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Los 274 Reichenbach, Heinrich Gottlieb Ludwig
Icones florae germanicae et helveticae
Verkauft
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Überaus seltene, in sich vollständige Reihe der ersten 16 Teile
Reichenbach, Heinrich Gottlieb Ludwig. Icones florae germanicae et helveticae, simul Pedemontanae, Tirolensis, Istriacae, Dalmaticae, Austriacae, Hungaricae, Transylvanicae, Moravicae, Borussicae, Holsaticae, Belgicae, Hollandicae, ergo Mediae Europae. Iconographia et supplementum ad opera Willdenowii [et al.] ... Teile I-XVI (von 25) in 15 Bänden. Mit zus. 1726 ganz- oder teilkolorierten Kupfertafeln (wenigen unkolorierten). 28 x 22 cm. Blindgeprägtes auberginefarbenes oder jagdgrünes (1) Kaliko-Leinen um 1860 mit RVergoldung (Rücken verblasst, meist nur gering beschabt oder bestoßen). Leipzig, Friedrich Hofmeister, Ambrosius Abel et. al., 1839-1859.

Nissen, BBI, 1604. Pritzel 7511 Sitwell-Blunt 73. – Hauptwerk über die deutschen Pflanzen und Kräuter von dem Botaniker Heinrich Gottlieb Ludwig Reichenbach (1793-1879), das zwischen 1837 und 1867 in Lieferungen und zunächst in 25 Bänden erschienen war - und dann noch in weiteren Bänden bis 1912 (!) weiterlief (vgl. Nissen). Der deutsche Titel lautete "Deutschlands Flora mit höchst naturgetreuen charakteristischen Abbildungen aller ihrer Pflanzenarten in natürlicher Größe". Vorhanden sind hier die vollständigen Bände I-XVI (inklusive dem Orchideen-Doppelband XIII/XIV) mit insgesamt 1726 Tafeln, von denen die meisten in prachtvollem zeitgenössischen, überaus feinem Kolorit ein wirklichkeitsgetreues Bild der beschriebenen Gewächse geben. Lediglich der erste Band in zweiter Auflage, sonst meist Erstausgaben. Umfasst die Bände:
I. Die Gräser der deutschen Flora. Editio secunda emendata et aucta. 1850. Mit 121 Tafeln (LXXII-CXCII). - II. Tetradynamae seu cruciferae cum resedeis. 1837-1838. 1837-1838. 102 (I-CIII). - III. Papavereaceae cum fumarieis et berberideis. 1838-1839. 106 Tafeln (I-XX, I-XL, I-XLVI, XVIb). - IV. Ranunculaceae, Anemonae, Clematidae, Helleborae, Paeonicae. 1840. Mit 82 Tafeln (XLVII-CXXVIII). - V. Rutaceae cum euphorbiaceis. 1841. Mit 103 Tafeln (CXXIX-CCXXX inkl. CXCVIIIb). - VI. Caryophyllacae, Theaceae, Tiliaceae. 1844. Mit 72 Tafeln (I-LXXI inkl. LIb). - VII. Isoteae, Zosteraceae, Aroideae, Potomogetonae... 1845. Mit 122 Tafeln (CCXXXI-CCCLII). - VIII. Cyperoidae Caricinae, Cyperinae et Scirpinae. 1846. Mit 126 Tafeln (CXCIII-CCCXVIII). - IX. Typhaceae, Irideae, Narcissinae et Juncaceae. 1847. Mit 100 Tafeln (CCCXIX-CDXVIII). - X. Smilaceae et liliaceae. 1848. Mit 101 Tafeln (CDXIX-DXX). - XI. Coniferae, Taxineae, Cytineae, Santalaceae, Elwagneae, Thymelaeaceae et Amentacearum Salicineae. 1849. Mit 100 Tafeln (DXXI-DCXX). - XII. Amentaceae: Betulineae et Cupuliferae. 1850. Mit 111 Tafeln (DCXXI-DCCXI). - XIII. und XIV. Orchideae in flora germanica recensitae. 1851. Mit 170 Tafeln (CCCLIII-DXXII). - XV. Cynarocephalae et Calendulaceae. 1853. Mit 160 Tafeln. (DCCXXXII-DCCCXCI). - XVI. Corymbiferae. 1854. Mit 150 Tafeln (DCCCXCII-MXLI). – Kaum Gebrauchsspuren, ganz selten sind die Tafeln oder der Text etwas gebräunt oder braunfleckig, meist aber sehr frisch, unbeschnitten und breitrandig. Die teils mit Blattgoldpunkten versehenen und in leuchtenden, realistischen Farben kolorierten Tafeln wurden oft noch mit Eiweiß oder Gummi arabicum zum Glänzen und Leuchten gebracht, um auch die Oberflächen der Blätter und Blüten darzustellen. Eine so umfangreiche Sammlung der vollständigen ersten 16 Teile ist auf dem Markt von größter Seltenheit.

Schätzpreis
€ 8.000   (US$ 9.200)


Zuschlag
€ 6.500
(US$ 7.474)
(GBP 5.655)
(CHF 6.890)



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