einzige Ausgabe des prächtigen und umfangreichen Werkes zur Altorientalistik von dem nur hundert Exemplare in den Handel gelangten: "cent exemplaires seulement ont été mis dans le commerce" (Vicaire). Die Nationalversammlung bewilligte 1851 weitere Gelder zur Fortsetzung der von Paul-Émile Botta von 1843 bis 1844 durchgeführten Ausgrabung in Dur Šarrukin, wo Botta archäologische Pionierarbeit leistete. Im selben Jahr wurde Victor Place (1818-1875) zu seinem Nachfolger, zum Konsul von Mossul ernannt und mit den archäologischen Ausgrabungen betraut. Neben einer Karte von Assyrien zeigen die Tafeln verschiedene Pläne und Grundrisse. Ebenso werden die Ausgrabungsfunde detailliert dokumentiert sowie Rekonstruktionen dargestellt. – Der zweite Band ohne Titel. Mit mehreren überstempelten Rasuren auf den Titelblättern und am Schluss "Bibliothek von Eichen". Titel und Vortitel des ersten Bandes sowie der Vortitel des zweiten Bandes mit kleinem Ausriss im unteren Rand. Blatt 1 und 2 des zweiten Bandes im Bug mit Montierungsresten. Band drei zu Beginn im oberen Rand mit Tintenflecken. Die Tafel 70 in der Darstellung mit Einriss. Die vorhandenden Abdeckblättchen oftmals knitter- und quetschfaltig. Gelegentlich leicht fingerfleckig, im Rand leicht gebräunt.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.600)


Nachverkaufspreis
€ 2.700   (US$ 2.970)



Prevost d'Exiles, Antoine-François
Histoire generale des voyages

Los 103

(Prevost d'Exiles, Antoine-François). Histoire generale des voyages ou nouvelle collection de toutes les relations de voyages par met et par terre. Bd. 39. 2 Bl., 479 S., 1 w. Bl. Mit 8 Kupfertafeln, 4 Kupferstichkarten und 2 Kupferstichplänen. 17 x 10 cm. Leder d. Z. (Vorderdeckel etwas säurebrüchig, etwas bestoßen) mit 2 goldgeprägten RSchildern und RVergoldung. Paris, Didot, 1752.

Sabin 65403. Brunet IV, 868. Vgl. Cox I, 32. Cioranescu 51288. – Die Pariser Oktavausgabe umfasst laut Sabin 80 Bände. Der hier vorliegende Asien-Band behandelt "Déscription des Isles Philippines", "Navigation Australe ou voyage des Jacques Le-Marie", "Description de Isle Célèbes ou Macassar", "Voyage d'Engelbert Kaempfer au Japon." – Gering gerbräunt, selten im Seitenrand leicht feuchtrandig, sonst frisches und wohlerhaltenes Exemplar. Die Seiten 258 und 259 in der oberen Ecke etwas angeschmutzt.

Schätzpreis
€ 180   (US$ 198)


Zuschlag
€ 120 (US$ 132)


Saar, Johann Jacob
Ost-Indianische funfzehen-jährige Kriegs-Dienste

Los 104

Saar, Johann Jacob. Ost-Indianische funfzehen-jährige Kriegs-Dienste, und wahrhafftige Beschreibung, was sich Zeit solcher funfzehen Jahr, von Anno Christi 1644 biß Anno Christi 1659. zur See, und zu Land ... begeben habe, am allermeinsten auf der grossen, und herrlichen Insul Ceilon. Zum andern Mahl heraus gegeben. 23 Bl., 168 S., 8 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit Kupfertitel, gestochenem Portrait und 14 (statt 15) Textkupfern. 29 x 19 cm. Modernes Pergament mit RTitel in Pappschuber. Nürnberg, Johann Philipp Miltenberger für Johann Daniel Tauber, 1672.

VD17 23:233477E. Graesse VII, 463. Landwehr 308. ADB XXX, 106. – Zweite, um zahlreiche Anmerkungen und die schönen Kupfer vermehrte Ausgabe der zuerst 1662 ebenda erschienenen Reisebeschreibung. Nach Aufenthalten im Dienste der niederländisch-indischen Truppen in Batam, Batavia und bei den Molukken kam Saar 1647 nach Ceylon, dessen Beschreibung den größten Teil des Werks einnimmt. Enthält auch Berichte über Mauritius, das Kap der Guten Hoffnung und St. Helena (S. 155-165).

"Wenn das Buch sich weiter verbreitet hat als manche andere seines Gleichen, so liegt der Grund mit in der langen, in der 2. (Folio-)Ausgabe 34 Seiten einnehmenden Einleitung des Herausgebers, welche die Frage, ob es erlaubt sein sollte, in fremde Kriegsdienste zu gehen, ob christliche Potentaten das Recht hätten, heidnische Völker zu bekriegen und zu unterwerfen und dgl. mit einem großen Aufwande alter und neuer Citate behandelt" (ADB). Um die Reisen und Erlebnisse glaubhafter zu machen, werden vom Herausgeber zudem Teile zeitgenössischer Berichte von Andersen, Mandelslo, Iversen, Nieuhof u. a. eingearbeitet.

