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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Galerie Bassenge
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Mosscher, Jacob van
Eine Baumgruppe in einer holländischen Landschaft

Los 6441

Eine Baumgruppe in einer holländischen Landschaft.
Schwarze Kreide, grau laviert. 14,6 x 23,1 cm. Wz. Basilisk (Laurentius 37).



Provenienz: Jan Veth: Auktionskatalog R.W.P. de Vries, Amsterdam, 6. Dezember 1930.
Sammlung J. Q. van Regteren Altena (Lugt 4618).

Ausstellung: Rotterdam, Museum Boijmans Van Beuningen/Paris, Fondation Custodia/Brüssel, Bibliothèque Albert 1er: Le Cabinet d'un Amateur: Dessins flamands et hollandais des XVIe et XVIIe siècles d'une collection privée d'Amsterdam, bearb. J. Giltaij, 1976-77, Kat. Nr. 91 mit Abb. 53.

Schätzpreis
€ 4.500   (US$ 5.130)


Zuschlag
€ 7.500 (US$ 8.550)



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Oudry, Jean-Baptiste
Kopf eines Jagdhundes

Los 6478

Kopf eines Jagdhundes.
Schwarze Kreide, weiß gehöht auf bräunlichem Bütten, montiert. 22,4 x 30,6 cm.



Provenienz: Sammlung François-Achille Wasset (Lugt 201).
Sammlung Nicos Dhikeos (Lugt 3529).

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 7.000 (US$ 7.979)



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Wolfthorn, Julie
Stehender weiblicher Akt

Los 6661

Stehender weiblicher Akt.
Tempera auf Malkarton. 53 x 34,6 cm. Signiert unten rechts "J. Wolfthorn."

Julie Wolfthorn wird als Julie Wolf(f) in Thorn (Toruń/Polen) geboren. Ab 1890 studiert sie Malerei und Grafik in Berlin, in München, in der Künstlerkolonie Dachau und in Paris. Von dort kehrt sie 1893 nach Berlin zurück und lebt jahrzehntelang im heute nicht mehr existierenden Haus Kurfürstenstraße 50. Ab 1897 werden Arbeiten von ihr in der Zeitschrift Jugend publiziert, darunter auch Titelblätter. 1898 ist sie Gründungsmitglied der Berliner Secession, Mitglied im Verein der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin, ebenso wie Mitglied in der Künstlerinnenvereinigung München. 1894, 1895 und 1900 bis 1904 stellt sie Arbeiten im Münchner Glaspalast aus. 1904 heiratet Wolfthorn den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). Im gleichen Jahr unterzeichnet sie zusammen mit Käthe Kollwitz, Sabine Lepsius und über 200 anderen Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung von Frauen an die Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner jedoch abgelehnt wird. Erst nach Ende des Kaiserreiches können die ersten Frauen im Frühjahr 1919 das Studium dort aufnehmen. 1906 gründet Julie Wolfthorn mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft Verbindung Bildender Künstlerinnen Berlin - München, 1912 wird sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt. Wolfthorn ist auch Mitglied des Lyceum-Club Berlin, einer sozial engagierten Vereinigung von und für Frauen. Bekanntheit erreicht Julie Wolfthorn vor allem als Porträtmalerin. Bis in die 1930er Jahre gehörte sie zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Berlins, in diesen Jahren entstehen hunderte Porträts, meist aus der Berliner Gesellschaft. Wegen ihrer jüdischen Herkunft wird sie zusammen mit Fanny Remak, die nach England emigriert, aus dem Vorstand der Secession und aus den meisten Berufsverbänden ausgeschlossen. Sie darf nur noch innerhalb des Jüdischen Kulturbundes arbeiten und ausstellen. Auch hier hat sie noch große Erfolge und gewinnt Wettbewerbe. 1941 wird auch der Kulturbund Deutscher Juden verboten, die Mitarbeiter werden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wird Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem „68. Alterstransport“ in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort verstirbt sie 1944 wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. An Julie Wolfthorn erinnert seit 2005 der Name einer Straße am Berliner Nordbahnhof sowie ein Stolperstein in der Kurfürstenstraße 50.

Schätzpreis
€ 3.000   (US$ 3.419)


Zuschlag
€ 15.000 (US$ 17.100)



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Müller, Richard
Richard Müllers Atelier au plein air bei der Ru...

Los 6681

Richard Müllers "Atelier en plein air" bei der Ruine Geiersburg bei Teplitz
Bleistift auf festem Velin. 21,8 x 26,5 cm. Unten rechts signiert, datiert und bez. "Geiersburg 1939 - Rich Müller".


