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BASSENGE Kunst- und Buchauktionen

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Galerie Bassenge
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Blaschek, Franz
Studienblatt mit vier Feigen

Los 6267

Studienblatt mit vier Feigen.
Aquarell und Deckfarben auf Bütten. 33,4 x 22,9 cm. Unten links monogrammiert "F. B.", oben rechts mit alter Numerierung "7.", verso in grauer Feder bez. "Eigentum Franz Blascheck". Wz. Straßburger Lilienwappen (Fragment).


Schätzpreis
€ 2.400   (US$ 2.640)


Zuschlag
€ 4.000 (US$ 4.400)



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Blaschek, Franz
Ein Zweig mit weißen Johannisbeeren

Los 6272

Ein Zweig mit weißen Johannisbeeren.
Aquarell über Bleistift auf Bütten. 25,5 x 36,1 cm. Unten links signiert "F. Blascheck".

Beigegeben eine kolorierte Kreidelithographie ebenfalls mit einem Zweig weißer Johannesbeeren, unten rechts in brauner Feder signiert "Franz Blascheck".

Schätzpreis
€ 2.500   (US$ 2.750)


Zuschlag
€ 6.000 (US$ 6.600)



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Blaschek, Franz
Roter Mohn

Los 6277

Roter Mohn.
Aquarell und Bleistift auf C & I Honig-Velin. 49,5 x 30,8 cm. Am Rand mit dem Monogramm in Bleistift "F. B." (undeutlich).


Schätzpreis
€ 1.200   (US$ 1.320)


Zuschlag
€ 4.000 (US$ 4.400)



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Blaschek, Franz
Studienblatt mit Weinlaub

Los 6339

Studienblatt mit Weinlaub.
Aquarell auf Bütten. 34,6 x 25,6 cm. Oben rechts in brauner Feder mit der Nummer "78.", verso in Feder bez. "Eigentum Franz Blascheck".

Beigegeben 5 weitere Pflanzenaquarelle des Künstlers.

Schätzpreis
€ 900   (US$ 990)


Zuschlag
€ 3.600 (US$ 3.960)



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Anglo-Flämisch
Bildnis eines jungen Mannes mit spitzenbesetzte...

Los 6361

Mitte des 17. Jahrhunderts. Bildnis eines jungen Mannes mit weißem spitzenbesetztem Batistkragen, in rot gefüttertem schwarzem Wams über weißem Hemd. Öl auf Kupfer. 8,4 x 6,5 cm (oval). In Holzetui bezogen mit geprägtem braunem Leder und Kupferscharnier. Innen 26 Glimmerschieferplättchen ("Mica") bemalt in Ölfarbe mit diversen männlichen und weiblichen Verkleidungen (wie Nonne, Mönch, Dionysos, Flora, Lucrezia, Jäger, Pfeifenraucher) um ausgespartes Gesicht herum.

Selten haben derartige Verkleidungsminiaturen eine solche künstlerische Qualität wie die vorliegende. Siehe dazu Katalog Galerie Bassenge, Auktion 112 am 29. November 2019, Los 6806.

Provenienz: Wien, Sammlung Dr. Albert Figdor (1843-1927), Inv.-Nr. F.1216.
Wuppertal-Barmen, Sammlung Günther Muthmann.
Sotheby Parke Bernet, Zürich, Auktion "A Fine Collection of Portrait Miniatures - The Property of a Gentleman" (= Günther Muthmann), Teil I, versteigert am 17. Mai 1979, Los 4 mit Abb. (als "a nobleman" von Gonzales Cocques, um 1660; Zuschlag 3.000 CHF plus 14 % Aufgeld).

Ausstellung: Wien, Herrengasse 7, Palais des K. K. Ministerrats-Präsidiums, Miniaturen-Ausstellung, 1905, Kat.-Nr. 1263 (Leihgabe Dr. Albert Figdor).

Schätzpreis
€ 1.000   (US$ 1.100)


Zuschlag
€ 15.000 (US$ 16.500)



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Nilson, Johann Esaias
Miniaturenpaar: Bildnisse des David von Stetten...

Los 6398

Miniaturenpaar: Bildnisse des David von Stetten und seiner Frau Sabina als Jäger, mit Hund und Jagdflinte, vor Landschaftshintergrund. Beide Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 6,5 x 4,9 cm und 6,2 x 4,5 cm (beide oval). Auf den Deckkartons alt handbeschriftet mit Namen und Daten der Dargestellten. In gemeinsamem Rahmen.