Die Kupfer zeigen neben Kostümen u. a. das Perlenfischen, den Elephantenfang und eine Ansicht des Tafelbergs in Südafrika. – Die Seiten 112 und 117 sind wohl durch einen Fehler beim Druckvorgang vakat geblieben (eine der Seiten mit dem hier fehlenden Textkupfer). Kupfertitel, Portrait, Titel und erstes Textblatt im Seitenrand stellenweise sauber mit Japan verstärkt, im Bug etwas fleckig, Blatt B1 mit kleinem Loch im Satzspiegel (minimaler Buchstabenverlust). Die beiden zu den Seiten 22 und 44 eingebundenen separaten Kupfer sind bei diesem Exemplar zusammen auf ein Blatt montiert und nach Seite 22 eingebunden. Insgesamt nur vereinzelte, geringe Flecken. Wohlerhaltenes und insgesamt sauberes Exemplar.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Nachverkaufspreis
€ 800   (US$ 880)


Schouten, Wouter
Ost-Indische Reyse

Los 105

Schouten, Wouter. Ost-Indische Reyse: worin erzehlt wird viel gedenckwürdiges, und ungemeine seltßame Sachen, bluthige See- und Feld-schlachten, wieder die Portugisen und Makasser; Belägerungen, Bestürmungen, und Eroberungen vieler fürnehmen Städte und Schlösser. Wie auch eine eigentliche Beschreibung der fürnehmsten Ost-Indischen Landschaften, Königreiche, Inseln und Städe etc. Nebenst noch dem gefährlichen Schiffbruch des Jagt-schifs, ter Schelling genant; von Frantz Janß. von der Heyde. Aus dem Niederländischen ins Hochteutsche übergesetzet durch J. D. 2 Teile in 1 Band. 2 Bl., 196 (recte: 206) S., 2 Bl., S. 121-291, 4 Bl.; 64 S. Titel in Schwarz und Rot. Mit Kupfertitel, gestochener Portraittafel, Kupfertafel, 17 doppelblattgroßen Kupfertafeln und 40 Textkupfern (inkl. Titelvignette von Teil II). 32,5 x 22,5 cm. Kalbleder d. Z. (berieben und bestoßen, Kapitale defekt). Amsterdam, Jacob von Meurs und Johannes von Sommeren, 1676.

Landwehr 286. Lipperheide Ld 2. – Einzige deutsche Ausgabe der abenteuerlichen Reisebeschreibung des Haarlemer Schiffsarztes Wouter Schouten (1638-1704), der Schiffbruch erlitt und glücklich gerettet werden konnte. Schoutens Reisebeschreibung verdankt Europa u. a. die erste Kenntnis des Begriffs "Amoklauf", der Eingang fand in Zedlers Universallexikon von 1732. Dort heißt es, dass Schouten innerhalb von fünf Monaten drei "Amock-Rufer" in Batavia hat verurteilt gesehen und Zeuge ihrer grausamen Folter wurde. Zuvor waren die drei Einheimischen im Opiumrausch rasend durch die Gegend gesprungen und hätten laut "Amok" geschrien, "welches so viel wie bedeutet, dass sie alles, was ihnen begegnet, niedermachen wollten" (Zedler). Erschien im gleichen Jahr wie die holländische Originalausgabe. Der Anhang mit der drastischen Schilderung des Schiffbruchs erschien mit eigenem Titelblatt und wurde auch separat vertrieben. – Kupfertitel im Rand stärker gebräunt und mit kleineren Läsuren, Seite 223/224 mit kleinem Einriss im unteren Rand. Eine doppelblattgroße Ansicht sowie ein Textkupfer mit unfachmännisch getilgten Tintenflecken (teils in der Darstellung), zwei Textblatt (Seite 35-38) mit hinterlegtem Braunfleck im Seitenrand (etwas ausgebunden), ein weiteres Textblatt mit Tintenspritzern. Einige Textblätter und Ansichten gebräunt, vereinzelte leichte Flecken. Fl. Vorsatz mit kleiner Federzeichnung.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Nachverkaufspreis
€ 1.000   (US$ 1.100)


Schwabe, Johann Joachim - Hrsg.
Allgemeine Historie der Reisen zu Wasser und Lande

Los 106

(Schwabe, Johann Joachim; Hrsg.). Allgemeine Historie der Reisen zu Wasser und Lande. Band VI (von 21; China und Korea). 4 Bl., 608 S., 16 Bl. Mit 43 (von 44; davon 16 gefaltete) Kupfertafeln bzw. Kupferstichkarten. 24 x 19 cm. Halbleder d. Z. (Rücken sowie Deckel stärker berieben und beschabt, Kapital mit Ausriss) mit goldgeprägtem RSchild (brüchig). Leipzig, Arkstee & Merkus, 1750.