Schätzpreis
€ 800   (US$ 911)


Zuschlag
€ 12.000 (US$ 13.679)



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Greiner, Otto
Studie zum schreitenden Tod

Los 6682

Studie zum schreitenden Tod.
Grauer Stift mit Weißhöhungen auf braunem Velin. 40,3 x 28,8 cm. Unten rechts von der Witwe Greiners Nannina Greiner, geb. Duranti in Bleistift bez. "Nachlass von Otto Greiner / Nannina Greiner / Rom 15 April 1925". Um 1905/06.

Bei der Zeichnung handelt es sich um eine Vorstudie zu der Radierung "Die Zeit geht hin", die den Künstler nachdenklich an einem Pult sitzend zeigt (Vogel 89). Während rechts von ihm eine weibliche Gestalt davoneilt, naht von links der Tod mit der Sense. Die kleine Radierung im Rund mit dem umlaufenden Text "Die Zeit geht hin, der Tod kommt her, ach wer doch immer fertig wär" war dazu gedacht, ausgeschnitten, in den Deckel einer Taschenuhr gelegt zu werden. - Doch anders als die Radierung im Miniaturformat entfaltet unsere ungleich größere Zeichnung durch die detaillierte Wiedergabe des Gerippes und dem separat neben den Hüftschaufeln gezeichneten Schädel eine besondere, iritierende Wirkung. Die Studie lässt einmal wieder das zeichnerische Genie Greiners deutlich erkennen.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.

Schätzpreis
€ 6.000   (US$ 6.839)


Zuschlag
€ 15.000 (US$ 17.100)



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Herrmann, Paul
"Zeit": Chronos mit seiner Sense

Los 6683

"Zeit": Chronos mit seiner Sense.
Bleistift auf Bütten. 52,9 x 39,6 cm. Unten rechts bezeichnet und signiert "Zeit / Paul Herrmann".

Die vorliegende Zeichnung ist Paul Herrmanns Vorzeichnung für das Schabkunstblatt "Zeit" von 1913 (Singer 155), welches er für seine sechs Blatt umfassenden Serie "Phantasien" entwirft. Chronos schreitet mit erhobenem Fuß über Trümmer, Menschen- und Tierleichen und holt mit der Sense zu einem wuchtigen Hieb aus. Die Zeichnung zeigt hier noch das "Junge Leben", ein Kind, das auf Chronos Schultern thront - das Herrmann im Laufe des Arbeitprozesses jedoch tilgt um die Darstellung nicht unnötig zu überladen.

Verweis: Bitte beachten Sie das ausgeführte Schabkunstblatt "Zeit" von Paul Herrmann, das wir in unserem Graphikkatalog anbieten.

Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.367)


Zuschlag
€ 9.000 (US$ 10.260)



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Gering, Andreas
Der fliegende Tod

Los 6693

Der fliegende Tod.
Feder in Braun, aquarelliert und weiß gehöht, auf Transparentpapier, aufgezogen. 33,9 x 25,7 cm. Unten links signiert und datiert "A. Gering /1916".

Andreas Gering beginnt sein Studium an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg, bis er schließlich nach München wechselt und dort den Unterricht bei Prof. Carl Johann Becker-Gundahl (Vertreter des Jugendstils und Impressionismus und Mitglied der Münchner Sezession) an der Akademie der Bildenden Künste besucht. Nach Ausbruch des ersten Weltkriegs 1914 wird auch Gering zum Militärdienst eingezogen. Ein traumatisches Erlebnis prägt die Kriegserfahrung des Künstlers: Nach einem Bombenangriff wurde er verschüttet und erst viel später schwer verletzt geborgen. Er brauchte Jahre, um sich von den Folgeschäden zu erholen. Das hier vorliegende Werk, noch in den Kriegsjahren entstanden, bezeugt die Auseinandersetzung des gerade einmal 24-jährigen Zeichners mit dem Tod.

Schätzpreis
€ 600   (US$ 683)


Zuschlag
€ 7.000 (US$ 7.979)



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Gering, Andreas
Schabernack treibende Gerippe in der Glockenstube

Los 6694

Schabernack treibende Gerippe in der Glockenstube.
Feder in Braun, aquarelliert und weiß gehöht. 33,7 x 26 cm. Unten rechts signiert und datiert "A. Gering / [19]16.".


Schätzpreis
€ 400   (US$ 455)


Zuschlag
€ 7.500 (US$ 8.550)



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Wöhler, Hermann
"Sintflut"

Los 6705

"Sintflut".
Feder in Schwarz auf festem Zeichenkarton. 40,2 x 31,7 cm. Unten monogrammiert "HW" (ligiert). Um 1925/29.



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 7.000 (US$ 7.979)



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Wöhler, Hermann
Apokalyptische Landschaften

Los 6706

Titelblatt zu "Apokalyptische Landschaften".
Feder in Schwarz auf festem Zeichenkarton. 40,2 x 31,5 cm. Unten rechts monogrammiert "HW" (ligiert). Um 1925/26.



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.709)


Zuschlag
€ 8.000 (US$ 9.120)



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