David IV. von Stetten (1703-1774), Sohn des Augsburger Ratsherrn Paul III. von Stetten und der Anna Maria Barbara Egger auf dem Hammel, war von 1767 bis zu seinem Tode 1774 der evangelische Stadtpfleger von Augsburg, ein Amt auf Lebenszeit, das dem eines Regierenden Oberbürgermeisters entsprach und seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 jeweils mit einem Katholiken und einem Protestanten doppelt besetzt war. David heiratete Sabina Elisabetha von Schnurbein (1706-1765), Tochter des Marcus I. von Schnurbein und der Anna Barbara Amman.
David von Stetten ist beschrieben im "Personenkreis um Nilson" in Marianne Schuster: Johann Esaias Nilson, München 1936, S. 280 Nr. 105. Marianne Schuster (op. cit., Tafel II und III, S. 217) bildet zwei Miniaturen ähnlicher Größe, im Augsburger Maximilianmuseum, ab, die Paul von Stetten jr. (1731-1808) und dessen Gattin Elisabetha Magdalena von Stetten (1736-1829, einziges Kind der beiden Dargestellten auf vorliegenden Miniaturen) darstellen sollen. Es handelt sich bei den beiden Miniaturen aus dem Maximilianmuseum aus modehistorischen Gründen jedoch wahrscheinlicher um die Bildnisse des Geheimen Rats Paul IV. von Stetten d. Ä. (1705-1786), des Bruders des Dargestellten unserer Miniatur, und dessen Gattin Maria Cordula, geb. von Rad (1708-1774).
Portraitminiaturen von Johann Esaias Nilson, der bekannter ist für seine Kupferstiche, sind von größter Seltenheit.

Provenienz: Hannover, Sammlung Dr. Leo Catzenstein (1863-1936), Inv.-Nr. 127 und 128, und D49a und D49b, und 53 A und 53 B.
Seither in Familienbesitz seiner Nachkommen.

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Zuschlag
€ 7.500 (US$ 8.250)



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Füger, Heinrich Friedrich
Bildnis des Friedrich Karl Joseph Reichsfreiher...

Los 6400

Bildnis des Friedrich Karl Joseph Reichsfreiherrn von Erthal (1719-1802), Kurfürst und Erzbischof von Mainz, in schwarzem Gewand mit rotem Kragen, mit Pektoralkreuz und Brustkreuz des Deutschritterordens. Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 3,6 x 2,8 cm (oval). In vergoldetem Metallrahmen, rückseitig Seide.

Der Dargestellte, der von 1774 bis zu seinem Tode 1802 Kurfürst und Erzbischof von Mainz war, herrschte im Stil und mit Hofhaltung des Absolutismus. 1789 durfte Füger fünf Monate am kurfürstlichen Hof verbringen, wo er Kurfürst und Hofstaat sowohl in großformatigen Gemälden, als auch en miniature porträtierte.
Fügers zugehöriges Ölgemälde wird in unserer Gemäldeauktion am 28. November 2019 angeboten.

Provenienz: Spätestens von 1926 bis 1938: Wien, Sammlung Dr. Alphonse Freiherr von Rothschild (1878-1942) und Clarice von Rothschild geb. Sebag-Montefiore (1894-1967).
1938, nach dem "Anschluß", bei Alphonse und Clarice von Rothschild in Wien konfisziert (als Inv.-Nr. AR 1149) und im Zentraldepot beschlagnahmter Kunstgegenstände, Neue Burg, Wien, gelagert.
1941 ausgelagert ins Stift Kremsmünster und später ins Salzbergwerk Altaussee (Steiermark), verpackt in Kiste Nr. 13.
1945 von den Alliierten geborgen.
Etwa 1947/1950: von der Republik Österreich restituiert an Clarice von Rothschild, New York.
Besitz Bettina Looram de Rothschild (1924-2012), Tochter des Dr. Alphonse Freiherr von Rothschild und seiner Gattin Clarice.
Christie’s, London, Auktion am 30. September 2014: "European Noble & Private Collections Including Fine Tapestries Part I", Los 135 mit Abb.
London, Privatsammlung.

Ausstellung: Wien, Schloß Schönbrunn, Maria-Theresia-Ausstellung, 1930, Kat. S. 83, Raum 13, Vitrine I, Nr. 9 (in einem "Rahmen aus Stahl" mit mehreren Miniaturen, Leihgabe [Baron] Alphons Rothschild [laut Coudenhove-Erthal, op. cit., S. 76 Fußnote 2]).