Nicht bei Engelmann, Cordier, Henze und Sabin. Vgl. Cox I, 32. – Enthält die vollständige Beschreibung von China sowie von Korea, der westlichen Tartarei und Tibet. Die informativen Tafeln zeigen die Seidenmanufaktur (4 Tafeln mit allen Phasen der Herstellung), das große Observatorium in Peking, Nutzpflanzen (Rhabarber, Tee, Zimt, Chinawurzel etc.), Ansichten, Trachten, Volksszenen, Musiknoten, Schiffe, Schauspieler u. a.

Das von Johann Joachim Schwabe (1714-1784) herausgegebene Gesamtwerk der Reisebeschreibungen erschien unter dem vollständigen Titel in 21 Bänden: "Allgemeine Historie der Reisen zu Wasser und Lande; oder Sammlung aller Reisebeschreibungen, welche bis itzo in verschiedenen Sprachen von allen Völkern herausgegeben worden, und einen vollständigen Begriff von der neuern Erdbeschreibung und Geschichte machen ... Durch eine Gesellschaft gelehrter Männer im Englischen zusammen getragen, und aus demselben und dem Französischen ins Deutsche übersetzt" (Titel). – Von den 47 im 'Verzeichnis' erfassten Kupfertafeln fehlt die 22. "Chinesische Barten, aus dem Neuhof". Die 45-47 Tafeln sind, wie üblich, nicht mit eingebunden: "Diese drey Kupfer gehören noch zu dem vorgehenden Bande, und können also zu Ende desselben, oder zu Anfange des itzigen gesetzt werden". Durchgehend etwas gebräunt oder stockfleckig, einige Falttafeln knittrig und wenige Tafeln lose, vereinzelte unwesentliche Wurmlöchlein im Bug. Titel mit winzigem alten Eintrag.

Schätzpreis
€ 500   (US$ 550)


Nachverkaufspreis
€ 300   (US$ 330)


Die Vierzig Veziere oder weisen Meister
Ein altmorgenländischer Sittenroman

Los 107

Türkei. - Die Vierzig Veziere oder weisen Meister. Ein altmorgenländischer Sittenroman zum ersten Male vollständig aus dem Türkischen übertragen und mit Anmerkungen versehen von Walter F. Adolf Behrnauer. XX, 383 S. 17 x 11 cm. Späteres Halbleinen (leicht berieben). Leipzig, Teubner, 1851.

Zenker II, 681. Chauvin VIII, 59. Hayn-Gotendorf IV, 466. – Erste Ausgabe. "Vergriffen und sehr selten" (Hayn-Gotendorf). Die Geschichten der Wesire haben einen indisch-iranischen Ursprung. Sie sind Sittenlehre und ähneln teils sogar den Fürstenspiegeln und dessen didaktischem Anspruch, enthalten sind aber auch Elemente der Erbauungsliteratur. – Titel leicht gebräunt.

Schätzpreis
€ 280   (US$ 308)


Nachverkaufspreis
€ 180   (US$ 198)


Vambéry, Hermann
Centralasien und die englisch-russische Grenzfrage

Los 108

Vambéry, Hermann (d. i. H. Bamberger). Centralasien und die englisch-russische Grenzfrage. Gesammelte politische Schriften. VIII, 351 S. 2,5 x 13,5 cm. Neuerer Halbleinenband (Remboitage) mit hs. RSchild. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1873.

Erste Ausgabe der Sammlung von politischen Aufsätzen aus den Jahren 1867 bis 1873. Der Forschungsreisende und Sprachwissenschaftler Hermann Bamberger (1832-1913) verfasste die Aufsätze gegen die Interessen Russlands in Zentralasien und zur Warnung Englands vor den Hegemonialansprüchen des Zaren in der Region. – Gering stockfleckig, im Bug stellenweise leicht angeplatzt.

Schätzpreis
€ 120   (US$ 132)


Nachverkaufspreis
€ 80   (US$ 88)


Weiland, Carl Ferdinand
Das chinesische Reich und das Kaiserthum Japan

Los 109

Weiland, Carl Ferdinand. Das chinesische Reich und das Kaiserthum Japan. Grenzkolorierte Kupferstichkarte. 46,5 x 65,5 cm. Weimar, Geographisches Institut, 1830.

Tooley 658. – Die Karte zeigt China, die Mongolei, Korea und Japan. – Knapp am Plattenrand beschnitten, in der oberen Blatthälfte etwas stärker feuchtrandig, leicht knitterfaltig.

Schätzpreis
€ 200   (US$ 220)


Nachverkaufspreis
€ 100   (US$ 110)



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