Literatur: Jean de Bourgoing: Die Wiener Bildnisminiatur, Wien 1926, S. 27 Nr. 5A, abgebildet auf Tafel 5.
Eduard Coudenhove-Erthal: “Die Kunst am Hofe des letzten Kurfürsten von Mainz”, in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, Bd. X, Dezember 1935, S. 76 (“Hier sei noch eine andere Porträtminiatur Erthals erwähnt; sie gehört zu einem Tableau der Sammlung Alphons Rotschild [sic], Wien, das grösstenteils Bildnisse des Kaiserhauses umfasst“).
Sophie Lillie: Was einmal war: Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens, Wien 2003, S. 1041 Nr. 1149.
Robert Keil: Heinrich Friedrich Füger 1751-1818, Wien 2009, S. 256 WV Nr. 187.

Errata: Die rückseitige Seide ist nicht wie wir in unserem Printkatalog beschrieben haben "unter Glas".

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Zuschlag
€ 5.000 (US$ 5.500)



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Waldmüller, Ferdinand Georg
Bildnis der Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skaw...

Los 6434

Bildnis der Fürstin Katharina Bagration, geb. Gräfin Skawronskaja, mit Gaze-Schleier über ihren entblössten Brüsten, ein blauer Schal über ihrer rechten Schulter; vor Himmelhintergrund. Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 6,6 x 5 cm (oval). In vergoldetem Kupferrahmen mit Schleifenaufsatz, rückseitig Karton mit Resten der Identifizierung: [Fürst]in / [B]agrati[on].

Mit einem Zuschlagpreis von 300 Schilling war vorliegende Miniatur bei Weitem die teuerste der Wiener Auktion von 1926.
Fürstin Katharina Pawlowna Bagration, geborene Gräfin Katharina Pawlowna Skawronskaja (1783 Russland - 1857 Venedig) war die älteste Tochter des Grafen Pawel Martinowitsch Skawronski und seiner Ehefrau, der Hofdame Katharina Wassiljewna Engelhardt. Mütterlicherseits war sie eine Großnichte des Feldmarschalls Grigori Alexandrowitsch Potemkin und väterlicherseits die Großnichte der Zarin Katharina der Großen. 1800 wurde sie in Gatschina mit dem viel älteren General Fürst Pjotr Iwanowitsch Bagration, aus der königlichen Dynastie der georgischen Bagratiden, verheiratet. Die unglückliche Ehe blieb kinderlos.
In Dresden begegnete Fürstin Bagration dem österreichischen Gesandten und Diplomaten Graf Klemens Wenzel Lothar von Metternich und verführte ihn. Die Beziehung endete, als Metternich nach Wien zurückgerufen wurde. Aus der Liaison mit dem Grafen ging eine Tochter hervor, Marie-Clementine Bagration, die ab 1814/1815 bei der Familie Metternich wohnte.
Nach Jahren der Trennung sahen sich Katharina und Metternich in Paris bei der Kaiserkrönung Napoléon Bonapartes wieder, später in Wien, wo Katharina für ihren Cousin, den Zaren Alexander I., als Spionin fungierte. Beim Wiener Kongress durchtanzte sie die Nächte an der Seite Zar Alexanders und bildete den strahlenden und umschwärmten Mittelpunkt rauschender Feste. Man nannte sie den „Nackten Engel“, wie auf vorliegender Miniatur zu sehen.

Provenienz: Wien, Sammlung Julie Wertheimer.
C. J. Wawra, Wien, 288. Kunstauktion: "Versteigerung der Sammlung Julie Wertheimer", Auktion vom 25. bis 27. Oktober 1926, Los 310 (als "Porträt der Fürstin Bagration geb. Gräfin Skawronsky. Elfenbein. Miniatur von Waldmüller", Zuschlag 300 Schilling) mit Abb. auf Tafel XIX.
Hannover, Sammlung Dr. Leo Catzenstein (1863-1936), Inv.-Nr. 59 und 64 und D60.
Seither in Familienbesitz seiner Nachkommen.

Literatur: Bruno Grimschitz: Ferdinand Georg Waldmüller, Salzburg 1957, Oeuvreverzeichnis S. 280 Nr. 64 mit Abb. (dort als "Bildnis der Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skowronsky" [sic] und datiert als "um 1820").
Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller 1793-1865. Leben, Schriften, Werke, Wien/München 1996, II, S. 425 WV Nr. 72 mit Abb. (als Bildnis der "Fürstin Bagration, geb. Gräfin Skowronsky" [sic] und datiert als "um 1820").

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Zuschlag
€ 2.800 (US$ 3.080)



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Augustin, Jean-Baptiste Jacques
Bildnis der Prinzessin Katharina von Württember...

Los 6436

Bildnis der Prinzessin Katharina von Württemberg, Königin von Westphalen, mit reichem Perlenschmuck, in goldbesticktem weißem Satinkleid mit kurzen Puffärmeln.
Unten links absteigend signiert "Augustin."
Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 5,1 x 3,9 cm (oval). In Goldrahmen, rückseitig unter Glas das originale bräunliche Deckpapier beschriftet in Augustins Hand " Reine de / Westphalie / Née / Princesse de / Viertemberg".


Prinzessin Friederike Katharina Sophie Dorothea von Württemberg (1783 St. Petersburg - 1835 Lausanne) war die einzige überlebende Tochter des ersten Königs von Württemberg, Friedrich I.
1807 heiratete sie in Schloss Fontainebleau den jüngsten Bruder Kaiser Napoleons, Jérome Bonaparte, und wurde somit, von 1807 bis 1813, Königin des eigens von Napoleon für seinen kleinen Bruder neu geschaffenen Königreichs Westphalen.
Augustin malte das Paar mehrere Male. Die früheste bekannte Version, im Museo Napoleonico, Rom, ist 1807 datiert, dem Heiratsjahr (Bernd Pappe: Jean-Baptiste Jacques Augustin 1759-1832. Une nouvelle excellence dans l'art du portrait en miniature, Verona 2015, S. 51-52, 299 Nr. 602).

Schätzpreis
€ 2.000   (US$ 2.200)


Zuschlag
€ 3.600 (US$ 3.960)



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Aldenrath, Heinrich Jakob
Bildnis der dänischen Kronprinzessin Charlotte ...

Los 6448

Bildnis der Kronprinzessin Charlotte Frederikke von Dänemark mit kurzer Lockenfrisur, in weißem Atlaskleid und rotem Schal.
Unten rechts aufsteigend in Weiß signiert: "Aldenrath".
Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 7,4 x 6 cm (oval). In vergoldetem Kupferrahmen. Um 1807/1808.

Kronprinzessin Charlotte Frederikke von Dänemark (1784-1840), geborene Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin, war seit 1806 die erste Gattin ihres Cousins, des dänischen Kronprinzen Christian Frederik, des späteren Königs Christian VIII. 1808 gebar sie den späteren König Frederik VIII., doch schon im folgenden Jahr 1809 trennte sich das Paar, da die Kronprinzessin dem Charme ihres Gesangslehrers Édouard du Puy verfallen war. 1810 wurde die Ehe geschieden, und Charlotte Frederikke sah ihren Sohn nie wieder. Ihre Exiljahre auf Jütland versüsste sie sich mit jungen Offizieren, später fand sie an Italien Gefallen.
Vorliegende Miniatur ist kopiert nach einem großformatigen Öl auf Leinwand Gemälde in der Dänischen Königlichen Sammlung auf Schloß Rosenborg, gemalt um 1807/1808 von Friedrich Carl Gröger (siehe Peter Vignau-Wilberg: Der Maler Friedrich Carl Gröger, Neumünster 1971, S. 88 Nr. 95). Gröger war sowohl privat als auch beruflich mit Heinrich Jakob Aldenrath, dem Autor vorliegender Miniatur, verpartnert. Während Gröger eher die großformatigen Ölgemälde ausführte, fiel dem neun Jahre jüngeren Aldenrath die Miniaturmalerei zu. Diese ingeniöse Arbeitsteilung macht das Paar ausserordentlich wohlhabend und angesehen. Ihren Kinderwunsch erfüllten sich die beiden Männer durch die Adoption eines kleinen Mädchens, Lina Gröger.

Provenienz: Hannover, Sammlung Dr. Leo Catzenstein (1863-1936), Inv.-Nr. D28.
Seither in Familienbesitz seiner Nachkommen.

Schätzpreis
€ 1.500   (US$ 1.650)


Zuschlag
€ 2.600 (US$ 2.860)



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